Ansteuerung einer elektrischen Ölpumpe

OP #3715889
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Hallo,

ich habe eine elektrische Ölpumpe von einem Motorroller, die nun in 
einem 2Takt Motorrad anwendung finden soll.

Laut Datenblatt soll sie mit 12V PWM 0,16sec lang angesteuert werden. 
http://www.scooter-center.com/medias/sys_master/8881171234846/Technical%20Features%20%287676204%29.pdf.pdf

Das ist das Datenblatt.

Ich denke mal, pro Zündimpuls, soll einmal für 0,16sec ein Signal an die 
Pumpe gehen.

In dem Motorroller, wo diese Pumpe verbaut ist, wird sie vom Zündmodul 
gesteuert.

Ich hätte über meine Zündung die Möglichkeit, pro KW Umdrehung ein 
Signal von einem Induktivgeber ein Signal zu bekommen. Dieses hat ca 
40-110V.

Ist es möglich ohne uC diese Pumpe anzusteuern ? Mit einem Logicbaustein 
und etwas Hühnerfutter evtl ?

Gruss
Gast #3716037
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tim he schrieb:
> ich habe eine elektrische Ölpumpe von einem Motorroller, die nun in
> einem 2Takt Motorrad anwendung finden soll.

Suboptimale Idee:
Solche Pumpen neigen gerne zum Totalausfall, diesen merkt man aber 
leider erst dann, wenn man nicht nur die Pumpe sondern auch noch den 
Motor austauschen muss.

Ich würde weiterhin manuell mischen. Das spart langfristig sehr viel 
Zeit, Geld und Nerven. Wirklich beliebt sind solche Ölpumpen nur bei 
Ersatzteilhändlern und Motoreninstandsetzern...
Gast #3716847
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Jain. Das Problem ist, dass ich diese Dosierpumpe benutzen muss, da das 
Motorrad auf eine Direkteinspritzung umgebaut wird. Somit bleibt mir 
keine andere Möglichkeit mehr.

Die mechanischen Pumpen gehen oft kaputt, ja da gebe ich dir recht, aber 
die Elektrischen von Dellortho sind von der Ausfallrate sehr niedrig..

(Bin Kraftfahrzeugmechatroniker mit Fachrichtung 2-Rad Instandtsetzung)
#3716909
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tim he schrieb:

> Laut Datenblatt soll sie mit 12V PWM 0,16sec lang angesteuert werden.
> 
http://www.scooter-center.com/medias/sys_master/8881171234846/Technical%20Features%20%287676204%29.pdf.pdf

Im Endeffekt brauchst Du einen astabilen Multivibrator, den Du z.B.
mit einem IC 555 bauen kannst. Der hat eine "Ein"-Zeit von 0,16 sek
und eine "Aus"-Zeit, die Du erst einmal ermitteln musst, damit nicht
zuviel und nicht zu wenig Öl gepumpt wird. Wichtig wäre auch, wieviel
Strom die Pumpe braucht. Bis 200mA kann das IC selbst schalten,
darüber würde man einen zusätzlichen Treibertransistor brauchen.
Gruss
Harald
#3716976
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tim he schrieb:
> Ich denke mal, pro Zündimpuls, soll einmal für 0,16sec ein Signal an die
> Pumpe gehen.

Was dann rund 6Hz, also 375 U/min sind, also noch weit unter 
Leerlaufdrehzahl..., da passt irgendwas nicht.
Direkteinspritzer heisst: Sprit direkt in den Zylinder, oder? D.h. du 
müsstest das Öl der Luft beimischen, mit reiner Pumperei ist das ja dann 
auch nicht getan. Im Sprit löst sich das Öl ja, um es der Luft 
unterzujubeln, müsste es schon zerstäubt werden? Oder liege ich jetzt 
ganz falsch?
Gast #3717003
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Die Italiener halt :-)

Man muss es etwas anders lesen:

Links siehst du die Fördermenge in Abhängigkeit von der Frequenz. So 
bekommst du z.B. bei 3Hz 74.5 cc/h.

Rechts ist dann angegeben: 1/f (Hz) sec. Wären also 0,33sec für 3 Hz. 
Die Pulsbreite ist mit 0,16 sec fest, man hat also soetwas wie ein PWM 
nur mit variabler Grundfrequenz.

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