Strom entlang einer Drehverbindung führen?

Gast #3812830
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Guten Morgen,

ich möchte einen kleinen beweglichen Scheinwerfer bauen, besser bekannt 
als Movinghead. Allerdings ohne Gobogedöns, einfach beweglicher 
Schweinwerfer.
Um die ganze Ansteuerung kümmere ich mich später, da muss ich mich noch 
in die Mikrocontrollerwelt reinfuchsen, das wird wohl etwas Zeit in 
Anspruch nehmen.

Was mich momentan umtreibt: Echte Movingheads können sich ja beliebig 
lange drehen. Wie wird da das Signal und die Leistung übertragen? 
Leistung ist ja insbesondere bei den größeren Geräten nicht gerade ohne. 
Gibt es da irgendwelche Bauteile?

Das einzige, was mir jetzt einfiele wären zwei Platinen mit 
Schleiferbahnen, eine an der Basis und die andere an der Achse befestigt 
und über Schleifer verbunden. Aber irgendwie kann ich mir das nicht 
vorstellen, dass das in den kommerziellen Geräten auch so realisiert 
ist, vor allem nicht, wenn da ein paar Ampere drüber laufen.

Hat da jemand einen Tipp?
#3812895
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Zumindest bei Propellerclocks (bei einem dickeren Movinghead dürften die 
Verluste Ärger geben) hab ich auch schon oft induktive Verbindungen 
gesehen.
Seit längerer Zeit gibt es hier im Wiki unter "Royer-Converter" einen 
Artikel dazu. Auch die drahtlosen Ladegeräte für Handys (Qi) 
funktionieren im Endeffekt so (nur ist da noch etwas mehr Intelligenz 
und Steuerung verbaut).
#3812902
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Korbinian schrieb:

Moin Moin,

> Was mich momentan umtreibt: Echte Movingheads können sich ja beliebig
> lange drehen. Wie wird da das Signal und die Leistung übertragen?
> Leistung ist ja insbesondere bei den größeren Geräten nicht gerade ohne.
> Gibt es da irgendwelche Bauteile?
>
> Das einzige, was mir jetzt einfiele wären zwei Platinen mit
> Schleiferbahnen, eine an der Basis und die andere an der Achse befestigt
> und über Schleifer verbunden. Aber irgendwie kann ich mir das nicht
> vorstellen, dass das in den kommerziellen Geräten auch so realisiert
> ist, vor allem nicht, wenn da ein paar Ampere drüber laufen.

schau dich doch mal bei diesen ganzen POV Spielereien um wie z.B.
dem Gewinner des letzten Wettbewerbs hier:

http://www.mikrocontroller.net/articles/POV-Globe_mit_XMC2Go

Die müssen das ja auch gelöst haben.
Grüße,

Micha
Gast #3813613
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Name: Georg schrieb:
> Mehrere Kugellager auf einer isolierten Welle.
>
> Äußereer Ring --->   Kugeln --->  Innerer Ring , sollte ständig
> Verbindung sein.

Das funktioniert nicht. Haben wir beim Bau drr Propelleruhr vorher 
getestet. Der Widerstand schwankt sehr stark. Am geringsten ist er, umso 
größer die Unwucht ist. Das ist aber anderweitig schlecht
Gast #3813640
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Der sogenannte "Globe" von der Firma Funkwerk hat, je nach Ausführung, 
für die Übertragung sämtlicher Signale einen Schleifringkorpus.
Zwei ineinander passige Kunststoffrohre, welche alle Signale, +U, Fbas, 
Sync, usw übertragen können. Diese Korpusteile haben für jedes Signal 2 
vergoldete Kontaktfedern, diese laufen auf dem feststehendem inneren 
Teil. Mwn laufen die Schleifkontakte mechanisch versetzt, so das durch 
die Paralellschaltung immer ein guter Kontakt besteht. Und ja, da sind 
für den Pan-Motor richtig Ströme geflossen, 5 Amperé habe ich in 
Erinnerung.
Leider habe ich den Namen vom Lieferanten nicht mehr.

Als Stichwort zur Suche mal nach Pan-Tilt Getrieben googeln.

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