Hallo,
ich habe folgendes Problem und zwar:
Ich möchte einen NE555 als Rechteckgenerator (25KHz) betreiben, mit dem
zweiten als Monoflop möchte ich die Periodendauer einstellen. Das
funktioniert soweit, jedoch möchte ich,dass der Monoflop nach einer
Periode stoppt bzw. die Pausendauer verlängern ? Denn als Monoflop wird
er nach der Pause wieder "angeregt".
Könntet Ihr mir bitte einen Tipp geben ?
Danke !
Sorry...Bin total unerfahren in der Materie...
Die Periodendauer ist der Kehrwert der Frequenz.
Oder soll es eine Ablaufsteuerung werden, dann braucht es Flip- Flops
und logische Verknüpfungen.
Gibt es eine Schaltung: Monoflop nicht retriggerbar die das gewünschte
Verhalten hat?
Ich möchte mit meiner Schaltung einen Digitalen Funktionsgenerator
ersetzen..
Der erste 555 regt dauernd mit 25KHz an.
Der zweite 555 wird auf Low gepegelt und lässt eine Sekunde lang die
Signale des ersten durch, dann soll er sperren und nicht mehr auf die
negative Flanke des Funktionsgenerators ansprechen.
Geht es auch mit drei 555 einer 25kHz Generator, einer das Monoflop und
einer als Torschaltung der die Signale durchlässt oder nicht,je nachdem
wie das RST Pin geschaltet ist?
lutz h. schrieb:> Geht es auch mit drei 555 einer 25kHz Generator, einer das> Monoflop und> einer als Torschaltung der die Signale durchlässt oder nicht,je nachdem> wie das RST Pin geschaltet ist?
Und wie soll, dann der Reset geschaltet werden ?
Danke !
Stas schrieb:> Beispiel.png> Und wie soll, dann der Reset geschaltet werden ?
Vielleicht solltest Du mit Pin 3 des Monoflops die Betriebsspannung
Deines "Astabilen" schalten.
Gruss
Harald
Harald Wilhelms schrieb:> Stas schrieb:>>> Beispiel.png>> Und wie soll, dann der Reset geschaltet werden ?>> Vielleicht solltest Du mit Pin 3 des Monoflops die Betriebsspannung> Deines "Astabilen" schalten.> Gruss> Harald
Das ist natürlich auch eine Lösung, jedoch, wenn ich richtig Verstehe,
würde ich mit der Ausgangsspannung des Pin 3, den Astabilen FG
betreiben, und nicht das Signal des FG "durchschleifen"...
Genau, ich versuche es mal zu erklären.
Zurzeit habe ich folgendes aufbau.
Als erstes ist wichtig: die einstellbare Frequenz. Da ich den
"End"-Frequenzbereich noch nicht weiß.
Wenn die genaue Frequenz bekannt ist werde ich es dann wie Harald
Wilhelms empfohlen hat lösen..
Ein Analoger Funktionsgenerator, wird an ein Eingang des CD4066
angeschlossen.
Der Ausgang geht an ein Oszi.
An den Control Eingang vom 4066 wird ein Astabiler 555 angeschlossen,
und lässt die Signale des FG für eine Zeit durch.
Da der Trigger Eingang des Astabilen 555, durch den selbst belegt ist,
habe ich keine Möglichkeit diesen an den analogen Funktionsgenerator zu
triggern.
Stas schrieb:> Genau, ich versuche es mal zu erklären.>> Zurzeit habe ich folgendes aufbau.>> Als erstes ist wichtig: die einstellbare Frequenz. Da ich den> "End"-Frequenzbereich noch nicht weiß.> Wenn die genaue Frequenz bekannt ist werde ich es dann wie Harald> Wilhelms empfohlen hat lösen..>> Ein Analoger Funktionsgenerator, wird an ein Eingang des CD4066> angeschlossen.> Der Ausgang geht an ein Oszi.> An den Control Eingang vom 4066 wird ein Astabiler 555 angeschlossen,> und lässt die Signale des FG für eine Zeit durch.>> Da der Trigger Eingang des Astabilen 555, durch den selbst belegt ist,> habe ich keine Möglichkeit diesen an den analogen Funktionsgenerator zu> triggern.
Guten Morgen.
Schalte ein Monoflop CD 4013 nach. Und den SET-Eingang legst direkt mit
UB + (Pin 14) zusammen! Der Triger-Impuls vom 555 geht an den
2.Set-Eingang (Pin 3) Parallel dazu nach Masse (PIN 6,7 u 8 !!) 100 kohm
und 100 nF . Wird der 4013 vom 555 getriggert, hält das Signal solange,
wie die Triggerung statfindet! Vom 555 Ausgangspin 3 legst also eine
ZWEI)-Weg - Kette - 2 DIODEN in entgegngesetzter Richtung - 1 x an PIN 3
des 4013 und die NEGATIV-Fllanke hiter der andersherum eingesetzten
Diode legst an den RESET-Eingang Pin 4 des 4013! dort musst allerdings
am Pin 4 einen ELKO (10 µF) mit UB + ebenfalls verbinden, damit bei
aktivieren deiner Schaltung der 1 "Impuls einen definierten RESET am
Flip/Flop (definierten L-Pegel am Ausgang PIN 1 annimmt. Und: Du
verbindest am 4013 PIN 2 mit Pin 5 ). SO hast eine Zeitablaufsteuerung
mit automatischem Reset und Setzeingang gleichzeitig! Der erwähnte
entstehende 2. Flip-"Kreis (hier automatisch Pin 2+5) ist dan eine
"umgekehrte Schalter" - version:
Liegt am Pin 1 H an, liegt am Pin 2+5 - L an! bzw. umgekehrt. So kannst
diesen 2. Schaltungsweg für eine weitere Funktion benutzen.
Am Pin 1 greifst dann das H (oder L)-Signal als stehende / fallende
Flanke über einen NPN-Transistor einfach ab. So kann dieser Transistor
ja nur vom H-Impuls-(Pegel) des Flip/Flops auf Deine Schaltung
ansprechen - bei L sperrt ja der Transistor. - Demzufolge ......
Nur so als Tip vom Zeilentrafo
Vielen vielen Dank !
Ich versuche schon seit heute morgen deine Empfehlung als Schaltung zu
realisieren. Aber leider vergeblich...
Könntest du mir evtl eine kleine Skizze machen ?
Danke
Danke für die Schaltung.
Die läuft bei mir auch. Deshalb meine Frage zur Funktion.
Wie soll der 555 Monoflop gestartet werden. Jetzt ist das so, dass es
durch den 25 kHz Generator gestartet wird. Wenn der Monoflop abgelaufen
ist, wird er wieder gestartet.
Woher soll die Schaltung wissen wann das Erste mal ist?
Der Monoflop soll gestartet werden sobald an dem die Spannung anliegt.
In der Schaltung habe ich zurzeit eine gemeinsame Spannungsquelle.
In der Realität wird der analoge Funktionsgenerator extern gespeist.
lutz h. schrieb:> Dann muss ein Steuersignal aus der Betriebsspannung gewonnen> werden,> der den Signalpfad (Generator) schaltet.
Vielen Dank für deine Mühe!!!
Deine Schaltung funktioniert soweit super....aber leider glaube ich, es
funktioniert nicht ganz so wie ich es brauche...
Mann kann den ersten 555 nicht verändern oder was anderes daran
anschließen außer nur den Signal abgreifen.
Ich habe die von dir erstellte Schaltung ein wenig verändert und
Funktionsgenerator komplett abgetrennt.
Könntest du es bitte noch einmal probieren ?
Harald Wilhelms schrieb:> ZeilenTrafo schrieb:>>> Schalte ein Monoflop CD 4013 nach.>> Meinst Du ein "D"-Flipflop?
Hallo Sorry, war wohl raus aus dem Beitrag. Also versuch ich es nochmal.
Na wie man das nennt ist egal, ich weiß aber, dass es mit einem CD 4013
(enthält 2 x Flip/Flops) - obs nun "D"-Flop auch heißt - das wissen die
Experten - ich benutze das mit dieser mir bekannten(!) Bezeichnung
jedenfalls. Aber man kann ja im Datasheed dazu nachsehen, WIE man den
Chip nun bezeichnet. Als alter "Ossi" kenn ich nur meine hier genannte
Bezeichnung, aber daran solls nicht liegen. Solange man weiß, was man
mit einem "4013" alles so "anstellen" kann - so hier auch in meinem
zuvor erwähnten Beitrag.
Und die leider sich eingeschlichenen Schreibfehler bitte ich zu
entschuldigen, die "Vorschau" klappte leider nicht, sodaß der Beitrag
leider diese Tipfehler enthält, was ich bedaure, aber nicht beabsichtigt
war.
Ok, offenbar habt ihr ja nun eine andere "Lösung" gefunden, dann hat
sich das mit dem Schaltbildauszug wohl auch schon erledigt. Wollte ich
anhängen, aber ich sah, dass ihr hier schon weiter seid mit der
"Lösung", daher ist es überflüssig, denke ich. Nun wünsche ich weiterhin
Gutes Gelingen.
Wenn die Schaltungh fertig aufgebaut und funktionstüchtig ist, wäre eine
kleine Demo als Video mal bestimmt für alle Mitwirkenden Helfer hier
bestimmt ein krönender Abschluss des Beitrages. Würd mich freuen, mal
nen Video hier dazu zu finden, wenns nicht all zuviel Umstände macht.
Neugierig bin ich immer gewesen, obs funktiert. Mach das ja auch so.
Aber keine Bedingung.
Danke für die Antworten und ich schau nochmal später rein .
Schönen Tag euch.
Das File *.asc ist ein LTspice IV File.
Das Simulationsprogramm ist kostenlos im Netz.
Mein File soll nur die Funktionsweise demonstrieren, wie so eine Aufgabe
gelöst werden kann.Ich denke für eine reale Realisierung sind
geeignetere Schaltkreise als der 555 verfügbar.
ZeilenTrafo schrieb:> Als alter "Ossi" kenn ich nur meine hier genannte Bezeichnung,
Da vergleichst Du aber einen Fisch mit einem Fahrrad. Statt
D-Flipflop könnte man zwar auch RS-Flipflop sagen, weil diese
Eingänge auch vorhanden sind, aber ein Monoflop hat eine völlig
andere Funktion. Obige Bezeichnungen waren aber auch im ganzen
Ostblock üblich. :-)
Zum Thema: Mir ist wegen der ungenügenden Beschreibung von stas
nach wie vor nicht klar, wie er sein Monoflop triggern will.
Wichtig in diesemZusammenhang ist auch, ob er ein "nachtrigger-
bares" oder ein "nicht nachtriggerbares" Monoflop will.
Gruss
Harald
Erstmal vielen Dank an alle die mich hier unterstützen ! Und großes Dank
an Lutz.H für seine Lösungen !
Es muss nicht unbedingt ein NE555, ich habe den nur genommen, weil ich
keinen anderen kenne und weil für diesen im Internet Grundschaltungen
gab.
Hier ist meine erste Erfahrung mit Schaltungen erstellen, ich Studiere
Maschinenbau...
@Harald. "Mir ist wegen der ungenügenden Beschreibung von stas
nach wie vor nicht klar, wie er sein Monoflop triggern will.
Wichtig in diesemZusammenhang ist auch, ob er ein "nachtrigger-
bares" oder ein "nicht nachtriggerbares" Monoflop will."
So ist meine Überlegung:
Alles was ich möchte ist das Signal eines Rechteckgenerators
durchzuschleifen...
Zum Durchschleifen ist der 4066 da.
Parallel an das Signal des FG ist ein Monoflop angeschlossen.
Der Monoflop soll einmal an FG getriggert werden.
Sprich immer wenn ich Monoflop einschalte, triggert es sich an Signal
des FG`s (Triggern = Definierter Anfangspunkt ?) und Schaltet dann einen
Analogschalter, bei mir CD4066, über Control Eingang für 1Sek. durch.
Nach Ablauf der Zeit startet der Monoflop ja wieder, da er den Signal
vom FG bekommt... genau DAS muss ich verhindern.
Ich freue mich über jeden Vorschlag !!!!
Nochmals vielen Dank !!
Stas schrieb:> Parallel an das Signal des FG ist ein Monoflop angeschlossen.
Erst noch mal zur Klarstellung: Ein Monoflop ist eine Schaltung,
die gestartet wird, wenn sie einen Eingangsimpuls bekommt und
dann eine durch die Beschaltung vorgegebene Zeit einschaltet
und danach wieder ausschaltet. Den Impuls kann man auch durch
Knopfdruck oder beim Einschalten der Betriebsspannung erzeugen.
Ein neuer Zeitablauf wird erst durch einen neuen Impuls gestartet.
Meine Glaskugel sagt mir nun folgendes: Du suchst eine Schaltung,
die das Signal eines Funktionsgenerators für eine begrenzte Zeit
(1s?) durchschaltet. Wichtig ist jetzt, wodurch diese Zeit gestar-
tet werden soll. Das einfachste wäre per Knopfdruck. Folgende
Aussage lässt sich aber überhaupt nicht einordnen:
> Der Monoflop soll einmal an FG getriggert werden.
Überlege noch mal, durch welches Ereignis Dein Burstsignal
ausgelöst werden soll und teile uns das mit.
Gruss
Harald
PS: Eigentlich solltest Du als Techniker ein Problem eindeutig
beschreiben können. Mit Elektronik hat das wenig zu tun.