Micha schrieb:
> ... mit der Beschaltung zur Einstellung des Kontrasts für das LCD komme
> ich mir bisschen wie ein Idiot vor. Beschaltet mit einem Poti, 10K. Aber
> der Kontrast kommt nur in sinnvolle Bereiche, wenn ich den Poti auf
> Anschlag aufdrehe. Und nur ganz am Ende des Drehbereichs wird die
> Anzeige überhaupt sichtbar. Für mich sieht das nach der Lösung aus: Poti
> auslöten und Kontakt auf 5V brücken.
Wohl eher auf GND. Die LCD-Treiberspannung liegt typischerweise zwischen
Vcc und dem Kontrastanschluß. Die Spannung (und der Kontrast) sind also
maximal wenn der Eingang auf GND liegt.
> Und nun meine Frage: ist das typisch für diese Displays oder hab ich nur
> ein untypisches Exemplar erwischt?
Bei Displays für Betrieb an 5V liegen sinnvolle Werte für die Kontrast-
spannung zwischen 4 und 5V (wohlgemerkt, bezogen auf Vcc). Insofern sind
80% des Einstellbereichs in der Tat verschenkt und könnten z.B. durch
einen Festwiderstand in Reihe mit dem Poti ausgeglichen werden.
Es gibt noch einen zweiten Faktor: die Kontrastspannung wird durch das
Display (gering) belastet. Wenn das Poti sehr hochohmig ist, dann wird
durch die Last die eingestellte Spannung herabgezogen und erst am Ende
des Stellbereichs wird der Innenwiderstand des Spannungsteilers klein
genug.
Prüfe also mal, ob das wirklich ein 10K Poti ist. Eventuell leckt das
Display auch Strom am Kontrasteingang, z.B. durch den typischen
Abblockkondensator.
XL