So ein Schwachsinn -_- Da ist aber einer derbe ins Bong-Wasser gefallen.
Zum einen fehlen da 90% der relevanten Informationen und zum anderen ist
Deutschland DEFINITIV NICHT mit dem US-Arbeitsmarkt vergleichbar. Dort
hat der Bachelor auch einen ganz anderen Stellenwert.
Und Außerdem: Nur mit Bachelor-Abschluss gibt's die Berufe und
Illusorischen Einkommen und Wohlfühlfaktoren NICHT, da steht nämlich
überall noch mehr als ein Bachelor-Abschluss an -_- OMFG
Man achte auf die Währung. Da ja hier bekanntlich in Euro bezahlt
wird und dann sowieso noch ein Wechselkurs neben anderen (gesetzlichen
und sozialen) Rahmenbedingungen dazu kämen, dürfte ein Vergleich
nicht viel bringen.
Anmerkung: Ich bin nicht der Threadstarter, benutze den Nick aber schon
länger als der TO.
100k$ ~ 75k€
Jedoch muss man davon in den USA die Krankenversicherung etc selber
bezahlen. Außerdem hat man in den USA meistens nur ca 15 Tage
Urlaubsanspruch. So hoch sind die Gehälter nun eben doch nicht.
Naja, für den Physiker mit entsprechendem Gehalt sagen die
Focus-Menschen ja, dass man wenigstens promovieren muss, um in diese
Gehaltsregionen vorzustoßen. Von daher alles relativ.
MartinM schrieb:> 100k$ ~ 75k€>> Jedoch muss man davon in den USA die Krankenversicherung etc selber> bezahlen. Außerdem hat man in den USA meistens nur ca 15 Tage> Urlaubsanspruch. So hoch sind die Gehälter nun eben doch nicht.
Naja, in Deutschland musst du deine Krankenversicherung, wenn du
angestellt bist, auch selbst zahlen - mit der Betonung auf "musst". Wir
eben gleich vom brutto abgezogen.
Im Übrigen weiss ich gar nicht was es bringen soll, finanzielle
Vergleichen zwischen USA und Deutschland aufzustellen. Es istr schon
schwer die Gehälter in Deutschland zwischen Dresden, Hamburg, München
oder Essen zu vergleichen. In den USA ist das ganze nochmal eine Nummer
krasser, weil auch der Steuersatz stark vom jeweiligen State abhängt
(z.B: Sales Tax).
Wir haben eine Weile in Upstate New York gewohnt, ist weder mit
Boston/MA noch mit NYC zu vergleichen - und das ist praktisch nebenan!
An der Westküste etc. wird es dann wieder ganz anders aussehen. Und in
der Mitte sowieso...
MartinM schrieb:> Jedoch muss man davon in den USA die Krankenversicherung etc selber> bezahlen. Außerdem hat man in den USA meistens nur ca 15 Tage> Urlaubsanspruch. So hoch sind die Gehälter nun eben doch nicht.
So viel? Ich denke mir sind Firmen mit 7 Tagen bekannt.
reNur schrieb:> Naja, in Deutschland musst du deine Krankenversicherung, wenn du> angestellt bist, auch selbst zahlen - mit der Betonung auf "musst". Wir> eben gleich vom brutto abgezogen.
Du zahlst die Hälfte, die andere Hälfte gibt der AG dazu.
Außerdem gibts ja auch noch eine Beitragsbemessungsgrenze,
aber da kenne ich mich nicht mit aus. Irgendwie gibts ja
auch einen Weg in die anfangs günstige Private. In USA sind
die glaube ich, nur Privat, was Obama ja ändern will.
MartinM schrieb:> Jedoch muss man davon in den USA die Krankenversicherung etc selber> bezahlen. Außerdem hat man in den USA meistens nur ca 15 Tage> Urlaubsanspruch. So hoch sind die Gehälter nun eben doch nicht.
naja, in den USA sind die Arbeitsverträge weniger "gleich" als hier. Da
die soziale Absicherung vom Staat rudimentär ist, versuchen die guten
Firmen mit guten Sozialleistungen ("Benefits") um Mitarbeiter zu
konkurrieren. Health Care Plan ist Standard in guten Firmen, ebenso
Company Pension. Aber die Qualität der Health Care Plans ist halt alles
andere als einheitlich.
Wenn übers Salary verhandelt wird, ist immer das Gehalt ohne die
Benefits gemeint. Die kommen also noch oben drauf.
Einfache Jobs haben aber meist weniger oder keine Benefits. Und manchmal
auch keinen bezahlten Urlaub...
Urlaubsregeln variieren extrem. 15 Tage sind typisch, dann oft ein
weiterer Tag pro Jahr Betriebszugehörigkeit, bis zu einer gewissen
Grenze. Manche garnicht so üble Firmen fangen aber auch mit 7 Tagen
Urlaub an. Unpaid leave is dann eine echte Option wenn man mal läger
verreisen will. Auf der anderen Seite gibts dann die Firmen, die
unlimitierten Urlaub gewähren... bei so einer war ich aber noch nicht.
"In der Bundesrepublik herrschen schließlich ähnliche Bedingungen wie in
den USA"
LOL
Das schönste ist ja der Augenoptiker - bei uns Lehrberuf Einstiegsgehalt
1500 bis 1800 Euro (Brutto)
Naja wer Focus liest hat es wohl nicht besser verdient.
Mir war bisher nicht bekannt wie schlecht Focus ist. Vermutlich kann man
die anderen Artikel auch nicht ernst nehem. Es ist schon traurig, dass
nan quasi keinem Blatt halbwegs vertrauen kann. Es könnte ja passieren,
dass man mal einen Artikel liest wovon man selber keine Ahnung hat. Da
würde man das gelesene vielleicht sogar glauben ohne zu merken um
welchen Unfug es sich handelt.
Der "Artikel", der eigentlich nur aus ein paar abgeschriebenen Zahlen
besteht, krankt an 2 Sachen:
1. Es sind US Gehälter, die nicht mit uns vergleichbar sind, weil die
Lebenshaltungskosten dort ganz anders sind wie bei uns.
2. Es wird ein dubioser "Stressfaktor" eingeführt und nicht erklärt, was
die komplette Liste absurd macht.
Also ich hätte nicht gedacht, dass der Focus so schlecht ist.
Christian Berger schrieb:> Also ich hätte nicht gedacht, dass der Focus so schlecht ist.
Der Focus war schlecht als er startete, den er hatte nur das Ziel den
Spiegel zu schädigen. Eigene Inhalte waren nur gut, solange sie auf der
CDU/FDP Linie der 90`er waren.
Dazu wollte die auch noch Kohle machen, was am einfachsten durch billige
Berichte und teure Werbung geht. Die Berichte sind immer noch billig,
aber auch die Werbung. Also müssen die Berichte noch billiger werden.
Deshalb ist der Focus nur mehr Ramsch!
Wenn der Marquard ins Grass beißt wird der Laden sowieso abgewickelt.