Aluminium Weichlöten (Hochspannung, Flussmittel)

Gast #3875617
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Seid gegrüßt.

Für einen Elektrofilter (EGR) müssen mehrere verschiedene 
Aluminiumbleche (d=1mm) miteinander verbunden werden.
Geplant hatte ich hierfür das Weichlöten mit Heißluft; Lötzinn ist ein 
Silberlötdraht (SnAg) ohne Flussmittelseele.

Als Flussmittel hatte ich vor Zinkchlorid in Isopropanol zu lösen.

Nun zu den Fragen:

Welches Flussmittel haltet Ihr dafür als geeignet?
Besteht Elektrolysegefahr?
Ist eine solche Verbindung überhaupt für Hochspannung (10-20kV) 
geeignet?

Ich bedanke mich für eure Hilfe.
Gast #3875630
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Mark schrieb:
> Für einen Elektrofilter (EGR) müssen mehrere verschiedene
> Aluminiumbleche (d=1mm) miteinander verbunden werden.
> Geplant hatte ich hierfür das Weichlöten mit Heißluft;

Ich hätte es da eher mit Wig-Schweißen versucht.
Wenns am nötigen Werkzeug mangelt, man kann Aluminium auch 
Autogenschweißen (mit Flussmittel).

Mark schrieb:
> Geplant hatte ich hierfür das Weichlöten mit Heißluft...
...ist Mist.
Auf diesem Wege bekommt man das Alu fast nicht warm. Wenns wirklich 
Löten sein muss, dann mit dem Gasbrenner.
#3875633
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Vorschlag: Erst einmal schauen, wie das schon mal gemacht wurde.
Aluminium lässt sich grundsätzlich nicht besonders gut löten, wegen der 
Oxidhaut. Das Ergebnis ist grundsätzlich stärkerer Korrosion 
unterworfen, wegen möglicher Elementbildung. Mit elektronischen Lötungen 
ist der Schwierigkeitsgrad überhaupt nicht zu vergleichen.
Ich würde tausendmal lieber mit Epoxid oder Silikon kleben und eine 
elektrische Verbindung separat herstellen.
Mit Hochspannung hat eine solche Lötung irgendwie nichts zu tun.
Bei Conrad gab es mal ein Lot für Alu.
Aluminiumoxid in Zinkchlorid zu lösen, finde ich interessant. Aber ob 
das geht, müsste ich erst mal prüfen. Ammonium- und ich glaube auch 
Zinkchlorid ist für Lötungen mit Eisenwerkstoffen geeignet, glaube ich 
mich zu erinnern.

MfG
Matthias
Gast #3875684
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Es gibt ein Trick Aluminium zu Löten.
Es muß erst mal verzinnt werden. Dazu benötigt
mann dünnflüssiges Kolofonium. Also Kolofonium
mit Spiritus auflösen. Das Alublech wird eingetaucht,
und im eingetauchten Zustand wird die Oberfläche
abgeschabt. Dann wird die abgeschabte Fläche verzinnt.
Es darf niemals Luft drann kommen, also es muß alles
im eingetauchten Zustand gemacht werden. Wenn die Fläche
dann Zinn angenommen hat kann man das Alublech herausnehmen
und es kann gelötet werden.

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