Gast
#3767608
Hallo, es geht um einen selbstentwickelten Fernsteuerempfänger, der fest installiert werden soll (Wandgehäuse) und der auf der Platine eine SMA-Buchse für eine externe Antenne hat. Die Platine befindet sich in einem IP65 Kunststoffgehäuse. Das Gerät soll auch im Freien betrieben werden können. Zu Stromversorgung befindet sich ein Printtrafo "Sicherheitstransformator nach IEC 61558-2-6, DIN EN 61558-2-6, VDE 0570 Teil 2-6" auf der Platine. Primär- und sekundärseitig eine Schmelzsicherung. Der HF und Digitalteil der Schaltung (doppelseitige, durchkontaktierte Leiterplatte) hat eine umfliessende Massefläche. Stromanschluss über Schraubklemmen auf der Platine. Die externen Anschlüsse werden über PG-Verschraubungen zugeführt. Durch die optionale, externe Antenne könnte der Nutzer mit der Schaltungsmasse in Verbindung kommen. Sollte ich den Schutzleiter der 230V-Versorgung an die Gerätemasse anschliessen, oder nicht? Vergleichbare kommerzielle Geräte sind (meist) ohne Schutzleiteranschluss. Sollte Wasser ins Gerät eindringen, wäre es aber doch vorteilhaft, wenn die Schaltungsmasse mit dem Schutzleiter verbunden wäre, da dann doch wohl der FI auslösen würde, was ohne PE-Anschluss nicht der Fall wäre. Was ist denn nun sicherer/Norm/Vorschrift? Aus dem, was ich bisher gelesen habe, werde ich nicht ganz schlau. Gruß+Dank Andreas