Gast
#3879282
Hallo, ich wollte die Martinslaterne meiner Tochter etwas Aufmotzen und mit LEDs ausstatten. Als entsprechendes Modul hatte ich eine Platine aus einer Bauhauslampe mit 24 parallel geschalteten LEDs gewählt, nur wurde dieses durch 3 * AAA Zellen gespeist. Da der übliche Laternenstab aber nur 2 * AA Zellen hat, bekam ich ein Problem beim Dimensionieren des Vorwiderstandes da die Zellen in Reihe nur 3V lieferten aber die LEDs in Weiß typisch und gemessen bei ~3,4V betrieben werden. Darum hatte ich die Idee auf den extra Vorwiderstand zu verzichten und mich auf den Innenwiderstand der Primärzellen zu verlassen; aber zuvor wollte ich erstmal deren Innenwiderstand bestimmen. Gemessen wurde von mir also die Leerlaufspannung der Primärzellen (Ansmann) in Reihe (3,07V) und unter Last (2,96V) bei einem Laststrom von 40mA. Dann noch schnell Rg = delta_U/delta_I = (3,07V-2,96V) / (0,040A - 0A) = 0,11V / 0,04A gebildet und einen Innenwiderstand von 2,75 Ohm rausbekommen, demnach hätte eine Zelle über 1,3 Ohm Innenwiderstand. Nach kurzer Konsultation von Google sollte eine solche Zelle jedoch als Alkali-Mangan einen Innenwiderstand von 0,15 Ohm und selbst als Zink-Kohle nur 0,5 Ohm haben. Also wurde von mir eine Andere Zellenkombination (Golden Power) gemessen und hier lag der Innenwiderstand einer Zelle sogar bei 2 Ohm. Daraufhin habe ich die Genauigkeit des Messgerätes (Fluke Multimeter) an verschiedenen Quellen getestet und es lag sowohl bei Strom als auch bei Spannung innerhalb der Toleranz von 0,4% bzw. 0,1%. Jetzt zweifel ich etwas und frage mich ob entweder die Zellen wirklich so schlecht sind oder meine Grundkenntnisse aus dem Studium für die Tonne sind. Kann jemand meine Ergebnisse bestätigen? Sind die Batterien wirklich so schecht? PS: Bitte keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Parallelschaltung der LEDs, fakt ist das ein baugleiches Modul bei mir schon über Jahre läuft und die Bauteilstreuung nicht so kritisch sein kann.