Löcher (rund) in Altoids-Blechdosen bohren

Gast #3762427
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Moin moin,

in ein Altoids-Dose möchte ich verschiedene 5mm -7mm große (Durchmesser) 
Löcher
bohren. Versuche mit verschieden schnell rotierenden Metallbohrern 
führten zum
Ausreißen der Kanten und mehr oder minder starken Ellipsen.

Altoids-Dosen mit Prägung des Namens Ältoids" im Deckel sind mechanisch 
deutlich stabiler.
In Deutschland sind diese sehr schwer zu finden -- meine habe ich aus 
den Niederlanden von einem Ämerican Food"-Importeur importiert.

Aus diesem Grunde kann ich nicht verschiedene Versuche machen. Es muss 
einfach funktionieren.

Im Internet findet man Hinweise von Bastlern, die diese Löcher mit 
Papierlochstanzen erzeugen -- nur finde ich keine Stanzen von solider 
Bauweise, die 7mm-Löcher produzieren.

Wer hat selber Erfahrungen mit dem "Löcherproblem in 
Altoids-Dosen"gemacht und erfolgreich gelöst? Wer kann mir aus eigener 
Erfahrungen Tipps geben?

Vielen Dank für jede Hilfe im Voraus!
Gruß
mcc
#3762441
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mcc schrieb:


>
> Wer hat selber Erfahrungen mit dem "Löcherproblem in
> Altoids-Dosen"gemacht und erfolgreich gelöst? Wer kann mir aus eigener
> Erfahrungen Tipps geben?
>


Stanzen. Geht super sauber, und der (nur einseitig) verbleibende Grat 
ist minimal.

z.B.
http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/greenlee-schraublochersatz-slugbuster-blechlocher-schaltschrank/229943355-111-9300?ref=search

Ich hab's für größere Löcher gebraucht (>= 11) , für kleinere Stanzen 
mußt Du selber mal schauen.
Gast #3762443
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mcc schrieb:

Säge dir einen Holzklotz, der zumindest von der Dicke genau in die 
Schachtel passt.

Lege oben und unten ein Brett auf, per Schaubzwinge zusammengehalten, 
und bohre dein Loch durch Brett, Blechdeckel und ins innenliegenden 
Holz.

Wenn dein Bohrständer zu wackelig ist und keine ausreichend genaue 
Führung bietet, lege noch ein dickeres stabilerres Blech mit zum Bohrer 
passendem Loch oben auf.

Nur ein Bohrer im Enddurchmesser, nicht aufbohren. Du kannst den Bohrer 
allerdings ausspitzen damit er besser bohrt.
Gast #3768432
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Würde primär auch einen Schälbohrer empfehlen.
Man könnte es aber auch mit  Holzbohrern mit Zentrierspitze probieren. 
Die schneiden ja zuerst außen (entgegen Metallbohrern, die zunächst ein 
kleines Loch bohren und das dann langsam aufweiten, was bei Blech dann 
auf Grund der fehlenden Führung oft eckig wird). Bohrständer wäre da 
aber wichtig!
Gast #3768482
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Die Nummer mit dem Lappen will ich sehen!
@Dominik,
Das "Locheisen" geht nunmal garnicht! Das ist außen konisch geschliffen, 
damit würde er hinterher richtige Krater produzieren. Außerdem sind 
diese Dinger nur für weiche Materialien, klassischerweise um Löcher in 
Leder zu prömpeln. Dementsprechend sind die selten gehärtet (die 
iBäh-Dinger garantiert nicht) und würden beim ersten Blechkontakt ihre 
Schneiden krumm biegen.

Old-papa
Gast #3768521
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Mit Locheisen geht es schon.
Hab es gerade im Selbstversuch getestet.
Die Unterlage sollte aber hart sein.
Ich hab Hartpapier benutzt. Cu oder Alu geht sicher auch.
Der Grat muß natürlich auf der unsichtbaren Seite sein. Wenn man aber da 
eine Buchse o.ä. einschraubt, drückt es den Grat zurück.
Aber egal mit welcher Methode, die Prägung oder Wölbung wird in 
Mitleidenschaft gezogen.
#3768648
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Old Papa schrieb:

>>> Das "Locheisen" geht nunmal garnicht! Das ist außen konisch geschliffen,
>>
>> Es gibt auch welche, die innen konisch geschliffen sind.
>
> Oha, das ginge je nach Unterlage vielleicht ;-)

Zur Reparatur von z.B. Brandlöchern in Teppichen gibts die auch als
Paar: Eines zum Ausstanzen der Schadstelle und eines zum Ausstanzen
eines neuen Stücks aus einem Rest, welches man dann an der Stelle des
Schadhaften einsetzt.
Gruss
Harald

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