Vergleich Störemission Gleichstrommotor Last und ohne Last

Gast #3822725
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Hallo,

ich habe hier schon mal bezüglich Gleichstrommotor und EMV gefragt.

Ich habe einen Motor in einer Vollabsorberkammer im Leerlauf getestet, 
also einfach die Spanungsversorgung durch einen Schlitz in der Kammer 
geführt und die 24V drauf gegeben.

Habe das gleich mit einer Last gemacht, die halt den Motor einen 
größeren Strom ziehen lässt.

Habe beim Motor zuvor die Entstörung herausgenommen und dann beide 
Ergebnisse verglichen. Resultat war das im Leerlauf signifikant mehr 
Strahlulng emittiert wurde......ich kann mir das beim besten willen 
nicht erklären Ö.ö.

Habe natürlich den gleichen Prüfling verwendet...

Kann man das begründen?

Gruß Otto
Gast #3822746
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Könnte schon sein. Ohne Last ist die Drehzahl ev. höher und die 
Funkenbildung am Kommutator stärker.

Allerdings sollte man die Zuleitungen nicht ungeschirmt/ungefiltert in 
eine Messkammer führen.
Gast #3822779
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ja das mit den Zuleitungen ist nicht gut, aber wir messen nur 
precompliance. Mir ist auch klar, dass sich Signale von außerhalb 
einkoppeln können über die Leitungen/Antennen.

hmmm eine höhere Drehzahl würde natürlich die Auswirkungen der 
Kommutierung verschlimmern....also die Drehzahl kann ich mit bloßem 
Augenmaß nicht unterscheiden in beiden Fällen.
Jedenfalls dreht der Motor laut typenschild sehr langsam  14 U/min.

Danke für deine Idee.
Gast #3822845
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Soweit mich meine Erinnerung an die Vorlesung nicht täuscht:
Die Position der Schleifkohlen wird auf den belasteten Fall optimiert, 
sodass möglichst geringes Bürstenfeuer/Funken/Abnutzung entstehen.

Im Leerlauf ist dann die Position der Bürsten nicht optimal und es gibt 
mehr Funken/Stromabriss. Dies könnte die höheren Störungen erklären.

Gruß Felix
Gast #3824707
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> Soweit mich meine Erinnerung an die Vorlesung nicht täuscht:
> Die Position der Schleifkohlen wird auf den belasteten Fall optimiert,
> sodass möglichst geringes Bürstenfeuer/Funken/Abnutzung entstehen.

Ja, das habe ich auch mal gelernt, ganz früher   ;-)
Gilt natürlich, falls der Motor für eine (Haupt-)Drehrichtung vorgesehen 
ist, nicht für zwei gleichberechtigte.

(Ansonsten sind bei grösseren DC-Motörchen noch Wendepol- und 
Kompensationswicklungen möglich.)
Gast #3825450
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also ich habe bei last ca 0,4A und Leerlauf ca 0,144A

aus dem Diagramm entnehme ich dann ca 150 U/min differenz zwischen last- 
und leerlaufdrehzahl.

ist nun die frage, ob das wirklich der grund ist....

da sind permanentmagnete verbaut, also keine wp-wicklung oder 
kompwicklung.

@oszi habe den motor jetzt nicht nochmal auseinander genommen.
Gast #3825758
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Ich will halt lernen. ist nur für mich. schiebe das zwischen andere 
messungen. habe jetz auch mal einen vergleich wo ich nur drosseln, nur 
kondensatoren und einmal gar keine entstörung eingebaut habe.

die drosseln bringen am meisten, sind aber preislich natürlich teurer.

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