Gast
#3836962
Hallo zusammen, ich habe eine Frage zur Überabtastung. Bei der Überabtastung, um ein Signal zu interpolieren, werden im Zeitbereich zwischen den diskreten Werten Nullen eingefügt. Das Frequenzspektrum ist gleich wie das ursprüngliche Signal ohne eingefügen Nullen, nur dass das Spektrum sich öfters wiederholt (es entstehen sogenannte Images). Diese werden später mit einem Anti-Image Filter (Tiefpass) wieder herausgefiltert. Das Grundprinzip ist mir auch klar, jedoch verstehe ich einen Schritt nicht, und finde auch hierzu keine Erklärung in Lehrbüchern. Warum entstehen die zusätzlichen Images im Spektralbereich. Wie kann ich mir dies nicht rechnerisch, sondern logisch erklären. Beispielsweise, wenn ich mir sage, dass im Zeitbereich die zusätzlichen Nullen eingefügt werden, durch ein erneutes Abtasten mit einer Dirac-Impulsfolge (Multiplikation), welche im Frequenzbereich das ursprüngliche Spektrum mit ebenso einer Dirac-Impulsfolge falten würde. Dadurch könnte ich mir zwar erklären, dass das Spektrum öfters, also sogenannte Images entstehen, jedoch müsste doch dann das ursprüngliche Spektrum im Vergleich zu dem Images betragsmäßig größer sein oder? Was nicht der Fall ist. Meine Frage ist eigentlich nur, warum das Einfügen der Nullen das entsprechend neue Spektrum mit den Images bewirkt und wie ich mir dies einfach erklären kann (über Dualismus-Prinzipien und Grundfunktionen im Zeit-Frequenzbereich). Wäre schön, wenn mir jemand eine einfache Erklärung hierfür geben könnte. Vielen Dank ;)