Ich habe eine PD 230/E seit ein paar Jahren und nehme sie gelegentlich.
Sie funktioniert nicht schlecht, man muß sich halt bewusst sein, daß sie
nur für Kleinkram ist.
Was mich stärt, ist: man kann längeres Material (nach links durch das
Futter) nur einspannen, wenn es sehr dünn ist (10mm?).
D.h. mit einer längeren Stange immer vorner etwas drehen und dann
abstechen geht faktisch nicht.
Es gibt zu dem Ding auch diverses Zubehör, wie etwa zum Radien drehen.
Für das, was sie kann: m.E. empfehlenswert.
Klaus Wachtler schrieb:> D.h. mit einer längeren Stange immer vorner etwas drehen und dann> abstechen geht faktisch nicht.
Dann kürzt man eine lange Stange halt in kurze Stücke und nimmt
Reste eben in Kauf. Bei langen dünnen Stangen hat man ohnehin
das Problem, dass, wenn die links raus steht und entsprechender
Länge, bei hohen Drehzahlen zu einer Peitsche wird und alles in
der Nähe kaputt kloppt, im schlimmsten Fall sogar eine kleine
Maschinen vom Tisch haut.
Mit einem entsprechendem steifen Rohr, wo der Rohling dann
aufgefangen wird, kann man das aber vermeiden. Das Rohr muss dann
halt nur in der Hohlwelle befestigt sein.
Bei diesen Hobbymaschinen muss man dann aber in Kauf nehmen, dass
man mit einem geeigneten Windeisen zwar ein Gewinde schneiden,
aber kein individuelles Gewinde drehen kann.
Ich hab eine Leit-und Zugspindelmaschine der etwas größeren Bauart
und die kann so was, was mir schon häufiger äußerst nützlich war.
Sollte man sich gut überlegen, ob man so eine Fähigkeit braucht.
Dann kostet es halt etwas mehr.
Schorsch schrieb:> für die ich Eure Meinungen bzw. Erfahrungen erbitte:
Meinung:
Bei allen von dir genannten Angeboten fehlt mir die Angabe des
Wellen-Durchlasses. Das ist schlecht. Die Welle, wo das Futter drauf
sitzt, ist in aller Regel hohl, so daß man Werkstücke durchstecken kann,
um die Stirnseite bearbeiten zu können.
Schau du deshalb lieber nach Maschinen, die mindestens 14..15 mm
Durchlaß (besser 20 mm) in der Welle haben. Alles was kleiner ist, wird
dir sehr bald Ärger bereiten. Bei sowas mußt du dir nämlich ne
mitlaufende Lünette zulegen, weil du ansonsten längere Stücke
stirnseitig gar nicht bearbeiten kannst.
Als nächstes denke dran, daß es bei den Maschinen welche mit
Keilriemen-Vorgelege gibt und welche mit Zahnrädern. Bei vielen billigen
Drehmaschinen sind die aus Plastik. Das läuft relativ leise (aber lauter
als Keilriemen) - aber es ist empfindlich. Blockiert dir mal was, insb.
beim Abstechen, dann kriegt das Vorgelege Karies und du ne ernste Krise.
Auch das betreiben so einer Maschine mit einem schön kräftigen Motor mit
Frequenzumrichter usw. führt zumeist recht schnell zu Getriebeschäden.
W.S.
W.S. schrieb:> Bei allen von dir genannten Angeboten fehlt mir die Angabe des> Wellen-Durchlasses. Das ist schlecht. Die Welle, wo das Futter drauf> sitzt, ist in aller Regel hohl, so daß man Werkstücke durchstecken kann,> um die Stirnseite bearbeiten zu können.
Technische Daten des ersten Links: Spindelbohrung: 15 mm
Dreher schrieb:> Ein Bekannter von mir hat das gleiche Teil in CNC-Ausführung und> arbeitet damit unter Mach3.
150W Stromaufnahme die beiden nicht-Proxxon haben 400W...
> Bei allen von dir genannten Angeboten fehlt mir die Angabe des> Wellen-Durchlasses.
Die steht überall bei den technischen Daten: 15 - 15 - 10 - 8,5 mm
Ich dachte mir, dass allein das geringe Gewicht gegen die Proxxons
spricht, das vibriert wohl schneller. Die beiden grösseren sind
vermutlich aus China, bei den Proxxons sind Ersatzteile vermutlich kein
Problem, der Service von Proxxon ist nach meiner Erfahrung vorbildlich.
Zahnräder sind bei den grösseren dabei, die kann/muss man sich dann
gleich mal nachmachen. Ich werde nicht im Internet kaufen, sondern beim
Händler direkt und mir die auch mal genau ansehen.
STK500-Besitzer schrieb:> Technische Daten des ersten Links: Spindelbohrung: 15 mm
und WO hast du das gelesen?
Im Grunde sind das alles nur unterschiedlich lackierte Varianten der
diversen Inter-Sieg Drehmaschinen, siehe hier:
"http://www.inter-sieg.de/index.php/metalworking-machine/lathe-machine.html?start=9"
Und die C2 hat m.W. ein Plastik-Vorgelege, dafür aber 20 mm
Spindeldurchlaß. Ganz toll..
Nun ja, ich selber bin da eigentlich nicht gar so wählerisch, aber wenn
ich dran denke, daß es einem passieren kann, daß die Maschine sich bei
ner Verklemmung total verabschiedet, dann kommt mir das große Zögern. Da
liebäugele ich doch eher mit ner ganz kleinen Paulimot-Drehbank, obwohl
die deutlich teurer ist, dafür aber Keilriemen hat. Und sowas geht nie
wirklich kaputt.
W.S.
W.S. schrieb:> Im Grunde sind das alles nur unterschiedlich lackierte Varianten der> diversen Inter-Sieg DrehmaschinenW.S. schrieb:> Da liebäugele ich doch eher mit ner ganz kleinen Paulimot-Drehbank,
Und was meinst du, wo kommen dessen Maschinen her ?
Schau mal nach Epple Maschinen. Ich plane mir ebenfalls eine zuzulegen.
Mit komplettem Zubehör (Spannzangensatz, Meiselsatz u. ä.) kommen aber
nochmal ganz schöne Kosten auf dich zu. 2,5 k € solltest du rechnen.
Eine Überlegung wert ist auch ein 400 V Antrieb wegen dessen höherer
Laufruhe.
W.S. schrieb:> Im Grunde sind das alles nur unterschiedlich lackierte Varianten der> diversen Inter-Sieg Drehmaschinen, siehe hier:Schwanzlurch schrieb:> Schau mal nach Epple Maschinen.
Was meinst du, wo deren kleinere Modelle herkommen ?
W.S. schrieb:> und WO hast du das gelesen?
Angaben dieser Art findet man in den technischen Daten.
Da habe ich nicht nur diese Angabe gelesen, sondern per Copy and Paste
hier hinterlassen.