wozu usb soundkarten?

Gast #3866022
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Peter Xuang schrieb:
> die On-Board-Soundkarte
> ihres Mainboards nicht zerschießen zu wollen.

Das funktioniert doch aber auch nur dann, wenn die zusätzliche 
Soundkarte galvanisch vom USB-Netz getrennt ist. Ich stelle mir das 
grade ziemlich schwierig vor. Es müssten DC/DC-Koppler eingebaut sein, 
um die Spannung galvanisch zu separieren. Das USB-Signal ließe sich 
gewiss mit flotten Optokopplern sichern. Aber haben die 
5-Euro-Soundkarten so einen Schutz? Oder ist das USB-Netz im Computer 
auch etwas überspannungsfest?
Gast #3866026
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Peter II schrieb:
> Hardwarelux schrieb:
>> Oder kann man die Telefonanlage über so ein Klinkebuchsenstecker mit der
>> sekundären Soundkarte verbinden?
>
> richtig.

So eine Telefonanlage habe ich noch nie gesehen. Läuft denn die Musik in 
dem PC 24h lang? Oder gibt es einen Triggerkanal, die zwischen 
Telefonanlage und Computer besteht, und ein Startsignal für Beginn und 
ein Endsignal für Ende der Musikausgabe bereitstellt? Oder so eine Art 
ChipSelect-Kanal wie beim SPI-Bus, um die Slaves ein- und auszuschalten? 
Was für eine Telefonanlage hast Du denn? Ich habe nur einen älteren 
ISDN-Eumex 400.
Gast #3866027
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Hardwarelux schrieb:
> Das funktioniert doch aber auch nur dann, wenn die zusätzliche
> Soundkarte galvanisch vom USB-Netz getrennt ist.

Meist geht aber nur der AD-Wandler kaputt, die Spannung kommt damit gar 
nicht bis zum USB.

Ist halt keine perfekte Lösung, aber immerhin ein kleiner Schutz.
Gast #3866029
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Hardwarelux schrieb:
> So eine Telefonanlage habe ich noch nie gesehen.

sehr viele größer Anlagen haben so ein Eingang. Und ja der PC ist immer 
eingeschaltet wenn jemand da ist und Telefoniert.

keine Ahnung was das für eine Anlage ist, ist nicht direkt bei mir 
sondern bei jemand den ich computermäßig betreue.
Gast #3866037
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Peter II schrieb:
> sehr viele größer Anlagen haben so ein Eingang. Und ja der PC ist immer
> eingeschaltet wenn jemand da ist und Telefoniert.

Ich habe noch nie eine sehr viel größere TK-Anlage als meinen alten 
Eumex gesehen. Und an der Arbeit haben wir nur noch Netzwerktelefone. 
Die kann man auch da anschließen, wo man den Computer anschließt. Man 
muss nur kurz bei der EDV anrufen, dass die die Dose umschaltet und dann 
geht alles über das Netzwerk. Das finde ich ganz praktisch. Irgendwann 
will ja bis 2016 oder so die Telekom meinen alten ISDN-Anschluss 
wegmachen und dann mit dieser IP-Telefonie auch zu mir nach Hause 
kommen. Dann habe ich mir auch überlegt, dass ich meine Telefonate dann 
auch über das Netzwerk machen könnte.
Gast #3866040
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Peter Xuang schrieb:
> Ein Kollege hat einen Empfänger für ILS (ships) gebaut

Was ist denn ILS (ships)?

Peter Xuang schrieb:
> dessen DC-Offset
> dermaßen daneben lag,

Wäre es eigentlich nicht praktisch, bevor man ein Gerät irgendwo 
anschließt (sofern es selbst gebaut ist), auch die Pegel zu messen, ob 
die im zulässigen Bereich liegen? Wenn ein DC-Offset mit dabei ist, dann 
hätte man das doch mit einem Multimeter auch messen können vorher - oder 
nicht? Hat Dein Kollege kein Oszilloskop gehabt? Oder nutzt der die 
Soundkarte als Oszilloskop?
#3866072
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Hardwarelux schrieb:
> Peter Xuang schrieb:
>> Hardwarelux schrieb:
>>> Was ist denn ILS (ships)?
>>
>> Google ist dir nahe?
>
> Ja, habe schon google damit gefüttert, aber es gibt zu viele. Ist ILS
> ein Chip-Hersteller, oder meinst Du einen ILS-Regler?

Das ist eine Technik, mit der man die Position von Schiffen erfassen 
kann. Ähnlich der Technik, wie sie bei z.B. für Flugzeuge benutzt wird 
(www.flightradar24.com).
Gast #3866174
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Peter Xuang schrieb:
> Empfänger dieser ILS-Signale geben NF raus, die via Soundkarte
> digitalisiert und einer Auswertesoftware zugeführt werden können, die
> die gesendeten Koordinaten der Schiffe einer Seekarte zuordnen können.

Das klingt ziemlich interessant. Sendet jedes Schiff so ein Signal von 
sich weg?
Gast #3874152
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egal schrieb:
> Hallo,
> Wozu braucht man eigentlich USB Soundkarten? Gemeint sind die billigen
> für 3 oder 5 Euro. Es ist doch in jedem PC schon Sound drin.

Im Amateurfunkbereich, bei digitalen Betriebsarten (RTTY,PSK, usw). Dann 
hat man die normalen Lautsprecher noch frei und braucht nicht um 
stöpseln. Ferner verhindert man damit, das Systemmeldungen mit auf den 
Sender gehen.
Auch SDR-Radio benutzt gerne eine 2. Soundkarte. Hier jedoch gerne ein 
etwas hochwertigeres Gerät.
Gast #5185329
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Peter X. schrieb:
> Für die Zeitgenossen, die deren Analogeingang nutzen und diesen
> spannungsmäßig überfordern, in dem Bewußtsein, die On-Board-Soundkarte
> ihres Mainboards nicht zerschießen zu wollen. Anfänger mit einem
> gewissen Grund-IQ kaufen gerne USB-Soundkarten für 5 Euronen.

Jau, das bestätige ich hiermit. Mein Grund-IQ ist ganz ok, aber als 
Quereinsteiger in die Elektronik und minderstolzer Besitzer einer nicht 
so guten Aktivbox überlegte ich mir zu spät, dass diese meine 
Onboard-Soundkarte in ca. 2-3 Jahren geschrottet hat. Rund 1h und gut 5 
Euro später hatte ich eine USB-Soundkarte, die hat auch nochmal 2-3 
Jahre gehalten, und dann musste der Rechner eh zum alten Eisen.

Wieso ich nicht die Aktivbox weggeschmissen habe? War ein größeres Getüm 
(Harman Kardon oder so, mit Subwoofer) und klang auf der Vorderseite 
ganz gut - der Schuss ging aber eben elektronisch auch ein bisschen nach 
hinten los. Ein echtes Kompromissgerät.

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