SHT21 Breakout gesucht

#3719003
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Gerd E. schrieb:
> Hast Du Dich schon auf SHT21 festgelegt?
>
> Es gibt seit kurzem von Silabs interessante Bauteile, die Si7021:
> http://www.silabs.com/products/sensors/humidity-sensors/Pages/si7013-20-21.aspx
>
> Vor allem wenn Du die Preise vergleichst finde ich die sehr attraktiv im
> Vergleich zu den Teilen von Sensirion:
> http://de.mouser.com/Search/Refine.aspx?Keyword=Si7021

Farnell element14 bietet den Si2021 mit Schutzgehäuse für 4,60 €, 
Versand für 5,95 €. Wenn ich da die Preise bei Conrad für einen SHT71 
sehe mit um die 40 € schüttele ich nur mit dem Kopf.
Ich habe bei Farnell element14 noch nie bestellt. Ist der Laden wirklich 
so problemlos wie es so scheint?
mfg. Klaus.
(Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #3719023
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Ich kenne Farnell nur als Firmenkunde und ja, hier werden Sie geholfen.
Für Referenzlieferanten in Produktionsstücklisten war ich einige Zeit 
primär bei Digikey, nehme mittlerweile aber wieder Farnell (nachdem ich 
die Suchmaschine von Digikey benutzt habe ;) ).

Werde den Si20xx wohl mal in Bestellliste aufnehmen...

Der SHTx1 kostet bei 100er Kleinserien (laut Fertiger) ca. 27€...
OP (Firma: Google) #3719330
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Vielen herzlichen Dank für den Hinweis auf den Si7021.

Wie sieht es mit der Genauigkeit gegenüber dem SHT21 aus???
Und was noch viel wichtiger ist. Den Si7021 gibt es (noch) nicht als 
Breakout-Variante oder? Ich kann das Teil dann leider nicht verarbeiten 
bzw. löten...


Danke!
#3719734
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Stefan Mchmidt schrieb:
> Wie sieht es mit der Genauigkeit gegenüber dem SHT21 aus???

Siehe Datenblätter - in etwa vergleichbar, der Si7021 ist ganz leicht 
besser.

> Und was noch viel wichtiger ist. Den Si7021 gibt es (noch) nicht als
> Breakout-Variante oder? Ich kann das Teil dann leider nicht verarbeiten
> bzw. löten...

Das Ding ist recht neu auf dem Markt. Ich habe den selbst noch nicht 
ausprobiert und wollte mir dazu die nächsten Wochen mal eine 
Sensor-Platine designen.

Das Löten ist nicht anders als beim SHT21: Nachteil ist, daß diese 
Sensoren sehr empfindlich sind, daher keine Heißluft. Am besten im 
Reflow-Ofen oder halt mit dem Lötkolben über längere Pads die deutlich 
über den IC rausstehen.

1. Glaube an die Kraft des Flussmittels (am besten Gel)
2. Viel hilft viel (vom Flussmittel)
3. das sieht schwerer aus als es ist
#3719769
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Klaus Ra. schrieb:
> Ich arbeite mit dem Lötkolben. Womit sollte man das IC zum Löten zuvor
> fixieren?

- Die IC-Variante mit der Schutzhaube verwenden, nur da kann man Flux 
verwenden, evtl. oben noch nen zusätzliches Kaptontape drüber
- Alle Pads verzinnen
- Mit Entlötlitze das Zinn so gut wie möglich wieder entfernen (das Zinn 
fließt auf frischem Zinn deutlich besser als auf auch nur leicht 
oxidiertem)
- Ein Eck-Pad verzinnen
- Fluxgel drauf
- IC mit Pinzette heranführen
- Lötkolben auf dem Rand des Pads aufsetzen und dort so halten, daß das 
Lot auf dem Pad flüssig bleibt, aber dennoch genug Platz zum korrekten 
Platzieren des ICs bleibt
- Mit der Pinzette den IC korrekt platzieren
- Wenn alles passt: Lötkolben weg, Lot erstarren lassen
- Gut Fluxgel drauf
- die anderen Pads verlöten
- Das Center-Pad kann man von unten durch ein oder mehrere Vias verlöten
#3719790
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Hallo,
ich gehe fast genauso vor. Nur habe ich bisher das flüssige FL88 FLUXI 
verwendet. Das verdampft natürlich recht schnell. Fluxigel habe ich bei 
Reichelt gefunden, einmal wasserlöslich und einmal "No Clean". Zum 
letzteren gehört auch mein FL88.
Was für ein Gel nimmst Du?
Wie wird man die Reste los?
mfg. Klaus
#3719817
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Klaus Ra. schrieb:
> Was für ein Gel nimmst Du?

Wenn Reichelt, dann das Edsyn FL 22:
http://www.reichelt.de/EDSYN-FL-22/3/index.html?ARTICLE=32673

Noch besser ist das Amtech NC559, aber nur das Original. Es gibt da sehr 
viele Fälschungen von auf ebay und Amazon, auch bei deutschen Händlern. 
Ich hab meins von TME.

Wenn Du das öfters machst, kannst Du das Amtech ja mal bestellen. Aber 
ich finde den Unterschied jetzt nicht so weltbewegend. Mit dem Edsyn 
kann man auf jeden Fall sehr gut arbeiten.

> Wie wird man die Reste los?

Lauwarmes Wasser (destilliert), Geschirrspülmittel und Zahnbürste. Oder 
normales Wasser statt dem destillierten und hinterher mit Isopropanol 
spülen. So mache ich es.

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