230V Lüfter die Drehzahl reduzieren

#3858253
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Hallo, ich hab ein Querstromventilator gekauft, der aber leider viele zu 
lauf und auch zu stark ist.
Ich würde gerne die Drehzahl halbieren, oder einen Regler an dem ich die 
Drehzahl selber einstellen kann.

Ich habe erst gedacht ich kann einfach die Steuerung von meinen alten 
Ventilator nehmen.

Kann mir da vielleicht jemand behilflich sein?
Bilder habe ich angehängt.
Angehängte Dateien:
#3858262
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Wenn der Lüfter nicht allzu teuer ist, kann man einfach zwei in Reihe 
schalten.

So habe ich eine sehr leise Lüftung für mein Rechnerkabinett im 
Schreibtisch gemacht (allerdings mit Axiallüftern, aber das sollte egal 
sein).

PS: "in Reihe" meint elektrisch in Reihe, also so daß jeder nur 110 V 
bekommt.
Bzgl. des Luftstroms laufen sie parallel.
#3858284
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Timo Hoyer schrieb:

> Ich würde gerne die Drehzahl halbieren, oder einen Regler an dem ich die
> Drehzahl selber einstellen kann.

Je nach verbautem Lüftermotor ist eine Drehzahlreduzierung schwierig
bis unmöglich. Die besten Erfolgsaussichten hätte man m.E. mit einem
Stelltrafo. Man könnte natürlich auch mal einen, für induktive Ver-
braucher geeigneten, Dimmer ausprobieren.
Gruss
Harald
#3858305
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im ersten Bild steht 1phasen Wechselstrommotor mit Betriebskondensator. 
Also nichts mit Phasenanschnitt.
Am besten einen passenden kleinen Umrichter.
Ich bin mir nicht sicher was passiert, wenn mittels eines 
(Spar)stelltrafos der Motor nicht auf Betriebsdrehzahl kommen kann. 
Normalerweise ist in dem Bereich der Wirkungsgrad schlechter und der 
Motor könnte dann zu heiss werden. (wegen erhöhter Verluste im 
Blechpaket des Läufers und erhöhtem Strom im Stator)
#3858309
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Timo Hoyer schrieb:
> So was?
> 
http://www.reichelt.de/?ARTICLE=74407&PROVID=2257&wt_mc=amc136152448016369&ref=adwords_pla&&gclid=CjwKEAjw2reiBRCaobK3udOj-Q4SJACXWyYmUCbFkEL8WB2j-_FJ-snJuVzFA-epFwtPDsYutON5choCybfw_wcB

Nein diese Regelungen gehen nur für ohmsche Lasten und sogenannte 
Allstrommotore wie sie in Handbohrmaschinen eingesetzt werden. Die gehen 
NICHT für Asynchronmotore wie den oben angegebenen.
(Firma: matzetronics) #3858980
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In einem Vorversuch könntest du zuerst klären, ob ein passender 
Vorwiderstand eine Lösung wäre. Dazu nimmst du dir eine klassische 
Glühbirne (auch Glühlampe genannt) mit ähnlicher Leistung wie der Lüfter 
selber, bei 240mA Stromaufnahme wäre das also etwa eine 60W Glühlampe. 
Die schaltest du mit dem Lüfter in Reihe und prüfst, ob
* der Lüfter anläuft
* der Lüfter ruhig wird
* der Lüfter nicht zu heiss wird
und sich auch sonst normal benimmt. Wenn die Leistung der Glühbirne im 
gleichen Bereich wie der Lüfter liegt, wird er ja ungefähr die Hälfte 
der Netzspannung sehen.
Ok, wenn alles normal läuft, kannst du dir überlegen, ob du die 
Glühbirne durch eine Serienschaltung aus Widerstand und Kondensator 
ersetzen kannst. Wie hinz schon sagte, musst du nämlich Resonanz 
vermeiden, damit sich da nichts aufschaukelt und den Lüfter Amok laufen 
lässt.
Du wirst also ganz schön Leistung im Widerstand verbraten müssen, ich 
schätze mal ein Viertel bis ein Drittel der Gesamtleistung. Den Rest 
dann im Kondensator. Oder du lässt (am besten) einfach die Glühbirne 
drin und hast ein wenig Schummerbeleuchtung.
Schön ist das alles nicht, du wärest mit einem passenderen Lüfter schon 
besser beraten.

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