Hallo
Wenn jemand schon mal in der Badewanne längere Zeit relaxed hat, kennt
das Problem. Das Wasser wird kalt.
Ich suche nach einer einfachen und vor allem sicheren Methode, das
Wasser in der Wanne zu heizen.Ein Trenntrafo und eine Heizung in
geerdetem Gehäuse ählich wie bei Waschmaschinen sollte doch ausreichen
oder? Ich dachte auch an Kleinspannung aber daafür bekommt man wohl
keine Heizelemente.
Eigentlich würde es ausreichen, die Heizung so groß zu dimensionieren,
dass der Temperaturverlust kompensiert wird
Hat jemand ein paar Ideen?
In der Waschmaschine gibt es keinen Trenntrafo für die Heizung.
Strom in der Badewanne, auch Kleinspannung wären für mich ein Tabu.
In so manchen Whirlpools ist ein Durchlauferhitzer für sowas verbaut,
setzt aber auch eine Pumpe voraus.
Ich mache das einfach so: Wird das Wasser mir zu kalt, lasse ich einfach
Heißes Wasser nachlaufen... Fertig!
kaltes wasser zum teil ablaufen lassen, warmes nachlaufen lassen.
bei "heizung in der badewanne" habe ich sofort das ogrish bild vom zu
matsch zerkochtem rentner im kopf der sein badewasser mit einem
tauchsieder heizte.
c.m. schrieb:> kaltes wasser zum teil ablaufen lassen, warmes nachlaufen lassen.
Ist ja eine Weltneuheit, die würde ich sofort zum Patent anmelden :-) .
Aber so eine freistehende Gußbadewanne hatte auch Vorteile. Kleines
Feuerchen drunter und schon gehts wieder.
Vielleicht sowas:
http://www.pollin.de/shop/dt/NTE1OTQxOTk-/KFZ_und_Zweirad/Elektrik/Flaechen_Heizfolie.html
In größerer Stückzahl Von außen auf die Wanne kleben. Ein
leistungsfähiges Netzteil würde man wohl auch noch brauchen.
Oder mal bei den Japanern gucken: die halten teilweise ihr badewasser
auf 40 Grad temperiert vor. Die Wanne wird dann oben drauf mit einem
isolierenden Deckel abgedeckt.
ZizZeg
Paulchen schrieb:> Hat jemand ein paar Ideen?
Bekannte haben eine Stahlbadewanne, die nicht eingemauert ist,
sondern mit einem Blech vorne abgehängt ist, unter hinter dem Blech,
zwischen Blech und Badewanne, ist der normale
Heisswasser-Badezimmerheizkörper. Ganz einfach eine schlaue Idee.
Hallo!
Kleb doch durch die Revisionsöffnung von Außen Heizfolie an die Wanne;
sowas hier:
http://www.pollin.de/shop/dt/Nzg5OTQxOTk-/KFZ_und_Zweirad/Elektrik/Flaechen_Heizfolie_918_1.html
und betreib jeweils zwei in Serie (damit <25V) und davon zwei-drei
Stränge parallel. Zur zusätzlichen Sicherheit kannst Du die Wanne ja
noch an den Schutzpotentialausgleich anschließen, falls sie metallisch
und nicht geerdet ist.
Viele Grüße
Induktionsherdplatten falls das Material der Wanne passt.
Evtl. Ein paar alte "Strahler" aus Mikrowellen wenn Material der Wanne
Kunststoff.
P.s. Bitte nicht ausprobieren, wenn man die Ironie nicht bemerkt hat
Wir haben ein Wanne mit einer Styroporschale, die Wanne liegt komplett
in Styropor (oder ähnliches). Heizt zwar nicht, aber die Wärme hält
deutlich länger.
Paulchen schrieb:> Ich suche nach einer einfachen und vor allem sicheren Methode, das> Wasser in der Wanne zu heizen.
Ein paar Windungen vom Fußbodenheizungsrohre um die Wanne und du
brauchst dir elektrisch keine Sorgen zu machen.
Wolfgang schrieb:>> Ein paar Windungen vom Fußbodenheizungsrohre um die Wanne und du> brauchst dir elektrisch keine Sorgen zu machen.
Eine Fußbodenheizung arbeitet mit ca.25-35Grad-C, da wird sein A*** noch
frieren!
Old-Papa
Paulchen schrieb:> Ich dachte auch an Kleinspannung aber daafür bekommt man wohl keine> Heizelemente.
Du kannst einfach einen Widerstandsdraht (Konstantandraht) mit
Epoxidharz und Glasfasermatten in der passenden Länge an die
Aussenfläche der Badewanne kleben. Und davor dann einen 24V/300VA-Trafo.
Reicht locker und funktioniert bei mir tadellos. Eine halbe Stunde
vorher eingeschaltet ist die Wanne bei Wassereinlassen schon warm und es
reicht relativ kühles Wasser (mein Speicher hat im Winter ohne Sonne
gerade mal 50°C) für angenehmes Badevergnügen...
Sieh dir mal den vom Pollin an:
http://www.pollin.de/shop/dt/MzE3ODM0OTk-/Haustechnik/Kabel_Draehte_Litzen/Draehte/Widerstandsdraht.html
@Alle Unkonstruktiven: die Aufgabe an sich ist eigentlich einfach, aber
leider Thema verfehlt.
Lothar Miller schrieb:> Reicht locker und funktioniert bei mir tadellos. Eine halbe Stunde> vorher eingeschaltet ist die Wanne bei Wassereinlassen schon warm
Das ist dann keine Metallbadewanne, oder? Und Gusseisen schon gar nicht
... (na gut: Gibt's das überhaupt noch?)
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Das ist dann keine Metallbadewanne, oder?
Korrekt.
Man könnte natürlich auch einfach eine dieser Rohrbegleitheizungen ein
paar mal um die Wanne wickeln...
Ich hätte da eher eine umgekehrte Idee:
Ich hab immer das Verlangen, nach dem Baden das teuer aufgeheizte Wasser
nicht einfach dem Gulli zu schenken, sondern möchte gerne die Wärme
nutzen um die Wohnung damit zu heizen. Aber ich habe da das Problem des
Kondenzwassers. Das ganze Bad wird feucht und fängt an zu schimmeln. Wie
schaffe ich:
1. Wärme des Wassers --> Wohnung,
2. Feuchtigkeit --> Badewanne bleibt ?
Hab schon gedacht, mit ALufolie abdecken, aber nach einer Zeit wird das
doch eher ein grausiger Anblick, oder?
Waehrend zig Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser
haben, waehrend hunderte Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberen
Toiletten haben ...
... reden wir hier, wie wir die Temperatur des Wassers in der Badewanne
konstant halten können.
(So ein paar Gedanken eines Menschen, der seit zig Jahren nur duscht, um
nicht das Wasse zu verschwenden.)
Martin G. schrieb:> sondern möchte gerne die Wärme nutzen um die Wohnung damit zu heizen.
Dazu ist die Temperatur zu gering. Das Wasser wird nach Gebrauch unter
30 °C warm sein.
Sieh Dir mal an, mit was für Vorlauftemperaturen Heizungen betrieben
werden.
Selbst Fußbodenheizungen brauchen wärmeres Wasser.
Obendrein ist die Wassermenge zu gering. Das sind ja nur 100-200l.
Das ist allenfalls ein Tröpfchen auf den lauwarmen Stein.
In irgendwelche Tanks o.ä. willst Du das gebrauchte Badewasser nicht
einfüllen, und schon gar nicht in einen Heizkreislauf o.ä. fließen
lassen, der ist dann nämlich binnen kürzester Zeit ganz besonders
"schmackhaft".
Die einzige Möglichkeit wäre eine Wärmepumpe, durch die das Badewasser
abläuft, aber da dürfte der Aufwand jedweden "Einspareffekt" mehr als
überkompensieren.
Mehmet Kendi schrieb:> (So ein paar Gedanken eines Menschen, der seit zig Jahren nur duscht, um> nicht das Wasse zu verschwenden.)
Sofern Du in Indien oder Ägypten lebst, ist das eine lobenswerte
Einstellung. In Dt. ist es nicht sinnvoll, da es ausreichend Trinkwasser
gibt und sich Dein Wasser relativ einfach reinigen läßt.
@ Timm Thaler
Auch wir haben hier (Türkei) ausreichend Trinkwasser. Und diese Region
in Istanbul, wo ich lebe, wird wegen der Qualitaet seines Trinkwassers
besonders geschaetzt. Wir haben deshalb in unserem Wohnkompleks sogar
einen eigenen Brunnen, der die Wohnungen mit Trinkwasser versorgt. D.h.,
fürs Wasser bezahlen wir keinen Cent.
Nichtsdestotrozt gehe ich mit Trinkwasser vorsichtig um. Und angesichts
dessen, wieviele Menschen an Hunger sterben müssen, achte ich genauso
penibel darauf, dass ich keine Lebensmittel wegschmeisse.
Ja, das mit der Wasserverschwendung ist in unseren Breitengraden
eigentlich blödsinn, aber leider sagt der Wasserzähler was anderes. Noch
dazu soll das Wasser auch noch mit irgendwelchen Heizmitteln angenehm
temperiert werden.
Insgesamt ist so eine Wannenfüllung ein teurer Spaß.
Ich würde erstmal die Wanne vernünftig isolieren, Bauschaum oder sowas
durch die Revisionsöffnung einbringen. Viel Wärme verschwindet auch nach
oben, also muß ein Topfdeckel drauf.
Insgesamt alles sehr aufwändig. Dann doch lieber duschen und einmal im
Monat ins Wellnessbad.
Mein Wasserzähler sagt, ich bezahle soviel für die Grundgebühr wie für
den Wasserverbrauch. Mit 1,20 pro m3 kostet eine Wannenfüllung zu 80L
unverschämte 10ct.
Heize ich 80L Wasser von 10 auf 40ºC auf, benötigt das 3kWh. Mache ich
das elektrisch, kostet es etwa 75ct. Da es die Solaranlage oder der
Holzofen macht, juckt es mich nicht wirklich.
Dreimal teurer als das Wasser ist normalerweise das Abwasser. Da ich das
zweifelhafte Vergnügen einer Kleinkläranlage habe, interessiert mich das
auch nicht. Die Fixkosten der KKA sind unabhängig vom Wasserverbrauch,
und die Anlage läuft umso besser, je mehr durchgeht.
Bei durchschnittlichen Kosten für ein Wannenbad von 80ct musst Du schon
alle 3 Tage baden, um einmal im Monat ins Wellnessbad zu gehen.
Deckel oben drauf ist unpraktisch, eine ordentliche Schaumschicht
isoliert auch sehr gut.
Timm Thaler schrieb:> Mehmet Kendi schrieb:>> (So ein paar Gedanken eines Menschen, der seit zig Jahren nur duscht, um>> nicht das Wasse zu verschwenden.)>> Sofern Du in Indien oder Ägypten lebst, ist das eine lobenswerte> Einstellung. In Dt. ist es nicht sinnvoll, da es ausreichend Trinkwasser> gibt und sich Dein Wasser relativ einfach reinigen läßt.
Aha, und Deutschland liegt auf einer gaaaanz entfernten Erde?
Wir werden auch hier eher als uns lieb ist Wasserprobleme bekommen. Von
der Küste kommt es ins Innenland (der Meeresspiegel steigt) und
blöderweise ist das salzig. Unsere Kinder und Enkel werden darüber ganz
anders denken (müssen).
Also, nicht so überheblich und besser mal nachdenken!
Old-Papa
Ich bin eher ein Fan von heißem Baden, und da fühlt sich das Wasser mit
35°C schon kalt an. Damit kann man ja nach gebrauch noch die 22°C
"kalte" Luft erhitzen...Fußbodenheizungen funktionieren auch nur
deshalb, weil man ja eine große Fläche, aber wenig temp Differenz
braucht.
Martin G. schrieb:> 1. Wärme des Wassers --> Wohnung,> 2. Feuchtigkeit --> Badewanne bleibt ?
Wie wäre es mit Peltier-Elementen an der Wanne? Heiße Seite zur Wanne =
Wärme; kalte Seite weg von der Wanne = Kondensator für Wasserdampf
Letzens habe ich was über Duschwannen gelesen, die das warme Abwasser
nutzen um den Kalt-Vorlauf anzuheben. Bringt angeblich 30%
Warmwasserersparnis, weil man ja weniger Warmwasser zumischen muss.
Klingt für mich vernünftig, wäre aber wohl sicherlich dort angebracht,
wo viel und lang geduscht wird, z. B. im Schwimmbad.
Für einen, der einmal pro Tag duscht, dürfte sich das wohl nicht so
schnell rechnen.