RFID Positionsbestimmung auf 0,7m² mit passiven Tags

OP #3853951
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Hi,

ich würde gerne die 2D Position von Objekten auf einer runden Fläche mit 
Ø70cm bestimmen. Die verwendeten RFID Tags sollen passiv sein.

Meine Idee wäre 3 bis 4 Antennen an den gegenüberliegenden Rändern 
einzubauen, und durch Laufzeitdifferenz des Signals sowie Triangulation 
die Position zu berechnen.

Ist das realisierbar?
welche Art von Antenne und Chip wäre für diese Anwendung sinnvoll? 
(kenne mich bei den Vorteilen der unterschiedlichen Frequenzen nicht 
aus)
Die Chips sollten möglichst klein, eventuell sogar wasserfest sein.
Genauigkeit von 1cm wäre toll, 3cm sind aber auch noch ok.

Würde mich über ein paar Tipps freuen!

cheers,
Achim
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#3853985
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Gerhard Hochecker schrieb:
> ich würde gerne die 2D Position von Objekten auf einer runden Fläche mit
> Ø70cm bestimmen. Die verwendeten RFID Tags sollen passiv sein.

Die Stärke des Magnetfeld, und somit die in den RFID tags induzierte 
Spannung, nimmt mit der entfernung zwischen den Spulen im quadrat ab. 
Ich würde viele transmitter Spulen auf der grossen 70cm Fläche 
unterbringen, welche sich leicht überlappen, und dann ermitteln bei 
welcher Spule wiviel energie ausgekoppelt wurde, und daraus dan die 
Position errechnen. Ich hab sowas noch nie ausprobiert, und weiss 
deshalb nicht, ob es funktionieren würde...

PS: Spulen sind für Magnetfelder, Antennen für Elektrische felder.
Gast #3854124
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Hallo, darf es etwas kosten oder ist es ein Hobby-Bastelprojekt?
Kommerziell haben wir hier eine womöglich verwendbare Antenne in 
Serienproduktion. Liegt im Kostenbereich aber schon im niedrigen 
fünfstelligen Eurobereich.

vg

Maik
Gast #3854226
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Wenn Du diese Fläche auch ganz nutzen kannst um Technik drunter zu 
bauen, wäre es das einfachste Du besorgst Dir ein altes großes 
Grafiktablett von Wacom. Das kann die Postion eines Stifts im 
Sublimierterbereich genau erfassen. Im Stift ist im Prinzip ein RFID Tag 
drin. Die Tablets können mehre Stifte unterscheiden, aber ich fürchte 
nicht mehrere gleichzeitig erfassen.

Grüße
Flo
OP #3858154
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Hallo,

Grafiktablet geht nicht, da in der Mitte ein Monitor eingebaut wird.
Ich hätte nur am Rand Platz um Technik zu verbauen, zudem darf der Tisch 
nicht zu dick werden.
@Maik ist zu teuer.

Anscheinend wäre das nur mit hohem Aufwand und Kosten realisierbar.
Ich glaube ich werde mich nur auf die Reader ohne Interface beschränken.


Danke für die Antworten!
Gast #3858840
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Hallo,
ah, naja, Grafiktablett gibts auch mit Monitor: Wacom Cintiq. Passt in 
der Größe nicht ganz, aber im Prinzip jedenfalls kann man deren Technik 
transparent realisieren. Die entscheidenden Patente sind übrigens 
ausgelaufen.

Grüße
Flo
#3862142
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Hallo,
mir scheint das der klassische Fall einer Anfrage zu sein, bei der der 
Fragesteller nicht angibt, was er eigentlich machen will und warum, 
sondern nur einen Ausweg aus einer tiefen Sackgasse sucht, in die er 
sich aus Mangel an Erfahrung hinein manövriert hat.
Gruß Öletronika
Gast #3862163
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> mir scheint das der klassische Fall einer Anfrage zu sein, bei der der
> Fragesteller nicht angibt, was er eigentlich machen will und warum,

Er hat auch nicht seine Schugröße, den Mädchennamen seiner Mutter und 
seine Betragennote in der dritten Klasse angegeben!!1!!

Er hat aber eine klare Frage gestellt.

Wer darauf eine Antowrt hat, möge antworten, wer lieber die Frage für 
blöd erklären möchte, möge sich zwecks Niveauverbesserung enthalten.
#3862164
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Du könntest versuchen einen piezo schallwandler (sinnvollerweise im 
Ultraschall) mit einem schwingkreis zu kombinieren. Schall ist viel 
langsamer als Licht.
Theoretisch könnte das sogar amdersrum funktionieren (also ein "beacon" 
sendet einen US-Puls der dann in einem "Echo" in dem schwingkreis endet)
#3863869
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Eine Position mit Transpondern kann man allenfalls bestimmen, wenn das 
Spielfeld ohne Frendeinfluesse ist. Aber ein Monitor drunter ist schon 
der Killer. Lassen wir den Monitor und Tische weg. Dann kann man die 
Position durch Phasenverschiebung finden. Der Transponder arbeitet 
synchron, sogar phasenstarr) zum anregenden Feld. Daher ist eine Antwort 
auch synchron, resp phasenstarr. Bei 13MHz ist man bei 30m Wellenlaenge, 
daher eher weniger geeignet. Eine hoehere Frequenz waere besser. zB 
100MHz.

Ich wuerd's auch mit einer Kamera versuchen.
Gast #3863873
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Hi, danke für die vielen Tipps.

Aber wie schon gesagt muss die Technik komplett integriert sein.
Die Teile gehen auf Reise und werden in einem gewöhnlichen 
Gasthaus-Szenario verwendet und daher auch verschoben. Keine Techniker, 
nur Fernwartung.

cheers
#3864002
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Du könntest statt des Monitors eine (von hinten genutzte) 
Projektionsfläche verwenden (wie bei den großen Touch-Kisten).
Dann kannst die Transponder noch einfacher, nämlich mit einem Muster (im 
IR-Bereich) identifizieren. Hat die zusätzliche Möglichkeit auch per 
Finger Eingaben zu machen.
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #3865265
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Also, der Grafiktablettansatz ist imho der einzig sinnvolle. Und eine 
Transparente Leitermatrix in der Tischplatte der einzig gangbare Weg.
 Funk und US wird nicht funktionieren. Unterschiede in den 
Signallaufzeiten sind nicht hinreichend genau erfassbar, ebenso die 
Energiebilanz.

Außerdem wäre die Zeit welche für den Scanvorgang zu Verfügung steht zu 
berücksichtigen.

Namaste

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