Der Gaußsche Satz - Elektrisches Feld einer "unendlich flachen" Scheibe"

Gast #3749394
Lesenswert?

Die Angabe lautet so:
1
Eine unendlich flache Scheibe, deren Dicke 2d beträgt, trägt eine 
2
gleichförmige Volumsladungsdichte rho. Bestimmen Sie das elektrische Feld
3
E als Funktion von y, wobei im Zentrum y = 0 ist. Tragen Sie E gegen y auf,
4
wobei E positiv sein soll, wenn das Feld in die +y Richtung weist, und 
5
negativ, wenn es in die -y Richtung weist.

Und was ich einmal zunächst nicht so ganz verstehe ist der erste Satz: 
Wie kann eine unendlich flache Scheibe 2d dick sein? Abgesehen davon 
verstehe ich nicht wieso am Rand der Scheibe kein E-Feld seitlich 
austreten kann, wie ich es grün skizziert habe.

Bei einer unendlich dünnen Scheibe verstehe ich es, aber wenn die 
Scheibe 2d Dick ist, kann sie nicht unendlich dünn sein und da muss auch 
ein Feld außerhalb der Seiten austreten.
Angehängte Dateien:
Gast #3749462
Lesenswert?

Achim Hensel schrieb:
> oder "eine unendliche, flache Scheibe"

Es steht "Eine unendliche flache Scheibe".
Vermutlich hast du aber recht. Da hat der Autor einen Beistrich 
vergessen.
Das Ergebnis ist aber bemerkenswert. Es stellt sich nämlich heraus, dass 
das Feld außerhalb der Scheibe immer konstant ist und nicht abnimmt.

Heißt das, wenn ich soetwas aufbauen könnte, hätte ich über eine Strecke 
von unendlich in RIchtung y immer noch ein konstantes Feld?

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren