Blaue low current LED

#3869582
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Teo Derix schrieb:
> Axel Schwenke schrieb:
>> Was glaubtst du, wäre an
>> blauen LEDs so besonders, daß man eine Empfehlung bräuchte?
>
> Das besondere wäre das "Low-Current" bei Blauen LEDs. Hab ich noch nie
> gesehen und wird's wahrscheinlich ... auch nicht geben

Ach so. Hab ich überlesen.

Wobei das natürlich gleich die nächste Frage aufwirft, nämlich warum es 
denn low current LED sein sollen. Eine sinnvolle Anforderung wäre eher 
gewesen "mindestens xx mcd bei (z.B.) 2mA".

Aber blau ist sowieso immer dermaßen hell, daß ich sie bei weit weniger 
als dem empfohlenen Strom betreibe. Ich habe sogar schon Geräte 
geöffnet, um die enthaltenen blauen LED durch augenfreundlichere Farben 
zu ersetzen.


XL
#3870370
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Die low Current LEDs haben schon noch eine Besonderheit:
Die Helligkeit wird bei etwa 1 mA überprüft und nicht wie sonst üblich 
bei etwa 10 mA.
Entsprechend kann es bei der Helligkeit zu etwas größerer Streuung 
kommen wenn man normale LED mit wenig Strom betreibt.

Moderne blaue LEDs sind meist sehr effizient und entsprechend oft nutzt 
man deutlich weniger als 10 mA - da wäre eine Selektion bei 1 mA oder 
ggf. auch 0,1 mA schon ganz angenehm - bei genügender Stückzahl sicher 
auch zu bekommen. Beim Hobbyprojekt stört es auch weniger wenn eventuell 
1% der blauen LEDs nicht so recht bei 100 µA leuchten wollen.
#3870545
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Ulrich H. schrieb:
> Die low Current LEDs haben schon noch eine Besonderheit:
> Die Helligkeit wird bei etwa 1 mA überprüft und nicht wie sonst üblich
> bei etwa 10 mA.
> Entsprechend kann es bei der Helligkeit zu etwas größerer Streuung
> kommen wenn man normale LED mit wenig Strom betreibt.

Eher nicht. Der Zusammenhang zwischen Durchlaßstrom und Lichtstrom ist 
bei LED über mehrere Dekaden linear. Eine Nichtlinearität tritt - wenn 
überhaupt - dann erst bei hohen Strömen auf und dann auch nur bei 
bestimmten LED (z.B. high efficiency red). Wenn eine LED für 20mA 
Durchlaßstrom spezifiziert ist, würde ich Linearität bis mindestens 2µA 
herunter erwarten.

> Beim Hobbyprojekt stört es auch weniger wenn eventuell
> 1% der blauen LEDs nicht so recht bei 100 µA leuchten wollen.

Das will ich sehen, bevor ich es glaube.


XL
#3870923
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Axel Schwenke schrieb:
> Ulrich H. schrieb:
>> Beim Hobbyprojekt stört es auch weniger wenn eventuell
>> 1% der blauen LEDs nicht so recht bei 100 µA leuchten wollen.
>
> Das will ich sehen, bevor ich es glaube.

:-)

Ab Zeitpunkt 1:00
www.youtube.com/watch?v=b88azSvDROQ

Hier gibt es 10 Reichen mit jeweils 10 LEDs, durch alle 10 Reihen fließt 
in Summe einem Strom von ca. 1-2mA , dabei kannst du sehen dass in einer 
Reihe manche LEDs leuchten und manche nicht obwohl der gleiche Strom 
durch sie durchfließt.



Rudolph schrieb:
> Blöd nur, dass normale LEDs so 60° Abstrahlwinkel haben und die
> Ultrahellen so 50° bis 10° runter.

Das stimmt so nicht.

Es wurden damals für die ultra hellen LEDs spezielle Gehäuse gegossen 
die etwas spitzer zulaufen und das Licht dadurch mehr bündeln, aber 
mittlerweile gibt es unter anderem auch abgeflachte 3mm und 5mm 
Bauformen wie sie auch bei der Weihnachtsbeleuchtung verwendet werden.

Bei den ganz kleinen SMD LEDs gibt es ja eh keine Linse, die verteilen 
das Licht im 160° Winkel.
#3871296
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Mike J. schrieb:
> Axel Schwenke schrieb:
>> Ulrich H. schrieb:
>>> Beim Hobbyprojekt stört es auch weniger wenn eventuell
>>> 1% der blauen LEDs nicht so recht bei 100 µA leuchten wollen.
>>
>> Das will ich sehen, bevor ich es glaube.

> www.youtube.com/watch?v=b88azSvDROQ

Nicht so recht vergleichbar. Das sind weiße Leistungs-LED mit einem 
Nennstrom von 300mA, keine Anzeige-LED für 20mA. Osram spezifiziert so 
kleine LED bis runter zu 1mA (zumindest gehen die doppelt 
logarithmischen I_V vs. I_F Diagramme so weit). Leistungs-LED von Osram 
für 350mA zeigen das Diagramm gar nur bis 100mA. Kingbright zeigt ein 
doppelt-lineares Diagramm mit einer geraden Linie durch den Nullpunkt.


XL

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