Allgemeine Fragen zu Step-Up-Wandlern

Gast #3878786
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Hallo,

ich habe zwei allgemeine Fragen zu Spulen in Schaltreglern, in meinem 
Fall in einem Hochsetzsteller. Das Datenblatt meines Schaltreglers 
erleichtert die Berechnung der minimalen Induktivität und gibt auch 
Auskunft über maximalen Innenwiderstand und minimalen Sättigungsstrom. 
Bei der Auswahl der Spule bin ich nun aber noch über die 
Resonanzfrequenz gestolpert.

- Sollte die Resonanzfrequenz unter, über oder gleich der 
Arbeitsfrequenz meines Reglers liegen?

- Und ist die Bauform noch wichtig, wenn die Angaben R, L, I (und f?) 
stimmen? Funktioniert dann ein Ringkern genauso gut wie ein Stabkern?

Grüße
Bastel
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3878841
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Bastel schrieb:
> Bei der Auswahl der Spule bin ich nun aber noch über die Resonanzfrequenz > 
gestolpert.
Bei der Resonanzfrequenz ist die Kapazität der Spule gleich groß wie die 
Induktivität. Über der Resonanzfrequenz gewinnt die Kapazität die 
Oberhand.
Siehe dort bei Wikipedia in der Mitte (Ersatzschaltbild):
http://de.wikipedia.org/wiki/Spule_%28Elektrotechnik%29

> - Sollte die Resonanzfrequenz unter, über oder gleich der
> Arbeitsfrequenz meines Reglers liegen?
Darüber. Deutlich.

> Funktioniert dann ein Ringkern genauso gut wie ein Stabkern?
Ja, aber der Stabkern wird mehr streuen und höhere Verluste haben...
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3878852
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ArnoR schrieb:
> Die Resonanzfrequenz der Spule muss natürlich weit oberhalb der
> Arbeitsfrequenz liegen
Uuups richtig. Ich habe den bösen Typo korrigiert, dankesehr.

Man wird auch so schnell keinen Schaltregler finden, der deutlich über 
den üblichen Eigenresonanzen arbeiten würde. Bei einer PISR 101x-04 mit 
100uH ist die SRF immerhin schon bei 5,2MHz.

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