Welche freeware software gibt es um bei Filmen Audio zu extrahieren ?

Gast #3807736
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Hi,
ich habe mehrere Filme in verschiedenen Formaten (AVI, MKV, MP4 usw.) 
die einige Audiospuren haben (also Musik) die ich gerne als MP3 
abspeichern würde um die Musik dann alleine zu haben.
Das Programm sollte Freeware sein und alle möglichen und unmöglichen 
Videocontainer erkennen und daraus extrahieren können.
Gibt es sowas überhaupt ?
#3807976
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Icke ®. schrieb:
> Christian Berger schrieb:
>> Man muss da nicht zu Freeware greifen, es gibt auch Freie
>> Software die das kann.
>
> Das ist mal 'ne Aussage...

Freeware = Kostet nix, aber die Source muss nicht öffentlich sein
Freie SW = Open Source

ffmpeg wurde ja schon in den Ringe geworfen (der ist übrigens 
OpenSource, aber nicht alle Codecs dazu sind offen) inzwischen wird der 
(zumindest unter Linux) als "avconv" gecalled.
Gast #3807994
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Max D. schrieb:
> Freie SW = Open Source

Da werden gleich die nächsten Fundamentalisten drauf anspringen... könnt 
ihr den Kinderkram hier nicht einfach mal auf sich beruhen lassen?

Der TO möchte ein Problem lösen, nicht anhand einer Lebensphilosophie 
ein Tool auswählen
Gast #3808108
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herbert schrieb:
> Audacity kann das und noch einfacher "no23records".

Gut, damit hast du allerdings den Nachteil, daß du die Audiosignale 
nicht wirklich extrahieren kannst. Du kannst nur den Ton, der im Windows 
als "Stereomix" (oder so ähnlich) vorliegt, mitschneiden. Das bedeutet 
aber auch, daß du das in Echtzeit machen mußt, also Film laufen lassen 
und Ton mitschneiden. Und wenn das einige Filme sind, läuft das ganze 
studenlang. Dazu kommt, wenn irgendwas im Windows mal "klingeling" 
macht, hast du das auf deiner Aufnahme mit drauf. Mit einem Tool wie 
FormatFactory kannst du echt die Audio-Tracks extrahieren und das in ein 
paar Minuten. Und du kannst eine Liste mit vielen Filmen anlegen und die 
in einem Rutsch durchlaufen lassen.
Gast #3808143
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npn schrieb:
> Gut, damit hast du allerdings den Nachteil, daß du die Audiosignale
> nicht wirklich extrahieren kannst.

Da hast natürlich Recht. Dass es spezielle Tools gibt die den Ton 
"extrahieren" können wußte ich nicht, da man sich da in der Regel nur 
schlau macht wenn Bedarf besteht. Trotzdem für einfache und kurze 
Aufgaben taugt vorgeschlagenes auch ganz gut.
Gast #3808170
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herbert schrieb:
> npn schrieb:
>> Gut, damit hast du allerdings den Nachteil, daß du die Audiosignale
>> nicht wirklich extrahieren kannst.
>
> Da hast natürlich Recht. Dass es spezielle Tools gibt die den Ton
> "extrahieren" können wußte ich nicht, da man sich da in der Regel nur
> schlau macht wenn Bedarf besteht. Trotzdem für einfache und kurze
> Aufgaben taugt vorgeschlagenes auch ganz gut.

Ja klar, das ist schon nützlich. Ich weiß gar nicht, ob's den noch gibt. 
Von früher kenne ich noch ein kleines Progrämmchen, das hieß wohl 
"MP3REC". Das war ähnlich wie das "no23records". Auch das Audacity ist 
mit der Zeit immer besser geworden, damit arbeite ich auch gern. Aber 
wie gesagt, ich würde mir das nicht antun, stundenlang den Ton von einem 
Film damit mitzuschneiden :-))
Gast #3808181
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Jörg Wunsch schrieb:
> npn schrieb:
>> Du kannst nur den Ton, der im Windows als "Stereomix" (oder so ähnlich)
>> vorliegt, mitschneiden.
>
> Audacity kann auch Videodateien direkt öffnen, es verarbeitet natürlich
> dann nur die Audiodaten davon.  Been there, done that (allerdings nicht
> unter Windows).

Das wußte ich nicht. Wo geht das, unter Linux?

Du hast Recht, ich habs gerade unter Windows probiert, da sagt das 
Programm ausdrücklich, daß es keinerlei Videodateien öffnen kann, man 
soll erst den Audio extrahieren und kann das dann im Audacity öffnen. 
Und schon sind wir wieder am Anfang :-)
Moderator Persönliche Seite #3808206
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npn schrieb:
> Wo geht das, unter Linux?

Ja, und FreeBSD.

Wenn ich den Hilfetext richtig deute, ist die Voraussetzung dafür,
dass es mit FFmpeg-Support compiliert worden ist.

> Und schon sind wir wieder am Anfang :-)

Ja, diweil es natürlich dann auch nur eine Art Frontend für FFmpeg
darstellt ;-), aber eine, die vielleicht für Windowsianer etwas
freundlicher ist als die reine Kommandozeile von FFmpeg.  Andererseits
ist ebendiese natürlich überhaupt nicht aufwändig:
1
ffmpeg -i infile.mp4 outfile.wav
Gast #3808228
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Jörg Wunsch schrieb:
>
> Ja, diweil es natürlich dann auch nur eine Art Frontend für FFmpeg
> darstellt ;-), aber eine, die vielleicht für Windowsianer etwas
> freundlicher ist als die reine Kommandozeile von FFmpeg.  Andererseits
> ist ebendiese natürlich überhaupt nicht aufwändig:
> ffmpeg -i infile.mp4 outfile.wav

Das war ein sehr guter Tipp. Für ffmpeg gibts unter Windows auch ein 
Frontend, nennt sich "WinFF", da kann man ein oder mehrere Files 
reinladen und die dann als Batch convertieren lassen.

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