Hallo Christoph,
Silber-Leitlack ist in diesem Fall nicht die Lösung.
Der Pitch ist doch SEHR klein und man kann das Zeug nach meiner
Erfahrung nicht genau genug verarbeiten.
Außerdem wird über dieses Kabel u.a. auch der interne Akku des Gerätes
geladen und dafür sind mir schon die im FFC verbauten Kupferleitungen
verdächtig dünn.
Dann habe ich noch kurz an das Flicken der betreffenden Adern mittels
CuL-Draht gedacht, aber den Gedanken wieder verworfen, weil der Knick
fast durch das ganze Band ging und vermutlich noch weitere Leiterbahnen
kurz vor dem Durchbrechen standen. Da war die Radikalkur dann doch
einfacher.
Ausserdem habe ich da dasselbe Problem: Wie sauber abisolieren?
Bei Axom-Kabel hatte ich geschaut, aber keine näheren Produktinfos
gefunden.
Bin dann davon ausgegangen, dass es dort ähnlich aussieht wie bei Wirth,
Farnell & Co.: FFC ja, aber nicht mit 0.45mm Pitch.
Naja, es hat ja geklappt.
Aber es würde mich interessieren, ob jemand eine brauchbare Methode zum
Abisolieren kennt.
Wie machen die in der Industrie das? Hitze? Chemisch? Mechanisch?
Wenn man sich das Kabel unter dem Mikroskop anschaut, kann man sehen
dass die weisse Isolation an den Steckern bis auf die Unterkante der
Leiterbahnen abgetragen ist und dann aber noch eine Schicht übrig ist,
auf die die blaue Versteifung aufgeklebt wurde.
Wie machen die das?
Oder werden die Kabel gar nicht auf Länge geschnitten und abisoliert,
sondern direkt so gefertigt?
Weiss das jemand?
Lothar