Hallo leute :)
Heute wollte ich mir von Amazon endlich mal einen zuverlässigen ISP
programmer zulegen und bin dann auf eine Vielzahl von angebotenen
programmiergeräten gestoßen, dass ich nicht mehr weiter weiß :(
Einerseits will ich damit in der Arduino Entwicklungsumgebung hantieren
was eine einfache Handhabung in der Arduino IDE ohne nerviger
konfiguration und tüftelung in der "programmer.txt" oder diverser
anderen .txt dateien hervor ruft.
Und er darf dafür auch nicht mehr als 30€ kosten.....
Bin dann auf diesen USB Stick gestoßen was eigentlich dafür ganz gut
geeignet sein darf:
http://www.amazon.de/Diamex-DIAMEX-USB-ISP-STICK-AVR-PROGRAMMIERADAP/dp/B0068K0D4O/ref=sr_1_3?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1405543007&sr=1-3&keywords=usb+isp
Hat jemand zu disen Programmer eine Idee? Brauchbar oder ab in die Tonne
damit?
Vllt ein anderer Programmer von Amazon empfehlendswerter?
Ich bin über jeden Ratschlag dankbar :)
LG Sebastian
>Heute wollte ich mir von Amazon endlich mal einen zuverlässigen ISP>programmer zulegen
Dann kauf dir einen Original AVR ISP MKII.
Der Rest ist Schrott.
Sebastian T. schrieb:> Hat jemand zu disen Programmer eine Idee? Brauchbar oder ab in die Tonne> damit?
Ich verwende den und hatte noch nie Probleme damit - weder in der
Arduino IDE noch in ATMEL Studio. Hat bisher alle Chips beschrieben die
ich verwendet habe. Allerdings kein Debugging...
>Ich verwende den und hatte noch nie Probleme damit - weder in der>Arduino IDE noch in ATMEL Studio.
Andere schon. Einfach mal DIAMEX hier in die Forensuche eingeben.
Mann, der TO hat nach Meinungen und Erfahrungen gefragt. Und ICH hatte
noch nie Probleme damit. Was andere machen kann ich nicht wissen und
beurteilen. Punkt.
Immer diese unnötigen Kommentare hier.
Harald Nagy schrieb:> Mann, der TO hat nach Meinungen und Erfahrungen gefragt. Und ICH> hatte noch nie Probleme damit. Was andere machen kann ich nicht wissen> und beurteilen. Punkt.> Immer diese unnötigen Kommentare hier.
Wieso unnötig? Findet er im Forum keine Erfahrungen?
Die Antwort war auf meine bezogen. Wenn sich der TO hier nachfragt, kann
ich auch nichts dafür. Und wenn ich noch keine Probleme hatte, dann
hatte ich auch noch keine Probleme.
Ich klink mich aus. Kein Bock mehr.
>@ holgar: Dieser ISP programmer den ich oben genannt habe ist von DIAMEX
Holgar find ich gut;)
>>Wäre es dann deiner meinung nach besser eine Stufe höher zu steigen und>gleich den zu kaufen?>http://www.amazon.de/Diamex-DX-ALL-AVR-DIAMEX-ALL-...
Nein, ich meinte das Original von Atmel.
Ich war mit meinem Diamax Stick immer gut klar gekommen, bis ihn aus
versehen abgebrochen habe. Danach hatte für wenig mehr Geld einen
originalen Programmer von Atmel gekauft, und bei dem bleibe ich jetzt
auch.
Und zwar weil: Der Diamex unterstützt nur Targets mit (ungefähr) 3,3V
oder 5V. Ich betreibe meine Basteleien jedoch oft mit Batterien ohne
Spannungsregler, da sind alle Versorgungsspannungen zwischen 2V und 5V
"normal". Im Gegensatz zum Diamex Programmer kommt der von Atmel damit
klar.
Zweiter Grund: Gelegentlich Nutze ich Module mit Xmega Controller, die
unterstützt der Diamex Programmer gar nicht.
Hi
Sicherlich ist der MKII zu empfehlen, doch auch damit muss man
zurechtkommen. Ich arbeite mit Diamex-Clonen, die ich aus der Bucht, und
hab keine Probleme. Klar, man muss schon hinschauen, USB-ISP oder
USB-ASP, diesen Hinweis vermisse ich. Die ASP lassen sich mit AVR-Studio
nicht so einfach nutzen, wie man es von den anderen kennt.
Ach ja, da kommt sicherlich noch der Spruch "Upgrade". Nun, da kann man
sicherlich auch ganz schnell einen MKII versauen, wenn man keine Ahnung
hat. Nur das verschweigt man besser, aber bei den Clonen, ja, das ist ja
vorbestimmt....
Nix für ungut, der MKII ist allemal die bessere Wahl. Dennoch, ich wollt
nur mal was zu den Clonen sagen.
gruß oldmax
stefanus schrieb:> Und zwar weil: Der Diamex unterstützt nur Targets mit (ungefähr) 3,3V> oder 5V. Ich betreibe meine Basteleien jedoch oft mit Batterien ohne> Spannungsregler, da sind alle Versorgungsspannungen zwischen 2V und 5V> "normal". Im Gegensatz zum Diamex Programmer kommt der von Atmel damit> klar.
Der Diamex kann aber das Target selbst mit Strom versorgen und
dementsprechend ist die Stromversorgung der Schaltung unerheblich weil
nicht notwendig während der Programmierung.
>Der Diamex kann aber das Target selbst mit Strom versorgen und>dementsprechend ist die Stromversorgung der Schaltung unerheblich weil>nicht notwendig während der Programmierung.
Meine Schaltungen sind überwiegend selbst versorgt.
Für die meisten könnte ein USB Port gar nicht genug
Strom liefern. Dein Argument zieht also nicht.
dummy schrieb:>>Der Diamex kann aber das Target selbst mit Strom versorgen und>>dementsprechend ist die Stromversorgung der Schaltung unerheblich weil>>nicht notwendig während der Programmierung.>> Meine Schaltungen sind überwiegend selbst versorgt.> Für die meisten könnte ein USB Port gar nicht genug> Strom liefern.
IMHO muss für die Programmierung nur der Controller über den ISP-Header
versorgt werden und nicht das komplette Board. Und das schafft USB
allemal...
> Dein Argument zieht also nicht.
Ist jetzt nicht mein Problem.
Hi
>IMHO muss für die Programmierung nur der Controller über den ISP-Header>versorgt werden und nicht das komplette Board. Und das schafft USB>allemal...
Was ist denn das für eine praxisfremde Argumentation?
MfG Spess
> IMHO muss für die Programmierung nur der Controller über den> ISP-Header versorgt werden
Schön, wenn Deine Schaltung zwei Stromversorgungen zulässt. Bei meinen
geht das in der Regel nicht.
stefanus schrieb:> IMHO muss für die Programmierung nur der Controller über den> ISP-Header versorgt werden>> Schön, wenn Deine Schaltung zwei Stromversorgungen zulässt. Bei meinen> geht das in der Regel nicht.
Du kannst die Stromversorgung für deine Schaltung NIE ausschalten? Na
hoffentlich hast du nie einen Stromausfall...
Ich glaube er meint damit eine Spannungsversorgung nur für den µC und
eine getrennte für den Rest der Schaltung, der mehr Strom verbraucht als
der Programmer liefern kann.
Den µC zum Programmieren aus dem Sockel nehmen würde ich mit nicht
antun...
Sebastian T. schrieb:> Bin dann auf diesen USB Stick gestoßen was eigentlich dafür ganz gut> geeignet sein darf:> http://www.amazon.de/Diamex-DIAMEX-USB-ISP-STICK-AVR-PROGRAMMIERADAP/dp/B0068K0D4O/ref=sr_1_3?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1405543007&sr=1-3&keywords=usb+isp>> Hat jemand zu disen Programmer eine Idee? Brauchbar oder ab in die Tonne> damit?
Das Teil funktioniert als reiner ISP-Programmer schlicht und einfach
sehr gut und absolut zuverlässig.
Da es aus Sicht des Computers einfach ein STK500v2-kompatibles Gerät an
einem (virtuellen) COM-Port ist, funktioniert es problemlos mit
praktisch jeder verbreiteten Programmiersoftware unter jedem
verbreiteten OS zusammen.
(Einschränkung: Firmwareupdate für den Stick ist nur unter Windows
möglich)
Der einzige Nachteil ist, daß es wirklich nur ein ISP-Programmer ist.
Kein Debugging, kein HV-Programming. Das sind allerdings Features, die
aus meiner Sicht durchaus verzichtbar sind. Debugging macht man sowieso
besser im Simulator, der es erlaubt, Situationen reproduzierbar zu
machen und HV-Programming braucht man normalerweise eh' nur dann, wenn
man zu blöd ist, die Fuses korrekt zu setzen und solche Fehler zu
vermeiden, kann man durchaus lernen.
Naja, eine Ausnahme, wo man wirklich HV-Programming brauchen könnte,
ist, wenn man den Reset-Pin absichtlich anderweitig verwendet hat und
dann doch noch mal was an der Firmware ändern will oder muß. Aber das
ist nur für die sehr kleinen AVRs relevant und da kauft man dann am
einfachsten einen neuen. Für das mit dem Kauf des DIAMEX-Sticks
gegenüber einem Original Atmel-Programmer gesparten Geld kann man locker
eine schreibtischfüllende Menge Tinys durch werkneue ersetzen und wenn
dieses Spezialproblem wirklich derart häufig auftauchen sollte, hat man
schon beim Design des Systems irgendwas grundsätzlich falsch gemacht...
c-hater schrieb:> Für das mit dem Kauf des DIAMEX-Sticks> gegenüber einem Original Atmel-Programmer gesparten Geld kann man locker
... eine ganze Menge Ärger in Kauf nehmen. Nur die originalen
ATMEL-Tools haben immer brandneue Firmware drauf, die alle neuen
Controller unterstützt, wenn man regelmäßig sein ATMEL-Studio
aktualisiert. Ich will nicht darauf warten müssen, dass irgend ein
drittklassiger Hersteller sich mal bequemt und die neuen Definitionen in
die Tools übernimmt. Da ich zu den neugierigen Programmierern zähle,
möchte ich immer auch ganz neu am Markt erhältliche Controller
programmieren und testen und das geht nur mit den originalen Tools. 15
Euro Ersparnis verdammt man schnell, wenn mal etwas (Wichtiges) nicht
funktioniert!