Ja! Das ist der Nachteil und der Vorteil solcher Schwämme. Die riesige
Oberfläche. Ich kenn das jetz nur als Filter, aber da muss das Zeug
regelmäßig freigebrannt werden. Also eher was für staubarme Räume als
für ein Katzenverseuchtes Büro...
So ein Schwamm ist recht Großporig, damit die Luft gut zirkulieren kann.
Da kann Pressluft einiges bewirken. Wenn sich der Staub aber mit den
Rückständen von Zigarettenrauch vermischt geht dann nix mehr.
Ich denke,da der Pc komplett lüfterlos gestaltet ist, ist das Thema
Staub eigentlich keines. Das Staub Problem schaffen doch erst die
zahlreichen Lüfter. Vereinzelte Schwebeteilchen werden wohl wie ein
Gleitschirm in der Thermik über dem Kühlblock kreisen.
Die kalte Luft muss ja auch irgendwie in den Schwamm gelangen. Da die
warme Luft nach oben steigt kommt die kalte von der Seite und nimmt
natürlich auch Schwebeteilchen mit in den Schwamm, die sich dort
festsetzen können.
herbert schrieb:> Ich denke,da der Pc komplett lüfterlos gestaltet ist, ist das Thema> Staub eigentlich keines. Das Staub Problem schaffen doch erst die> zahlreichen Lüfter.
Die Lüfter prodzuieren keinen Staub. Sie sorgen lediglich dafür, daß er
möglichst effektiv ins Gerät rein befördert wird.
> Vereinzelte Schwebeteilchen werden wohl wie ein Gleitschirm in der> Thermik über dem Kühlblock kreisen.
Also bei mir verstauben lüfterlose Geräte auch dann, wenn sie warm
werden.
Hallo,
das vorsicht Falle bezieht sich vermutlich auf die 45k€ Bestellwert, ab
denen das Projekt startet. Da muss ich zustimmen.
Ich halte das auch für unrealistisch. Man denke nur and die Kosten für
Prototypen, EMV-Tests, Produktion, Versand etc.
Und dann die Arbeitszeit für die Entwicklung...
--> 45k für eine lohnende Produktion sind komplett unrealistisch, das
ist schließlich nur der Umsatz - wie soll da was für Entwicklung
übrigbleiben?
Dazu kommt: Es sind nur Renderbilder zu sehen, keine Fotos.
In Summe macht das leider keinen sehr seriösen Eindruck auf mich.
Eventuell täusche ich mich aber.
Oft entstehen solche Projekte auf der Basis von Abschlussarbeiten an
einer UNI. Damit ist die gesamte Entwicklung und ein Prototyp
finanziert. Es muss somit nur noch die Produktion angestossen werden. Ob
dafür die angepeilten Einnahmen reichen kann ich nicht beurteilen.
Rolf Magnus schrieb:> Die Lüfter prodzuieren keinen Staub. Sie sorgen lediglich dafür, daß er> möglichst effektiv ins Gerät rein befördert wird.
So war das auch gemeint.
Rolf Magnus schrieb:> Also bei mir verstauben lüfterlose Geräte auch dann, wenn sie warm> werden.
Andersrum...sie verstauben wenn der Rechner kalt ist. Staub der alleine
durch die statische Aufladung am Teil hängt, den wird man auch nicht
los. Damit hat man zu leben oder man muß ihn abpinseln was aber nur bei
glatten Flächen aber nicht bei einem Metallschwamm geht. Alles was das
statische Feld nicht halten kann schwebt dann in der Thermik. Wenn man
so einen Pc zweimal im Jahr mit einem Gebläse (Haarfön) behandelt wird
der innen dauerhaft fast wie neu sein.
Schreiberling schrieb:> das vorsicht Falle bezieht sich vermutlich auf die 45k€ Bestellwert,
Eigentlich auf alles, aber dass mit den 45k€ ist wohl das
augenfälligste. Ich hatte den Artikel gestern spät Abends nur überflogen
und war entsetzt, dass so etwas von Heise präsentiert wird. Da machen
wir mal eben ein neues Mainboard für nur 45k Euro! Das wird wohl
größenordnungen mehr kosten. Und so ein Kupferschwamm -- was nützt die
große innere Oberfläche, sie trägt doch kaum zum Wärmeaustausch mit der
Umgebung bei. Wenn sie auch noch verstaubt natürlich erst recht nicht.
Das ist alles so lächerlich -- für einen Aprilscherz vielleicht noch
annehmbar. Aber so wird die Idee des Crowdfunding kaputt gemacht, und
Leute verlieren womöglich auch noch Geld. Aber war vielleicht doch alles
nur als Witz gedacht. Vielleicht lese ich das heute Abend tatsächlich
noch mal ganz, wenn es dann noch da ist.
TO schrieb:> Und so ein Kupferschwamm -- was nützt die> große innere Oberfläche, sie trägt doch kaum zum Wärmeaustausch mit der> Umgebung bei.
warum nicht? Warum haben denn Kühlkörper dann Kühlrippen?
Seit wann ist Kupferschaum ein guter Wärmeleiter?!!! Da ist doch viel
Luft dazwischen und das Kupferskelett, welches den Schwamm zusammenhält,
ist dünn und lang, mit viel Luft dazwischen. R(th)=L/(λ*A), Länge L
gross, Querschnitt A klein, daher viel Wärmewiderstand.
Von dem her würde ich wetten, das ein Kupferklotz mit vielen Heatpipes
und senkrechten Kühlrippen einen sehr viel besserer Kühlkörper
darstellt, weil Heatpipes einen viel kleineren Wärmewiderstand haben,
die Luft wegen dem Kamineffekt viel besser durch die senkrechten
Kühbleche strömt und der Kühler als gegenstromkühler arbeitet, d.h. die
wärme strömt im inneren der Heatpipes nach ganz oben, während die kalte
Luft von unten kommt.
Banane schrieb:> Seit wann ist Kupferschaum ein guter Wärmeleiter?!!! Da ist doch viel> Luft dazwischen und das Kupferskelett, welches den Schwamm zusammenhält,
das ist ja der sinn es ganzen.
> Von dem her würde ich wetten, das ein Kupferklotz mit vielen Heatpipes> und senkrechten Kühlrippen einen sehr viel besserer Kühlkörper> darstellt, weil Heatpipes einen viel kleineren Wärmewiderstand haben,
Wenn man passiv arbeitet, ist aber eine große Oberfläche wichtiger als
gute Wärmeleitfähigkeit. Deine Lösung mit den Heatpipes würde also viel
mehr Platz brauchen.
Ein massiver Kupferblock wird die Wärme bestimmt besser leiten als ein
Schwamm, daher haben die oben genannten Teile ja auch erstmal einen
Kupferblock.
Aber zum Wärme abgeben braucht man Oberfläche, und da hat der Schwamm
deutlich mehr. Da bringen auch ein paar Schlitze nicht viel mehr
Oberfläche
Ish halt nur die Frage, wie gut die Wärme durch ein langes Netzwerk
dünner Kupferstrukturen an den Rand des Schwamm kommt, dort wo auch
kalte Luft ist. Dann ist das ganze auch noch ein Gleichstromkühler, d.h.
kalte Luft diffundiert igendwie vom Rand her in die Mitte, wo's war ist
und zieht dann wieder irgendwie durch die verästelten Kupferkanäle des
Schwamms nach oben, ohne das sie wieder Wärme abgeben kann, da sie schon
heiss ist. Allein dadurch verschenkt man schonmal theoretisch 50% der
Kühlleistung.
Von dem her, entweder bescheuerte Ingenieure oder einfach ein schlechter
Fake bzw Methode um mit Geld von Dummen anzuziehen
Banane schrieb:> Ish halt nur die Frage, wie gut die Wärme durch ein langes Netzwerk> dünner Kupferstrukturen an den Rand des Schwamm kommt, dort wo auch> kalte Luft ist
Kupfer leitet Wärme mehr als 1.000fach besser als Luft. damit sollte die
Wärmeleitung von Kupfer auch bequem ausreichen, auch wenn es "dünn"
aussieht.
> Von dem her, entweder bescheuerte Ingenieure oder einfach ein schlechter> Fake bzw Methode um mit Geld von Dummen anzuziehen
Hast du so ein Kupferteil schon in der Hand gehabt oder woher kommt die
Überheblichkeit?
Banane schrieb:> Seit wann ist Kupferschaum ein guter Wärmeleiter?!!!
Er soll die Wärme nicht einfach nur leiten, sondern an die Umgebungsluft
abgeben.
Peter II schrieb:> Banane schrieb:>> Ish halt nur die Frage, wie gut die Wärme durch ein langes Netzwerk>> dünner Kupferstrukturen an den Rand des Schwamm kommt, dort wo auch>> kalte Luft ist>> Kupfer leitet Wärme mehr als 1.000fach besser als Luft. damit sollte die> Wärmeleitung von Kupfer auch bequem ausreichen, auch wenn es "dünn"> aussieht.
Es geht nicht um das Kupfer, sondern um die Luft. Wenn die Wärme eh nur
durch's Kupfer an den Rand des Schwamms kommt, brauche ich keinen
Schwamm. Dann tut's auch ein einfacher Klotz. Der hat sogar noch viel
mehr Kupfer zum Wärme leiten.
Rolf Magnus schrieb:> Es geht nicht um das Kupfer, sondern um die Luft. Wenn die Wärme eh nur> durch's Kupfer an den Rand des Schwamms kommt, brauche ich keinen> Schwamm.
warum sollt die Luft nicht nach innen strömen? Warme Luft wird doch wohl
nach oben steigen, da sich vermutlich kein Vakuum in dem Schwamm bildet,
wird wohl mehr oder weniger Luft auch nach innen Zirkulieren.
> Dann tut's auch ein einfacher Klotz. Der hat sogar noch viel> mehr Kupfer zum Wärme leiten.
und dann? Dann ist der Block warm und kann immer noch nicht sinnvoll
wärme abgeben.
Die Größe der Oberfläche ist wichtig, nicht da Volumen. Wärmeleitung
spielt hier nicht wirklich eine große rolle.
Als ich das gelesen hab dachte ich mir auch schon: Wer's glaub wird
selig.
Der Kupferschwamm mag ja tatsächlich funktionieren, aber wie oben schon
erläutert ein Mainboard mit 45k Budget bauen?
Dann dachte ich mir ok, klickste mal das Team durch, vielleicht ist das
ja ein eingespieltes Team von Leuten die sowas schon öfter machen:
http://www.silentpowerpc.de/das-entwicklerteam/
Da sehe ich dann 3 junge Leute, wovon 2 hilevel-Kram wie Projektmgmt,
Marketing und Komponentenauswhl machen sollen. Eine (1) (!) Person ist
fürs Layout zuständig. Fürs Layout von einem PC-Mainboard! Mag ja sein,
dass sie schon mehrere Platinen layoutet hat, aber: Ich nehme an, dass
es da "normalerweise" ein Team für Schaltplan-Design usw. gibt und ein
Layout-Team. Die Leute sind dann imho auch meistens entsprechend
spezialisiert, haben ihre Erfahrungen mit dem was sie tun und man kann
die Layouter nicht einfach an den Schaltplan von so einem komplexen
Board setzen. Von Schaltplan lese ich da garnix.
Peter II schrieb:> Rolf Magnus schrieb:>> Es geht nicht um das Kupfer, sondern um die Luft. Wenn die Wärme eh nur>> durch's Kupfer an den Rand des Schwamms kommt, brauche ich keinen>> Schwamm.> warum sollt die Luft nicht nach innen strömen? Warme Luft wird doch wohl> nach oben steigen, da sich vermutlich kein Vakuum in dem Schwamm bildet,> wird wohl mehr oder weniger Luft auch nach innen Zirkulieren.
Natürlich. Das meinte ich ja. Vielleicht hab ich dich aus
missverstanden, aber es klang für mich so, als ob du sagst, daß die Luft
im Schwamm keine Rolle spielt, da die Wärme ja eh durch das "mehr als
1.000fach" besser wärmeleitende Kupfer nach draußen kommt. Und wäre dem
so, dann hätte man die Luft im Inneren auch gleich weglassen können.
> Die Größe der Oberfläche ist wichtig, nicht da Volumen. Wärmeleitung> spielt hier nicht wirklich eine große rolle.
Äh ja, genau darauf wollte ich hinaus. Das tolle an der Luft ist ja, daß
sie die Wärme nicht leiten muss, um sie abzutransportieren.
Kupferschwamm schrieb:> Wie können die über so etwas berichten, ist doch nicht der erste April.
Natürlich können "die" darüber berichten, das ist die Aufgabe der
Presse.
Du solltest halt unterscheiden können, zwischen Meinung und Nachricht.
Ct schreibt deutlich "sollte" bzw. "laut Entwickler".
Das Thema ist optimal für die hiesigen Physik "Spezialisten".
Peter II schrieb:> Die Größe der Oberfläche ist wichtig,
Na ja, eigentlich geschieht es den Leuten recht, wenn sie Physik schon
in der ersten Klasse abwählen durften...
Die innere Oberfläche trägt doch kaum zur Wärmeabgabe bei, da dort fast
keine Luftströmung herrscht. Das kennt man doch von gewöhnlichen
Kühlkörpern -- macht man die Rippen sehr fein, wird die Luftströmung zu
stark behindert. So ein Metallschaum ist schon gut, weil er eine große
Oberfläche hat. Wenn man ihn in ein Rohr integriert und dann die Luft
mit Druck hindurchpresst. Aber ohne Lüfter, nur mit Konvektion? Da ist
der Strömungswiderstand so groß, dass praktisch kein Lufttransport
stattfindet. Und über Strahlung wird im inneren ja auch keine Energie
abgegeben. Dazu kommt noch, dass so ein Schaum/Schwamm weniger gut die
Wärme leitet als massives Kupfer -- die Oberflächentemperatur wird also
weniger als die Kerntemperatur sein. Ein massiver Kupferblock wäre
vermutlich besser. Ich schätze mal, der Schwamm aus der Abbildung kann
so um die 15 Watt Wärme abführen. Für den Intel NUC gibt es ja auch ein
lüfterloses Alugehäuse, das schafft auch 15 Watt. Oder das größere Euler
Alugehäuse mit groben Rippen, das schafft 35 Watt.
TO schrieb:> Ich hatte den Artikel gestern spät Abends nur überflogen> und war entsetzt, dass so etwas von Heise präsentiert wird. Da machen> wir mal eben ein neues Mainboard für nur 45k Euro!
Die 45k werden laut Artikel und auch laut Homepage als
Anschubfinanzierung für die Herstellung der ersten Charge benötigt,
nicht für die Entwicklung.
TO schrieb:> Die innere Oberfläche trägt doch kaum zur Wärmeabgabe bei, da dort fast> keine Luftströmung herrscht.
fast keine ist aber mehr als keine
> Dazu kommt noch, dass so ein Schaum/Schwamm weniger gut die> Wärme leitet als massives Kupfer -- die Oberflächentemperatur wird also> weniger als die Kerntemperatur sein.
nein wird sie nicht, weil es keine aktive Lüftung gibt. Warum sollte
also die Oberfläche so stark abkühlen das es zu einem Temperatur Gefälle
kommt?
Halte doch mal den Lötkolben an ein Stück Kupferdraht, dann sieht du wie
gut es die Wärme leitet und ohne Luftströmung kann man den Draht schon
recht lang machen ohne das am andere Ende kälter ist.
> Ein massiver Kupferblock wäre vermutlich besser
das ist ja unten der Fall, diese Verteilt erst mal die Wärme gleichmäßig
über (unter) den Schwamm.
> Ich schätze mal, der Schwamm aus der Abbildung kann so um> die 15 Watt Wärme abführen.
wird wohl mindestens das 3 fache sein, so mal man nicht mal die
Abmessungen kennt.
Ich sehe das Problem nur bei der Verschmutzung von dem Teil. Am Anfang
wird es schon funktionieren. Aber ich finde es einen sinnlosen aufwand,
für ein Problem was fast nicht vorhanden ist. Es gibt schon sehr leise
Lüfter diese hört man in normalen Umgebungen nicht.
Rolf Magnus schrieb:> Die 45k werden laut Artikel und auch laut Homepage als> Anschubfinanzierung für die Herstellung der ersten Charge benötigt,> nicht für die Entwicklung.
Und was willst Du uns damit jetzt sagen:
Die haben 500k Euro in die Entwicklung gesteckt, und jetzt fehlt ihnen
aber noch 45k Euro um mit der Produktion zu beginnen? Oder die haben
alles so nebenbei in ihrer Freizeit serienreif entwickelt?
Drei unbekannte Leute, die von sich ohne jedwede Referenz behaupten,
Erfahrung zu haben ... Seriös und vertrauenswürdig geht anders.
Auch habe ich leichte Zweifel, daß der Kupferschaum in der Lage ist, die
anfallende Wärmemenge ohne Hilfe an die Umgebungsluft abzugeben, ohne
dabei sehr, sehr heiß zu werden.
Der Knackpunkt dabei dürfte der erforderliche Luftaustausch sein, mehr
als Konvektion (Luftströmung aufgrund von Wärme) ist hier nicht möglich.
Und da soll ein Schwamm, also ein Gebilde mit möglichst hohem
Luftwiderstand irgendwelche Wunder wirken?
Mein Bauchgefühl sagt mir, daß das ein kleiner Cargolifter ist.
Peter II schrieb:> Halte doch mal den Lötkolben an ein Stück Kupferdraht,
Könnte man denken -- dass Kupfer wirklich ein so guter Wärmeleiter ist.
Wenn man aber mal etwas rechnet ist man entäuscht und weiss, warum in
der Technik oft Heatpipes statt Kupfer verwendet werden. Das Problem ist
ja u.a. die nur geringe Temperaturdifferenz -- ist CPU/GPU etwa 80 Grad
Celsius heiß, so mag die Oberfläche eines Kühlkörpers dann vielleicht 70
Grad Celsius sein, also nur 10 Kelvin Differenz für den
Energiegransport. Beim Lötkolben und dem Draht in der Hand sind es 200
Kelvin!
Und zur Größe -- ist wohl etwa wie der Intel NUC -- da hatte Heise auch
noch einen Tippfehler drinn, nur 6 statt 16 cm für eine Kantenlänge! Ich
bleibe bei 15 Watt, mag um den Faktor 2 falsch sein, mehr aber nicht.
TO schrieb:> in> der Technik oft Heatpipes statt Kupfer verwendet werden
die verwendet man wenn man die Wärme schnell von einer kleinen Fläche
wegbekommen will. Das ist hier aber nicht das Problem. Hier geht es um
das abgeben der Wärme an die Umgebung und das geht nur mit viel Fläche.
(oder aktive Kühlung)
Peter II schrieb:> Ich sehe das Problem nur bei der Verschmutzung von dem Teil.
Laut Homepage kann man es mit einem Staubsauger hinreichend reinigen.
> Am Anfang wird es schon funktionieren. Aber ich finde es einen sinnlosen> aufwand, für ein Problem was fast nicht vorhanden ist. Es gibt schon sehr> leise Lüfter diese hört man in normalen Umgebungen nicht.
So wie ich es verstehe, ist das Ziel, ein sehr leistungsfähiges System
auf extrem engem Raum zu bauen. Da ist dann nix mehr mit leisen Lüftern.
TO schrieb:> Rolf Magnus schrieb:>> Die 45k werden laut Artikel und auch laut Homepage als>> Anschubfinanzierung für die Herstellung der ersten Charge benötigt,>> nicht für die Entwicklung.>> Und was willst Du uns damit jetzt sagen:
Ich will damit sagen, dass in den Aussagen im Artikel eine andere
Behauptung steht als die, die du da rausgelesen hast.
Da ich die Vorgeschichte dieser Entwicklung nicht kenne, kann ich wohl
kaum mehr darüber sagen - genausowenig wie du.
Skeptiker schrieb:> Mag ja sein,> dass sie schon mehrere Platinen layoutet hat, aber: Ich nehme an, dass> es da "normalerweise" ein Team für Schaltplan-Design usw. gibt und ein> Layout-Team. Die Leute sind dann imho auch meistens entsprechend> spezialisiert, haben ihre Erfahrungen mit dem was sie tun und man kann> die Layouter nicht einfach an den Schaltplan von so einem komplexen> Board setzen. Von Schaltplan lese ich da garnix.
Ungefähr 5m neben mir sitzen ein paar Leute die machen zuerst den
Schaltplan und dann das Layout. Meistens alleine, nur wenns sehr schnell
gehen muss im Team. Und wir bauen hier PCs mit komplett eigenen
Mainboards etc...
Schaltplan ist mit ein bisschen Erfahrung nicht so das große Problem und
am schwierigsten beim Routen werden wohl die vielen HighSpeed Signale
sein. Aber das ist ja machbar wie man an genug Produkten sieht die es
auf der Welt gibt.
Ist eigentlich schon jemandem aufgefallen, dass das Netzteil extern ist?
Gut, ist jetzt auch nicht verwunderlich. Nur vermute ich, dass es größer
als der eigentliche Rechner ist (und wahrscheinlich nicht passiv gekühlt
:D )
X2 schrieb:> Ungefähr 5m neben mir sitzen ein paar Leute die machen zuerst den> Schaltplan und dann das Layout. Meistens alleine, nur wenns sehr schnell> gehen muss im Team. Und wir bauen hier PCs mit komplett eigenen> Mainboards etc...
Fein, dann kannst du uns ja mal mit ein paar Infos versorgen wieviele
PMs da reingehen. Mich würde auch interessieren, wieviel Geld dann für
die Prototypen verheizt wird und wieviele respins ihr üblicherweise so
braucht. Wie testet ihr das ganze? Und woher nimmt man dann das Bios und
wie teuer ist das? Für Windows 8.1 braucht man ja auch UEFI secure boot?
Wie bekommt man das hin und wieviel Geld muss man dafür auf den Tisch
legen?
Skeptiker schrieb:> X2 schrieb:>> Ungefähr 5m neben mir sitzen ein paar Leute die machen zuerst den>> Schaltplan und dann das Layout. Meistens alleine, nur wenns sehr schnell>> gehen muss im Team. Und wir bauen hier PCs mit komplett eigenen>> Mainboards etc...>> Fein, dann kannst du uns ja mal mit ein paar Infos versorgen wieviele> PMs da reingehen. Mich würde auch interessieren, wieviel Geld dann für> die Prototypen verheizt wird und wieviele respins ihr üblicherweise so> braucht. Wie testet ihr das ganze? Und woher nimmt man dann das Bios und> wie teuer ist das? Für Windows 8.1 braucht man ja auch UEFI secure boot?> Wie bekommt man das hin und wieviel Geld muss man dafür auf den Tisch> legen?
Meine Antwort bezog sich alleine auf die Aussage das eine Person alleine
keinen Schaltplan bzw. Layout alleine machen kann.
Zu den anderen Fragen darf ich zum Großteil nichts sagen, die kosten
liegen insgesamt aber deutlich über 45k.
Redesigns gibt es in der Regel eines. Also Inbetriebnahme am Muster und
dann Redesign für die produktive Version.
Bios wird von einem großen Hersteller (Insyde, AMI, Phoenix) gekauft
(SourceCode) und an die Hardware angepasst, da ist dann auch schon
SecureBoot dabei.