Moin moin,
in ein Altoids-Dose möchte ich verschiedene 5mm -7mm große (Durchmesser)
Löcher
bohren. Versuche mit verschieden schnell rotierenden Metallbohrern
führten zum
Ausreißen der Kanten und mehr oder minder starken Ellipsen.
Altoids-Dosen mit Prägung des Namens Ältoids" im Deckel sind mechanisch
deutlich stabiler.
In Deutschland sind diese sehr schwer zu finden -- meine habe ich aus
den Niederlanden von einem Ämerican Food"-Importeur importiert.
Aus diesem Grunde kann ich nicht verschiedene Versuche machen. Es muss
einfach funktionieren.
Im Internet findet man Hinweise von Bastlern, die diese Löcher mit
Papierlochstanzen erzeugen -- nur finde ich keine Stanzen von solider
Bauweise, die 7mm-Löcher produzieren.
Wer hat selber Erfahrungen mit dem "Löcherproblem in
Altoids-Dosen"gemacht und erfolgreich gelöst? Wer kann mir aus eigener
Erfahrungen Tipps geben?
Vielen Dank für jede Hilfe im Voraus!
Gruß
mcc
Hallo,
spontan hätte ich auch gesagt "Die Löcher stanzen".
Wie sieht es mit einer Lochzange für Gürtel aus? hab leider nur grad
keine Ahnung, ob die Löcher bis 7mm Größe hin bekommt.
Gruß
Olly
mcc schrieb:
Säge dir einen Holzklotz, der zumindest von der Dicke genau in die
Schachtel passt.
Lege oben und unten ein Brett auf, per Schaubzwinge zusammengehalten,
und bohre dein Loch durch Brett, Blechdeckel und ins innenliegenden
Holz.
Wenn dein Bohrständer zu wackelig ist und keine ausreichend genaue
Führung bietet, lege noch ein dickeres stabilerres Blech mit zum Bohrer
passendem Loch oben auf.
Nur ein Bohrer im Enddurchmesser, nicht aufbohren. Du kannst den Bohrer
allerdings ausspitzen damit er besser bohrt.
@Mawin,
Die Dose ist geprägt, nach Deiner Aktion (Bretter zusammenpressen) wohl
nicht mehr ;-)
Eigentlich geht nur sauberes Stanzen, aber auch ein kleiner Schälbohrer
oder eine konische Reibahle führen zum Erfolg. Leider mit starker
Gratbildung, ist halt so...
Old-Papa
Würde primär auch einen Schälbohrer empfehlen.
Man könnte es aber auch mit Holzbohrern mit Zentrierspitze probieren.
Die schneiden ja zuerst außen (entgegen Metallbohrern, die zunächst ein
kleines Loch bohren und das dann langsam aufweiten, was bei Blech dann
auf Grund der fehlenden Führung oft eckig wird). Bohrständer wäre da
aber wichtig!
lege einen Lappen zwischen dose und bohrer und bohr damit dein loch ,der
Lappen sollte verhindern das das elliptisch wird.einfach mal an einer
konservendose probieren...
Die Nummer mit dem Lappen will ich sehen!
@Dominik,
Das "Locheisen" geht nunmal garnicht! Das ist außen konisch geschliffen,
damit würde er hinterher richtige Krater produzieren. Außerdem sind
diese Dinger nur für weiche Materialien, klassischerweise um Löcher in
Leder zu prömpeln. Dementsprechend sind die selten gehärtet (die
iBäh-Dinger garantiert nicht) und würden beim ersten Blechkontakt ihre
Schneiden krumm biegen.
Old-papa
Hallo zusammen,
das ist ja nicht mehr zum mitlesen, was hier an Antworten kommt.
Es gibt spezielle Blechbohrer für den Zweck. Für den Hobbybereich tut es
auch ein neuer Holzbohrer. Dieser hat außenliegend Schneiden die runde
Löcher in (Weiss-)Blech bohren.
Gruß
RomanK
Mit Locheisen geht es schon.
Hab es gerade im Selbstversuch getestet.
Die Unterlage sollte aber hart sein.
Ich hab Hartpapier benutzt. Cu oder Alu geht sicher auch.
Der Grat muß natürlich auf der unsichtbaren Seite sein. Wenn man aber da
eine Buchse o.ä. einschraubt, drückt es den Grat zurück.
Aber egal mit welcher Methode, die Prägung oder Wölbung wird in
Mitleidenschaft gezogen.
Michael_ schrieb:> Mit Locheisen geht es schon.> Die Unterlage sollte aber hart sein.
Im Gegenteil. Die Unterlage sollte eher weich sein, z.B. Duroleum,
um das Locheisen zu schonen
Harald Wilhelms schrieb:> Old Papa schrieb:>>> Das "Locheisen" geht nunmal garnicht! Das ist außen konisch geschliffen,>> Es gibt auch welche, die innen konisch geschliffen sind.
Oha, das ginge je nach Unterlage vielleicht ;-)
Old-Papa
Old Papa schrieb:>>> Das "Locheisen" geht nunmal garnicht! Das ist außen konisch geschliffen,>>>> Es gibt auch welche, die innen konisch geschliffen sind.>> Oha, das ginge je nach Unterlage vielleicht ;-)
Zur Reparatur von z.B. Brandlöchern in Teppichen gibts die auch als
Paar: Eines zum Ausstanzen der Schadstelle und eines zum Ausstanzen
eines neuen Stücks aus einem Rest, welches man dann an der Stelle des
Schadhaften einsetzt.
Gruss
Harald
MaWin schrieb:> Julian E. schrieb:>> die gibt's beim Drogeriemarkt Rossmann.>> Mit geprägtem Schriftzug statt nur bedrucktem ?> Das würde mich aber wundern.
Hatte das so im Kopf, ja. Habe nun aber nachgeschaut - ist nur
aufgedruckt. Mein Fehler, sorry.
Harald Wilhelms schrieb:> Michael_ schrieb:>>> Mit Locheisen geht es schon.>> Die Unterlage sollte aber hart sein.>> Im Gegenteil. Die Unterlage sollte eher weich sein, z.B. Duroleum,> um das Locheisen zu schonen
Wenn es weich ist, kriegst du einen riesen Grat.
Und ich will überhaupt nicht das Locheisen schonen. Da muß es durch!
Old Papa schrieb:> Die Nummer mit dem Lappen will ich sehen!
Das ist ein alter Trick, den mir auch schon mal ein erfahrener
Werkzeugmacher gegeben hat, als ich ein 40mm Loch in ein 2mm dünnes
Blech bohren musste.
Das Blech auf Holz gespannt, Lappen dabei geschmissen und das Loch wurde
tatsächlich kreisrund...
Bravo, der erste ...
Der nächste Tip ;-)
Loch zu gross zum gewindeschneiden ,Gewinde ausgeleiert
Werkstück auf richtplatte legen (einspannen) stahlkugel auf das loch
legen,und mit dem Hammer draufhauen,wenns geht von bei den Seiten
,Gewinde nachschneiden...