Hallo im Forum,
möchte gerne eine Kistenwagen von Apfelgroßkisten zusammenbauen und
bräuchte eure hilfe in sachen Motor. Ich bräuchte einen 12 oder 24volt
motor zum weiterbewegen von max. 600kg in schrittempo. Was muss ich
beachten und welche Batterie muss ich verwenden(Amper und so :-))?? Es
ist auch hängendes gelände wo dieser wagen benutzt wird.
Danke im voraus.
Grüße Gerry
Dazu mußt Du erstmal ermitteln, welche Rollreibung dieser Wagen hat
(bzw. Rollwiderstandskraft). Das muß man am besten messen.
Zusätzlich kommt noch die Hangabtriebskraft dazu, die von der
Hangneigung abhängt. Das dürfte die größere Komponente sein, so daß man
die Rollreibung selbst vielleicht eher weglassen kann zur Vereinfachung.
Mit dieser ermittelten Kraft F kann man mit P=F*v die nötige Leistung
des Motors ermitteln. Diese Leistung muß dann durch ein Getreibe
entsprechend auf das nötige Drehmoment an den Rädern gebracht werden
(ergibt sich wiederum aus der ermittelten Kraft, und dem Raddurchmesser)
Arsenico schrieb:> 600kg Aeppel,Wagen,Motor,Getriebe und … Batterien ; macht 1 Tonne !>> Das ist was für nen OTTO _ Motor.
Aber nein. Das macht eine Elektro-Ameise jeden Tag.
http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-ameise-elektro/k0
Typisch sind Gabelstaplerbatterien mit 24V (manchmal 36 oder 48V)und
etwa 250Ah und aufwärts. Die Motoren sind natürlich stark untersetzt und
haben ab 2,5kW bis 10kW.
Matthias Sch. schrieb:> Typisch sind Gabelstaplerbatterien mit 24V (manchmal 36 oder 48V)und> etwa 250Ah und aufwärts. Die Motoren sind natürlich stark untersetzt ...
Kleine Dickerchen?
Matthias, ja das sieht nicht schlecht aus, was haben diese welche
motore???
Haben ebne hier in der nähe eine firma die diese herstellen aber viel zu
teuer... die haben einen Motor mit 24v 600w (weitere daten hab ich
leider nicht). Aber nur mit diesen angaben gibt es sehr viele und möchte
daher nicht einen fehlgriff machen.
Oder würde sowas auch gehn mit einer umsetzung??
Betriebsspannung: 24V
Leistung: 500 Watt
2500 U/min
Stromaufnahme 26,7 A
Gehäuselänge bis Welle: ca. 13,4cm
Gehäusedurchmesser: ca. 10,5cm
Länge Welle bis Kettenrad: ca. 1cm
Kettenrad: ca. 2,5cm Durchmesser (11 Zähne)
Abstand Befestigungslöcher (Schraubgewinde): ca. 9cm = an
entgegengesetzter Seite wo die Welle sitzt
Ist der Motor von einen elektroscooter :-)
Gerry schrieb:> Aber nur mit diesen angaben gibt es sehr viele und möchte> daher nicht einen fehlgriff machen.
Ehm, du brauchst da nicht nur einen Motor, sondern vor allen Dingen ein
brauchbares, stabiles und lenkbares Chassis, sowie Getriebe und
Differential. Das ist alles andere als einfach und vermutlich unmöglich,
wenn du nicht auf eine bestens ausgerüstete Metallfirma zurückgreifen
kannst. 600W sind wirklich sehr wenig. Grosse Steigungen sind da nicht
drin - das sind ja nicht mal 1 PS.
Es ist realistischer, eine defekte E-Ameise zu reparieren, als eine neue
zu konstruieren. Probier doch, bei den Jungs gegenüber was zu erstehen,
was die nicht mehr haben wollen.
Danke Matthias, es ist ca. max 5% steigung und est ist auch nicht immer
die volle last auf dem gerät. Es wird zum Äfpelpflücken verwendet und
ist somit nicht zum transport sondern nur zur weiterbewegung von der
Kiste, Hochheben muss ich diese auch nicht.
>Danke Matthias, es ist ca. max 5% steigung und est ist auch nicht immer>die volle last auf dem gerät.
Egal, ob immer oder nicht immer. Es muß auch das eine mal mit Vollast
funktionieren. Also ist das die Berechnungsgrundlage.
>Oder würde sowas auch gehn mit einer umsetzung??
Wie gesagt - nötige Zugkraft mußt Du ermitteln, und dann die nötigen
Parameter daraus errechnen, dann sollte sich die Frage beantworten
lassen.
Und wenn das Ding auch noch über weichem Grund fahren soll (die
Appelbäume stehen ja bestimmt nicht auf hartem Beton), dann wird der
Rollwiderstand noch deutlich größer, was sich dann schwer einfach so mal
abschätzen läßt.
Das ganze sollte man dann natürlich größzügig aufrunden, damit das Ding
nicht nur an der Grenze ist.
Korbinian Geiger schrieb:> Kuckst du oben
Ich bin ebenfalls für einen Boykott des Wortes "gucken". KEIN Mensch
spricht das so, also gehört es geändert. Dieses Wort wurde bei der neuen
Rechtschreibung ganz offenbar vergessen. Stattdessen wurde
"Portemonnaie" um "Portmoneeh" (oder so ähnlich) erweitert, nur um die
allgemeine Verdummung zu bedienen...
Man lernt in der 1. Klasse, g und k nicht zu verwechseln. 99,99% der
Deutschsprachigen sagen "kucken", also ist dieses Wort im Duden
schlichtweg falsch.
0815 schrieb:> KEIN Mensch> spricht das so, also gehört es geändert
Na, na, na.. vermutlich sprechen es mehr Menschen mit "g" als mit "k".
In Süddeutschland wird es definitiv mit "g" gesprochen und meines
Wissens auch bis weit in die Mitte Deutschlands hinein.
Lediglich im Norden ist die Aussprache mit "k" üblich.
0815 schrieb:> Dieses Wort wurde bei der neuen> Rechtschreibung ganz offenbar vergessen.
Sabbel nicht und schlag den Duden auf, bevor du hier so nen Unsinn
verzapfst.
0815 schrieb:> Man lernt in der 1. Klasse, g und k nicht zu verwechseln. 99,99% der> Deutschsprachigen sagen "kucken", also ist dieses Wort im Duden> schlichtweg falsch.
Kann es sein, dass DU selbst den Unterschied zwischen "g" und "k" nicht
kennst, oder wie kommst du sonst zu dieser völlig absurden Aussage, dass
99,99% der Deutschsprachigen "kucken" sagen? Vielleicht solltest du mal
über den Rand deiner Hallig schauen oder besser hören :-)
Btw: ob vielleicht der "Ausguck" auf einem Schiff irgendwie mit dem Wort
"gucken" verwandt sein könnte?
Und warum schreibt man das auch mit "g"?
Aber vermutlich ist auch hier der Duden schlichtweg falsch.
Gucken mit "k" zu schreiben ist ein "Zugeständnis" des Dudens an die
zahlenmäßige Minderheit derjenigen, die es fälschlicherweise "kucken"
aussprechen. Ursprünglich korrekt wird das Wort mit "g" geschrieben und
auch mit "g" gesprochen.
Hallo, billiger als der originale ist er auf jeden fall. Ca. 4000....
Mit 1000 denk ich bekommt man sowas schon hin... Oder, wahem hab ich
schon, miss ohn nur noch umbauen
Schlumpf schrieb:> In Süddeutschland wird es definitiv mit "g" gesprochen> und meines Wissens auch bis weit in die Mitte Deutschlands hinein.
Und sogar bis weit in die Mitte des Wortes hinein... ;-)
gerry76 schrieb:> Oder, wahem hab ich schon, miss ohn nur noch umbauen
Und da streiten wir uns um das 'g' im 'gucken'. Ich wusste gar nicht,
dass man auch schriftlich Lallen kann...
> Oder, wahem hab ich schon, miss ohn nur noch umbauen
Dann zeig doch mal, wie der aussieht und sag wie schwer der ist. Denn
wenn der Wagen 300kg wiegt, der Motor 100 und die Batterien 200, dann
kannst du die Kisten gleich selber schleppen...
gerry76 schrieb:> Hallo, billiger als der originale ist er auf jeden fall. Ca. 4000....> Mit 1000 denk ich bekommt man sowas schon hin... Oder, wahem hab ich> schon, miss ohn nur noch umbauen
Wenn das gewerblich genutzt werden soll, dann musst Du auch noch daran
denken, diverse Vorschriften zu erfuellen. Wenn da z.B. keine
ordentliche Feststellbremse dran ist und der Wagen mit 600kg Gewicht die
5% herunterrollt, moechtest Du da nicht im Weg stehen, einer Deiner
Mitarbeiter erst recht nicht.
Wenn dann die BG kommt und nach Nachweisen fragt, bist Du auch schnell
bei den 4000.
wendelsberg
Also nochmals, langsam zum mitschreiben...
Ich möchte von euch nur wissn welchen motor ich da am besten nehme.
Brauch keibe ratschläge für bremsen, Bg, rechtschreibung, hänger usw. Er
wird momentan von gand gezogen von 2 personen...
600kg samt voller kiste soll er schieben mit ca. max 4-5kmh
Danke
gerry76 schrieb:> Brauch keibe ratschläge für bremsen, Bg, rechtschreibung, hänger usw. Er> wird momentan von gand gezogen von 2 personen...gerry76 schrieb:> Ich möchte von euch nur wissn welchen motor ich da am besten nehme.
Such Dir ein Ingenieurbuero, die koennen das ausrechnen.
Da die auch Geld dafuer nehmen, darfst Du denen im Gegenzug auch
dummkommen.(Aber nicht zu dolle, dann fliegst Du auch bei denen raus.)
wendelsberg
gerry76 schrieb:> Ich möchte von euch nur wissn welchen motor ich da am besten nehme.
Wir können dir das nicht sagen - versteh doch bitte, das das von sehr
vielen Faktoren abhängt - Rollwiderstand des Wagens, Reifentype,
Bodenbeschaffenheit, Gesamtgewicht etc.
Deswegen habe ich dir doch als Anhaltspunkt einige Werte oben gesagt und
dir Links auf E-Ameisen gepostet. Such dir die Daten einer kleineren
heraus und schau, was die für Motoren benutzen.
Meine Schätzung geht in Richtung 1-2kW, denn ganz kleine Motoren werden
sicher mit Steigungen Probleme haben. Die Untersetzung durch das
Getriebe ist hier entscheidend. Je höher die Untersetzung, desto
kräftiger aber auch langsamer wird die Fortbewegung. und 4-5km/h ist
schon ein ganz schöner Stiefel und ist schneller als ein normaler
Fussgänger.
Der Akkusatz wiegt auch und zwar nicht zu knapp. 12
Gabelstaplerbatterien der 300Ah Sorte im DIN Trog dürften rund 150kg auf
die Waage bringen - genau habe ich das jetzt nicht im Kopf. Kosten
übrigens auch:
http://www.gabelstaplerbatterie.com/Gabelstaplerbatterie_24V_5PzS300.aspx?PSBL=4
Matthias Sch. schrieb:> Wir können dir das nicht sagen - versteh doch bitte, das das von sehr> vielen Faktoren abhängt - Rollwiderstand des Wagens, Reifentype,> Bodenbeschaffenheit, Gesamtgewicht etc.
das wurde ihm doch schon in der allerersten Antwort geschrieben und
ignoriert...seiner Meinung nach reicht ja die einfache Angabe des
Gewichts aus und alles ist klar...
Wer gern bastelt soll das tun.
Macht ja auch Spass.
Es gibt aber auch Dinge, die man bereits fertig kaufen kann.
Ein motorgetriebenes Teil, was Dein Problem löst, würde ich erstmal ohne
Selbstbau als Fertiglösung suchen.
Kannst Du ein Bild von dem "Ding" machen?
So richtig kann ich mir nicht vorstellen, wie das aussieht.
Wenn ich nach "Kistenwagen" goooogele ( Bildersuche ), dann kommt eine
Menge sehr verschiedenes auf den Schirm. Vom Handwagen bis zum
Traktoranhänger...
Justus Skorps schrieb:>> Bodenbeschaffenheit, Gesamtgewicht etc.>> das wurde ihm doch schon in der allerersten Antwort geschrieben und> ignoriert...seiner Meinung nach reicht ja die einfache Angabe des> Gewichts aus und alles ist klar...
Naja, wenn er geantwortet hätte "Ich habe einen humushaltigen Lehmboden
mit pH 6, durchlässig, tiefgründig, kalkhaltig und feucht." - hätte dann
jemand den Leistungsbedarf für die Überwindung des Rollwiderstandes
daraus berechnen können?
Ich würde das ganz einfach so angehen: Für 5km/h, 600kg GM und max. 15%
Steigung braucht man - theoretisch - 1.2kW. Schon einmal eine
Größenordnung. Dann würde ich anschauen, was vergleichbare kommerzielle
Design so an Leistung haben. Dazu gab es schon Postings mit Werten von
600W bis 10kW. Ich würde daher nach einem Motor mit 1-2kW suchen. Die
"Amper" ergeben sich aus der gewünschten Spannung (die Division
überlasse ich gerry) und die Umdrehungszahl aus dem gewählten Getriebe
und Raddurchmesser (die kennt dz. nur gerry, aber auch das ist mit
einfachen Grundrechnungsarten bestimmbar).
Stefan M. schrieb:>> Kannst Du ein Bild von dem "Ding" machen?> So richtig kann ich mir nicht vorstellen, wie das aussieht.
Hat er doch schon. Screenshot im Anhang.
Ein schönes Beispiel sind doch Golf Caddies. Die fahren über Stock und
Stein und sind meistens mit 24V DC-Motoren der 2-4kW Klasse ausgerüstet.
Die Kontroller sind meistens von Curtis und in der 400 Ampere Klasse
angesiedelt, von denen etwa 100A-200A gebraucht werden.
Vom Gesamtgewicht kommt das auch etwa hin, so ein Dings wiegt mit
Batterien und zwei dicken Golfspielern etwa 600-800kg...
Lothar Miller schrieb:> Schlumpf schrieb:>> In Süddeutschland wird es definitiv mit "g" gesprochen>> und meines Wissens auch bis weit in die Mitte Deutschlands hinein.> Und sogar bis weit in die Mitte des Wortes hinein... ;-)
So ist es: Des muss "guggschd du" haase!
:-)
ja jetz guggamool ,dia Italieenr ,dia kennet soebbas baua !Wo send de
deitsche entschegnoehr ?
Dia hent koi Muuuadt so ebbas zu baua !
Flexible Italiener ! OK
Also ich hab einen Elektroschubkarren:
Beladung max 120 kg
Akku 12 V, 22 Ah
Zirka 3-4 km und 35° Steigung
Motor 300 W
Da ist nix mit gemütlich hinter her laufen und den Akku hab ich an einem
Tag noch nicht leer bekommen - vorher bin ich leer.
Soviel zu den mindestens 10 kW und tonnenschweren Akkus. Google nach
Bravo Motorschubkarre.
Arsenico schrieb:> ja jetz guggamool ,dia Italieenr ,dia kennet soebbas baua !Wo send> de> deitsche entschegnoehr ?> Dia hent koi Muuuadt so ebbas zu baua !>> Flexible Italiener ! OK
Komm, schwätz mr au a Vespr en d' Dasch. Do isch oinr.
Dr Gerry sodd a mol sa, mo genau 's Problem isch. D'Aufgabastellong
bassd oifach edd, do kosch nix drmit ôfanga. Gnaue Data schittlad ma
hald au ed us am Erml.
Gerry: wenn du das hier ernst meinst, solltest du schon n Mindestmaß an
Details bereitstellen. Dein bisheriges Geschreibsel hat mich nicht im
geringsten davon überzeugt, dass du dir ernsthafte Gedanken um die
Realisierung und später um die Umsetzung ( == Fertigung) machst.
Ne gute Aufgabenstellung besteht aus einer Skizze, die sämtliche
Parameter wie Massen, Übersetzungen und Geschwindigkeiten darstellt.
Daraus leitest du die geltenden Gleichungen ab, probierst ein paar
Motoren durch, bis die restlichen Werte passen und schaust, dass du das
mechanisch zusammenstrickst.
Als Rechenhilfe verwende ich MathCAD, zur Not soll's auch Excel tun oder
ein Blatt Papier und ein Taschenrechner ( #classic :) ).
Im Weiteren solltest du überlegen, ob das Ding gleichzeitig fahren und
fördern soll oder nur eines von beiden oder umschaltbar?
Das mit den 24 Volt Batterien ist schön und gut, aber die hohen
Stromstärken würde ich mit einer höher gewählten Spannung absenken. Die
Aufgabe ist eigentlich ne klassische Aufgabe für einen
Verbrennungsmotor, evtl. lässt sich das mit einem Viertaktrollermotor
mit Fliehkraftkupplung für die Fortbewegung lösen. Es ist wie's bei den
Juristen immer heißt: es kommt darauf an.
Gruß
Nico
Lothar Miller schrieb:> Und sogar bis weit in die Mitte des Wortes hinein... ;-)
Moinsch du gugga? ;-)
I hätt do au no a Idee. Nemm doch oifach den "0815" ond spann den vor
dein Karra. Wenn de den ordentlich in Arsch drappsch, no ziagt der des
scho au der Buckel nuff.
Koscht nix ond dem sei "Batteria" kohsch mit am Gribaschmalzbot lada .-)
Zum Thema:
Sicher eine sehr unwissenschaftliche herangehensweise:
Früher hat man vor einen Karren einen Gaul gespannt.
Jetzt stell dir mal vor, ob deine Karre von einem Pferd gezogen werden
könnte. Wenn ja, dann weisst du, dass dir 1 PS reicht. (ca. 700W).
topmech schrieb:> evtl. lässt sich das mit einem Viertaktrollermotor> mit Fliehkraftkupplung für die Fortbewegung lösen.
Ich habe ja weiter oben schon vorgeschlagen, eine handelsübliche Fräse
davor zu spannen.
Die gibt es in billig schon ab 500 Euro.
Und wenn du ein bisschen mehr investierst, kannst du einen universellen
Motoreinachser kaufen, den du dann auch mal zum Balkenmäher,
Schneepflug, etc. umfunktionieren kannst.
Lothar Miller schrieb:> Udo Schmitt schrieb:>> haase!> Hesse? Oder doch ein Franke (oder eher "Frange")?> Seis drom: bei eis hoißt "haase" "hoißa"... ;-)
Faschd richdisch. Meddedrin. En Ourewäller :-)
Allerdings im Badener Exil.
Zum Thema:
Schlumpf schrieb:> Jetzt stell dir mal vor, ob deine Karre von einem Pferd gezogen werden> könnte. Wenn ja, dann weisst du, dass dir 1 PS reicht. (ca. 700W).
Ein Pferd kann kurzzeitig (Anfahren) aber auch mal mehrere kW an
Leistung freisetzen.
Ahh, ich sehe jetzt gerade erst, dass die Karre bisher von 2 Leuten
gezogen werden kann.
Nun, gehen wir mal davon aus, dass das normal trainierte Menschen sind.
Dann bringt da jeder vielleicht 200W auf.
Macht zusammen 400W.
Dein Scooter-Motor hat 500W.
Also passt!
gerry76 schrieb:> Also nochmals, langsam zum mitschreiben...> Ich möchte von euch nur wissn welchen motor ich da am besten nehme.
dmit sllte dein grage ausreicend beantwrte sin
Arsenico schrieb:> Dii Moteurli stinchat doch !
Dann halte doch mal die Nase in den Schlot des chinesischen
Kohlekraftwerks, das den Strom für die Herstellung des Akkus liefert und
sage mir, was du da riechst ;-)
>Also ich hab einen Elektroschubkarren:>Beladung max 120 kg>Akku 12 V, 22 Ah>Zirka 3-4 km und 35° Steigung>Motor 300 W
Klingt doch gut, und wenn ich nun einen linearen Zusammenhang zwischen
zu bewegender Masse und Leistung des Motors annehme dann komme ich auf
ca. 1.5kw für den Motor (600kg/120kg*300Watt).
Gruß Jonas
Schlumpfs post: Dann halte doch mal die Nase…
Brauche ich nicht, die haben dort einen derartigen Dreck in der Luft,
dass ich das Kraftwerk nicht einmal finden könnte.
Das war 1995 schon so, 2005 war es in Peking noch dunkler…und heute
gibt sogar die Regierung zu, dass die Luft 'etwas' unsauber ist.
Obwohl ich Elektrizität hasse,gönne ich den Äpfeln bei der Ernte
mehr Ruhe so dass sie nicht so sehr gestresst werden. Auspuffgase
beschleunigen übrigens den Reifungsprozess…das Ganze soll dann
womöglich auch noch als BioApfel verkauft werden ;-)
Das witzige ist, ich besitze selber einen Apfelgirn (so nennt man einen
größeren Apfelgarten im Haunauer Raum).
Ich frage mich gerade wie du sonst ohne abgassproduzierende
Landmaschinen auskommst?
Wie mähst du? Elektrisch?
gruß jonas
Gerry schrieb:> möchte gerne eine Kistenwagen von Apfelgroßkisten zusammenbauen und> bräuchte eure hilfe in sachen Motor. Ich bräuchte einen 12 oder 24volt> motor zum weiterbewegen von max. 600kg in schrittempo. Was muss ich> beachten und welche Batterie muss ich verwenden(Amper und so :-))?? Es> ist auch hängendes gelände wo dieser wagen benutzt wird.
1.5kW reichen, wie man aus der Erfahrung von schrittfahrenden
Elektrofahrzeugen weiss, mit 4kW schafft man gar 25km/h, dabei rechnet
man mit 20% Szeigung.
Bei 24V also 63A, eine 63Ah Blei-Traktionsbatterie tut es also 1 Stunde
lang.
Arsenico schrieb:> Brauche ich nicht, die haben dort einen derartigen Dreck in der Luft,> dass ich das Kraftwerk nicht einmal finden könnte.
Habe ich mir fast gedacht :-)
> Auspuffgase beschleunigen übrigens den Reifungsprozess
Echt? Ist das tatsächlich so? Ist doch super, wenn die reif sind. Aus
Äfpeln macht man doch eh nur Most oder? gg> das Ganze soll dann womöglich auch noch als BioApfel verkauft werden
Warum nicht? Gemessen an dem, was in der gesamten Wachstumsphase des
Apfels in diesem an Umweltgiften eingelagert wird, ist die kurzzeitige
Exposition in die Abgase der Fräse vermutlich eher zu vernachlässigen.
>Klingt doch gut, und wenn ich nun einen linearen Zusammenhang zwischen>zu bewegender Masse und Leistung des Motors annehme dann komme ich auf>ca. 1.5kw für den Motor (600kg/120kg*300Watt).>1.5kW reichen, wie man aus der Erfahrung von schrittfahrenden>Elektrofahrzeugen weiss, mit 4kW schafft man gar 25km/h, dabei rechnet>man mit 20% Szeigung.
Strike!
Gruß Jonas
MaWin schrieb:> Gerry schrieb:>> möchte gerne eine Kistenwagen von Apfelgroßkisten zusammenbauen und>> bräuchte eure hilfe in sachen Motor. Ich bräuchte einen 12 oder 24volt>> motor zum weiterbewegen von max. 600kg in schrittempo. Was muss ich>> beachten und welche Batterie muss ich verwenden(Amper und so :-))?? Es>> ist auch hängendes gelände wo dieser wagen benutzt wird.>> 1.5kW reichen, wie man aus der Erfahrung von schrittfahrenden> Elektrofahrzeugen weiss, mit 4kW schafft man gar 25km/h, dabei rechnet> man mit 20% Szeigung.>> Bei 24V also 63A, eine 63Ah Blei-Traktionsbatterie tut es also 1 Stunde> lang
Der Wagen ist ca. 9 h inarbeit. aber das heist es fährt nicht durchaus.
max. 4h rechne ich mal im ganzen. Was sollte ich deiner meinung nach da
verwenden?? Im Original haben sie auch nur eine Autobatterie
Arsenico schrieb:> Umweltschweine hier ?>> Dii Moteurli stinchat doch !> Daas gaat noet !>> COPIA LA TECNICA ITALIANA ..E BASTA !
Volevo copiarla, ma non e scritto un cazzo quanti cavalli e trazione...
:-)
Gerry Fischnaller schrieb:> Der Wagen ist ca. 9 h inarbeit. aber das heist es fährt nicht durchaus.> max. 4h rechne ich mal im ganzen. Was sollte ich deiner meinung nach da> verwenden?? Im Original haben sie auch nur eine Autobatterie
...kommt darauf an...4h bei 35% Steigung?
=> 1,7 kWh * 4 = 6,8 kWh
=> 6800Wh / 24V = 283Ah ;)
Mirko
MirkoB schrieb:> Gerry Fischnaller schrieb:>> Der Wagen ist ca. 9 h inarbeit. aber das heist es fährt nicht durchaus.>> max. 4h rechne ich mal im ganzen. Was sollte ich deiner meinung nach da>> verwenden?? Im Original haben sie auch nur eine Autobatterie>> ...kommt darauf an...4h bei 35% Steigung?>> => 1,7 kWh * 4 = 6,8 kWh> => 6800Wh / 24V = 283Ah ;)
Nein max 5%...
MirkoB schrieb:> Achtung...Überschlägig berechnet!
Und am Bedarf vorbei!
> 35% Steigung -> 35m Höhenunterschied auf 100m
Warum rechnet jeder mit 35% Steigung oder gar 35° Steigung, wenn nur 5%
gefordert sind? Ist das der Grund, warum z.B. Brücken immer so
unglaublich stabil aussehen?
...also nochmal:
ePot= m*g*h = 600kg * 9,81 m/s² * 5m
ePot= 30 kJ = 30kWs
5 km/h = 1,4 m/s => 100m in 72 Sekunden
30kWs / 72s = 0,4kW Antriebsleistung
0,4kw*4h = 1,6kWh /12V= 133Ah Akku (bzw. 66Ah bei 24V)
Jetzt ist es natürlich ein Abwägen der Interessen:
500W reichen bei 5% und 5km/h
2600W reichen bei 35% und 5km/h
500W reichen bei 35% und 0,8km/h (= 0,23 m/s)
Mirko
Lothar Miller schrieb:> Warum rechnet jeder mit 35% Steigung oder gar 35° Steigung, wenn nur 5%> gefordert sind?
...wenn ich mit -35% gerechnet hätte, wäre es ein Akkuladender
Apfeltransporter geworden... Dual-use sozusagen.
Und die meisten Äpfelwiesen die ich so kenne (und man einen 600kg
Apfelkarren braucht) sind meistens kein Radweg:
Kraft genug um sich aus einem Wühlmausgang zu befreien sollte also da
sein.
Apropos: 30cm Rampe an einer 10cm Bordsteinkante sind auch 30%... ;)
Mirko
MirkoB schrieb:> Apropos: 30cm Rampe an einer 10cm Bordsteinkante sind auch 30%... ;)
Diese Steigung betrifft aber nicht die gesamte Karre gleichzeitig. Und
man sollte da sowieso nicht mit Schrittgeschwindigkeit draufbolzen, die
erwähnten 25cm/s reichen doch völlig für die 30cm lange Steigung...
> Kraft genug um sich aus einem Wühlmausgang zu befreien sollte also da> sein.
Oder das Rad groß genug, um nicht hineinzufallen. Eines kommt dazu: man
kann einem Motor normalerweise kurzfristig auch deutlich mehr Leistung
als die Nennleistung abverlangen, wenn man danach wieder nachlässt.
> 500W reichen bei 5% und 5km/h
5km/h sind ganz hübsch schnell auf einem Untergrund, der von
Wühlmausgräben zerfurcht ist... ;-)
Die von mir verlinkten Karren haben 700W...1500W und sehen recht
alltagsnah aus.
Lothar Miller schrieb:> Ist das der Grund, warum z.B. Brücken immer so> unglaublich stabil aussehen?
Bei Brücken muss der Sicherheitsfaktor sehr hoch angesetzt werden, da
sie so gut wie nie gewartet werden. Anders im Flugzeugbau - da kann der
Sicherheitsfaktor sehr klein sein, da alles sehr häufig überprüft wird.
max schrieb:> Anders im Flugzeugbau - da kann der> Sicherheitsfaktor sehr klein sein, da alles sehr häufig überprüft wird.
Außer bei Flinten-Uschi :-))
Gerry Fischnaller schrieb:> Im Original haben sie auch nur eine Autobatterie
Nein, natürlich nicht, auch wenn sie so aussieht.
Eine Autobatterie hält keine Mehrmalige ganze Entladung aus.
Es ist eine Traktionsbatterie wie in Gabelstaplern oder el. Rollstühlen
verwendet. Die kostet schon einiges mehr als ein billiger Autoakku, hält
aber viel länger als die mehr kostet.
MirkoB schrieb:> 500W reichen bei 5% und 5km/h> 2600W reichen bei 35% und 5km/h> 500W reichen bei 35% und 0,8km/h (= 0,23 m/s)
Hast du hier die Rollreibung berücksichtigt?
> Bei Brücken muss der Sicherheitsfaktor sehr hoch angesetzt werden, da> sie so gut wie nie gewartet werden.
Ausser beim Viadukt in Leverkusen: Da wird jede Menge gewartet, jeden
Morgen ...
> Anders im Flugzeugbau - da kann der> Sicherheitsfaktor sehr klein sein, da alles sehr häufig überprüft wird.
Bei jedem Flug, in Echtzeit: Checking by flying. ;-)
>> Außer bei Flinten-Uschi :-))> You made my day ;-)
Meinen auch !
Problem wird wohl das nötige Kleingeld sein um so was anzuschaffen.
Basteln ist billiger, jedoch auch oft vergebliche Liebesmüh, weil
man sich entweder überschätzt oder daran die Lust verliert.