Spannungsversorgung Mikrocomputer

OP #3768154
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Hallo Freunde der Technik, ich habe in meiner Fortbildung zum Techniker 
in Elektrotechnik mit Mikrocontrollern gearbeitet, da die Hardware nicht 
groß behandelt wurde, frage ich nun hier im Forum, ob die Beschaltung 
für meinen AT89C55WD so okay ist? Wenn nicht, bitte ich um einen 
verbesserten Schaltplan.
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Gast #3768190
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Malte Löffler schrieb:
> Wenn nicht, bitte ich um einen
> verbesserten Schaltplan.

Naja, das nicht gerade. Aber ein paar Anmerkungen kann ich dir schon 
geben.

- 47k an den als Basisvorwiderstand ist etwas hoch gegriffen. Da 
brauchts schon einen Transistor mit sehr hoher Stromverstärkung. Ich 
würde mal 4k7 vorschlagen.
- Die Resetbeschaltung hat normalerweise das C und den Taster gegen 
Masse und den Widerstand nach VCC. In der Schaltung musst du den Taster 
dauernd drücken, damit der µC läuft.
- Ich vermisse Blockkondensatoren, dargestellt ist ja nur der Oszillator 
und der sollte auf jeden Fall einen haben. Am µC muss natürlich auch 
noch einer sein.
OP #3768254
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Hallo HildeK, laut meinen Recherchen ist ein Quarzoszillator nicht mit 
Kondensatoren zu versehen, da er intern das Rechtecksignal zur Taktung 
erzeugt. Aber Zwischen VCC und GND muss dann auf jeden Fall ein 0,1µF 
Kondensator oder wie? Der µC wird mit einem H-Pegel doch erst Resettet 
oder nicht? Wenn ich am RST dauerhaft einen H-Pegel gebe, arbeitet der 
µC doch garnicht oder?
MfG
Gast #3769242
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Die 100k Pull-Down Widerstände an den Transistoren sind überflüssig.
Sie sollen wohl dafür sorgen, dass die Transistoren ganz sicher sperren, 
solange die I/O Pins nocht nicht initialisiert sind. Der Leckstrom ist 
ohne diese Widerstände allerdings so gering, dass die LED's ganz 
bestimmt nicht leuchten.

Bei MOSFET's wären sie jedoch sinnvoll.

Nochwas zum Reset-Taster: Wenn du den drückst, schließt er den geladenen 
Kondensator kurz. Kurzzeitig fließt ein nahezu unendlich hoher Strom, 
welcher den Taster recht schnell zerstören wird.

Schalte in Reihe zum Taster noch einen 100 Ohm Widerstand, zur 
Strombegrenzung.
Gast #3769298
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Malte Löffler schrieb:
> Der µC wird mit einem H-Pegel doch erst Resettet
> oder nicht?

Offenbar ist das die Ausnahme, die mir in Jahrzehnten begegnet ist. 
Ich hatte nicht ins Datenblatt geschaut.

Malte Löffler schrieb:
> Ist das so okay oder würde ich den µC kaputt machen?
Sieht ganz okay aus.
Warum nimmst du für den Reset-C 10µF? Normalerweise reichen da locker 
100nF. Oder steht auch da etwas ungewöhnliches im Datenblatt?

Stefan us schrieb:
> Die 100k Pull-Down Widerstände an den Transistoren sind überflüssig.
Meistens sind Pull-Downs an der Stelle überflüssig. Manche ICs haben 
aber im Resetzustand an den Pins interne Pull-Ups. Dann sind natürlich 
100k auch nicht sinnvoll, aber 3k3 oder 4k7 bei einem 5V-System sind 
dann durchaus nützlich.
OP #3769366
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Danke für die Hilfe, das mit den Transistoren habe ich jetzt geklärt. 
Kann die auch weglassen. Zumindest für meine Zwecke. Den 10µF 
Kondensator am Resetschalter hatte ich noch über hier, aber fürs nächste 
mal weiß ich dann bescheid. Also, die Schaltung funktioniert astrein und 
am Resetschalter habe ich einen 150Ohm Widerstand in Reihe dazu 
geschaltet. Der fehlt nur in meinem Schaltplan.
Ich danke euch allen für diese zügige und sehr gute Hilfe.

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