Gast
#3735428
Dieser Tage hab ich einem AVR-GCC Projekt die SD-Card Library von Holger Klabunde hinzugefügt. Mein Problem#1: ich hab mich bisher mit C nur in der GUI beschäftigt, um die Verwendung von make hab ich mich bisher erfolgreich gedrückt. Bei Holger Klabundes Library hatte ich erstmals das Problem am Hals, eine Library bestehend aus vielen Dateien irgendwie einzusortieren. Die Lösung des Problems hab ich irgendwann begriffen: ich musste zumindest alle .c Dateien ins Projekt einbinden damit sie kompiliert werden, also in Objekt-Dateien übersetzt werden die der Linker nachher vorliegen haben möchte um seine Aerbeit tun zu können. Mein Problem#2: hauptsächlich zum Zweck des Debugging werden in der Holger-Klabunde-Library einige weitere Komponenten (LCD, serielle Schnittstelle...) eingebunden, die man nicht unbedingt benötigt sofern alles klappt. Dieses zweite Problem war eigentlich mein Hauptproblem, da ich in meinem Projekt bereits andere LCD und serial Bibliotheken drin hatte. Die Frage die nun im Laufe dieser Experimente für mich aufgetreten ist: Müssen optionale Komponenten unbedingt vorhanden sein? Mit solchen Konstrukten: #ifdef BLA C-Quelltext #endif mault mein System, wenn der Code innerhalb der Preprozessor-Bedingung nicht vorhanden ist - auch wenn die Bedingung nicht zutrifft. Gibts irgendwie eine Projekt-Option, dass auf das Vorhandensein von nicht einzubindendem Code verzichtet wird? Wär im Fall der Klabunde Library sehr nützlich, weil ich dann jede Menge Quelltext-Dateien die sicher nicht benötigt werden einfach weglassen kann.