Gast
#3853111
Normalerweise bietet die Karrieresektion auf Spiegel ja nur lauwarmes, aber ein Artikel über den Dilber Zeichner Scott Adams, hat mich doch zum Nachdenken gebracht: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/dilbert-zeichner-scott-adams-empfiehlt-sich-keine-ziele-zu-setzen-a-997786.html Im Prinzip empfiehlt er da, man solle sich keine Ziele setzen, weil man bis zum Erreichen des Ziels nur Misserfolge hat, das Ziel ist ja noch nicht da. An Stelle dessen solle man lieber ein "System" praktizieren, so dass man jedes Mal ein Erfolgserlebnis hat, wenn man das System anwendet. Ein Beispiel ist, statt 5 kg abnehmen zu wollen, streicht man Süßgetränke aus seinem Leben. Oder statt Abteilungsleiter werden zu wollen, wechselt man den Job jedes Mal, sobald man eine besser Position als bisher angeboten bekommt. Im Prinzip soll man damit auf jeden Fall ein gutes Ergebnis erzielen, selbst wenn man vorher nicht weiss wie es aussehen wird. Was meint Ihr dazu? Klingt ja irgendwie clever, aber auch irgendwo zu gut. Irgenwie braucht man ja ein Ziel um das richtige System zu wählen. Also z.B. das Jobwechselsystem macht nur Sinn für jemanden mit dem Ziel "Karriere machen". Jemand der stattdessen das Ziel hat "chilliges Leben", der ist mit dem System natürlich schlecht bedient. Mich würden einfach mal Eure Gedanken zu dem Thema interessieren...