Ich hab hier Dauerbackfolie (gibts derzeit bei LIDL und Aldi) aus PTFE
bzw. PTFE Beschichtet (70µm, -70 - +260°C).
Kann man sowas als Lagenisolation in Trafos und SNT-Übertrager
verwenden?
Mein MM sagt > 200MOhm (Messbereichsende).
Für einen Hochspannungsdurschlagstest müsste ich mir erst einen
HV-Generator bauen.
Mylar/Macrolon Folie für diesen Zweck müsste ich mir erst bestellen.
Max D. schrieb:> 2.8 - 5.6 kv
Welch ungenaue Schätzung! Exakt hat diese Folie eine
Durchschlagsfestigkeit von 3,734 KV/mm. Bei Vollmond geht das aber auf
ca. 2,857 Kv/mm runter. Gemessen mit Fluke 1.3459 an HP 32-455.
Chargennummer der Folie war die 036178.
P.S. Wenn die Folie im Supermarkt zwischen Mehl und Eiern lag, können
die Messergebnisse zwischen 0,001 und 1000 variieren...;-)
@0815
Du bist der Komiker schlechthin. Wirklich wahr!
Versuche doch mal bei RTL unterzukommen, die suchen dort solche
Stimmungs-
kanonen wie Dich. Deren Sendungen werden dann mit eingespielten Lachern
unterlegt, damit die Leute wissen, wann ein Satz einen Gag enthielt.
Immitschberater schrieb:> Du bist der Komiker schlechthin. Wirklich wahr!
Warum, er hat die Wahrheit nur lustig verpackt.
Aber völlig humorbefreite Witzbolde, denen jeglicher technische
Hintergrund abgeht, können das leider nicht würdigen.
Huch, jetzt habe ich ja sogar ein Oxymoron benutzt :-)
@Udo
Du bist mir auch schon mehrfach als grandioser Possenreißer aufgefallen.
Tu Dich doch mit "0815" zusammen, schlechter als "Joko und Klaas" oder
"Onkel Fisch" kann's kaum noch werden.
Ich denke die versteckte Aussage hinter der Komödie ist "Du weisst nicht
mehr über die Eigenschaften dieser Folie als dass sie irgendwas mit PTFE
zu tun hat, irgendetwas daran so gefertigt wird dass sich die Dicke im
Bereich von 75 Mikrometern bewegt, und dass der Hersteller zusagt dass
die lebensmittelecht ist bei einer Verwendung bei bis zu 260 Grad. Alle
anderen, insbesondere experimentell ermittelten, Eigenschaften könnten
bei mehreren Käufen des augenscheinlich identischen Produktes
variieren."
Immitschberater schrieb:> Du bist mir auch schon mehrfach als grandioser Possenreißer aufgefallen.
Und du bist hier bis jetzt nur diesem Blödsinn aufgefallen. Zeige mir
einen Beitrag, wo du irgendjemandem mal was geholfen hast.
Von 0815 kenne ich solche Beiträge.
Ver<selbstzensiert> dich!
Achso, und heutzutage wirst Du kaum einen Kunststoff (ausser dieser
wurde absichtlich leitfähiger gemacht, zB ESD-Verpackungen) finden der
sauber und trocken im 200 Megaohm-Bereich bei kleiner Messspannung (wie
bei einem Multimeter üblich) nicht das Bereichsende erreicht.
Udo brüllte:
>Ver<selbstzensiert> dich!
Nicht doch...
Ich habe einen Detektor für Hirnchen und sitze ihnen wie eine Zecke
im Nacken. Du wirst also noch mehrfach mit mir zu tun haben.
Immitschberater, kaum zu glauben, dieser einfache Witz war doch
tatsächlich noch etwas zu pointiert für Dich. War keine Absicht (mache
hier öfter den Fehler, von normalen Leuten als Gegenüber auszugehen)...
Gelobe Besserung, und vielleicht gleich als kleine Wiedergutmachung ganz
speziell für Dich: steht n Manta vor der Uni ;-)
Christoph Kessler (db1uq) schrieb:> 40-80 kV/mm mal> 70µm ergibt eben 2.8-5.6 kV
Schau Dir mal die Dauerbackfolien an. Das ist irgendein Glasfasergelege
mit Teflonbeschichtung. Kein Mensch weiß, ob dieses Material 0,1 , 1
oder 10KV Durchschlagsfestigkeit hat. Das ist ja gerade der Witz.
"Teflon" kann dort auch gern nur 5% Material-Anteil bedeuten, und ob das
dann reines Teflon ist, darf auch noch bezweifelt werden. Also alles
Ulk, demnächst fragt sicher noch jemand nach Tetrapack´s Eigenschaften
als Dielektrikum in HV-Kondensatoren. Klar kann sowas auch klappen, aber
warum nur kennt hier niemand die Durchschlagsfestigkeit? ;-)
Immitschberater schrieb:> Udo brüllte:>>Ver<selbstzensiert> dich!>> Nicht doch...>> Ich habe einen Detektor für Hirnchen und sitze ihnen wie eine Zecke> im Nacken. Du wirst also noch mehrfach mit mir zu tun haben.
Also so viel Selbstkritik, und gleichzeitig Lob für sein Gegenüber ist
wirklich sehr selten. Noch dazu unbewusst, also automatisch die reine
Wahrheit. Solche Beiträge sind kaum zu toppen!
@0815
Ich kann es nicht ab, wenn Leute, die hier eine vernünftige Frage
stellen,
mit vermeintlich lustigen Antworten zu Narren gehalten werden.
Der TO hat etwas in der Art erwartet: "Ja, ich habe diese Folie mit
einer geeigneten Anlage geprüft, weil mir die gleiche Idee zum
Verwendungs-
zweck kam. Die Durchschlgsfestigkeit beträgt: xxxxx"
Stattdessen kommt Pseudo-komik, die niemand hilft.
Immitschberater schrieb:> Der TO hat etwas in der Art erwartet: "Ja, ich habe diese Folie mit> einer geeigneten Anlage geprüft, weil mir die gleiche Idee zum> Verwendungs zweck kam. Die Durchschlgsfestigkeit beträgt: xxxxx"
...und welche der sicherlich hundert verschiedenen im Handel er-
hältlichen Backfolien sollte man für einen solchen Test verwenden?
Harald fragte:
>..und welche der sicherlich hundert verschiedenen im Handel er->hältlichen Backfolien sollte man für einen solchen Test verwenden?
Von Dir habe ich auch schon intelligentere Fragen gelesen, das muß ich
mal so sagen.
Zitat TO:
>Ich hab hier Dauerbackfolie (gibts derzeit bei LIDL und Aldi)
Nein, es gibt DORT sicher nicht hunderte Backfolien von tausenden
von Herstellern.
Immitschberater schrieb:> Leute, die hier eine vernünftige Frage> stellen
Du hast es noch nicht ganz verstanden. Der TO ist zu faul zum testen,
aber möchte von uns die Durchschlagsfestigkeit von Haushaltsmittelchen
wissen. Woraufhin sogar noch ein, zwei völlig sinnlose Schätzungen
auftauchten, die ich versucht habe, mit einem kleinen Scherz zu
entkräften.
Gern können wir den Thread ernsthaft fortsetzen, nur zu einem Ergebnis
KÖNNEN wir gar nicht kommen. Nicht mal ein eventueller, real
durchgeführter Hochspannungs-Test ist bei solchem Material
aussagekräftig. Dieses Verbundmaterial ist zum leichten Ablösen von
Kuchen und Plätzchen nach dem Backvorgang wunderbar geeignet, mehr aber
auch nicht.
Immitschberater schrieb:>>Ich hab hier Dauerbackfolie (gibts derzeit bei LIDL und Aldi)>> Nein, es gibt DORT sicher nicht hunderte Backfolien von /tausenden/> von Herstellern.
Zumindest ist es bei Aldi/Lidl üblich, das sie ihre Waren von mehreren
Herstellern beziehen und dann unter dem gleichen Namen verkaufen.
Immitschberater schrieb:> Ich habe einen Detektor für Hirnchen und sitze ihnen wie eine Zecke> im Nacken. Du wirst also noch mehrfach mit mir zu tun haben.
Wie wäre es wenn du statt dessen mal was sinnvolles im Forum beiträgst.
Wo sind denn deine Beiträge, die anderen geholfen haben. Zeige uns doch
wie mans besser macht.
Achso, dazu gehört Hirn(chen) und das findest du nur bei anderen????
Harald Wilhelms schrieb:> Zumindest ist es bei Aldi/Lidl üblich, das sie ihre Waren von mehreren> Herstellern beziehen
Der gerne auch mal von eine auf die ander Woche wechselt.
Udo Schmitt schrieb:> Harald Wilhelms schrieb:>> Zumindest ist es bei Aldi/Lidl üblich, das sie ihre Waren von mehreren>> Herstellern beziehen>> Der gerne auch mal von eine auf die ander Woche wechselt.
Das ist ja noch die kleinste Variable...Das Zeug ist einfach nicht auf
Spannungsfestigkeit ausgelegt, eine eventuelle Eignung ist von Packung
zu Packung Rainer Zufall.
Die Schichtdicke kann stellenweise bis auf null variieren, aber es wäre
immer noch perfekt für seinen Einsatzzweck geeignet. Das Teflon ist
nicht massiv, sondern evtl. nur 1 µm stark an der Oberfläche. Dazwischen
ist...? Befindet sich noch Restluft in der Glasfasereinlage, oder nicht?
Nicht einmal der Hersteller weiß das, aber es ist sogar zu vermuten.
Wir könnten ebensogut auch die Spannungsfestigkeit von 12
übereinandergelegten Salamischeiben besprechen (die von Algi in Regal
12. Aber nicht die kleinen, dicken, sondern die teureren, flachen
Scheiben).
Hat hier jemand endlich mal das Tiramisu auf seine HF-Tauglichkeit
getestet? Falls ja, würden mich die Ergebnisse brennend interessieren,
plane damit nämlich schon länger was...;-)
0815 schrieb:> Hat hier jemand endlich mal das Tiramisu auf seine HF-Tauglichkeit> getestet? Falls ja, würden mich die Ergebnisse brennend interessieren,> plane damit nämlich schon länger was...;-)
Hmm, je nach Geschmack kann die Löffelfrequenz durchaus hochfrequent
werden :-)
Udo Schmitt schrieb:>> Hat hier jemand endlich mal das Tiramisu auf seine HF-Tauglichkeit>> getestet? Falls ja, würden mich die Ergebnisse brennend interessieren,>> plane damit nämlich schon länger was...;-)>> Hmm, je nach Geschmack kann die Löffelfrequenz durchaus hochfrequent> werden :-)
Das von Algi schmeckt übrigens wirklich total lecker. Habe dennoch seit
Jahren so meine Bedenken zu dessen Konsistenz at 450MHz SSB bei 300KV/m.
Wie sehen eure Messergebnisse aus (im Becher oder ohne, ist egal)? ;-)
K.M. (Gast) schrieb:
> Ich hab hier Dauerbackfolie (gibts derzeit bei LIDL und Aldi) aus PTFE> bzw. PTFE Beschichtet (70µm, -70 - +260°C).> Kann man sowas als Lagenisolation in Trafos und SNT-Übertrager> verwenden?> Mein MM sagt > 200MOhm (Messbereichsende).> Für einen Hochspannungsdurschlagstest müsste ich mir erst einen> HV-Generator bauen.> Mylar/Macrolon Folie für diesen Zweck müsste ich mir erst bestellen.http://www.te-gmbh.com/PTFE-Glasgewebe/S-08sp_PTFE-Glasgewebe.php
Einsatzgebiete Zitat:
" tefka* S/08 sp wird sowohl in der Elektrik und Elektronik als
Isolation eingesetzt, als auch in der Kunststoff- und
Lebensmittelindustrie als Trennlage / Trennfolie. "
" Durchschlagfestigkeit / Spannungsfestigkeit kV 3,8 "
So abwegig ist das also nicht. Kleinspannungstrafos werden üblicherweise
mit 4 kV geprüft. Die Frage ist nur, hat die Aldi Folie diese
Eigenschaften? Müsste man prüfen.
http://www.radio-ghe.com/isotest6.beschr.htm
500V Prüfspannung reicht aber wohl nicht ganz dafür.
0815 schrieb:> Wir könnten ebensogut auch die Spannungsfestigkeit von 12> übereinandergelegten Salamischeiben besprechen
Wenn man von der Folie und den Salamischeiben je 3 Lagen nimmt, haut das
schon hin.
(die Salamischeiben kommen natürlich auf die Stulle; wickeln macht
hungrig)
;)
"Wie sehen eure Messergebnisse aus (im Becher oder ohne, ist egal)? ;-)"
Ein haushaltsüblicher Test mit 2.4GHz mit 50Hz-Modulation bei 800W
musste abgebrochen werden da es zu starker Eigenerwärmung des Materials
kam...
Weil es so schön paßt...
Zu DDR-Zeiten, als es bekanntermaßen NIX zu kaufen gab, verwendete ich
zur Lagenisolierung in selbstgewickelten Trafos gelegentlich
Butterbrotpapier (eine Art Pergament). Keine Ahnung, wieviele kV
Butterbrotpapier aushält, aber einige dieser Trafos werkeln immer noch,
z.B. im Labornetzteil und im Frequenzzähler.
Das soll jetzt aber KEINE Aufforderung zur Nachahmung sein, zumal heute
Kaptonfolie in allen möglichen Größen verfügbar ist und auch das Budget
von wenig betuchten Bastlern nicht übermäßig strapaziert.
K.M. schrieb ganz oben im Beitrag #3834107:
> Kann man sowas als Lagenisolation in Trafos und SNT-Übertrager> verwenden?
Selbst WENN Deine Folie heute die Spannungsfestigkeit bei einem Test
bewiesen hätte, wäre noch die Frage, ob sie in x Jahren nicht wie manche
Plaste durch Umweltfaktoren wie dauerhafte Wärme od. Diffusion
eventueller Weichmacher zerbröselt.
Experimente kann man machen, auf Dauer hätte ich Zweifel. Bei der ganzen
Fragestellung bin ich mir aber nicht sicher ob der TS jemals schon
selbst einen Trafo gewickelt und mit einigen kV geprüft hat. Das
Multimeter mit der 9V-Batterie reicht leider nicht um Funkenüberschläge
zu sehen!
oszi40 (Gast) schrieb:
> auf Dauer hätte ich Zweifel.
Den Zweifel könnte er durch wiederholte Isolationsprüfungen ja leicht
ausräumen. Was ist schon für die Ewigkeit gemacht! Wir leben auch nur
einigermaßen Sorgenfrei bis zum ersten Schlaganfall ...
Man sollte die German Angst nicht dominieren lassen.
Udo schrieb:
>Aber Vorsicht vor der Anti-Spass-Forenpolizei! Sitzt uns 24/7 im Nacken.
Hast Du die Briefe von dem Wanderprediger Fred Quinny gefunden?
Der sprach auch immer von uns Genauso ein lustiges Kerlchen wie Du...
>duck und weg
Bleib ruhig gerade stehen
_______________________________________________________________________
Guck Dir den Beitrag von "prg" um 15:08 an an, der ist vernünftig.
prg schrieb:> Passend zum Thema: Aus Pauls Bastelleben>> http://pauls-bastel-leben.blogspot.de/2013/11/trafos-wickeln.html>> :-)
Hmmm....wer in seinem aktuellen Blog-Eintrag den Zusammenbau eines
Pollin-RS232-TTL-Konverters beschreibt, gilt in erster Näherung nicht
unbedingt als Autorität im Bereich der Trafo-Sicherheit.
Immitschberater schrieb:> Guck Dir den Beitrag von "prg" um 15:08 an an, der ist vernünftig.
Nein, ich will deinen vernünftigen Beitrag sehen, wo DU einem Fragenden
hilfst.
Wenn du Sittenwächter werden willst, dann verschwinde in den Nahen
Osten.
>OT: Warum kann man eigentlich Polyimid nicht für Lebensmittelanwendungen
gebrauchen, hitzefest und mechanisch einiges robuster als PTFE ist es ja
:)
Wahrscheinlich könnte man, aber das Zeug ist einfach zu teuer.
Ausserdem ist es sehr hart und schwer zu bearbeiten und natürlich kein
Thermoplast.
Alles Eigenschaften, die einer Verwendung als Verpackungsfolie
widersprechen.
>PTFE-Tape gibts doch auch im Sanitärbereich...
Dieses Band ist zu weich. Quer zur Wickelrichtung kann man es fast ohne
Kraft zerreissen, und das bedeutet, dass sich Drähte durchdrücken.
Walter Tarpan (Gast) schrieb:
keine " .. Autorität im Bereich der Trafo-Sicherheit"
Den Eindruck hat er auch gar nicht erst zu erwecken versucht. It's just
bastel and no more. Trifft aber zumindest eher das Thema als endlose
Witzeleien.
Schutzisolation (im ernstesten Falle gegen das Lichtnetz!) und Bastelei
haben beide ihren Platz. Aber nicht den selben.
> "Dieses Band ist zu weich"
Zu derartigem Material findet man zahlreiche Datenblätter, zB
https://www.landefeld.de/media/media/doku/ptfe_dichtband.pdf . Darin die
Kennwerte "praktisch reines PTFE" und "100 Mikrometer dick".
Man könnte zu dem Schluss kommen dass die Backfolie dann nicht aus
reinem, noch dünnerem PTFE bestehen kann ohne ebenfalls sowohl zum
Backen wie auch zum Transformieren zu weich zu sein.
prg schrieb:> oszi40 (Gast) schrieb:>>> auf Dauer hätte ich Zweifel.>> Den Zweifel könnte er durch wiederholte Isolationsprüfungen ja leicht> ausräumen. Was ist schon für die Ewigkeit gemacht! Wir leben auch nur> einigermaßen Sorgenfrei bis zum ersten Schlaganfall ...>> Man sollte die German Angst nicht dominieren lassen.
die Russen wickeln auch schonmal Hochspannungstrafos (ca. 15kV) mit
getränkter Baumwollstoffbahn, kein Scherz! Und die bauen immerhin bis
heute die zuverlässigsten Raumfahrzeuge..
Nachtrag: ich kann die Welt durchaus verstehen das sie uns auslacht und
lächerlich findet was unser "Staat" so alles zu leisten vermag, z.B.
- Baukosten von einem nichtfunktionierenden Flughafen, mit welcher
andere Staaten ein komplettes Raumfahrtprogramm (ja, inkl. Flug eines
Forschungsroboters zum Mars) betreiben!
- desolate, nicht ernstzunehmende Armee
- desolate Straßen überall
- verkorkstes Energiemanagment
- marode, überschuldete, potthässliche Hauptstadt (optisch)
- von der Regierung offenbar geduldete, allumfassende Personen- und
Wirtschaftsspionage von "Freunden"
..um nur wenige der zahlreichein "Baustellen" zu nennen.
Ich verstehe die Aufregung nicht. Der TO möchte doch nur Lagenisolation.
Somit geht es nicht um sichere elektrische Trennung sondern um Erhöhung
der Zuverlässigkeit. Dafür reicht notfalls auch Tesafilm.
> Der TO möchte doch nur Lagenisolation. Somit geht es nicht um sichere
elektrische Trennung ...
Wenn der Lack auf dem Draht wegen Spannungsfestigkeit nicht reicht, dann
geht es sehr wohl um sichere Trennung. Diese Backfolie ist zum Backen
gedacht aber nicht als Isolation in Trafos. Diese Backfolie könnte
kleinste Löcher haben welche sie als Isolation völlig sinnlos macht.
Der TO sollte es besser gleich richtig machen und spezifizierte
Isolationsfolie kaufen.
Beispiel:
http://www.schibli-ag-bellach.ch/produkte/isoliermaterialien/DatenBl_WMY210bisWMY232_NEW.pdf
Immitschberater schrieb:> Hast Du die Briefe von dem Wanderprediger Fred Quinny gefunden?> Der sprach auch immer von uns Genauso ein lustiges Kerlchen wie Du...
Bin doch schon da....
Warum unterteilt K.M. (Gast) den Wickelkörper nicht in zwei bzw. mehrere
Kammern? Das bringt eine Reihe von Vorteilen:
Verminderte Spannung zwischen zwei Lagen. Welche Spannung zwischen zwei
Lagen besteht, kann man ganz leicht ausrechnen.
keine Folien-Isolation zwischen den Wicklungen nötig. Die 4kV
Durchschlagsfestigkeit kommen allein von der Kammertrennwand und sind
leicht zu erfüllen.
verminderte Streukapazitäten zwischen den Wicklungen
Ich würde die Backfolie weniger als Isolation und eher als Lackschutz
verstehen! Denn bei der Handwickelei liegen die Drähte niemals ganz
formschlüssig dicht an dicht. Sie können also vibrieren und so nach und
nach den Lack durchreiben. Das wär zwar wegen der Kammertechnik nicht
primär lebensgefährlich, aber ein Brand ist ja auch nicht schön.
Primär muss die Folie die Temperatur aushalten können. Genau dafür ist
die Folie gebaut worden. Nachteilig ist, dass die Folie die Wicklungen
schön mollig einpackt. Innendrin gehts also heißer zu.
Und sie sollte auch eine möglichst geringe Dielektrizitätskonstante
haben, damit sie die Streukapazität innerhalb einer Wicklung nicht
hochtreibt. Denn das mindert die Eigenresonanz, was bei NF- und
HF-Übertragern relevant ist.
Kurzum: die Kammertechnik bringt die Sicherheit. Der Rest ist dann nicht
mehr stromschlagrelevant.
Predigt-Ende
Fred
Fred Quinny schrieb:> Denn bei der Handwickelei liegen die Drähte niemals ganz> formschlüssig dicht an dicht. Sie können also vibrieren und so nach und> nach den Lack durchreiben. Das wär zwar wegen der Kammertechnik nicht> primär lebensgefährlich, aber ein Brand ist ja auch nicht schön.
daher lasst man sein "kunstwerk" zum schluß beim elektromaschinenbauer
seins vertrauens vakuumtränken und zum schluß prüfen.
da vibriert nix mehr.
die isofestigkeit wird auch erhöht.
und endprüfen ist immer gut.