Laut Wikipedia ist Aceton nicht umweltschädlich oder gifitg. Ich komm
mir trotzdem komisch vor, wenn ich das in Klos schütten würde. Handelt
sich um vl 50 ml oder weniger.
Was habt ihr dazu für Wissen? Vielleicht läuft hier ja zufällig ein
Chemiker lang und kann mich aufklären oder auf Seiten verweisen, die
gutes Inofmatarial dazu bieten.
Danke
http://www.urinflasche.org/aceton.html
aceton ist an sich nicht sehr nett, aber auch kein starkes
(umwelt)gift - anders als z.b. kupferlösung die wenn mengenmäßig genug
die microorganismen in der kläranlage abtöten kann.
imho kannst du kleine mengen ins klo schütten, oder besser sammeln und
zur schadstoffsammelstelle schippern (benzinverbrauch/umweltbelastung
gegenrechnen! :) oder in eine schale kippen und an der freien luft
verdunsten lassen.
Der Beitrag scheint Spam zu enthalten: "lmg tfy.com" Schade...
SO schwer ist googlen jetzt nicht, da kommt als erstes ergebnis, dass es
nicht ins klo gehört
Einfach ins Klo. Würdest du dich bei Nagellackentferner von der Freundin
auch so anstellen?
Genau das gleiche mit Kupfersulfat Lösungen. Einfach ins Klo und gut
ist.
Gab es erst neulich nen riesen Faden dazu.
Takao K. schrieb:> 0815 schrieb:>> Hast Du die Bilder der riesigen Kanalexplosion vor ein paar Tagen nicht>> gesehen??>> Du spinnst doch von 50ml gibts keine Explosion.
Meinst Du? Die Katastrophe wurde von nur 5 ml Aceton hervorgerufen! 50
ml Aceton könnten eine Stadt wie Hamburg ausradieren!
Hab grade vorgestern ca. 100 ml (vom Entfetten übrig) so entsorgt:
In einen alten Kochtopf (mittlerweile umfunktioniert als
Gartendekoration) geschüttet, angezündet, brennt ca. 3 Minuten mit 50 cm
hoher Flamme.
So ist es sauber verbrannt zu Wasser und Kohlendioxid. Für die Umwelt
besser als verdunsten lassen (wenn man gefahrlos Feuer machen kann).
In Raffinerie und chemischer Industrie wirds doch genauso gemacht.
Takao K. schrieb:> von 50ml gibts keine ExplosionHm schrieb:> Genau das gleiche mit Kupfersulfat Lösungen. Einfach ins Klo und gut> ist.
Hatte ja keine Ahnung, was hier für Profis anwesend sind...
0815 schrieb:>> Genau das gleiche mit Kupfersulfat Lösungen. Einfach ins Klo und gut>> ist.>> Hatte ja keine Ahnung, was hier für Profis anwesend sind...
Klär uns bitte auf, du Profi :)
Karl Otto schrieb:> Meinst Du? Die Katastrophe wurde von nur 5 ml Aceton hervorgerufen!
Quellen? (Außer Reportergewäsch...)
>50 ml Aceton könnten eine Stadt wie Hamburg ausradieren!
JA, Nee, Is klar!
Meint
Baku
(Sollte ich Ironietags übersehen haben, bitte ignorieren)
Ganz ehrlich, was du mit 50 ml machst ist egal. So viel dürfte auch die
Tanne in deinem Garten in einem Monat frei setzen (Ja, insbesondere
Nadelhölzer sondern ne ganze Menge Aceton ab).
Die Entsorgungshinweise, die man so findet, beziehen sich meist auf
größere Mengen.
Wenn man mal auf die "Entsorgungshinweise" auf Aceton aus dem Baumarkt
guckt (Die 2,5l-Dosena aus Metall zur Farbentfernung oder Reinigung),
sieht man, dass die einem auch empfehlen, Reste (Und 50 ml sind maximal
Reste) abdampfen zu lassen.
Verbrennen ist natürlich, wie bereits gesagt, noch elegangter.
Aber auch ins Klo kann das ganze ohne Bedenken.
Es sei denn, du kippst das in irgend einem Aceton-verarbeitenden Betrieb
ins Klo, DA und nur da, wird der Acetongehalt des Abwassers nälich ab
und an kontrolliert, da wie schon gesagt, größere Mengen nicht so super
sind.
Testfall schrieb:> So viel dürfte auch die Tanne in deinem Garten in einem Monat frei> setzen
Oder irgendwelche natürlichen Gärungsprozesse. Aceton entsteht
ja auch (u. a.) bei uns im Magen.
Umweltverschmutzer? schrieb:> Laut Wikipedia ist Aceton nicht umweltschädlich oder gifitg. Ich komm> mir trotzdem komisch vor, wenn ich das in Klos schütten würde. Handelt> sich um vl 50 ml oder weniger.>
Stell es auf den Balkon und lass es verdunsten.
Oder besser, füll das Zeug in eine Flasche und nutze es als
Reinigungsmittel zum Entfetten.
Baku M. schrieb:> Karl Otto schrieb:>> Meinst Du? Die Katastrophe wurde von nur 5 ml Aceton hervorgerufen!>> Quellen? (Außer Reportergewäsch...)
Dazu wirst du keine Quellen finden. Jetzt wurde jahrzehntelang alles
unternommen um die Gefahr von Aceton zu vertuschen. Da wird man es nicht
zulassen, dass jeder Terrorist erfährt, wie leicht Bomben mit enormer
Sprengkraft herzustellen sind.
Wenn man alleine die Kosten der Nuklearwaffenprogramme zur Ablenkung der
Bevölkerung vor gefährlicherem Aceton bedenkt, kann man sich vorstellen
welche Interessen hinter den Vertuschungen stecken. Jahrelang wurde hier
gezielt die Angst vor Atomwaffen geschürt um die Acetongefahr aus den
Köpfen der Bevölkerung zu bringen, da wird man die Wahrheit nicht so
schnell ans Licht kommen lassen..
> (Sollte ich Ironietags übersehen haben, bitte ignorieren)
Ach was, nicht doch. Dafür ist das Thema viel zu brisant!
Takao K. schrieb:> Aceton ist kein illegales BTM.
Ganz ruhig, hier wird dir schon keiner dein Aceton wegnehmen. Aber
dennoch ist das Schnüffeln davon nicht gesund, nur als Hinweis.
Sni Ti schrieb:> Takao K. schrieb:>> Aceton ist kein illegales BTM.>> Ganz ruhig, hier wird dir schon keiner dein Aceton wegnehmen. Aber> dennoch ist das Schnüffeln davon nicht gesund, nur als Hinweis.
Habe gar kein Aceton hier, dass es Aceton nicht im Gesundheitsladen gibt
ist mir schon klar.
Heute mal Parfuem gechnueffelt (Eau de Toilette), auf die Kleidung
aufgesprueht und eingeatmet, schon gelte ich als drogensuechtig.
So Leute, nun mal langsam!
Aceton ist von seiner Giftigkeit mit Alkohol (Ethanol)vergleichbar.
Aceton löst viele Kunststoffe.
Aceton ist ein sehr gutes Lösemittel für organische Substanzen.
Aceton ist vollständig mit Wasser mischbar.
Aceton (reines) ist leichtflüchtig und bildet Dämpfe.
Aceton bildet, mit Wasser verdünnt, in der genannten Menge keine
explosiven Dämpfe.
Wohin mit dem Rest (Kleinmenge)?
1 Ist es reines Aceton? Ja, dann ins Klo damit und spülen. Wenn trotzdem
Bedenken weiter bei 2.
2 Sind irgendwelche organische Substanzen (Farbstoffe, Kleberreste ...)
drin gelöst? Offen über Nacht stehen lassen, am besten im Freien, auf
dem Balkon, gut belüfteter Raum. Wenn trocken, Rest zum Hausmüll geben.
Fertig
Größere Mengen (> 100 ml chargenweise wie 2 oder zur
Schadstoffsammelstelle bringen)
Noch Fragen?
e-fuzzi
Ich hatte mal gelesen, dass in Erdbeeren Aceton enthalten sei.
(Leider wird bei der Untersuchung von Erdbeeren gern Aceton als
Lösungsmittel benutzt - Google findet jede Menge Texte dazu)
Zwei Stellen hab ich bisher entdeckt:
http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-0348-9377-0_5#page-1
gleich zweimal im Jahr 1959: "Aceton nachgewiesen in der Frucht von
Erdbeeren"
und
http://www.smul.sachsen.de/lfulg/download/Schulz_-_2010_Pillnitzer_Gespraech.pdf
"pentanon-2" in Erdbeere als einer von ca. 360 flüchtigen
Inhaltsstoffen, ein acetonähnliches Keton mittels Gaschromatografie
nachgewiesen, keine Mengenangabe
Wieso nicht einfach aufheben bis es mal gebraucht wird?
bei 50L wuerde ich die Frage ja verstehen, vielleicht nicht einfach ins
Klo kippen, aber 50mL? Ist doch bescheuert das ueberhaupt entsorgen zu
wollen.
Oder kipps in den Autotank und spar 5 cent.
Nun gut. Hatte es über Nacht offen am Fenster stehen. Am nächsten Morgen
war es alle :D
Die Verbrennungsmethode erscheint mir die bestgeeigneteste Lösung für
mich, wenn es etwas mehr sein sollte.
Hatte keine Ahnung, dass ich mit solch einer Frage solche Antworten
bekommen werde. Danke an die Leute, die ernsthaft auf meine Frage
eingegangen sind. Das konnte mir gut weiterhelfen. So habe ich noch gute
ANsätze für Infos gefunden.
Ich denke, auch bei kleinen Mengem sollte man schauen, dass man eine
relativ gute umweltverträgliche Lösung findet.
Meine Fresse, ihr habt Sorgen....
Im letzten Jahr habe ich gut 1o Liter verbraucht (viel zum Teilewaschen
und entfetten). In diesem Jahr habe ich gleich einen 10-Liter-Kanister
gekauft (war viel billiger), der ist auch fast alle. Fast alles davon
ist beim Benutzen verdunstet, die Reste wurden verbrannt. Bei 50ml
reicht doch ein Küchentuch zum aufsaugen;-). Damit dann z.B. die
Autoscheiben putzen, der Fliegenschiss ist weg.
Old-Papa
Old Papa schrieb:> Meine Fresse, ihr habt Sorgen....
Die Frage ist gut, deshalb gibt es die Schadstoff- Annahmestellen,
dort sitzen ausgebildete Chemiker, die fachgerecht sortieren.
So gab es mal Batterien mit Quecksilber. Eine macht nicht viel,
aber der millionenfache Einsatz brachte Umweltprobleme.
Das hohe Umweltbewusstsein ist gut, lieber etwas zu viel.
Lutz
lutz h. schrieb:>> Die Frage ist gut, deshalb gibt es die Schadstoff- Annahmestellen,> dort sitzen ausgebildete Chemiker, die fachgerecht sortieren.> So gab es mal Batterien mit Quecksilber. Eine macht nicht viel,> aber der millionenfache Einsatz brachte Umweltprobleme.>> Das hohe Umweltbewusstsein ist gut, lieber etwas zu viel.>> Lutz
Im Prinzip richtig! Doch mit den popligen 50ml schafft er es garnicht
bis zur Annahmestelle, das Zeugs ist doch schon vorher verdunstet. Wenn
nicht, spätestens, wenn das Rudel "ausgebildeter Chemiker" sich drüber
her macht, isset wech...
Old-Papa
Andrew Taylor schrieb:> Bleibt die Frage:>> Woher stammen die 5 Liter VOR dem Urknall?>> scnr.
Die waren komplett in der Urmaterie enthalten (wie auch immer und wo
auch sonst)
Old-Papa
> Woher stammen die 5 Liter VOR dem Urknall?
Die Wissenschaftler sind sich da uneinig. Die wahrscheinlichste
Hypothese besagt, dass sie ein Teil der 50 l sind, die das Universum
zuvor bildeten.
Vielleicht mal im amikanischen Universalarchiv fragen, die müssten
darüber doch was aufgezeichnet haben ...
lutz h. schrieb:> Die Frage ist gut, deshalb gibt es die Schadstoff- Annahmestellen,> dort sitzen ausgebildete Chemiker, die fachgerecht sortieren.> So gab es mal Batterien mit Quecksilber. Eine macht nicht viel,> aber der millionenfache Einsatz brachte Umweltprobleme.
Ich wünsche es dir nicht, aber in Falle einer Krankheit kann es sein,
das du täglich so eine Menge ins Klo pinkelst.
Gehst du damit auch zum Schadstoffmobil?
http://www.jameda.de/laborwerte/aceton-im-urin/
Umweltverschmutzer? schrieb:> Ich denke, auch bei kleinen Mengem sollte man schauen, dass man eine> relativ gute umweltverträgliche Lösung findet.
Wobei man schon die Relationen im Auge behalten darf. Hättest du
hier auch gefragt, ob du 50 ml Ethanol ins Klo schütten darfst? Man
darf die Kirche ruhig im Dorf lassen.
Wie oben schon geschrieben worden ist: Aceton ist in seiner
gesundheitlichen Gefährlichkeit mit Ethanol nahezu gleichauf; bei
Aceton sind die MAK-Werte sogar noch etwas höher. Das kann man nicht
mit Quecksilber oder anderen starken Giften vergleichen.
Das Einzige, wo man sich um Aceton Gedanken machen sollte ist, wenn
man damit Hautkontakt hatte. Das Zeug entfettet sehr stark, sodass
es angeraten sein kann, sich die Hände danach mal wieder einzuölen.
Das Sonnenblumenöl aus der Küche genügt dafür völlig.
Der Stromverbrauch der PCs die zu dieser Diskussion beigetragen haben
hat sicher mehr Umweltverschmutzung verursacht als wenn er das Aceton
einfach weggeschüttet hätte.
Jörg Wunsch schrieb:> Umweltverschmutzer? schrieb:>> Ich denke, auch bei kleinen Mengem sollte man schauen, dass man eine>> relativ gute umweltverträgliche Lösung findet.>> Wobei man schon die Relationen im Auge behalten darf. Hättest du> hier auch gefragt, ob du 50 ml Ethanol ins Klo schütten darfst? Man> darf die Kirche ruhig im Dorf lassen.
FALSCH!
Da man bei Aceton im Tierversuch bereits kanzerogene Wirkung
nachgewiesen hat, ist es ÄUSSERST gefährlich Aceton ins Klo zu
schüttten!
Die Ratten in der Kanalisation könnten Krebs kriegen.
Bei 50ml Ethanol besteht diese Gefahr DEFINITV nicht.
>> Wie oben schon geschrieben worden ist: Aceton ist in seiner> gesundheitlichen Gefährlichkeit mit Ethanol nahezu gleichauf;
Ehtanol ist defintiv nicht kanzerogen, wie der Selbstversuch beweist
.-))
> Das Einzige, wo man sich um Aceton Gedanken machen sollte ist, wenn> man damit Hautkontakt hatte. Das Zeug entfettet sehr stark, sodass> es angeraten sein kann, sich die Hände danach mal wieder einzuölen.> Das Sonnenblumenöl aus der Küche genügt dafür völlig.
Aber auch nur, wenn es natives Öl aus biologischem Anbau, streng
kontrolliert ist. Das teure aus dem Reformhaus.
Andrew Taylor schrieb:> Ehtanol ist defintiv nicht kanzerogen, wie der Selbstversuch beweist> .-))
Wart's ab, bis jemand eine entsprechende Statistik veröffentlicht. :-))
Andrew Taylor schrieb:> Da man bei Aceton im Tierversuch bereits kanzerogene Wirkung> nachgewiesen hat
Genau... Und Aluminium ist krebserregend und verantwortlich für
Alzheimer und Erdbeeraroma wird aus Sägespänen hergestellt...
---Ironie aus---
>Andrew Taylor schrieb:>> Ehtanol ist defintiv nicht kanzerogen, wie der Selbstversuch beweist
e-fuzzi schrieb:
>aber es macht blöd!
JAWOLL! Volltreffer!
:-))
e-fuzzi schrieb:> Andrew Taylor schrieb:>> Ehtanol ist defintiv nicht kanzerogen, wie der Selbstversuch beweist>>> aber es macht blöd!
Falsch!
Ethanol macht gleichgültig.
Aber ist mir doch egal...
.-)
>> Aceton löst viele Kunststoffe.
Aus diesem Grund würde ich es nicht ins Klo schütten. Mit etwas Pech
löst es das Abflussrohr an und Du hast einen unagenehmen Wasserschaden.
Umweltverschmutzer? schrieb:> Was habt ihr dazu für Wissen? Vielleicht läuft hier ja zufällig ein> Chemiker lang und kann mich aufklären oder auf Seiten verweisen, die> gutes Inofmatarial dazu bieten.
Warum fragst du dann nicht in einem Chemie-Forum? Goggel kaput, oder
noch schlimmer?
Oder hast du Angst in einem Chemie-Forum würden sich
Berufsbedenkenträger äußern, genauso wie es hier welche zu Fragen der
Elektroinstallation tun?
Andrew Taylor schrieb:> FALSCH!> Da man bei Aceton im Tierversuch bereits kanzerogene Wirkung> nachgewiesen hat, ist es ÄUSSERST gefährlich Aceton ins Klo zu> schüttten!> Die Ratten in der Kanalisation könnten Krebs kriegen.>> Bei 50ml Ethanol besteht diese Gefahr DEFINITV nicht.>
Zummindestens sind sie dann dabei besser drauf ;-)
Andrew Taylor schrieb:> FALSCH!> Da man bei Aceton im Tierversuch bereits kanzerogene Wirkung> nachgewiesen hat, ist es ÄUSSERST gefährlich Aceton ins Klo zu> schüttten!> Ketonurie> ....> Von den drei Ketonkörpern Betahydroxybutyrat, Azetoazetat> und Azeton wird vor allem Azeton über die Nieren ausgeschieden> und kann mit einem Schnelltest nachgewiesen werden.
Deswegen dürfen Diabetiker nur aufs Dixi-Klo
MfG Klaus
Da gabs doch mal einen klasse Song von einer ehemaligen DDR-Band, da hat
einer irgendwelche Verdünnung in den Lokus geschüttet und wollte dann
auf der Presse eine gemütlich rauchen. Da war dann der halbe Block weg.
Leider weiß ich nicht mehr welche Band und Titel.
lutz h. schrieb:> Schadstoff- Annahmestellen,> dort sitzen ausgebildete Chemiker, die fachgerecht sortieren.prust Gut ausgebildet? Fachgerecht sortieren? Ich habe letzte Woche
eine große Kiste "alles Mögliche" (durchaus einiges unbeschriftet, alte
Werkstatt halt ...) da abgegeben. Das kam alles in eine Metallwanne,
ohne dass es auch nur ansatzweise begutachtet wurde ...
Umweltverschmutzer? schrieb:> Nun gut. Hatte es über Nacht offen am Fenster stehen. Am nächsten Morgen> war es alle :D
Ich weiß - ich hab's mir geholt :D
Ich schrieb:> lutz h. schrieb:>> Schadstoff- Annahmestellen,>> dort sitzen ausgebildete Chemiker, die fachgerecht sortieren.>> prust Gut ausgebildet? Fachgerecht sortieren? Ich habe letzte Woche> eine große Kiste "alles Mögliche" (durchaus einiges unbeschriftet, alte> Werkstatt halt ...) da abgegeben. Das kam alles in eine Metallwanne,> ohne dass es auch nur ansatzweise begutachtet wurde ...
Wunschdenken eines Buerokraten und Realitaet + Leute die alles glauben
nur weil es irgendwo gescrieben steht.
Hallo, ein Chemiker hier...
Einfach mit viel Wasser den Abfluss runter. Wird im Labor genauso
gemacht beim Abwaschen der Glasgefäße.
Wenn du Zeit hast kannst du's auch in eine große Schale gießen und
draussen verdampfen lassen.
LG
Tipp für den deutschen Kleinkriminellen:
Umweltkriminalität
Die bei der illegalen Herstellung anfallenden Chemikalien werden selten
fachgerecht entsorgt. So werden benötigte Lösemittel wie z. B. Aceton,
Ether, Methanol, und starke Säuren wie Schwefelsäure und Salzsäure meist
in Fässern oder Kanistern nachts in ländlichen Gegenden abgeladen oder
in Flüsse entleert, teils auch (dazu gehören auch Wasserstoffkartuschen)
in Brand gesteckt.[9] Unter anderem in den USA und den Niederlanden –
beides Staaten mit hoher illegaler (Meth-)Amphetaminproduktion – wachsen
die Umweltschäden durch giftige Beiprodukte teilweise zu gravierenden
Problemen heran. Bei der Herstellung von 1 kg Amphetamin fallen je nach
Syntheseroute 5 bis 20 Liter Abfälle an. Neben der Quantität hängt auch
die Art und die Giftigkeit der Abfälle von der jeweiligen Syntheseroute
ab.[9]
Also kurz zusammengefasst:
* Entsorgung muss in der Nacht stattfinden
* Im eher ländlichen Gebiet
* Einfach in einen Fluss kippen.
-> der Profi entsorgt in den Niederlanden oder in Amerika
Für etwaige Fragen kontaktiere einfach das Untergrundlabor deines
Vertrauens.
http://www.chemie.de/lexikon/Amphetamin.html
Klebstoffschnüffler schrieb:> Da gabs doch mal einen klasse Song von einer ehemaligen DDR-Band,> da hat> einer irgendwelche Verdünnung in den Lokus geschüttet und wollte dann> auf der Presse eine gemütlich rauchen. Da war dann der halbe Block weg.> Leider weiß ich nicht mehr welche Band und Titel.
Die Band hieß MTS.
Kann mich noch an die Textzeile erinnern
... hat die Karo dann die Schüssel erreicht - da wurds mir unterm
Hintern leicht ...
ingo schrieb:> Klebstoffschnüffler schrieb:>> Da gabs doch mal einen klasse Song von einer ehemaligen DDR-Band,>> da hat>> einer irgendwelche Verdünnung in den Lokus geschüttet und wollte dann>> auf der Presse eine gemütlich rauchen. Da war dann der halbe Block weg.>> Leider weiß ich nicht mehr welche Band und Titel.>> Die Band hieß MTS.> Kann mich noch an die Textzeile erinnern> ... hat die Karo dann die Schüssel erreicht - da wurds mir unterm> Hintern leicht ...
Heutzutage darfst du auf dem Klo nicht mehr rauchen, im Kaufhaus usw.
sind oft Rauchdetektoren angebracht.
Wenn das Aceton verdreckt ist kannst du es ja auch destillieren und
wiederverwerten.
Die Band heißt "MTS" (Mut, Tapferkeit, Schönheit) und sie ist
meine Lieblingsband
Das Lied heißt: "Der Zustand meiner Wohnung"
Zitat (MTS) des letzten Drittels:
Ich verbrannte meinen Stuhl, doch auch das machte mich nicht froh, drum
goß ich noch die Farbe samt Verdünnung in das Klo
Dann setzte ich mich, um mich richtig abzureagieren,
mit 'ner ?KARO? auf die Brille, um den Götz zu rezitieren
Doch da hatte mein Streichholz die Verdünnung schon erreicht
Es krachte und mir wurde plötzlich unterm Hintern leicht
Ganz verschreckt kam gleich mein Nachbar angelaufen
Und sah mich, schwer verwundet mit den Steingutscherben raufen
Die Jungs vom Rettungsamt waren wirklich nett, daß muß ich sagen, die
wollten mich sogar auf 'ner Art Bahre runtertragen
Das fand ich originell, so daß ich auf der Treppe dann Ihnen haargenau
erzählte, wie es zu den Unfall kam
Da konnten sie vor Lachen meine Trage nicht mehr halten
So hab ich mir zum Abschluß noch mein Nasenbein gespalten
Das Gute an der Sache ist, wie man`s auch immer nimmt,
das, wie die Dinge liegen, ja mein Krankenschein jetzt stimmt
Zitat Ende
MfG Paul
Ingo schrob:
>Danke Paul, fürs Auffüllen meiner Erinnerungslücken!
Nichts zu danken.
:-)
Diese Texte sind so genial, die merkte ich mir so ziemlich nach dem
ersten Hören.
MfG Paul
Adolf Schläger schrieb im Beitrag #3766147:
> Kippt ruhig euer Aceton in euere Kackschüsseln. Die entsorgenden> Kunstststoffrohre werden es euch danken. Viele Tölen entsorgen auch ihre> Mousepads in der Hauskloake. Macht nix - immer rein damit...
Falls es verstopft ist kann er ja diese Experten rufen, die haben das
schonmal gelöst ;)
https://www.youtube.com/watch?v=cXMQHTYJLag
Paul Baumann schrieb:> mit 'ner ?KARO? auf die Brille, um den Götz zu rezitieren> Doch da hatte mein Streichholz die Verdünnung schon erreicht
Ich glaube Du hast da richtig gehört, wenn die Band aus der ehemaligen
DDR kommt. IMHO war "Karo" dort eine Zigarettenmarke. Würde auch zum
Streichholz in der nächsten Zeile passen.
Klauspi schrub:
>Ich glaube Du hast da richtig gehört, wenn die Band aus der ehemaligen>DDR kommt. IMHO war "Karo" dort eine Zigarettenmarke.
Ja, KARO, in der schwarz/weißen Geschenkpackung....
;-)
Starker Tobak!
Wie die Fragezeichen dahin kommen, weiß ich nicht -eigentlich waren das
mal Anführungszeichen, als sie noch klein waren.
MfG Paul
Aceton ins Klo ?
Mein Vorurteil:
Wie unter dem Alibi "Bio" 4/5 der Landwirtschaftsfläche via
Mais-Mono'kulturen' zur Öl-Substitution pervertiert-missbraucht werden,
so kommt es auf ein paar in die öffentlichen Kloaken entsorgten Tonnen
Aceton wohl auch nicht mehr an.
(Da, wo bei den Maisfeldern der energieintensivst-subventionierte
'Dünger' nicht hinkommt, wachsen die Pflänzchen nicht mehr 2 Meter hoch,
sondern nur 50 cm ... ).
Umweltverschmutzer? schrieb:> Laut Wikipedia ist Aceton nicht umweltschädlich oder gifitg. Ich komm> mir trotzdem komisch vor, wenn ich das in Klos schütten würde. Handelt> sich um vl 50 ml oder weniger.
Kipps rein, Aceton ist eine auch im Körper (Mensch, Affe, ...)
vorkommender Stoff! Einziges körpereigenes Lösemittel.
Adolf Schläger schrieb im Beitrag #3766147:
> Kippt ruhig euer Aceton in euere Kackschüsseln. Die entsorgenden> Kunstststoffrohre werden es euch danken....
Ja und? Mit Aceton wasch ich seit Jahren Teile in einer
Kunststoffschüssel!
Und bevor das im Klo an irgendein Kunststoffrohr kommt, ist es mit
Wasser verdünnt und verflogen.
Ein Mauspad im Klo geht auch, wenn es aus Ökomaterial ist (z.B.
Strohmatte), ätsch!
Old-Papa
Hallo,
Hier mal ein Chemiker zu dem Thema
Wenn du nach der Entsorgung von einer bestimmten Chemikalie suchst,
würde ich dir grundsätzlich die Suche nach dem entsprechenden
Sicherheitsdatenblatt empfehlen . (einfach bei Google oder einer
Suchmaschine deiner Wahl eingeben : [Chemikalienname]
Sicherheitsdatenblatt). Bei Carl Roth gibt es Sicherheitsdatenblätter zu
fast allen Chemikalien zum Download als PDF. Dort stehen dann in
Abschnitt 13 Hinweise zur Entsorgung.
Zu Aceton konkret: ich würde sagen, dass es ausreichend ist es
wegzuschütten.(50ml liegen im Rahmen)
Gibt es eine Explosionsgefahr durch Aceton?
Ja gibt es. Aceton ist brennbar und so kann es bei einer guten
Durchmischung mit Luft z. B. durch Zerstäubung und Zündung zur Explosion
kommen. Auch Dämpfe können sich entzünden. Bei 50ml jedoch würde ich von
keiner Gefahr ausgehen, wenn es kontrolliert verbrannt wird.
Kann Aceton Plastik auflösen?
Ja kann es, allerdings nur ABS (z.B. in LEGOS). Die Rohre wird es wohl
kaum zerlegen, schon alleine wegen der Verdünnung
Bei weiteren Fragen einfach melden.
Grüße,
Chemiker
Warum sollte eine passende Antwort , auch nach Jahren Leichenfledderei
sein.;-))
In den 5 Jahren sind von Diabetikern schon Hunderte Liter Aceton in dem
Kanal verschwunden.
..und es wird weiterhin geschehen!