Displays dieser Größe sind i.d.R. Graphikdisplays.
Für 80x25 Zeichen in einer 8x8-Matrix genügt ein Display mit 640x200
Pixeln Auflösung, weniger hässlich aber ist die Textdarstellung, wenn
die Punktmatrix höher wird.
Auf Displays mit 640x480 lassen sich 30 Textzeilen in einer 8x16-Matrix
darstellen; wie das aussieht, zeigt jeder PC im Textmodus (der stellt
dann zwar nur 25 Zeilen dar, und lässt zwischen den Zeichen eine
Pixelspalte frei, so daß die tatsächliche Auflösung 720x400 beträgt,
aber das ist kein relevanter Unterschied).
Also empfiehlt sich die Verwendung eines Displays mit 640x480 Pixeln.
Wenn der CP/M-Rechner keine Graphikfähigkeiten haben soll, empfiehlt es
sich, die Display-Ansteuerung vom eigentlichen Rechner zu trennen, ganz
so, wie es zu Zeiten von seriellen Terminals auch gemacht wurde. Das
bedeutet, der CP/M-Rechner sendet die darzustellenden Daten über eine
serielle Schnittstelle und empfängt über diese Schnittstelle wiederum
Tastatureingaben des Benutzers.
Zur Ansteuerung eines solchen Displays genügt ein AVR, wie hier
Beitrag "LCD Controller für 640x480 LCD mit mega8515" gezeigt.
Den AVR kann man nebenbei auch noch die Ansteuerung einer PC-Tastatur
übernehmen lassen, der die Scan-Codes in sinnvolle ASCII-Sequenzen
übersetzt.
Es ist hier sinnvoll, sich an etablierten Standards wie VT-100 zu
orientieren.
Dann kann nämlich anstelle des Selbstbauterminals mit LC-Display auch
ein PC mit einem Terminalprogramm wie HyperTerminal, Teraterm, Putty
o.ä. verwendet werden.