Gast
#3871723
Grundsätzliches Eingangsverhalten bei aktiviertem Pullup-Widerstand: Falls der mit GND verbundene Taster nicht betätigt wird (größerer Widerstand), liegt am Eingang eine High an. Wenn der Taster betätigt wird (kleinerer Widerstand) liegt eine Low am Eingang. Durch den Spannungsteiler ist das für mich nachvollziehbar. Mein Vorgehen: - Ich würde nun ein Masse-Kabel zum Drehschalter führen, auf das die jeweilige geschaltete Stellung schaltet. - Ein Kabel vom Eingang würde ich nun zum Drehschalter führen und an jede Drehschalterstellung aufteilen - An jede Drehschalter-Stellung würde ich einen unterschiedlichen Widerstand anbringen, damit ich sie bei der Auswertung im uC unterscheiden kann Meine Fragen sind nun: 1. Welche Widerstände sind für die einzelnen Stellungen sinnvoll, wenn der Pullup z.B. 10k beträgt und der ADC eine Auflösung von 10bit hat? Es sollte auch bei Temperaturschwankungen um beispielsweise 40°C eine klare Auswertung möglich sein. Also 5 mögliche Stellungen wären 1023 bis 800, 799 bis 600, 599 bis 400, 399 bis 200, 199 bis 0. Für den Bereich 1023 bis 800 würde müsste fast die gesamte Referenzspannung am Eingang sein. Dazu müsste der geschaltete Widerstand wesentlich größer sein als der Pullup von 10k, also beispielsweise 100k. Richtig? Für 799 bis 600 müssten also ca. 3,5V am Eingang sein, also nur 1,5V am Pullup abfallen, also der Widerstand im Drehschalter ca. 22k betragen?! USW. . . 2. Würde ein Spannungsteiler mehr Sinn machen? Das Verhältnis würde sich ja auch bei Temperaturschwankungen nicht ändern, falls sich die Widerstandswerte ähnlich verändern. 3. Welche Alternativen gibt es dazu, wenn einem weniger digitale Eingänge zur Verfügung stehen als man braucht und man möglichst auf weitere Elektronik verzichten will? Bitte korrigiert, wenn ich falsch liege bzw. es bessere Möglichkeiten gibt. Danke. LG