Hier im Forum wird ja oft so getan, als würde super viele Absolventen
nach einem ETechnik oder Informatik Studium nichts finden oder müssten
fachfremd arbeiten. Ich selbst habe das anders erlebt. Aber gut, nehmen
wir mal an, die Leute hier im Forum hätten recht. Was sollte man statt
dessen für einen Beruf ergreifen, wenn man Begabungen im Bereich MINT
und ein sonst durchschnittliches Abitur hat? eine Lehre? wenn ja als
was? ein Studium abseits von ETechnik und Info, wenn ja was?
angeblich muss man sich ja schon um Stellen im Mittelstand, bei kleinen
FIrmen und sogar bei Dienstleistern prügeln ...
wenn dem wirklich so wäre, dass man mit ETechnik später fachfremd
arbeiten muss und dabei weniger verdient als normale Malocher, dann ist
so ein Studium definitiv viel zu arbeitsintensiv um später nicht besser
da zustehen als ein durchschnittlicher Arbeitnehmer ohne Studium.
nur das was einem verspricht möglichst lange Spass zu machen....
wer absolute Sicherheit will muss zur Strassenreinigung oder
Fensterputzer werden, die werden immer gebraucht, bei anderen bin ich
unsicher, ob es in Zukunft noch Bäckereifachverkäufer gibt oder ob wir
Brötchen nur noch aus dem Automaten ziehen?
Finanziell betrachtet ist eine Lehre, eventuell ergänzt durch einen
Meister oft sinnvoller als ein Studium. Die Durchfallquoten sind auch
viel geringer. Unterschätze den Aufwand und die Schwierigkeit eines MINT
Studiums nicht.
Bei einem Lehrberuf fängt man auch früher an Geld zu verdienen, hat
weniger Stress (während der Ausbildung und auch hinterher), es gibt mehr
Jobs (auch meist in der näheren Umgebung; man muss also nicht ständig
umziehen; als Ingenieur erwartet man von dir absolute Flexibilität) und
man kann sich leichter selbstständig machen. Handwerk hat goldenen Boden
gilt heute umso mehr. Erwarte nicht, dass das Gehalt als Ingenieur
notwendigerweise höher ist oder den Verdienstausfall während des
Studiums sogar kompensieren kann, von Einzelfällen abgesehen. Außerdem
hat man als E-Meister mehr Befugnisse als ein Ingenieur bzw erhält diese
leichter, Stichwort Arbeiten an Netzspannung. Egal ob Studium oder
Lehre, sollte man einen Arbeitsschwerpunkt wählen, den man nicht so
einfach ins Billiglohnland auslagern kann. Elektronikentwicklung und
Software ist in den meisten Fällen also nicht so empfehlenswert weil das
zunehmend in China oder Indien gemacht wird. Wer baut denn seine
Entwicklungsabteilung in Deutschland noch aus? Man muss ja froh sein
wenn das nicht ganz geschlossen wird. Eher empfehlenswert ist vielleicht
eine Spezialisierung auf Haustechnik, Gebäudeautomation, Klimatechnik
mit Schwerpunk Installation, Service, Kundendienst, Verkauf. Sowie
Ausarbeitung von Normen, arbeiten bei Behörden wenn man es mag. Die Jobs
sind bei letzteren aber sehr rahr und sehr gesucht, trotz nicht gerade
üppiger Bezahlung. Bei solchen Jobs ist dein Leben eben planbar und du
sitzt nicht ständig auf dem Schleudersitz in die Arbeitslosigkeit.
Empfehlenswert ist also weniger Geräteentwicklung und Produktion. Gut
bezüglich Bezahlung ist natürlich auch ein Konzernjob wo man alle
möglichen Aufgaben nach Asien vergibt. Aber solche Jobs muss man auch
machen wollen und man braucht sehr gute Beziehungen um diese zu
bekommen.
Bei naturwissenschaftlichem Interesse und wenn du unbedingt studieren
willst, solltest du da auch mal über ein Medizinstudium nachdenken. Da
gibt es immer Jobs (egal wie schlecht du bist) und die Bezahlung stimmt.
Muss ja nicht im Krankenhaus sein. Eine eigene Praxis ist meistens
besser und weniger stressig.
Physik oder Mathelehrer oder auch Berufsschullehrer wäre auch eine gute
Idee, wenn dir das liegt. Da hättest du auch keine Jobprobleme,
finanzielle Sorgen gäbe es auch nicht und dein Leben wäre planbar.
Erfahrungsgemäß schaffen dieses Studium die größten Flaschen. Bei BWL
ist es aber viel schlimmer.
Wenn das Studium auch abseits von MINT sein darf ging vielleicht auch
BWL, braucht man in fast jeder größeren Firma. Die meisten Ingenieure
arbeiten in diesem Bereich. Und wenn du als BWL-Absolvent mit
technischem und naturwissenschaftlichem Verständnis kommst, hast du
schonmal gute Karten, weil solche Fähigkeiten sind bei diesen Leuten
Glücksache.
Paul M. schrieb:> Erfahrungsgemäß schaffen dieses Studium die größten Flaschen.
Dann schafft ja ET auch jede Nulpe, da das auf viel geringerem Niveau
ist als Physik-LA, wo man idR die Vorlesungen mit den anderen
Physikstudenten hat und das Niveau da nochmal ein anderes ist als bei
Mathe/Physik für Ing. Light...
Handwerk hat wohl immer noch goldenen Boden, jedenfalls hier (Tirol und
Umgebung). Die Spengler, Schreiner, Tischler, Sattler hier im Umkreis
haben recht viel zu tun. Wer gut ist, sucht sich immer mal wieder
Hilfskräfte.
Wer also nit studieren will, handwerklich Begabte kommen immer unter.
Derzeit kommt jeder unter, bei Aldi hier hat man in Teilzeit auch seine
1400 netto. Anspruchsvoll istd er Job auch nicht.
Handwerk verdient man zwar relativ gut, heißt aber auch nicht 9to5, WE
frei und machbar bis zur Rente, sondern teilweise 8 bis Arbeit fertig,
WE arbeiten und ab 45 wird es schwer.
Wichtig bei der Auswahl ist daß du als Absolvent/Ausgelernter kein
one-trick-pony bist. Und beachte daß du diese spätere Arbeit hinterher
für längere Zeit machen solltest, also nichts was einen jetzt schon
anödet. Ob Studium oder Ausbildung ist erstmal egal, eine Jobgarantie
gibt dir niemand. Aber mit etwas Talent findet man doch immer wieder
was.
Franz Eder schrieb:> Derzeit kommt jeder unter, bei Aldi hier hat man in Teilzeit auch seine> 1400 netto. Anspruchsvoll istd er Job auch nicht.
Humbug. An der Kasse und dann noch Teilzeit, da hast du 1000 Brutto.
Franz Eder schrieb:> Derzeit kommt jeder unter, bei Aldi hier hat man in Teilzeit auch seine> 1400 netto. Anspruchsvoll istd er Job auch nicht.
In Teilzeit 1400€ netto ? Ich glaub ich fange im Einzelhandel an xD
cyblord ---- schrieb:> Humbug. An der Kasse und dann noch Teilzeit, da hast du 1000 Brutto.
Als Einstieg bekommt man bei ALDI etwa 15,50Euro/h bei 25h/Woche was
dann knapp 1700 Euro/Monat brutto wären.
Unglaeubig schrieb:> cyblord ---- schrieb:>> Humbug. An der Kasse und dann noch Teilzeit, da hast du 1000 Brutto.>> Als Einstieg bekommt man bei ALDI etwa 15,50Euro/h bei 25h/Woche was> dann knapp 1700 Euro/Monat brutto wären.
Quelle für diesen Stundenlohn?
und btw: 15,50*25*4 sind bei mir : 1550 EUR
Bei unserem Aldi:
30Stunden/Woche*15,5Euro/Stunde*52Woche/Jahr=24180
Sind 1.363,38 netto
+ Weihnachtsgeld und Zulagen oben drauf
Stundenlohn steht aufm Schild, der im Aldi hängt.
Ich würde auf jeden Fall vor dem ET Studium eine passende Ausbildung
machen. Das hat nur Vorteile:
- Du stehst nicht mit leeren Händen da wenn du das Studium nicht
schaffst
- Du kannst in den Semesterferien für gutes Geld in deinem Beruf
arbeiten, denn man traut dir z.B. zu dass du weißt, wo ein Lötkolben
heiß wird und wie man ein Multimeter und einen Schraubendreher benutzt.
- Die Chance ist geringer dass du zum Fachidioten wirst
- Arbeitgeber schätzen es wenn du schonmal etwas gearbeitet hast und
auch einen Einblick in die Praxis hast.
- Du hast eher Ahnung von VDE-Normen und anderen Vorschriften von denen
man im Studium noch nicht mal hört dass es sie gibt.
- Du weißt eher welche Bauteile es gibt, wozu sie gut sind und wo man
sie kaufen kann.
- Du bist somit flexibler einsetzbar, du kannst auch Vorgesetzter einer
Elektroabteilung werden, verantwortliche Elektrofachkraft oder ähnliche
Positionen einnehmen. Man kann dich auch zur Planung und zur Abnahme von
Elektroinstallationen oder netzbetriebenen Geräten einsetzen, usw.
- Du hast sicher auch schon mal was brauchbares programmiert. Nicht nur
die Übungsaufgaben im Studium, wo teilweise noch PASCAL oder
irgendwelche Kunstsprachen gelernt werden die kein Mensch braucht. Dem
Arbeitgeber genügt nicht, dass du somit im Studium Grundprinzipien
gelernt hast. Der Arbeitgeber will dich sofort ohne lange
Einarbeitungszeit einsetzen.
- Du kannst dich nach deinem Studium leichter selbstständig machen.
- Du hast mehr Möglichkeiten wenn du nach deinem Studium keinen Job als
Ingenieur findest, was immer häufiger vorkommt.
Axel schrieb:> wenn du nach deinem Studium keinen Job als Ingenieur findest, was immer> häufiger vorkommt.
Gibt es dafür eine vernünftige Quelle, oder hast Du Dir das selbst
ausgedacht?
Gastrobude aufmachen, mit diversen Fressbuden auf Weihnachtsmärkten,...
Die Leute die ich kenne und das machen sind alle mehrfache Millionäre.
Jeder hat ein oder mehrer Domizile im Ausland,luxeriöse Häuser in D.
Was die gelernt haben? Metzger, Ausbeiner, Fleischer, Koch, einer ist
sogar ungelernt, der hat mit sowas wie einem Bauchladen auf Märkten
angefangen.
Axel schrieb:> - Du kannst in den Semesterferien für gutes Geld in deinem Beruf> arbeiten, denn man traut dir z.B. zu dass du weißt, wo ein Lötkolben> heiß wird und wie man ein Multimeter und einen Schraubendreher benutzt.
absolut!
ich habe vor dem Studium eine Lehre gemacht und einige Jahre gearbeitet,
im Studium sogar im als Lagerkraft im Entwicklerlager in der Industrie
mehr Geld bekommen weil ich die Teile besser kannte und den Umgang mit
Ihnen. Ein IC war damals zum Stückpreis von 2500,- DM im Entwicklerlager
und davon 166 Stück in einer Kiste (ich habe vor Respekt jeden Morgen
nachgezählt, 1984 war ein 9-Bit ADC mit 50ns was besonderes: TV Kassette
falls sich noch jemand dran erinnert). Als die Fachjobs eng wurden habe
ich ein Häuschen gebaut, der Architekt hatte nicht viel zu tun ausser
das Geld zu zahlen, das Haus steht heute noch, also nicht viel falsch
gemacht.
Hast du Hunger oder Durst iss bei Inge ein Wurst schrieb im Beitrag
#3873083:
> Gastrobude aufmachen, mit diversen Fressbuden auf Weihnachtsmärkten,...>> Die Leute die ich kenne und das machen sind alle mehrfache Millionäre.> Jeder hat ein oder mehrer Domizile im Ausland,luxeriöse Häuser in D.
glaub ich nicht...
wenns so einfach wäre?!
klausi (Gast) schrieb:
> Hast du Hunger oder Durst iss bei Inge ein Wurst schrieb im Beitrag> #3873083:>> Gastrobude aufmachen, mit diversen Fressbuden auf Weihnachtsmärkten,...>>>> Die Leute die ich kenne und das machen sind alle mehrfache Millionäre.>> Jeder hat ein oder mehrer Domizile im Ausland,luxeriöse Häuser in D.> glaub ich nicht...> wenns so einfach wäre?!
Ich glaube das auch nicht. Es fängt schon damit an, dass "mal eben" am
Weihnachtsmarkt mit einer Bude teilnehmen gar nicht möglich ist! Die
Claims sind dort nämlich schon längst abgesteckt. Die lukrativen Plätze
sind alle seit Jahren in fester Hand. Vielleicht gestatten sie dir
netterweise deine Bude noch irgendwo am Rand beizustellen. Aber dort
wirst du nichts verdienen. Entweder laufen bereits die Gesättigten an
dir vorbei oder die, die gerade frisch kommen, zwar noch Hunger haben,
aber sich lieber erst mal ins Gedränge stürzen. Wenn du glück hast,
kommen deine Kosten + ein Taschengeld wieder rein.
Und selbst die einsame Pommesbude vorm Baumarkt kostet Standmiete satt.
Alle halbe Stunde will dann mal einer eine Wurst oder Pommes oder einen
Kaffee. Alle anderen Kunden wollen so schnell wie möglich mit ihrer
Baumarktware wieder wegfahren und haben keine Lust auf Pommes in altem
Fett von Imbissbuden. Im Zweifel gehen die lieber zum Mc Doof oder holen
sich die Preiswerte heißt Boulette aus dem Supermarkt um die Ecke für 1
Euro. Die schmeckt nämlich in der Regel recht gut (selber schon öfter
gemacht) und es gibt dort auch noch anderes am Metzgerstand (natürlich
keine Pommes).
Starter schrieb im Beitrag #3873161:
> und er sagt, dass die> Gastro Branche mit eine der schlimmsten in DE ist. Sehr viele machen> schon im ersten Jahr Pleite, nicht wenige nach spätestens 3 Jahren.
Das ist doch aber auch kein Wunder bei den Preisen in diesem Gewerbe.
Die Gastwirte waren z.B. die ersten die bei der Euroeinführung die
Preise einfach mal verdoppelt haben. Dass das nicht so einfach geht und
die Kundschaft weg bleibt, war doch klar. Und heute noch immer
unverschämte Preise für nur ein Bier oder ein Cola. Für den Preis
bekomme ich ja fast einen ganzen Kasten. Bei ganzen Menüs ist das
Preisleistungsverhältnis genauso schlecht. Sicher müssen die auch
Miete/Pacht zahlen. Aber bei den Preisen bleiben die Kunden zu Recht
weg.
Paul M. schrieb:> Das ist doch aber auch kein Wunder bei den Preisen in diesem Gewerbe.> Die Gastwirte waren z.B. die ersten die bei der Euroeinführung die> Preise einfach mal verdoppelt haben. Dass das nicht so einfach geht und> die Kundschaft weg bleibt, war doch klar. Und heute noch immer> unverschämte Preise für nur ein Bier oder ein Cola. Für den Preis> bekomme ich ja fast einen ganzen Kasten. Bei ganzen Menüs ist das> Preisleistungsverhältnis genauso schlecht. Sicher müssen die auch> Miete/Pacht zahlen. Aber bei den Preisen bleiben die Kunden zu Recht> weg.
Man sollte freilich nicht allein auf den Stammtisch hören, sondern ruhig
auch mal anhand von Zahlen aus seriösen Quellen selber nachrechnen.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Fast zehn Jahre Euro –
Preisentwicklung vor und nach der Bargeldumstellung
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Preise/Verbraucherpreise/Fast10JahreEuro.html
Verbraucherpreisänderung für Restaurants, Cafés, Straßenverkauf u.ä. im
Zeitraum von Dezember 2001 bis November 2011: +18%
Plus achtzehn Prozent über zehn Jahre hinweg entspricht einer jährlichen
Steigerung von ca. 1,7%.
Heinrich schrieb im Beitrag #3873489:
> Übrigens europaweit haben wir in> Deutschland generell eher niedrige Preise in der Gastro und auch eher> geringe Lebensmittelpreise. Kaufkraftbereinigt sowieso, oft auch schon> nominell.
Dafür werden wir geschröpft über Abgaben. Denn auch in anderen Ländern
wird nicht nur gut gegesssen und getrunken, sondern auch teure deutsche
Autos gefahren, heute etwas weniger, vor der Krise knallten aber die
Sektkorken.
Bei uns hätten ohne billiges Essen die Suppenküchen seit Hatz IV noch
mehr Hochkonjunktur, wir haben ein Viertel Niedriglöhner, ein Zehntel
völlig überschuldet, Tendenz von Jahr zu schlimmer. Es reicht bei Vielen
nur noch für das Nötigste und ein Smartphone alle 2 Jahre. Autofahren
können sich nur noch Wenige leisten, inkl. Führerschein. Deshalb auch
der Auschrei der Arbeitgeber beim Bahnstreik. Das Arbeitsvieh kann nicht
mehr pünktlich angekarrt werden.
Armenhaus der EU schrieb:> Es reicht bei Vielen> nur noch für das Nötigste und ein Smartphone alle 2 Jahre
+1, für den geschickt platzierten Smartphone-Flame innerhalb eines
substanzlosen Fantasiegebildes
Ich antworte mal auf den letzen Beitrag zum Thema, der Rest ist ja nur
dummes Gefasel
Joachim B. schrieb:> ich habe vor dem Studium eine Lehre gemacht und einige Jahre gearbeitet,> im Studium sogar im als Lagerkraft im Entwicklerlager in der Industrie> mehr Geld bekommen
Eine Lehre würde ich heute nicht mehr machen. Das ist kaum noch gefragt.
Die praktischen Ingenieure werden weniger. Entweder, gleich Techniker
mit Aufbaustudium und als Umsetzer arbeiten, oder mehr in die Theorie,
also Planung, Managment, Qualität, Methoden. Da reicht ein theoretisches
Studium.
> Re: was sollte man studieren?
Die TH Darmstadt, jetzt UNI Darmstadt, bietet im Vorsemesterprogramm
eine Reihe von Veranstaltungen zur Orientierung an. Da sollte man
unbedingt mal reinschauen.
Thomas Ulrich schrieb:> Managment
da fällt mir sofort ein
"wer glaubt das Projektmanager Projekte managen, der glaubt auch das
Zitronenfalter Zitronen falten" :-)
früher hiess das QED, heute BER
Guten Morgen
Würde ich heute noch mal Studieren,
dann wohl Abfallwirtschaft oder irgendwas mit einem
Recyclingschwerpunkt.
Warum?
Weil Rohstoffe nunmal begrenzt sind und deswegen irgendwann 100% im
Umlauf sein müssen.
Dieser Markt wird, egal wie es mit der Wirtschaft weitergeht, stabil
bleiben und immer größere Bedeutung erlangen.
Fachlich hat man sowohl einige Managementfächer als auch
Naturwissenschaftliches zu bieten, natürlich je nach Neigung und
Zielposition flexibel zusammenzustellen.
Alternative: Reaktortechnik
Warum?
Weil die Dinger abgebaut werden müssen und da viel Geld reinfließen
wird.
Was du studieren SOLLTEST kann dir niemand sagen - Berufsberater hat
auch mal einem totalen Grobmotoriker empfohlen Glaser zu werden - Nimm
dir also deine Neigungen und Interessen und such dir danach was
passendes.
Gold allein macht nicht glücklich Matrosen wir brauchen auch Frauen und
Alkohol :) (Zitat: Pulveraffen)
Thomas Ulrich schrieb:> gleich Techniker
Du weißt schon, dass man nicht direkt nach der Realschule einen
Techniker machen kann?
Macht ja auch keinen Sinn, das ist wie Master ohne Bachelor.
Ein Techniker baut auf die Ausbildung auf, alternativ geht es auch mit
mehrjähriger BE, aber das macht ja noch weniger Sinn.
le x. schrieb:> Armenhaus der EU schrieb:>> Es reicht bei Vielen>> nur noch für das Nötigste und ein Smartphone alle 2 Jahre>> +1, für den geschickt platzierten Smartphone-Flame innerhalb eines> substanzlosen Fantasiegebildes
Wieso? Der kürzlich veröffentlichte Schuldenatlas, die bis zur
Kapazitätsgrenze frequentierten Tafeln in jeder Stadt, steigende
Altersarmut, die Debatte um verschissene 8,50€ brutto zeigen doch, wie
weit neowirtschaftsfaschistische Wirtschaftspolitk den deutschen Karren
in den Dreck gefahren haben. Autofahren ist in Deutschland mit am
teuersten auf der ganzen Welt inkl. Führerschein. Lkw-Führerschein macht
heutzutage fast kein Deutscher mehr, auf den Böcken, die heute auf der
Autobahn rumfahren 80% Polen, Tschechen, Slowaken, Niederländer und
Rumänen.
Der Deutsche hat im Schnitt nach Abzügen nur noch netto ein Taschengeld
übrig, kein Gehalt mehr.
Franz Eder schrieb:> Du weißt schon, dass man nicht direkt nach der Realschule einen> Techniker machen kann?
geht das heute nicht mehr?
Damals gab es mir bekannt nur den Radio- und Fernsehtechniker, steht so
im Gesellenbrief.
Dipl Ing ( FH ) schrieb:>> angeblich muss man sich ja schon um Stellen im Mittelstand, bei> kleinen>> FIrmen und sogar bei Dienstleistern prügeln ...>> Das ist leider so !
Auch wenn ihr's löscht: Unsinn bleibt Unsinn!
Edit (Mod): Es geht nicht um die Aussage (die ich auch für unsinnig
halte) sondern um Deine Form. Man muss sich nicht immer beleidigend
äußern.
Ist doch eigentlich nicht so schwer, oder?
Franz Eder schrieb:> Das ist aber kein staatlich geprüfter Techniker,
habe ich auch nicht behauptet, aber es war meines Wissen der einzige
damalige Techniker in der Berufsbezeichnung der das ohne staatlichen
Abschluß durfte.
Franz Eder schrieb:> sondern halt ein "0815"> Ausbildungsberuf.
na ja evtl. kennst du den nicht, "0815" ist schon etwas lax daher
geredet, dort lernte ich so viel was mir im Studium nie vermittelt wurde
was aber für den späteren Werdegang existenziell war und ist.
Joachim B. schrieb:> Franz Eder schrieb:>> Das ist aber kein staatlich geprüfter Techniker,>> habe ich auch nicht behauptet, aber es war meines Wissen der einzige> damalige Techniker in der Berufsbezeichnung der das ohne staatlichen> Abschluß durfte.
Ist doch irrelevent. Wenn hier von "Techniker" die Rede ist, dann ist
der Staatl. geprüfte Techniker gemeint. Und der hat mit einem Radio und
Fernsehtechniker einfach nichts zu tun.
> na ja evtl. kennst du den nicht, "0815" ist schon etwas lax daher> geredet, dort lernte ich so viel was mir im Studium nie vermittelt wurde> was aber für den späteren Werdegang existenziell war und ist.
Ja und wenn du jetzt Maurer wärst, dann wär halt Maurer nicht 0815 und
ganz toll oder halt der KFZ-Mechaniker?
Es ist ein normaler (=0815) Ausbildungsberuf. Und hat immernoch nichts
mit dem angesprochenen "Techniker" gemein.
As-I-Roved-Out schrieb:> Würde ich heute noch mal Studieren,> dann wohl Abfallwirtschaft oder irgendwas mit einem> Recyclingschwerpunkt.
Ich habe genau so etwas studiert und muss davon eher abraten. In der
Industrie ist sowas eher weniger gefragt. Abfallwirtschaft ist derzeit
eher ein Thema, was in Entwicklungsländern kommt. Da werden die neuen
Anlagen gebaut. Aber nicht in Deutschland.
Ich musste nach meinem Abschluss 11 Monate nach einer Stelle suchen und
bin letztendlich im öffentlichen Dienst gelandet.
Starter schrieb:> Hier im Forum
Da haben wir schon dein erstes Problem. Hier im Forum lernst du ja doch
bloss, dass du den Lehrgang "ALG II für Einsteiger" besuchen solltest.
Glaub nichts von dem, was du hier liest. Auch nicht diesen Text. ;-)
Im Ernst: Foren sind kein repräsentativer Querschnitt durch die
Bevölkerung, auch nicht auf eine bestimmte Berufsgruppe bezogen. Die
Unzufriedenen und Moserer sind stets viel lauter als der Rest.
Franz Eder schrieb:> Du weißt schon, dass man nicht direkt nach der Realschule einen> Techniker machen kann?Thomas Ulrich schrieb:> Entweder, gleich Techniker> mit Aufbaustudiumcyblord ---- schrieb:> Es ist ein normaler (=0815) Ausbildungsberuf. Und hat immernoch nichts> mit dem angesprochenen "Techniker" gemein.
ist eure Meinung, darüber lohnt nicht zu streiten.
PS ob an staatlicher Schule oder als Geselle, es kommt weniger auf den
Titel an als was vermittelt wurde und was man lernt.
Es muss keiner denken das ein "Titel" von einer staatlichen Stelle was
taugt oder besseres generiert.
Wer aber meint, an staatlichen oder Techniker-Schulen werden Techniker
nicht ausgebildet weil sie eben kein Ausbildungsbetrieb sind, der bringt
mich zum Schmunzeln.
Techniker ist eben idR eine Weiterbildung nach einer Ausbildung, ähnlich
wie meister oder Master nach Bachelor.
Deswegen kann man nicht sagen: Ausbildung lohnt ned lieber gleich
Techniker.
Da könnte ich auch schreiben: Ausbildung lohnt nicht, lieber gleich
Meister
oder
Bachelor lohnt nicht, lieber gleich Master.
Um mehr, was nun das beste ist oder wer den längsten hat geht es mir
nicht ;)
Franz Eder schrieb:> Techniker ist eben idR eine WeiterbildungFranz Eder schrieb:> Um mehr, was nun das beste ist oder wer den längsten hat geht es mir> nicht ;)
na da unterschreibe ich gerne!
idR hatten die Germanen rote Bärte :-)
Jammerlappenhater schrieb:> Dipl Ing ( FH ) schrieb:>>> angeblich muss man sich ja schon um Stellen im Mittelstand, bei>> kleinen>>> FIrmen und sogar bei Dienstleistern prügeln ...>>>> Das ist leider so !>> Auch wenn ihr's löscht: Unsinn bleibt Unsinn!>> Edit (Mod): Es geht nicht um die Aussage (die ich auch für unsinnig> halte) sondern um Deine Form. Man muss sich nicht immer beleidigend> äußern.>> Ist doch eigentlich nicht so schwer, oder?
Auf welche Aussage ist das
>die ich auch für unsinnig halte
bezogen? Ok dann entschuldige ich mich für die Form! Meine Meinung über
Dipl Ing ( FH ) bleibt aber unverändert!
Joachim B. schrieb:> habe ich auch nicht behauptet, aber es war meines Wissen der einzige> damalige Techniker in der Berufsbezeichnung der das ohne staatlichen> Abschluß durfte.
Zahntechniker ist auch ein Ausbildungsberuf mit Techniker in der
Bezeichnung. Trotzdem kein echter Techniker.
Hast du Hunger oder Durst iss bei Inge ein Wurst schrieb im Beitrag
#3873083:
> Gastrobude aufmachen, mit diversen Fressbuden auf Weihnachtsmärkten,...
Alternativ, Sachen bei eBay verticken. Kleinteile, wie Knöpfe und
Schalter, die als neue Originalteile teuer nachgekauft werden müssten,
vom Schrottplatz holen und dann verkaufen.
Armenhaus der EU schrieb:> ein Zehntel> völlig überschuldet
Leute die völlig überschuldet sind, leben nicht zwangsläufig in Armut.
Ganz im Gegenteil. Der Grund warum soviele Leute Daimler, BMW, Maserati
und Co. fahren, ist doch, dass man Straßenbahn nicht auf pump fahren
kann.
Thomas1 schrieb:> Trotzdem kein echter Techniker
es ist ermüdend, wieviel Doktoren laufen mit dem Titel rum und sind
nicht mal echte Doktore?
Der Titel ist doch sowas von schnurz, (ausser im ÖsiLand vielleicht,
nicht wahr Fr. Kommerzienrat?).
Ein eurer Meinung nach "echter Techniker" kann eine größere Pfeife sein
als ein gelernter Zahntechniker oder Radio- und Fernsehtechniker.
Thomas1 schrieb:> Wer auf Geld und Prestige steht, sollte Medizin studieren.
Hast du du nicht mitbekommen, dass die Ärzte in ihren ungeheizten Praxen
verhungern?
Joachim B. schrieb:> Thomas1 schrieb:> Trotzdem kein echter Techniker>> es ist ermüdend, wieviel Doktoren laufen mit dem Titel rum und sind> nicht mal echte Doktore?>> Der Titel ist doch sowas von schnurz, (ausser im ÖsiLand vielleicht,> nicht wahr Fr. Kommerzienrat?).
Sicher nicht egal, habe bis jetzt nur Gutes gehört und hohes Ansehen
genossen, in Industrie und Wirtschaft.
Und nicht nur in Österreich!
Und ein echter Dr. hat auch wirklich etwas akademisches geleistet, nie
mit irgendwelchen Technikern zu vergleichen! Nie im Leben.
Franz Eder schrieb:> Dafür kenne ich Dr. die finden nicht mal ihre Unterhose, nein die> haben keine Demenz oder sind ü80.
Tja das kann ab und an passieren.. manche Dr. sind halt zu verkopft :-)
Joachim B. schrieb:> Ein eurer Meinung nach "echter Techniker" kann eine größere Pfeife sein> als ein gelernter Zahntechniker oder Radio- und Fernsehtechniker.
Ja natürlich. Es gibt auch Pfeifen mit abgeschlossenem Hochschulstudium.
Ändert aber nichts daran, dass Radio- und Fernsehtechniker ein normaler
Ausbildungsberuf ist genauso wie Bäcker oder Maurer. Der "staatlich
geprüfte Techniker" ist eine geschützte Bezeichnung und hat mit einem
Ausbildungsberuf nichts zu tun sondern steht formal zwischen einem
Ausbildungsberuf und einem Studium.
Paul M. schrieb:> Ändert aber nichts daran, dass Radio- und Fernsehtechniker ein normaler> Ausbildungsberuf ist
wenn du damit sagen willst das "staatlich geprüfte Techniker" nicht
ausgebildet werden, OK :-)
Paul M. schrieb:> Der "staatlich> geprüfte Techniker" ist eine geschützte Bezeichnung
auch das ist mir klar und bewusst, dann aber immer so titulieren, aber
jedem anderen Techniker deswegen als Nichttechniker oder nur
"ausgebildet" (immerhin besser als eingebildet) zu bezeichnen ist für
mich ein Unding.
Thomas1 schrieb:> Joachim B. schrieb:>> habe ich auch nicht behauptet, aber es war meines Wissen der einzige>> damalige Techniker in der Berufsbezeichnung der das ohne staatlichen>> Abschluß durfte.>> Zahntechniker ist auch ein Ausbildungsberuf mit Techniker in der> Bezeichnung. Trotzdem kein echter Techniker.
Der Begriff Staatlich geprüfter Techniker ist geschützt aber der Begriff
Techniker nicht ergo ist es nicht falsch wenn sich jemand mit einer
Ausbildung a la Zahntechniker als Techniker bezeichnet (im Gegensatz zu
Dipl-Ing(FH) die gerne mal ihren akademischen Grad falsch führen).
Übrigens gibt es Ausbildungen, wie z.B. die des Erziehers, die an
Fachschulen (meisten eine Sektion an beruflichen Schulen) wie auch die
Technikerweiterbildung erfolgen, eigentlich eine gute Idee, oder? Im
Moment scheint ja kaum einer die schulischen Ausbildungen ernst zunehmen
also warum nicht die Weiterbildung zum SGT auch als Ausbildung anbieten
-- wie es ja auch bei Erziehern etc. gehandhabt wird.
Bachelor werden heute auch "ausgebildet", wenn da keiner die anleiten
würde, dann finden die ja teilweise nicht zur FH...
Und schreiben dann ihre Abschlussarbeit über Siedler 2
http://www.kamon.at/download/kamon_2010_siedler_2.pdf
:D
Ein staatlich geprüfter Techniker steht nun mal rein formal über der
normalen Ausbildung.
Es gibt eben Dr. die sind dümmer als Facharbeiter, genauso wie
Techniker.
Die Regel ist, sollte das aber nicht sein
carlos schrieb:> (im Gegensatz zu> Dipl-Ing(FH) die gerne mal ihren akademischen Grad falsch führen).
auch da gibt es lokale Unterschiede, in Berlin dürfen die Dipl.Ing (FH)
das ohne Zusatz führen, klingt komisch ist aber so, auch wenn sich das
für andere falsch anhört ist es so geltenes Recht und steht genau so
ohne Zusatz FH auf meiner Diplomurkunde.
carlos schrieb:> im Gegensatz zu> Dipl-Ing(FH) die gerne mal ihren akademischen Grad falsch führen
Also mir wurde gesagt, dass dieser FH Zusatz nur laut dem
Landeshochschulgesetz des Landes Bayern geführt werden muss. Da kann man
in NRW gepflegt drauf scheißen.
Landeshochshculgesetz NRW
§ 69 (Fn 13)
Verleihung und Führung von Graden
(2) Von einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in
Deutschland [...] können im Geltungsbereich dieses Gesetzes in der
verliehenen Form geführt werden.
Was an sich logisch ist -- vermutlich hat sich jemand einen Scherz mit
dir erlaubt, solltest Du deinen Grad falsch geführt haben, solltest Du
zum Mittel der Selbstanzeige greifen...
carlos schrieb:> Was an sich logisch ist -- vermutlich hat sich jemand einen Scherz mit> dir erlaubt, solltest Du deinen Grad falsch geführt haben, solltest Du> zum Mittel der Selbstanzeige greifen...
Bei uns an der FH hat keiner von den Ingenieuren das FH an seinem
Türschild oder auf der Internetseite stehen. Da ich aber eh auf Master
studiere, wird das Ganze für mich eh nicht von Belang sein.
Joachim B. schrieb:> auch da gibt es lokale Unterschiede, in Berlin dürfen die Dipl.Ing (FH)> das ohne Zusatz führen, klingt komisch ist aber so, auch wenn sich das> für andere falsch anhört ist es so geltenes Recht und steht genau so> ohne Zusatz FH auf meiner Diplomurkunde.
das würde ja bedeuten unser Berliner Original "Dipl.-Ing(FH)" heißt
eigentlich "Dipl.Ing" oder nennt sich nur der ominöse "Fake
Dipl.-Ing(FH)" mit "FH" in Klammern dahinter^^?
gerade habe ich mir die Bachelor Thesis über Siedler angeschaut und bin
doch echt erschrocken. Man kann über solche Spiele durchaus auch sehr
anspruchsvolle Informatik Arbeiten schreiben, insbesondere über Aspekte
wie KI Engines, 3 D Grafik Algorithmen, Simulation, Implementierung von
Strategien, Lernalgorithmen, Machine Learning usw.
Ich hätte von einer Bachelor Thesis der Informatik über so ein Thema
erwartet, dass z.B. diverse Algorithmen aus dem Spiel behandelt werden,
z.B. mit einer Analyse, einer Beispielimplementierung etc.
Aber DAS ist doch extrem dünn. Im Prinzip wird das Spiel etwas
beschrieben, wie es wohl auch die meisten Laien Spieler ohne
akademischen Abschluß könnten. Ohne jetzt zu böse zu sein, würde ich
sagen, das wäre an meinem Gymnasium nicht mal als Facharbeit im
Grundkurs Informatik durch gegangen.
hahahahahahahaha schrieb:> das würde ja bedeuten unser Berliner Original "Dipl.-Ing(FH)" heißt> eigentlich "Dipl.Ing" oder nennt sich nur der ominöse "Fake> Dipl.-Ing(FH)" mit "FH" in Klammern dahinter^^?
ein Glück verstehe ich diesen Wirrsinn nicht, ist auch schon spät.
Ne ich bin kein richtiger Ing., das ist man erst (meinte ein ExKollege)
wenn mal 100.000,00+ €/DM egal in den Sand gesetzt hat. Sorry kann ich
nicht mitreden.