Ich habe seit etwa 3 Wochen fast jeden dritten Tag von Norton eine
Meldung, dass ein Virus oder ein Tronjaner isoliert wurde. Alleine schon
die Namen sind besorgniserrgend: recycle.exe und crack.exe.
Ich habe das auf meinem geschäftlichen Rechner, also einem, mit dem ich
NICHT in aller Herren Länder surfe. Der andere Rechner ist auch mit
Norton bestückt und meldet das nicht.
Wie könnte man dem beikommen? Ich surfe wirklich nur auf Firmenseiten,
bei den Hardwareherstellern und in Computerforen wie diesem hier.
Software wird da auch kaum installiert. Jedenfalls nicht alle 3 Tage.
Wie geht man hier strategisch vor? Alles SW runterschmeissen möchte ich
eigentlich nicht,
Geplagter schrieb:> Wie geht man hier strategisch vor? Alles SW runterschmeissen möchte ich> eigentlich nicht,
Erstmal komplett vom Netz trennen und dann mit aktuellem (besser mit
mindestens zwei) Antivirenprogrammen einen kompletten Systemcheck
machen.
Die Viren googlen (vom anderen Rechner) und schauen, ob es noch mehr
Informationen dazu gibt.
Wenn der Router keine gescheite Firewall hat, noch eine Softwarewall
installieren.
Erst wenn du mit zusätzlichen Informationen und den evtl. Extratools
alle Viren beseitigt hast, eine gute Antivirensoftware und eine richtig
gute Firewall drauf hast, dann kannst du wieder ans Netz.
Nachtrag:
Pass aber auf wer dir diese Tools anbietet, denn das können dann schon
mal die neuen Viren sein.
Geplagter schrieb:> Ich habe seit etwa 3 Wochen fast jeden dritten Tag von Norton eine> Meldung, dass ein Virus oder ein Tronjaner isoliert wurde. Alleine schon> die Namen sind besorgniserrgend: recycle.exe und crack.exe.
Zugang zur desinfec't DVD oder anderen Offline-Scannern? Könnte sein,
dass da noch mehr drauf ist, aber nicht erkannt wird.
Die Erkennungsquote von Scannern ist überschaubar. Es gibt viel Zeugs,
was die übersehen. Und es kommt oft vor, dass eine scheinbare
Desinfektion nicht wirklich funktioniert.
Internet-Verkehr protokollieren und auf seltsame Aktivitäten absuchen.
Netzweise, nicht nur auf diesem PC.
> Wie geht man hier strategisch vor?
@biz: Neuinstallation oder Restore von sauberem Backup.
Vorher aber die ganze Gegend absuchen, also alles was im Netz noch an
Rechnern rumhängt. Es gibt auch Infektionen über Netz.
F. Fo schrieb:> Erstmal komplett vom Netz trennen und dann mit aktuellem (besser mit> mindestens zwei) Antivirenprogrammen einen kompletten Systemcheck> machen.
Und zwar nicht mit Software, die unter dem infizierten System gestartet
wird, sondern z.B. komplett von einer DVD gebootet werden kann.
Rolf Magnus schrieb:> F. Fo schrieb:>> Erstmal komplett vom Netz trennen und dann mit aktuellem (besser mit>> mindestens zwei) Antivirenprogrammen einen kompletten Systemcheck>> machen.>> Und zwar nicht mit Software, die unter dem infizierten System gestartet> wird, sondern z.B. komplett von einer DVD gebootet werden kann.
Von "außen" ist sicher besser, aber gute Software kann das auch so.
Ich habe schon so viele Rechner gebaut, repariert und entseucht.
Bei sehr hartnäckigen Viren, und damit gebe ich dir recht, ist das die
einzige Möglichkeit.
Wenn das interne Netz permanent angegriffen wird, auf die offenen Ports
des Rechners schauen. Bei mir sind die meisten Ports geblockt.
Notfalls mal einen Rechner mit einem logger drauf zwischen Netzwerk und
Rechner zwischenschalten. Dann die gefundenen Lücken in der Firewall
blockieren.
Ein Einfallstor für Schadsoftware sollen Videos bzw. Flash/SWF sein; ob
das Loch behoben ist, weiß ich noch nit.
Geplagter schrieb:> Wie könnte man dem beikommen?
Neu aufsetzen.
Virenscanner finden auch nur 50% der kursierenden Viren.
Selbst wenn du den also entfernst, weisst du nicht, welches anderen
schon da sind.
Bei dir zieht scheinbar ein Trojander die anderen Viren jeden Tag nach.
Wenn es ein Firmennetz ist, davon ging ich bis jetzt nicht aus, dann
würde ich einen Proxy transparent, mit Virenscan, dazwischen schalten.
Wenn das Netz nur ein kleines Firmennetz ist, wird das klappen.
Wird ein bisschen langsamer, aber solange nicht unendlich viele
Grafikdaten übermittelt werden (Modelagentur oder so), sollte das kaum
spürbar sein.
Auf dem Proxy alle unnötigen Ports dicht machen. Da er transparent ist,
braucht auf den anderen Rechnern nichts mehr gemacht werden.
Alles ein bisschen durchs Nadelöhr, aber besser als Firmendaten in China
oder weiß der Geier wo, wieder zu finden.
@Geplagter :
Hast wohl auf P....seiten gesurft und hoffts nun hier auf Hilfe ?
Wenn es ein Firmenrechner/Notebook ist dann hast du eh eingeschränkte
Rechte um irgendetwas zu unternehmen.
Es bleibt Dir nur der Gang die IT-Abt einzuschalten.
Wenn dein Verlauf anzeigt dass du nur auf sauberen Seiten gesurft hast
dann hast du eh ein reines Gewissen und bist dir keiner Schuld bewußt.
Wo liegt dann das Problem die IT Abt zu kontaktieren ?
Schon sehr zweifelhaft in ein einem öffentlichem Forum nachzufragen.
MfG
Armin D. schrieb:> Hast wohl auf P....seiten gesurft
Besagte Seiten sind sowohl Virentechnisch, als auch vom Inhalt her,
sauberer als manch andere Seiten, die mit Werbung und damit praktisch
auch mit Malware jeglicher Art nur so um sich schmeißen...
Und wie immer drängt sich die blöde frage auf ,"Warum gibt es keine
virenfreie Sicherungskopie"? Na wenigstens hat er einen einen "Hund" der
bellt, sonst wüßte er davon ja gar nichts. Man muß ja gar nicht im Netz
sein und auf roten Seten surfen, nein im Prinzip kann man sich überall
was holen. Außerdem auch via USB Stick. Wenn da ein "Kollege"sowas
plaziert das merkt man doch gar nicht solange der hinten eingesteckt
ist. Geht alles und wird auch häufig genutzt um jemanden zu schaden.
Setze neu auf, dann kannst den Fehler keine intakte Sicherung zu haben
auch gleich beseitigen...
> Setze neu auf
Frag erst mal Deine IT-Kollegen ob noch weiter Fälle bekannt sind.
WENN er neu aufsetzt, dann sollte er auch rechtzeitig alle Updates
einspielen. Sonst ist das System schon wieder krank bevor es fertig ist.
Evt. ein Rootkit, das immer wieder Viren nachlädt.
Testen mit der c't desinfect. Und am besten komplett neu aufsetzen incl
Partitionierung.
Wurde ja schon gesagt. Wenn die Firma mehr als 10 Mann hat sollte das
eigentlich die IT Abteilung machen und vor allem prüfen was durch deinen
Rechner als Einfalltor alles schon ins Firmannetz gelangt ist.
Wenn du nur da im Internet unterwegs warst wo du sollst, brauchst du ja
kein schlechtes Gewissen zu haben.
Wichtig:
Auch alle beschreibbaren Medien (USB Sticks, USB Platten) prüfen und die
Rechner daheim!!!!!!
F. Fo schrieb:> Erstmal komplett vom Netz trennen und dann mit aktuellem (besser mit> mindestens zwei) Antivirenprogrammen einen kompletten Systemcheck> machen.
Aber keine auf dem System installierten Scanner, das System und damit
auch seine Ausgaben sind nicht mehr vertrauenswürdig! desinfect wurde ja
schon genannt, aber auch diese bitte nur zur Analyse, nicht zum
Vollwaschgang einsetzen.
> Wenn der Router keine gescheite Firewall hat, noch eine Softwarewall> installieren.
Schwachsinn.
> Erst wenn du mit zusätzlichen Informationen und den evtl. Extratools> alle Viren beseitigt hast, eine gute Antivirensoftware und eine richtig> gute Firewall drauf hast, dann kannst du wieder ans Netz.
Noch mehr Schwachsinn. Das ist ja nicht mal "Bild dir deine
Meinung"-Niveau.
Ein einmal infiziertes System kann niemals in endlicher Zeit
vollständig bereinigt werden - selbst wenn die Ursprungsinfektion
beseitigt ist. Nur ein Beispiel unter tausenden:
http://heise.de/-2265585
Sauberes Image oder neu Aufsetzen, alles andere ist Murks.
Jupp schrieb:> Sauberes Image oder neu Aufsetzen, alles andere ist Murks.
Deine RECYCLER.exe kann Eingaben aufzeichnen, Programme überwachen und
andere Programme manipulieren. Also neu aufsetzen und auch alle Medien
aus dem Schrank von sauberem Diagnose-System überprüfen falls von dort
was eingeschleppt wurde.
oszi40 schrieb:> Deine RECYCLER.exe kann Eingaben aufzeichnen
Das ist nicht meine ;)
> und auch alle Medien aus dem Schrank von sauberem Diagnose-System> überprüfen falls von dort was eingeschleppt wurde.
Das setze ich voraus. Zuviel verlangt? Wahrscheinlich ;)
F. Fo schrieb:> Wenn es ein Firmennetz ist, davon ging ich bis jetzt nicht aus, dann> würde ich einen Proxy transparent, mit Virenscan, dazwischen schalten.
Expliziter Proxy, nicht transparent. Und dann den direkten HTTP(s)
Zugriff aufs Internet blocken, mit Protokoll. Viele Trojaner gehen
unabhängig von der Proxy-Einstellung auch direkt raus. Die kriegt man
dann auf dem Tablett serviert, denn offiziell kreuzen dann da nur die
Firefox-Startups in die Google-Cloud auf.
MaWin schrieb:> Neu aufsetzen.
Kann ich nur unterstützen. Der zeitliche Aufwand für eine
Neuinstallation beträgt bei meinem Systen 2 bis 3 Stunden. Man kann
dabei ein festes Schema abarbeiten und es quasi nebenbei erledigen.
Virensuche ist dagegen nervig bei ungewissem Ausgang. Außerdem bietet
die Neuinstallation die Möglichkeit, die Installation von nicht mehr
genutzten Programmen zu entmüllen. Datendateien habe ich dabei nicht in
Verzeichnissen, die bei der Neuinstallation überschrieben werden.