Kabelpeitsche mit Kaltgerätekupplungen

Gast #3839253
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Um ein bisschen Ordnung in meinem IT- und Laborgerätepark zu schaffen 
suche ich eine Kabelpeitsche mit 1 Schukostecker auf der anderen Seite 
und 4 Kaltgerätekupplungen auf der anderen Seite. Die Stecker habe ich 
sogar irgendwo liegen, aber wie mache ich eine elektrisch und 
mechanischeinwandfreie Abzweigung 1:4 auf möglichst kleinem Raum?
Gast #3839276
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Sofern es sachgerecht werden soll: gar nicht.
Alles Andere ist eine Frage, wie gut Du das, was Du da baust, vertreten 
kannst. selbst eine ordentlich verarbeitete Abzweigdose aus weichem 
Kunststoff, z.B. I12 würde ich hier als adäquate Lösung ansehen.
Gut finde ich die Idee aber im Ganze nicht. Die Kabelpeitsche wird der 
Ordnung keinen merklichen Vortrieb leisten, sondern beinhaltet 
eigentlich nur Nachteile. Ein, der Anwendung angemessenes 
Stromversorgungs- und Verteilungssystem, z.B. in Form eines Wandkanals 
mit diversen Steckdosen, ggf. schaltbar würde ich für sinnvoller halten.
Gast #3839342
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Ich bau mir sowas immer aus den UK- und Schweiz- Kaltgerätekabeln die 
bei vielen Geräten dabei sind.
Hauptsächlich damit im Gemeinschaftslabor die KG-Kabel nicht immer 
verschwinden ;-).

Meist 1 auf 3 Adapter, die Verbindungen werden gelötet und ordentlich 
mit Schrumpfschlauch isoliert.
Ich finds praktisch und wüsste nicht, gegen welche Regel damit verstoßen 
werden könnte (@tex).


Alex
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #3839459
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Schonmal über Zugentlastung nachgedacht? Das ist mir bei mit
> Schrumpfschlauch isolierten Lötverbindungen etwas arg suspekt,
> insbesondere, wenn es um Netzspannung geht, wo das Abreißen sehr ...
> lustige Effekte haben kann.

Bei einer korrekt ausgeführten Lötverbindung wird die Kraft nicht durch 
die Lötstelle aufgenommen, sondern durch die Verknotung/Verdrillung o.ä. 
der einzelnen Adern. Das ganze muss auch ohne Lot hinreichend stabil 
sein. Das anschließende Verlöten sorgt nur für einen dauerhaft niedrigen 
Übergangswiderstand.

Es gibt auch Schrumpfschlauch, der auf der Innenseite mit Heißkleber 
beschichtet ist. Damit kann man sehr stabile Verbindungen realisieren, 
ggf. durch mehrere Schrumpfschlauchlagen übereinander. Und für die Optik 
und weitere Versteifung kommt dann eine Lage normaler Schrumpfschlauch 
darüber.

Man muss bei Lötstellen natürlich auf eine mögliche Versprödung 
aufpassen, d.h. der Bereich, in dem sich die Lötstellen und ggf. 
lotbenetzte Teile der Litzen befinden, muss schon einigermaßen 
knickgeschützt sein.
Gast #3839464
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Hast du schon mal ein solches (3G1,5 zusammengelötet und mit 
Schrumpfschlauch isoliert) Kabel auf Zug getestet?

Mach das mal!
Das geht nicht an der Lötstelle auf, vorher gibt der Stecker auf.
Sogar mit normalem (non-glue) Schrumpfschaluch !

Ich habs mal getestet ;-)

Alex
Gast #3839859
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Alex schrieb:
>> Meist 1 auf 3 Adapter, die Verbindungen werden gelötet und ordentlich
>> mit Schrumpfschlauch isoliert.
>
> Schonmal über Zugentlastung nachgedacht?

Alle Leitungen im nicht-abgemantelten Bereich erst mit Kabelbindern 
bündeln. Wird halt etwas dicker und hässlicher. Kann man auch so machen, 
dass die Abgänge auf der einen und die Zuleitung auf der anderen Seite 
sind.

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