Blieakku Laderegler

Gast #3829220
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Hallo ich habe vor mit einem 20 Wp  (Umax= 18V; Imax=1,12A)Solarpaneel 
einen
7Ah; 12V Bleiakku zu laden.
Dabei möchte ich mir keinen fertigen Laderegler kaufen.
Hat jemand eine Idee wie man das am effektivsten gestalten könnte?
(meine Elektronikkenntnisse sind relativ begrenzt bitte um einfache 
Erklärung.)
#3829260
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OK, bevor die Säure spritzt...

bla schrieb:
> Hat jemand eine Idee wie man das am effektivsten gestalten könnte?
> (meine Elektronikkenntnisse sind relativ begrenzt bitte um einfache
> Erklärung.)

Naja, du musst die 18V vom Panel auf maximal 14V Ladespannung 
(Spannungsregler) begrenzen.
Außerdem musst du den Ladestrom begrenzen (Stromregler). Wo hoch der 
ist, steht im Datenblatt des Akkus.

Außerdem brauchst du eine Schutzdiode, die verhindert das der Akku in 
die Solarzelle zurückspeist.

Dafür brauchst du allerdings schon etwas höhere Elektronikkenntnisse, 
daher...

bla schrieb:
> Dabei möchte ich mir keinen fertigen Laderegler kaufen.

Warum eigentlich? Günstiger gebaut als gekauft ist häufig ein Irrglaube. 
Wenn du also wenig Kenntnisse hast, ist es am klügsten, einen zu 
kaufen...
#3829289
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J. W. schrieb:
> Naja, du musst die 18V vom Panel auf maximal 14V Ladespannung
> (Spannungsregler) begrenzen.
> Außerdem musst du den Ladestrom begrenzen (Stromregler). Wo hoch der
> ist, steht im Datenblatt des Akkus.

So kompliziert braucht das gar nicht sein, Solarregler schließen einfach 
das Modul vor der Schutzdiode kurz wenn die Spannung über dem Akku zu 
weit ansteigt. Der Akku sollte den Maximalstrom des Moduls locker 
aushalten, die Strombegrenzung also überflüssig sein.
Schutzdiode, Referenzspannungsquelle, Komparator und ein Transistor, 
mehr braucht es nicht.
#3829301
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bla schrieb:
> Hallo ich habe vor mit einem 20 Wp  (Umax= 18V; Imax=1,12A)Solarpaneel
> einen
> 7Ah; 12V Bleiakku zu laden.
> Dabei möchte ich mir keinen fertigen Laderegler kaufen.
> Hat jemand eine Idee wie man das am effektivsten gestalten könnte?
> (meine Elektronikkenntnisse sind relativ begrenzt bitte um einfache
> Erklärung.)

Du schliesst das Modul einfach parallel an den Akku an, und dazu
parallel ein Multimeter. Wenn dieses dann genau 13,7V anzeigt,
musst Du das Solarpanel abtrennen. Da diese regelmäßige Kontrolle
der Spannung den meisten aber zu umständlich ist, kaufen diese
sich einen Solarregler.
Gruss
Harald
Gast #3829359
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Für so kleine Sachen könnte schon eine dicke 15V Z-Diode (anti)parallel 
zum Panel geschaltet reichen. Bei volle Pulle Sonne und voller Batterie 
max. (18-15V)*1,1A = 3,3 Watt (reichlich utopisch nach oben abgeschätzt) 
sollte sie aushalten. Die kleinen Batterien sind auch meist für kurze 
Ladezeiten mit 15V spezifiert.

Wichtiger ist eher ein Tiefentladeschutz.
Gast #3831885
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bla schrieb:
> Dabei möchte ich mir keinen fertigen Laderegler kaufen.
> Hat jemand eine Idee wie man das am effektivsten gestalten könnte?

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.5

Während des Ladevorgangs 0 (zusätzlicher) Verlust.

Helge A. scriebe
> Die günstigste Halb-Selbstbau-Lösung ist ein Lader mit PB137.

Der ist natürlich vollkommen ungeeignet ist für Solarlader, aber wenn 
man keine Ahnung hat, kann man nur bullsit schreiben.
Gast #3831908
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Und wenn ich vor die Schaltung des ICL7665 den PB137 mit seinen 2 
Kondensatoren schalten würde, hätte ich dann nicht die Spannung begrenzt 
(Strombegrenzung unnötig da die solarzellen nicht an den Maximalen 
Ladestrom des Bleiakkus rankommt ) und die Schaltung würde bei der 
Ladeschlussspannung auf Leerlauf umschalten?
#3832887
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bla schrieb:
> Und wenn ich vor die Schaltung des ICL7665 den PB137 mit seinen 2
> Kondensatoren schalten würde, hätte ich dann nicht die Spannung begrenzt
> (Strombegrenzung unnötig da die solarzellen nicht an den Maximalen
> Ladestrom des Bleiakkus rankommt ) und die Schaltung würde bei der
> Ladeschlussspannung auf Leerlauf umschalten?

Zu was soll das gut sein? die Spannung wird in MaWins Vorschlag entweder 
durch den angeschlossenen Akku oder den Mosfet parallel zum Solarmodul 
begrenzt. Mehr als die Ladeschlussspannung kann nicht auftreten, nach 
deinem Vorschlag kann die Leerlaufspannung des Moduls anliegen, die 
Eingangsbeschaltung müsste entsprechend aufwendiger ausgelegt werden.

Ich würde mich an MaWins Vorschlag halten, er funktioniert.
#3832942
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> Mit max. 1A laden auf 16-17V tötet einen 7Ah-Akku.

Stundenlang an einen Ladegerät schon. Aber 1,2A ist der absolute 
Maximalstrom des Moduls unter besten Bedingungen, d.h. er tritt nur in 
den seltensten Fällen und dann nur sehr kurzzeitig tatsächlich auf.

Das funktioniert also ohne Probleme.

Es gibt dazu eine Elektor-Artikel den ich wegen dem Copyright leider 
nicht verlinken kann.

Grüße Löti
#3833784
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Nachdem seine Panels wohl nicht im Orbit kreisen werden die keine 20W 
abgeben.
Ich hab 40Wp@24V Panels auf der Gartenhütte. Der Laderegler loggt den 
Strom und Spannung.
Mehr als 31W wurden den ganzen Sommer nicht gemessen, obwohl die Panels 
12°SO mit 30° Neigung haben.

Die duchschnittliche Ladeleistung (Loggt nur wenn ler Ladestrom min. 
50mA ist) ist 11W

Bei seinem 20Wp Modul wird da also bestenfalls 5-6W Ladeleistung bei 
abfallen. Das kann der Akku locker ab. Man braucht aber auf alle Fälle 
eine 14V Zehnerdiode um die Akkus vor überladen zu schützen wenn man die 
ungeregelt laden will.
Gast #3833883
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Fabian F. schrieb:
> Bei seinem 20Wp Modul wird da also bestenfalls 5-6W Ladeleistung bei
> abfallen.

Man braucht aber auf alle Fälle
> eine 14V Zehnerdiode um die Akkus vor überladen zu schützen wenn man die
> ungeregelt laden will.

Die 14V Zehnerdiode muss dann aber im Zweifelsfall die 5-6W Ladeleistung 
übernehmen und in Wärme umwandeln.

Also 10W-Leistungs-Zehnerdiode besorgen.
Dicken Kühlkörper nicht vergessen.
Die Zehnerdiode sollte dann aber auch ziemlich genau 14V haben
(besser noch 13,8V) und nen scharfen Knick.
Also selektieren.
Oder ne amplified Zener.
Justierbar...

Irgendwie finde ich MaWin's Vorschlag wesentlich eleganter...
#3835360
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Harald Wilhelms schrieb:
> Für Menschen, die Probleme mit dem Aufbau elektronischer Schaltungen
> haben, dürfte das trotzdem eine gute Lösung sein.

Wenn im Winder nur 8 Stunden Licht auf die Zelle kommt, und eh nur etwa 
10-20% der Peakleistung (Winter, Wolken, hinter der getönten KFZ 
Scheibe), dann ist der Eigenverbrauch des Reglers über 24h größer als 
die Energiemenge, die die Solarzelle liefert.

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