Hallo.
Ein Wasserboiler heizt ja das Wasser im inneren auf, und hält es auf
einer Temperatur.
Natürlich kühlt sich das Wasser bei Nichtgebrauch auch langsam wieder
ab.
Nun ist die Frage, was im Endeffekt weniger Energie braucht:
Das Wasser permanent warm halten, oder eine Zeitschaltuhr installieren,
damit der Boiler nur zu festen Tageszeiten heizt, wenn er auch gebraucht
wird.
Grüße
Da gibts irgendwo einen Crossover.
Wenn Du nur einmal am Tag Warmwasser brauchst, dann lohnt eine
Zeitschaltuhr. Wenn Du häufig was brauchst, ist es sinnvoller es auf
Temeratur zu halten.
Ohne praktische Erfahrung auf dem Gebiet zu besitzen:
In der Physik nimmt man häufig an, dass der Wärmefluss proportional zum
Temperaturunterschied ist. Demnach geht mehr Wärme an die Umgebung
verloren, wenn der Boiler die ganze Zeit heizt. Das ganze ist natürlich
idealisiert, aber ich denke als Anhaltspunkt kann es dienen.
Gruß Stefan
Es ist besser den Boiler abzuschalten. Bei einer größeren Differenz
zwischen Innen- und Außentemperatur hast du auch einen größeren
Wärmedurchgang durch die Isolation.
Daher ist es auch besser die kalte Milch sofort in den heißen Kaffee zu
kippen und ihn dann stehen zu lassen als umgekehrt ;-)
Niklas schrieb:> Das Wasser permanent warm halten, oder eine Zeitschaltuhr installieren,> damit der Boiler nur zu festen Tageszeiten heizt, wenn er auch gebraucht> wird.
nur so!
wer täglich 10 Stunden aus Haus ist muss die Warmwasserverluste nicht
mitnehmen, eine Schaltuhr eine Stunde (je nach Heizung) vor dem
Heimkommen oder Aufstehen reicht, wer es noch besser braucht Schaltuhr
mit WE/Feiertag Programm, länger oder immer durchheizen.
Fra Nk schrieb:> Da gibts irgendwo einen Crossover.
Genau. Der liegt bei exakt 0 Minuten Unterbrechung. Je länger die
Pausen, desto mehr Energie wird gespart. grundsätzlich immer.
Oliver
Oliver schrieb:> Genau. Der liegt bei exakt 0 Minuten Unterbrechung. Je länger die> Pausen, desto mehr Energie wird gespart. grundsätzlich immer.
du hast die Verluste durch die Zeitschaltuhr vergessen. Dazu kommen noch
die Anschaffungskosten.
Fra Nk schrieb:> Da gibts irgendwo einen Crossover.
Kein Crossover, sobald die Boilertemperatur geringer wird, werden auch
die Verluste geringer.
Bei den eher schlecht isolierten E Boilern für Spüle lohnen
wahrscheinlich schon mehrere halbstündliche Pausen über den Tag
verteilt.
Insofern ist eine Zeitschaltuhr hier auf jeden Fall lohnend, da aber
beim Einschalten recht hohe Ströme fliessen hat man durchaus über die
Jahre einen Abbrand am Relais, insofern wär eine Triacgeschaltete
Zeitschaltuhr nicht schlecht.
Na der Verlust ist in guter Näherung proportional zur
Temperaturdifferenz (innen -- außen). Er sinkt also im abgeschalteten
Zustand auf Null. Das (Wieder)-Aufheizen ist ja praktisch verlustlos,
die el. Energie geht doch direkt in die innere Wärme. Also klar,
abschalten spart Energie. Viel wohl nicht, die Dinger sollten recht gut
isoliert sein.
Wenn man jetzt etwas nachdenkt: Kann das An- und Abschalten dem Gerät
schaden? Sollte wohl nicht, kann man aber nicht ausschliessen. Aber was,
wenn jetzt jeder morgens sein Ding anschaltet? Wäre schon eine gewisse
unerwünschte Spitzenlast für Netz? Verkalkung?
Na ich persönlich würde über Nacht wohl eher nicht abschalten.
Zur Heizung kommen solche Fragen ja öfters. Ist im Prinzip genau so, nur
dass man beim Abkühlen Probleme mit kondensierender Feuchtigkeit haben
kann. Und das so ein Heizungsbrenner schon sehr heiß werden kann, wenn
der in kurzer Zeit ein ganzes Haus aufheizen soll. Das tut ihm nicht
sonderlich gut, und wenn er sehr heiß ist, steigt womöglich auch die
Abgastemperatur, was die Verluste vergrößert.
Na ich hoffe Du hast Physik noch nicht abgewählt, mach wenigstens den
Grundkurs mit. Jedenfalls sinnvoller als Latein.
Peter II schrieb:> du hast die Verluste durch die Zeitschaltuhr vergessen. Dazu kommen noch> die Anschaffungskosten.
So ein schlecht isolierter Boiler lässt permanent einige Dutzend Watt in
die Umgebung, da dürfte der Strom, den die Zeitschaltuhr braucht wenig
ins Gewicht fallen.
Abschalten und kurz vor Bedarf mit der Schnellheizfunktion (falls
vorhanden) hochheizen, wirkt sich deutlich auf den Stromverbrauch aus.
Spreche aus Erfahrung. Etwas warmes Restwasser für die kleinen
Waschevents bleibt ja trotzdem, wenn du nicht bis zur Gänsehautbildung
unter der Dusche stehst.
Udo Schmitt schrieb:> So ein schlecht isolierter Boiler lässt permanent einige Dutzend Watt in> die Umgebung, da dürfte der Strom, den die Zeitschaltuhr braucht wenig> ins Gewicht fallen.
dann ist es doch aber sinnvoller den Boiler zu Isolieren, oder einen
Isolierten zu kaufen.
Bei mir hängt der Boiler sowieso am Nachtstrom. Das heißt, er wird nur
einmal spät abends aufgeheizt. Wenn ich doch mal mehr Warmwasser
brauchen sollte, ist noch eine Taste dran, die ihn einmal aufheizt und
dann wieder abschaltet. Von daher ist das auf jeden Fall eine sparsame
Variante...
npn schrieb:> Bei mir hängt der Boiler sowieso am Nachtstrom. Das heißt, er wird nur> einmal spät abends aufgeheizt.
wie sollte eventuell dafür erst mal wissen um was für ein Boiler es hier
geht.
5L unterm Waschbecken
oder 500L fürs ganze Haus´
Peter II schrieb:> npn schrieb:>> Bei mir hängt der Boiler sowieso am Nachtstrom. Das heißt, er wird nur>> einmal spät abends aufgeheizt.>> wie sollte eventuell dafür erst mal wissen um was für ein Boiler es hier> geht.>> 5L unterm Waschbecken> oder 500L fürs ganze Haus´
Stimmt, sollte man dazu sagen, hast recht. Der hat 80 Liter (für die
Wohnung).
Wobei der 5l untern Waschbecken sowieso ausgeschieden wäre. Den nur
einmal nachts aufzuheizen wäre ja Blödsinn :-)
npn schrieb:> bei mir hängt der Boiler sowieso am Nachtstrom.
Was, verbilligten Nachtstrom gibt es noch? Hätte ich gar nicht gedacht
nach der Energiewende. Übrigens, in unserer Tageszeitung gibt es so eine
TV-Beilage, da wird den Omas das direkte Heizen mit Strom schöngeredet.
Ist schon dreist.
Salewski schrieb:> TV-Beilage, da wird den Omas das direkte Heizen mit Strom schöngeredet.> Ist schon dreist.
aber gibt aber wirklich Vorteile vom heizen mit Strom.
- kein Heizungsraum (also mehr Nutzfläche)
- kein Schornstein (keine Jährlichen Kosten)
- kein Verschleiß (meist nach 5Jahren Austausch von Pumpen, 10Jahre für
die Therme)
- keine Wartungskosten
wenn man dann noch Nachstrom hat, ist es kaum noch teuer als wenn man
sich z.b. einen Öltank regelmäßig füllen lassen muss.
Man darf also nicht nur die Monatlichen kosten sehen. Wobei Gas und Öl
auf lange Sicht teuer als Strom werden. Dann diese werden irgendwann mal
alle sein.
Peter II schrieb:> aber gibt aber wirklich Vorteile vom heizen mit Strom.
Aber nur in Ausnahmefällen.
Der gewöhnliche Tagesstrom ist ca. 3 bis 4 mal teurer pro kWh als
Öl/Gas. Nachtstrom weiss ich nicht, das ist dann ja wohl Kohlestrom, den
wollen wir eigentlich nicht mehr. Wärmepumpe mit Strom mag OK sein, aber
da sind Leute auch schon böse reingelegt worden, kann neulich in
PlusMinus TV. Luftwärmepumpe -- wenn es dann ordentlich kalt ist, ist
die Luft auch sehr kalt, damit die Temperaturdifferenz sehr groß,
insbesondere wenn man keine Fußbodedenheizung, sondern noch gewöhnliche
Heizkörper hat.
Aber in der TV-Beilage wird den Leuten von "sparsam" vorgefaselt, das
ist einfach dreist.
Gut, Wochendendhäuschen mag man mal für ein paar Tage mit Strom
beheizen. Oder wenn der Wind ordentlich weht und der Börsenpreis unter
Null sinkt, dann mag man seinen Heizlüfter einschalten.
Weis eigentlich jemand, wo man im Netz den aktuellen Börsenpreis finden
kann. Hatte ich mit Google nicht finden können.
Peter II schrieb:> - kein Verschleiß (meist nach 5Jahren Austausch von Pumpen, 10Jahre für> die Therme)
Pumpe 20-15 und Therme 15-25 Jahre ist eher realistischer, oder gibts
das Zeugs jetzt auch schon von Lidl?
Wobei bei der Therme durchaus mal Reparaturen dabei sind.
Elektroboiler und Nachtspeicheröfen werden dann wieder interessant wenn
es nachts durch viel Windenergie Stromüberschüsse gibt.
Peter II schrieb:> ist es kaum noch teuer als wenn man> sich z.b. einen Öltank regelmäßig füllen lassen muss.
Ich kenne die Rechnung meiner Eltern für Nachtspeicheröfen und die von
uns und Nachbarn mit Gas.
Strom ohne Wärmepumpe rechnet sich definitiv derzeit nicht.
Zumindest so lange wie die niedrigen Strompreise bei Stromüberschuss
nicht zeitnah an die Verbraucher weitergegeben werden und es
intelligente Geräte gibt, die genau dann aufheizen.
genervt schrieb:> sind wir hier bei heizungsbau.net?
Musst nicht mitlesen
Salewski schrieb:> Oder wenn der Wind ordentlich weht und der Börsenpreis unter> Null sinkt, dann mag man seinen Heizlüfter einschalten.
Nützt dir als Privatabnehmer ja nix. Du zahlt den gleichen Preis wie zur
Hauptlastzeit bei Wolken und Windstille.
Niklas schrieb:> Nun ist die Frage, was im Endeffekt weniger Energie braucht:
Ein Durchlauferhitzer.
> Das Wasser permanent warm halten, oder eine Zeitschaltuhr installieren,> damit der Boiler nur zu festen Tageszeiten heizt, wenn er auch gebraucht> wird.
Am zweitbesten den Warmwasserbereiter nur so kurz vor dem
Gebrauchsmoment einschalten, daß er es gerade eben geschafft hat, zu dem
Termin heiss geworden zu sein. Oh, du merkst auch gerade, daß hellsehen
nicht handelsüblich ist.
Deins ist erst die drittbeste Möglichkeit, kann immer noch terminlich
falsch sein.
Die viertbester wäre dauernd heizen.
Salewski schrieb:> Weis eigentlich jemand, wo man im Netz den aktuellen Börsenpreis finden> kann.http://vik.de/eex-stromb%C3%B6rse.html
Momentan liegt der Strompreis in der Spanne zwischen 2,5 und 3,5ct/kWh.
Den Rest des Verbraucherpreises legt der Kunde dafür drauf, daß die
Großverbraucher in der Industrie den Strom fast zu Nulltarif bekommen.
Udo Schmitt schrieb:> Strom ohne Wärmepumpe rechnet sich definitiv derzeit nicht.
Kann ich nicht sagen. 2012 Verbrauch E-Heizung: 3.264kWh=518,47€ Brutto,
Nachtstromtarif. Das gesamte Haus hat elektrische Fußbodenheizung, mit
den von PeterII genannten Vorteilen.
Ich muss immmer nur ganz breit grinsen, wenn ich lese wie schlecht es
mir mit der Heizung gehen müsste.
Salewski schrieb:> Peter II schrieb:>> aber gibt aber wirklich Vorteile vom heizen mit Strom.>> Aber nur in Ausnahmefällen.>> Der gewöhnliche Tagesstrom ist ca. 3 bis 4 mal teurer pro kWh als> Öl/Gas. Nachtstrom weiss ich nicht, das ist dann ja wohl Kohlestrom, den> wollen wir eigentlich nicht mehr.
Das stimmt so nicht. Heizen mit Strom ist günstiger wie heizen mit
Öl/Gas. Das einzige was in Deutschland beim Strom für Privatnutzer
unvorteilahft ist, sind die exorbitant hohen Steuern und Umlagen.
In Norwegen oder Kanada (kaum Abgaben auf Strom) fällt eine
Wirtschaftlichkeitsrechnung dann auch meist zu Gunsten der Stromrechnung
aus. In Deutschland gibt es gar Gewerbekunden, die große Wärmespeicher
mit einem XXL-Tauchsieder nachgerüstet haben und über die Strombörse
laufen lassen...
Nachtstrom aus Wasserkraft, Kernenergie und Braunkohle ist halt viel
günstiger wie Heizöl oder Erdgas.
Schreiber schrieb:> Das stimmt so nicht. Heizen mit Strom ist günstiger wie heizen mit> Öl/Gas. Das einzige was in Deutschland beim Strom für Privatnutzer> unvorteilahft ist, sind die exorbitant hohen Steuern und Umlagen.> In Norwegen oder Kanada (kaum Abgaben auf Strom) fällt eine> Wirtschaftlichkeitsrechnung dann auch meist zu Gunsten der Stromrechnung> aus. In Deutschland gibt es gar Gewerbekunden, die große Wärmespeicher> mit einem XXL-Tauchsieder nachgerüstet haben und über die Strombörse> laufen lassen...>> Nachtstrom aus Wasserkraft, Kernenergie und Braunkohle ist halt viel> günstiger wie Heizöl oder Erdgas.
Na ja, hier ging es aber eher um Privathaushalte in Deutschland. Dass
einige Länder Stromüberschuss aus Wasserkraft haben ist wahr, und dass
Industrie-Großkunden bei Überangebot Strom billig einkaufen können auch.
Ich zahle für Strom so rund 27 Cent je kWh, für Öl so um die 8 Cent --
je nachdem wie man Wartungskosten und Abschreibung einrechnet mag das
etwas variieren.
Stromerzeugung aus Braunkohle und Kernernergie hat halt nur einen
Wirkungsgrad von 30 bis 40 Prozent, die Abwärme wird selten gut genutzt.
Mit der Kernenegie geht es bei uns eh zu Ende, auch wenn uns der Rückbau
noch viele Steuermillarden kosten wird, die Rücklagen der Konzerne
werden kaum reichen. Und Braunkohle -- Gabriel eiert da böse rum, die
paar Kohlekumpel und Vattenfall mit ihren Millarden Regressforderungen
wegen dem Kernernergieausstieg liegen ihm wohl quer im Magen. Jetzt aber
Schluss, das wird Politik.
ArnoR schrieb:> Udo Schmitt schrieb:>> Strom ohne Wärmepumpe rechnet sich definitiv derzeit nicht.>> Kann ich nicht sagen. 2012 Verbrauch E-Heizung: 3.264kWh=518,47€ Brutto,> Nachtstromtarif. Das gesamte Haus hat elektrische Fußbodenheizung, mit> den von PeterII genannten Vorteilen.> Ich muss immmer nur ganz breit grinsen, wenn ich lese wie schlecht es> mir mit der Heizung gehen müsste.
Und was hast du für ein Haus, Baujahr, Größe, Zimmertemperatur, Gegend
usw. - zum Vergleich. Mir erscheint das super wenig.
Abdul K. schrieb:> Und was hast du für ein Haus, Baujahr, Größe, Zimmertemperatur, Gegend> usw. - zum Vergleich. Mir erscheint das super wenig.
bei einem Niedrigenergiehaus ist das nicht unrealistisch. Das was man
damit an Heizkosten spart, hat man davor allerdings doppelt und dreifach
für Styropor ausgegeben...
Salewski schrieb:> Na ja, hier ging es aber eher um Privathaushalte in Deutschland. Dass> einige Länder Stromüberschuss aus Wasserkraft haben ist wahr, und dass> Industrie-Großkunden bei Überangebot Strom billig einkaufen können auch.> Ich zahle für Strom so rund 27 Cent je kWh, für Öl so um die 8 Cent --
Du zahlst nicht 27Cent für Strom, sondern eher 7 Cent für Strom und 20
Cent Steuern und Abgaben drauf.
Nachtstrom gibts bereits ab 5 Cent, zuzüglich Steuern und Abgaben...
Schreiber schrieb:> Du zahlst nicht 27Cent für Strom, sondern eher 7 Cent für Strom
noch weniger sogar:
npn schrieb:> Momentan liegt der Strompreis in der Spanne zwischen 2,5 und 3,5ct/kWh.> Den Rest des Verbraucherpreises legt der Kunde dafür drauf, daß die> Großverbraucher in der Industrie den Strom fast zu Nulltarif bekommen.
Schreiber schrieb:> Das stimmt so nicht. Heizen mit Strom ist günstiger wie heizen mit> Öl/Gas.
So pauschal ist das schlicht Blödsinn.
Es mag einzelne Ausnahmen für industrielle Extremanwendungen geben, bei
denen es sich lohnt, in der Weihnachtsnacht Strom in ernsthaften
Größenordnungen zu verbrauchen, weil man dann dafür sogar noch Geld
bekommt, aber für 99,99999% aller Anwender, egal, ob Industrie oder
Privat, ist Strom in D zum heizen teurer als Öl oder Gas.
Oliver
40e6 Betriebe gibt es ganz sicher auch nicht. Du wärst damit unter Null
;-)
Wollte nur mal vorführen, wie falsch solche Prozentangaben sein können.
Tja, Strombörse. Warum dürfen Haushalte nicht dort kaufen?
Abdul K. schrieb:> Tja, Strombörse. Warum dürfen Haushalte nicht dort kaufen?
Wie willst du mit deinem Hausanschluss die gekauften 10.000kWh im
geforderten Zeitfenster abnehmen?
npn schrieb:> Momentan liegt der Strompreis in der Spanne zwischen 2,5 und 3,5ct/kWh.> Den Rest des Verbraucherpreises legt der Kunde dafür drauf, daß die> Großverbraucher in der Industrie den Strom fast zu Nulltarif bekommen.
Na ja, mein Arbeitgeber ist zwar keine Aluminiumhütte, verbraucht aber
doch ganz ordentlich Strom. Der Preis dafür ist geringer als der für
Privathaushalte, änder doch sehr weit weg von "Nulltarif".
Strom in D ist teuer für alle.
Oliver
Oliver schrieb:> Strom in D ist teuer für alle.
Außer für die, die ihn billig kaufen :-)
Schau mal das PDF an. 3,5ct für 2015! Wenn du länger planen kannst
(2018), dann 3,2ct. Das sind die Preise, für die der Strom gehandelt
wird. Nur den Verbrauchern (vor allem den privaten) wird er teuer
weiterverkauft. Rate mal, warum... (Im Einkauf liegt der Gewinn)
http://vik.de/tl_files/downloads/public/eex/Terminmarkt.pdf
Oliver schrieb:> Strom in D ist teuer für alle.
Nö.
Strom für Grosskunden und Energieverschwender wird immer billiger,
subventioniert von Bürger.
Der prozentuale Unterschied zwischen Privatstrom und Gewerbestrom steigt
seit Privatisierung immer mehr, obwohl die technischen Unterschiede
gleich geblieben sind.
Aber beim Grosskunden unterbieten sich die Anbieter bis unter den
Selbstkostenpreis, der Bürger als Depp zahlts ja.
MaWin schrieb:> Ein Durchlauferhitzer.
Jo,
falls neue Leitung gelegt wird, dann gleich auf min. 27kW auslegen und
einen geregelten nehmen.
Garnicht erst mit 21kW anfangen.
Grüße
MaWin schrieb:> Strom für Grosskunden und Energieverschwender wird immer billiger,> subventioniert von Bürger.
Da wird überhaupt nichts subventioniert, sondern 100% Atom- und
Braunkohlestrom an Kunden mit Abnahmegarantie rund um die Uhr zu
kostendeckenden Preisen verkauft.
Aufpreise fallen an für:
1. Stromverbrauch bevorzugt zu ungünstigen Zeiten (=Mittags)
2. Keine langfristige Planungssicherheit
3. kein eigener 380kV Anschluss
4. Mindermengenaufschlag
Alles zusammen kostet Haushaltsstrom etwa 7 Cent/kWh, Nachtstrom ist
billiger. Der Rest sind Steuern und Abgaben...
MaWin schrieb:> Aber beim Grosskunden unterbieten sich die Anbieter bis unter den> Selbstkostenpreis, der Bürger als Depp zahlts ja.
Nein, die Preise sind kostendeckend. Der Bürger zahlt das, was die von
ihm gewählten Politiker auf seinen Wunsch beschlossen haben. Ökosteuer,
Solarzellen und Windräder etwa. Und selbstverständlich auch die vielen
anderen Abgaben...
Schreiber schrieb:> Da wird überhaupt nichts subventioniert, sondern 100% Atom- und> Braunkohlestrom an Kunden mit Abnahmegarantie rund um die Uhr zu> kostendeckenden Preisen verkauft.
Aha, und was zahlen Vattenfall und Co. für die Braunkohle? Die gehört
ja schließlich nicht diesen Vereinen. Für den Abbau derselben brauchen
sie unglaublich viel Strom! Wieviel Abgaben zahlen sie dafür? Klar,
keinerlei Subventionen.
Schreiber schrieb:> Nein, die Preise sind kostendeckend.
Mehr als das, mein Grundpreis liegt weit vom Börsenpreis entfernt.
Wahrscheinlich kauft mein Versorger immer im dämlichsten Moment ein,
Ich habe leider keinerlei Einfluss darauf.
zuio schrieb:> Abdul K. schrieb:>> Tja, Strombörse. Warum dürfen Haushalte nicht dort kaufen?>> Wie willst du mit deinem Hausanschluss die gekauften 10.000kWh im> geforderten Zeitfenster abnehmen?
Wie groß ist denn das Zeitfenster? Wenn im Jahr drei Fenster reichen,
wäre ich dabei.
Guido B. schrieb:> Schreiber schrieb:>> Nein, die Preise sind kostendeckend.>> Mehr als das, mein Grundpreis liegt weit vom Börsenpreis entfernt.> Wahrscheinlich kauft mein Versorger immer im dämlichsten Moment ein,> Ich habe leider keinerlei Einfluss darauf.
Der Versorger kauft dann wenn der Kunde es wünscht. Und die meisten
Kunden wünschen eben, dass morgens Strom zum Duschen (Durchlauferhitzer)
mittags zum Kochen und Abends zum Wäsche waschen geliefert wird.
Könnte man alle Kunden davon überzeugen ihren Stromverbrauch gleichmäßig
über den Tag zu verteilen (auch morgens um 4 Uhr...), dann wäre der
Strom billiger. Noch billiger wird er, wenn der Verbrauch nicht nur über
den Tag sondern zusätzlich auch übers Jahr verteilt und der Verbrauch im
vorraus angemeldet wird. Das ist dann der Baseloadpreis
Das wäre so, wenn die Beteiligten alle ein Ziel hätten. Haben sie aber
nicht! Umweltschutz und Verbraucherinteressen sind auf der Rangliste von
Unternehmen immer ganz unten!
Guido B. schrieb:> Wahrscheinlich kauft mein Versorger immer im dämlichsten Moment ein,
klar nachdem er schon einige Male verkauft hatte, irgendwie müssen die
EK Preise ja erklärt werden.
Abdul K. schrieb:> Das wäre so, wenn die Beteiligten alle ein Ziel hätten. Haben sie> aber> nicht! Umweltschutz und Verbraucherinteressen sind auf der Rangliste von> Unternehmen immer ganz unten!
Keineswegs, der Strommarkt heißt deshalb Markt, weil er wie ein
solchiger funktionieren würde, wenn sich Politiker nicht ständig in
diesen einmischten...
Ein Stromzähler mit Internetverbindung dazu und schon könnte dir ein
Stromanbieter (nachts) Strom zum Heizen zum Baseloadtarif +3-4 Cent
Netznutzungsgebüren abbieten. Würden sie auch machen, wenn es eine
hinreichende Nachfrage gäbe. Die gibt es aber nicht, weil die
generalprohibitiv hohen Steuern, Abgaben und Umlagen auf den Strompreis
genau das Unattraktiv machen.
Und wenn nicht Eon oder die Stadtwerke, dann halt ein anderer Anbieter.
Es gibt viele kleine, unabhängige Stromanbieter. Und sobald irgendwo
Geld zu verdienen ist, einer wird es sicher machen.
Abdul K. schrieb:> Elektrische Fußbodenheizung und Nachtstromtarif heißt doch kalte Füsse> tagsüber! Oder wie speicherst du?
Nachtstrom lohnt sich nicht mehr, der Preisunterschied ist nur minimal.
Bessere NAchtspeicherheizungen verwenden übrigens einen Wasserspeicher.
Also wie bei einer normalen Öl-/Gasheizung, nur dass der Heizkessel
durch einen großen Wassertank mit ein paar Heizstäben ersetzt wird.
Damit kann man dann auch eine vernünftige Nachtspeicher-Fußbodenheizung
bauen bei der die Füße weder am Morgen gebraten noch am Abend gefroren
werden
Abdul K. schrieb:> Eine Frage habe ich noch an ArnoR:> Elektrische Fußbodenheizung und Nachtstromtarif heißt doch kalte Füsse> tagsüber! Oder wie speicherst du?
Wenn Arno mit so wenig Energie zum Heizen auskommt, dann würde ich
schätzen, daß er in einem mehrstöckigen Haus wohnt und gerade mal eine
Aussenseite hat. Boden wird von der Wohnung darunter geheizt, Decke von
der darüber. Das Gleiche durch Wohnungen links und rechts. Wenn dann die
Aussenwand noch gut gedämmt ist, dann ist der Verbrauch durchaus
realistisch.
In dem Fall reicht auch die Trägheit der Decken und Wände, daß die
Temperatur über einen Tag ohne Heizen gerade mal um 1 Grad abnimmt.
Schreiber schrieb:> Nachtstrom lohnt sich nicht mehr, der Preisunterschied ist nur minimal.
weniger als die hälfte sie also minimal?
> Bessere NAchtspeicherheizungen verwenden übrigens einen Wasserspeicher.
dann hat man ja die Nachteile der Heizung wieder( Pumpen, Wassertank,
Wartung usw)
> Also wie bei einer normalen Öl-/Gasheizung, nur dass der Heizkessel> durch einen großen Wassertank mit ein paar Heizstäben ersetzt wird.> Damit kann man dann auch eine vernünftige Nachtspeicher-Fußbodenheizung> bauen bei der die Füße weder am Morgen gebraten noch am Abend gefroren> werden
einfach den Estrich dicker machen und schon ist er so träge, er über den
Tag gleichmäßig war ist.
>Keineswegs, der Strommarkt heißt deshalb Markt, weil er wie ein>solchiger funktionieren würde, wenn sich Politiker nicht ständig in>diesen einmischten...
...dann würde er genauso funktionieren wie es die Versorger wollen.
Ist in der Regel auch der Fall und eine gute Begründung für dessen
Zustand bzw. die Preise.
Ein bisschen weniger Naivität und etwas weniger Glaube (an die freien
Kräfte des Marktes) könnten hier ebenfalls helfen.
?!? schrieb:> Oliver schrieb:>> Strom in D ist teuer für alle.>> Außer für die, die ihn billig kaufen :-)> Schau mal das PDF an. 3,5ct für 2015! Wenn du länger planen kannst> (2018), dann 3,2ct. Das sind die Preise, für die der Strom gehandelt> wird. Nur den Verbrauchern (vor allem den privaten) wird er teuer> weiterverkauft. Rate mal, warum... (Im Einkauf liegt der Gewinn)> http://vik.de/tl_files/downloads/public/eex/Terminmarkt.pdf
Du hast nix verstanden...
Ja, Strom für Privatkunden ist deutlich teurer, als für Großabnehmer.
Aber niemand bezahlt für Strom nur die Kosten, für die er an der Börse
gehandelt wird.
Die Daten, die Wikipedia hier zeigt, sind realistisch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Strompreis#H.C3.B6he_des_Strompreises_f.C3.BCr_industrielle_Abnehmer
Oliver
Peter II schrieb:> einfach den Estrich dicker machen und schon ist er so träge, er über den> Tag gleichmäßig war ist.
Blöde Idee, dann dauert es bei einem Temperaturwechsel entsprechend
länger bis die Heizung die Wärmemenge anpassen kann.
Das Problem hat eine Fussbodenheizung ja jetzt schon. Wenn die Sonne
scheint und die Temperatur gegenüber nachts um 15° raufgeht (Hat man vor
allem im Februar), dann wird man bis Abends gekocht, am nächsten Morgen
ist dann eher kalt in der Wohnung. Bleibts dann nebelig und die
Temperatur steigt tagsüber nicht dann braucht man die Wärme.
Insofern hilft auch eine lernfähige Regelung hier nicht, da die
Störgröße (Sonne oder Nebel) eben "unpredictable" sind.
Die Logik daß Pumpe und Pufferspeicher aufwändig sind, aber eine dicker
Estrich nicht, kann ich auch nicht ganz folgen.
Udo Schmitt schrieb:> Blöde Idee, dann dauert es bei einem Temperaturwechsel entsprechend> länger bis die Heizung die Wärmemenge anpassen kann.
wenn das System so träge ist, dann ändert auch die Sonne nicht mal
schnell die Temperatur.
Ein Nachteil ist, das man nicht schnell die Temperatur ändern kann. Man
kann damit also nicht abends im Kinderzimmer die Temperatur senken.
Udo Schmitt schrieb:> Die Logik daß Pumpe und Pufferspeicher aufwändig sind, aber eine dicker> Estrich nicht, kann ich auch nicht ganz folgen.
wer braucht weniger Wartung?
Morgen Leute,
Da ja nu fast die ganze Heizungstechnik ohne wirklichen Erkenntnisgewinn
durch is.
Könnte man nicht für diese und ähnliche Fragestellungen Spice-Modelle
erstellen und simulieren (z.B. in LT Spice)? Oder weitergedacht, eine
Simulationsumgebung schaffen um Haustechnik (von der Fasadendämmungf bis
zum hydraulischen Abgleich )für das entsprechende Haus speziell zu
dimensionieren. Ich meine das so, dass man von den entsprechenden
Fachfirmen ja immer nur das als Ultima Ratio verkauft bekommt was ihnen
den größten Gewinn bei kleinstem Aufwand bringt. Aber das Gesamtsystem
"Haus" bleibt außen vor. Oder gibt es so etwas schon?
Gruß Bernd
Peter II schrieb:> wenn das System so träge ist, dann ändert auch die Sonne nicht mal> schnell die Temperatur.
Warst du schon mal in einer Wohnung mit großer Fensterfläche Südseitig
und Fussbodenheizung, im Februar mit -10°C nachts und Sonne und +6°
Tagsüber?
[ ] nein
Peter II schrieb:> wer braucht weniger Wartung?
Schon mal daran gedacht dass nicht alles Neubauten sind? Ausserdem nur
um Wartung zu sparen baue ich mir keine Heizung ein, die eine Trägheit
von 12 Stunden hat und die dreifachen Kosten zum Heizen.
Ausserdem ist Elektroheizung schon bei der Betrachtung des
Gesamtwirkungsgrads völlig unakzeptabel, solange der Strom nicht aus
Wind oder Sonne kommt. Das Kraftwerk hat 30-50° Wirkungsgrad, mehr geht
nicht siehe Hauptsätze der Thermodynamik. Dazu kommen 10-30% Verluste
für die Übertragung, also ein Gesamtwirkungsgrad von 20-40% bei
Verwendung fossiler Energie.
Bei einer Gastherme stehen dagegegen ein technischer Wirkungsgrad von
bis zu 105% bei Brennwertgeräten.
Also wenn schon mit Strom heizen, dann Wärmepumpen, aber dann bist du
wieder bei einer Heizung mit Wasserkreislauf, weil es nichts besseres
gibt.
Man kann ja in jedes Zimmer ne kleinere Luft-Klimaanlage setzen. Eine
die auch revers-Betrieb macht (also Heizen kann). Vorteil sind die
geringen Einstiegskosten und wenn eine ausfällt, betrifft das nur ein
Zimmer und notfalls kann die Tür da aufstehen. Einbauen kann man es beim
Eigenheim auch selber.
Udo Schmitt schrieb:>> wer braucht weniger Wartung?>> Schon mal daran gedacht dass nicht alles Neubauten sind? Ausserdem nur> um Wartung zu sparen baue ich mir keine Heizung ein, die eine Trägheit> von 12 Stunden hat und die dreifachen Kosten zum Heizen.
wie anderen oben schon geschrieben haben, ist sind nicht die dreifachen
kosten.
Wir haben ein Fussbodenspeicherheizung mit dicken Estrich, ich kann also
wirklich etwas dazu sagen.
Und wenn die Sonne stark scheint, wird es etwas wärmer, wie bei jeder
anderen Heizung aber auch.
Gras und Öl zu verbrennen ist auch nicht schlau, Strom wird immer
"grüner" Öl bleibt dreckig.
Spätestens wenn nach 15Jahre eine neue Therme fällig ist, gleichen sich
die kosten wieder an.
Udo Schmitt schrieb:> Das Kraftwerk hat 30-50° Wirkungsgrad, mehr geht> nicht siehe Hauptsätze der Thermodynamik. Dazu kommen 10-30% Verluste> für die Übertragung, also ein Gesamtwirkungsgrad von 20-40% bei> Verwendung fossiler Energie.> Bei einer Gastherme stehen dagegegen ein technischer Wirkungsgrad von> bis zu 105% bei Brennwertgeräten.
Klar doch, Gas muss auch nicht transportiert werden, verdichtet werden.
Es gibt keine Reibung in den Rohren.
Und wie soll man 105% Wirkungsgrad schaffen? Woher sollen die 5% kommen,
oder meinst du eine Gas-Wärmepumpe.
Und wenn du schon so anfängst, dann nehm ich einfach Solarzellen und
schon habe ich 1000% Wirkungsgrad mit einer Elektroheizung.
Peter II schrieb:> Und wie soll man 105% Wirkungsgrad schaffen? Woher sollen die 5% kommen,> oder meinst du eine Gas-Wärmepumpe.
Wenn du nicht mal weisst was ein technischer Wirkungsgrad und ein
Brennwertgerät ist, macht es keinen Sinn hier weiterzudiskutieren.
Bleib bei deiner 10cm Estrich E-Fussbodenheizung, wenn du damit
glücklich bist.
Peter II schrieb:> Und wenn du schon so anfängst, dann nehm ich einfach Solarzellen und> schon habe ich 1000% Wirkungsgrad mit einer Elektroheizung.
Vor allem nachts.
Peter II schrieb:> Gras und Öl zu verbrennen ist auch nicht schlau, Strom wird immer> "grüner" Öl bleibt dreckig.
Biogas ist dir auch kein Begriff?
Die Welt ist größer als du denkst :-)
Abdul K. schrieb:> Man kann ja in jedes Zimmer ne kleinere Luft-Klimaanlage setzen. Eine> die auch revers-Betrieb macht (also Heizen kann).
Da sollte man aber auch im Hinterkopf haben, dass die Geräte eher eine
kürzere Lebensdauer und höhere Wartungskosten haben. Auch sind mehrere
kleine Geräte normalerweise schlechter vom Wirkungsgrad als ein
größeres.
Auch hast du nicht immer zu jedem Zimmer einen Aussenwandanschluss
(Mehrfamilienhaus, Brandschutzmauer)
Dann sind Pusteheizungen auch nicht jedermanns Sache.
Die Klimaanlage im Sommer ist natürlich genial :-)
Udo Schmitt schrieb:> Wenn du nicht mal weisst was ein technischer Wirkungsgrad und ein> Brennwertgerät ist, macht es keinen Sinn hier weiterzudiskutieren.
du scheinst es ja genau zu wissen.
die mehr als 100% kommen nur wegen dem Vergleich zwischen Brennwert und
Heizwert.
> Peter II schrieb:> > Und wenn du schon so anfängst, dann nehm ich einfach Solarzellen und> > schon habe ich 1000% Wirkungsgrad mit einer Elektroheizung.> Vor allem nachts.
bei einer Speicherheizung kann auch Tagsüber speichern
> Peter II schrieb:> > Gras und Öl zu verbrennen ist auch nicht schlau, Strom wird immer> > "grüner" Öl bleibt dreckig.> Biogas ist dir auch kein Begriff?
doch genauso wie Windenergie und Solarstrom und "BioStrom"
Nur das sich Strom auch noch einfache Transportieren lässt
> Die Welt ist größer als du denkst :-)
das muss der sagen, der behauptet die Kosten sind drei mal größer.
Udo Schmitt schrieb:> Also wenn schon mit Strom heizen, dann Wärmepumpen, aber dann bist du> wieder bei einer Heizung mit Wasserkreislauf, weil es nichts besseres> gibt.
nicht zwingend, es gibt auch Luft-Luft Wärmepumpen, also im Prinzip eine
auf "heizen" optimierte Klimaanlage. Gegenüber einer normalen
Luft-Wasser-WP spart man damit sogar Strom. Bei Niedrigenergiehäusern
nicht uninteressant.
Oliver S. schrieb:> Ja, Strom für Privatkunden ist deutlich teurer, als für Großabnehmer.> Aber niemand bezahlt für Strom nur die Kosten, für die er an der Börse> gehandelt wird.
Oh doch, diese Preise sind realistisch und entsprechen dem was
Gewerbekunden zahlen. Vorrausgesetzt sie haben ein passendes Lastprofil,
einen eigenen 380kV(!!!) Stromanschluss und einen angemessenen
Verbrauch. Schon mit einer kleinen Aluminiumhütte bewegt man sich in
diesem Bereich...
Wer bereit ist auf Anforderung zeitweise (mittags weniger...) seinen
Verbrauch anzupassen, der zahlt sogar noch weniger.
Oliver schrieb:> Daher ist es auch besser die kalte Milch sofort in den heißen Kaffee zu> kippen und ihn dann stehen zu lassen als umgekehrt ;-)
nope. die energieabgabe steigt mit einem größeren ungleichgewicht.
sprich: dein kaffe kühlt schneller von 80° auf 70 als von 30 auf 20 (in
20° umgebungstemperatur).
es ist also besser die milch so spät wie möglich in den kaffe zu gießen.
am besten ist allerdings milchpulver, denn das wird nicht sauer :)
Hä,
ich glaub du hast den Sinn nicht geblickt, es geht nicht um Kalten
Kaffee sodnern den Kaffee für die Längste Zeit auf Trinktemperatur zu
haben.
MfG
ich
Schreiber schrieb:> Schon mit einer kleinen Aluminiumhütte bewegt man sich in> diesem Bereich...
;)
Was uns wieder zu den 99,9999% Kunden bringt, die das nicht erfüllen.
Oliver
Abdul K. schrieb:> Elektrische Fußbodenheizung und Nachtstromtarif heißt doch kalte Füsse> tagsüber! Oder wie speicherst du?
Die Heizleiter sind in einer 12cm faserverstärken Betonschicht
eingebettet, die darunter 12cm Styroporisolation auf Stahlbetondecke
hat. Die Speicherung geschieht also in der Faserbetonschicht +
Bodenfliesen. Die Temperaturabsenkung bis abends ist zur Zeit etwa 0,5°,
im rchtigen W1nter etwa 1°.
Udo Schmitt schrieb:> Wenn Arno mit so wenig Energie zum Heizen auskommt, dann würde ich> schätzen, daß er in einem mehrstöckigen Haus wohnt und gerade mal eine> Aussenseite hat.Boden wird von der Wohnung darunter geheizt, Decke von> der darüber. Das Gleiche durch Wohnungen links und rechts.
Nein, FEH.
> Wenn dann die> Aussenwand noch gut gedämmt ist, dann ist der Verbrauch durchaus> realistisch.
Wände: Innenputz + 36cm Poroton + WDVS, Fenster 3,5-fach verglast.
> In dem Fall reicht auch die Trägheit der Decken und Wände, daß die> Temperatur über einen Tag ohne Heizen gerade mal um 1 Grad abnimmt.
Ja.
ArnoR schrieb:> Wände: Innenputz + 36cm Poroton + WDVS, Fenster 3,5-fach verglast.
Ok, das macht Sinn.
Der Stromverbrauch war aber nur der Nachtstrom, nicht dein
Gesamtstromverbrauch?
Ansonsten muss ich mir echt Gedanken über unseren Stromverbrauch machen
:-)
Hast du auch eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung?
Udo Schmitt schrieb:> Der Stromverbrauch war aber nur der Nachtstrom, nicht dein> Gesamtstromverbrauch?
Ja, nur Nachtstrom, der normale Stromverbrauch ist viel niedriger, so
ca. 1200kWh/a.
Udo Schmitt schrieb:> Ausserdem ist Elektroheizung schon bei der Betrachtung des> Gesamtwirkungsgrads völlig unakzeptabel, solange der Strom nicht aus> Wind oder Sonne kommt. Das Kraftwerk hat 30-50° Wirkungsgrad, mehr geht> nicht siehe Hauptsätze der Thermodynamik. Dazu kommen 10-30% Verluste> für die Übertragung, also ein Gesamtwirkungsgrad von 20-40% bei> Verwendung fossiler Energie.
Deshalb ist u.a. Genehmigungsvoraussetzung, dass durch geeignete
Maßnahmen (Isolation, Wärmerückgewinnung...) der resultierende
Primärenergiebedarf eines elektrisch geheizten Hauses nicht größer als
der eines direkt mit Gas oder Öl geheizten sein darf.
ArnoR schrieb:> Abdul K. schrieb:>> Elektrische Fußbodenheizung und Nachtstromtarif heißt doch kalte Füsse>> tagsüber! Oder wie speicherst du?>> Die Heizleiter sind in einer 12cm faserverstärken Betonschicht> eingebettet, die darunter 12cm Styroporisolation auf Stahlbetondecke> hat. Die Speicherung geschieht also in der Faserbetonschicht +> Bodenfliesen. Die Temperaturabsenkung bis abends ist zur Zeit etwa 0,5°,> im rchtigen W1nter etwa 1°.>
Danke! Jetzt habe ich endlich auch mal ne sinnvolle Verwendung für
Fliesen.
Udo Schmitt schrieb:> Warum, hast du Teppichböden in Bad und Küche?
Möglicherweise auch Laminat, (lackierter) Sichtbeton, PVC oder Holz.
Ein sachgerecht verarbeiterer Parkettboden kann durchaus
Badezimmertauglich sein. Feuchtigkeitsbeständige Tropenhölzer und
geeignete Lacke gibt es jedenfalls.
Einige Designer bauen sogar Badewannen aus Holz, das ganze dann dick mit
Glasfasermatten und Epoxydharz beschichtet damit nichts gammelt und es
dicht bleibt...
Peter Dannegger schrieb:> Für den Mieter ist ständig heißes Wasser am günstigsten.> Dann kann er viel kaltes Wasser dazumischen und hat weniger> Warmwasserverbrauch.
Vielleicht für einen H4-Empfänger, dessen Stromrechnung die
Allgemeinheit zahlt....
Ansonsten: good joke!
Nebenbei: Wir haben eine neue Gasheizung kaufen (müssen). Vor Jahren
hatte ich schon mal überlegt, ob nicht ein Durchlauferhitzer sinnvoller
wäre als ein Boiler. Der Monteur "überzeugte" mich jedoch wieder von
einer Boiler-Anlage.
Nun ist es so, dass wir bisher kein Schwerkraftventil hatten und auch
keine Zirkulationspumpe und so die WW-Leitungen durch
Konvektionsströmung ständig warm waren. Sicher keine tolle Lösung.
Nun haben wir eine Zirkulationspumpe, die aber Geräusche auf die
Wasserleitung überträgt, so dass man es im Schlafzimmer hört (stört).
Die Pumpe, an sich eine Super-Supder-Selbstlern-Sparversion mit
Intelligenz, hängt nun an einer Zeitschaltuhr und geht einmal am Tag für
ne Minute an, wor der Zeit, wo wir alle duschen.
Der Boiler kühlt natürlich immer wieder aus. Die Strahlungsleistung geht
mit T^4.
Insofern ist es vernünftig, möglichst niedrige Temperaturen zu haben.
Da es sehr umständlich ist, den Boiler hochzuheizen, wenn man mal
außerplanmäßig duschen möchte, äargere ich mich im Nachhinein, dass ich
keinen Durchlauferhitzer genommen habe: Energie hätte ich gespart. Und
die Wasserverluste, die durch das Vorwärmen der Rohre entstehen, habe
ich jetzt ja auch.
Also: Boiler möglichst kalt!
Guido B. schrieb:> Schreiber schrieb:>> Da wird überhaupt nichts subventioniert, sondern 100% Atom- und>> Braunkohlestrom an Kunden mit Abnahmegarantie rund um die Uhr zu>> kostendeckenden Preisen verkauft.>> Aha, und was zahlen Vattenfall und Co. für die Braunkohle? Die gehört> ja schließlich nicht diesen Vereinen. Für den Abbau derselben brauchen> sie unglaublich viel Strom! Wieviel Abgaben zahlen sie dafür? Klar,> keinerlei Subventionen.
Sie könnten doch ihren eigenen Strom dafür verbraten, den sie über ihre
eigenen Leitungen schicken -> interner Verbrauch.
Udo Schmitt schrieb:> Abdul K. schrieb:>> Danke! Jetzt habe ich endlich auch mal ne sinnvolle Verwendung für>> Fliesen.>> Warum, hast du Teppichböden in Bad und Küche?
Naja, ein Haus von 1920, mit Stall und Scheunenbereich zu Wohnraum
umfunktioniert. Also ne ewige Baustelle.
Fliesen sind teuer, kalt und brechen leicht. Auch Dinge die drauffallen,
gehen oft in Scherben auf.
Da kommt die vorteilshafte Eigenschaft Wärmespeicherfähigkeit doch recht
gut an.
ArnoR schrieb:> Udo Schmitt schrieb:>> Strom ohne Wärmepumpe rechnet sich definitiv derzeit nicht.>> Kann ich nicht sagen. 2012 Verbrauch E-Heizung: 3.264kWh=518,47€ Brutto,> Nachtstromtarif. Das gesamte Haus hat elektrische Fußbodenheizung, mit> den von PeterII genannten Vorteilen.> Ich muss immmer nur ganz breit grinsen, wenn ich lese wie schlecht es> mir mit der Heizung gehen müsste.
3MWh ist ja auch Niedrigenergiehaus-standard, insofern du nicht in einer
Besenkammer lebst. Ein Durchschnittshaus aus den 90eern-2000ern hat eher
15-17MWh Heizenergiebedarf.
Hier in München würde das mit Nachtstrom (0,22€/kWh) also 3700€/Jahr
kosten.
Mit Pellet-Heizung wären das 850€/Jahr. Dazu kommen noch 350€
Wartung&Schlotfeger. Die Heizung selbst kostet rund 8000€. Eine
Pellet-heizung hat sich also nach 4 Jahren gelohnt, selbst wenn die
Elektroheizung komplett umsonst wäre...
Dazu kommt noch, dass man für den HT-Strom dann 0,31€/kWH löhnen muss.
Wir haben eine gemeinschafts-Pellet Heizung. Damit teilen sich die
Wartungskosten auf 12 Parteien auf und wir bestellen Pellets in großen
Mengen (Billiger). Wir zahlen für 100m² etwas unter 300€ Heizkosten im
Jahr inkl. Warmwasser..
J. Ad. schrieb:> argere ich mich im Nachhinein, dass ich keinen Durchlauferhitzer> genommen habe:
Bau im Bad einen Clage DEX (muss ja nicht neu sein) in die
Warmwasserleitung und stell die Zirkulation ab. Der DEX heizt am Anfang
und regelt dann runter wenn billiges gasgeheiztes warmes Wasser kommt.
arnoR schrieb:> Kann ich nicht sagen. 2012 Verbrauch E-Heizung: 3.264kWh=518,47€ Brutto,
D.h. ich hätte 175 EUR Heizkosten für dieselbe Hundehütte, nicht
monatlich sondern jährlich, oder ich dürfte 9MWh verbrauchen für deine
Heizkosten.
Fabian F. schrieb:> Wir haben eine gemeinschafts-Pellet Heizung. Damit teilen sich die> Wartungskosten auf 12 Parteien auf und wir bestellen Pellets in großen> Mengen (Billiger).
Verständlich, wenn man gleich eine ganze LKW-Ladung Pellets aus Polen,
Weißrussland oder der Ukraine kommen lassen kann. Natürlich nur mit Holz
aus ökologisch optimierter Forstwirtschaft und Umweltschonend
transportiert...
Hallo,
alles sehr interessant zu lesen.
Letztendlich kann man sagen: Wärme, egal wie erzeugt bzw. wie die
Absenkung möglichst gering gehalten wird (Isomaßnahmen, häufige Wartung)
ist teuer - zum Großteil für den privaten Anwender durch irgendwelche
Abgaben und Steuern.
Was bedeutet dass ?
Mann sollte versuchen sich so zu prägen das man sich auch bei geringeren
Temperaturen wohl fühlt (auch die Familie).
Aber: Man lebt nur einmal (alles andere ist Religion), Geld ist dafür da
ausgegeben zu werden, wenn es einen Sinn des Lebens geben sollte liegt
er darin das leben zu genießen- sich wohl zu fühlen.
mfg
Susa
J. Ad. schrieb:> Also: Boiler möglichst kalt!
Schon mal an Legionellen gedacht?
Lies dir mal dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Legionellen
Abschnitt: "Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums"
durch.
Ich möchte bei dir nicht duschen....
MaWin schrieb:> Bau im Bad einen Clage DEX (muss ja nicht neu sein) in die> Warmwasserleitung und stell die Zirkulation ab. Der DEX heizt am Anfang> und regelt dann runter wenn billiges gasgeheiztes warmes Wasser kommt.
Gas geheiztes Wasser wird dann ein paar Cent billiger sein als die
Elektroheizung, nur reichr der Durchfluss f. Badewanne?
DEX:Installation festgelegt: 18, 21, 24 oder 27 kW 400 V,
Leistung: ca. 8 l / min, 20 °C bis 60 °C
Einstellung auf 20 Grad würde ich wegen der Legionellen vermeiden und
Zirkulation "einfach totlegen" heißt, das sie in einiger Zeit drin
vermoost sein wird.
MaWin schrieb:> D.h. ich hätte 175 EUR Heizkosten für dieselbe Hundehütte, nicht> monatlich sondern jährlich, oder ich dürfte 9MWh verbrauchen für deine> Heizkosten.
Nein, du hast die Nebenkosten weggelassen: Schornsteinfeger, Wartung,
staatlich verordneter Thermenaustausch, der elektrische Verbrauch der
Gas-/ÖL-/Pelletheizung (Steuerung, Umwälzpumpen)... Dazu kommen die
viel geringeren Errichtungskosten gegenüber einer Gas- oder
Öl-Fußbodenheizung.
Die Zählergebühr (~50€) ist in meinen oben angegebenen Kosten übrigens
enthalten, so dass die reinen Verbrauchskosten auch nochmal niedriger
sind.
... schrieb:> J. Ad. schrieb:>> Also: Boiler möglichst kalt!>> Schon mal an Legionellen gedacht?> Lies dir mal dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Legionellen> Abschnitt: "Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums"> durch.> Ich möchte bei dir nicht duschen....
Brauchst du auch nicht. Die heutigen Anlagen haben einen
Legionellenprogramm welches ohnehin jede Woche einmal den Boiler volle
Lotte hochjagt - so macht ea auch unsere Anlage.
Wirklich sinnvoll ist das Hochheizen aber auch nur dann, wenn ich jedes
Warmwasserventil im Haus öffne und dann so lange warte, bis das 70°C
heiße Wasser dann auch aus dem Hahn kommt. Sonst gammelt ein Seitenarm
der Leitung fürs Gästeklo monate- oder jahrelang vor sich hin...
Von solchen Maßnahmen habe ich noch nie gehört, dass das einer so machen
würde. Das Boilerheizen ohne Leitungsspülung ist doch blinder
Aktionismus.
Insofern halte ich das Legionellengerede eher von der Wartungs- und
Heizungsindustrielobby induziert.
...aber trotzdem Dank für den Link. Was bei uns der Fall ist: die
Kaltwasserleitung zur Küche liegt wohl nahe der Heizungsrohre im
Installationsschacht. Daher ist das "Kalt"-Wasser in der Küche am Anfang
stets lauwarm - und da hilft auch kein Tetzelsches Ablass-Boilerheizen.
Eine UV-Station, wie im Artikel beschrieben, fände ich da viel
sinnvoller, muss mich mal schlau machen was so was kostet.
J. Ad. schrieb:> Die heutigen Anlagen haben einen> Legionellenprogramm welches ohnehin jede Woche einmal den Boiler volle> Lotte hochjagt - so macht ea auch unsere Anlage.
Davon hast du in deinem Beitrag aber nichts geschrieben.
> Wirklich sinnvoll ist das Hochheizen aber auch nur dann, wenn ich jedes> Warmwasserventil im Haus öffne und dann so lange warte, bis das 70°C> heiße Wasser dann auch aus dem Hahn kommt. Sonst gammelt ein Seitenarm> der Leitung fürs Gästeklo monate- oder jahrelang vor sich hin...
Jede Anlage hat mehr oder weniger Legionellen. Wie immer: die Menge
macht es.
Einmal ordentlich durchheizen das Ding, und die Wärme hält für Wochen.
Spart ne Menge Energie!(kleiner Scherz)
Gibt es eigentlich auch einphasige Durchlauferhitzer? Zum Händewaschen
z.B. reicht echt auch ein winziger Wasserstrahl mit 40°.
Peter II schrieb:> schön aber zum waschen schon etwas wenig>> MCX 3: 3,5 kW 230 V (ca. 2,0 l /min, 35 bis 45 °C) mit Schuko-Stecker
Was reicht dir denn daran nicht? Schon mal probiert? Übrigens, die Frage
war "einphasig*, nicht Schuko-Stecker. Und da gehen die bis 5,7kW.
0815 schrieb:> Z.B. für die Laube ist das weit besser als die ollen Boiler.
die die Laube einen ordentlichen Stromanschluss hat, ja.
Ich kenne auch Lauben, da wird das licht schon dunkel wenn der Boiler
angeht.
Peter II schrieb:> ArnoR schrieb:>> http://www.clage.de/de/produkte/klein-durchlauferhitzer/produktliste.php>> schön aber zum waschen schon etwas wenig>> MCX 3: 3,5 kW 230 V (ca. 2,0 l /min, 35 bis 45 °C) mit Schuko-Stecker
Die mancherorts üblichen Duschköpfe mit eingebautem Durchlauferhitzer
sind auch einphasig und haben 9kW. Zum Duschen optimal, doch sollte man
den Duschkopf hoch genug anbringen!
Schreiber schrieb:> Zum Duschen optimal, doch sollte man> den Duschkopf hoch genug anbringen!
warum? Im Fehlerfall kommt der Strom auch mit dem Wasser runter.
Aber in DE mit den Installationszohnen müssten man sie mit
Niederspannung betreiben. 9KW bei 36V 250A. - wird halt etwas dicker
die Zuleitung.
Peter II schrieb:> Aber in DE mit den Installationszohnen müssten man sie mit> Niederspannung betreiben. 9KW bei 36V 250A. - wird halt etwas dicker> die Zuleitung.
Nimmt man das Kupferrohr der Installation :-)
oszi40 schrieb:> Gas geheiztes Wasser wird dann ein paar Cent billiger sein als die> Elektroheizung, nur reichr der Durchfluss f. Badewanne?> DEX:Installation festgelegt: 18, 21, 24 oder 27 kW 400 V,> Leistung: ca. 8 l / min, 20 °C bis 60 °C
Bei einem 21kW DLE ? Klar, er wird aber die Wanne gar nicht voll machen
müssen, da nach spätestens 10 Litern das warme Wasser der Gasheizung da
ist. Viele Gasheizungen haben geringere Leistung. Es geht um die paar
Cent, aber auch um den Komfort sofort warmes Wasser zu haben, ohne die
ca. 1000kWh die die Zirkulation kostet.
> Einstellung auf 20 Grad würde ich wegen der Legionellen vermeiden und> Zirkulation "einfach totlegen" heißt, das sie in einiger Zeit drin> vermoost sein wird.
Unsinn.
Wenn die Zirkulation abgestellt ist, gehen 2 Rohre zur Zapfstelle, der
ehemalige Hinlauf und der ehemalige Rücklauf, und durch beide fliesst
das Wasser zum Hahn, wird also regelmässig (aber halb so oft)
gewechselt.
Nix totlegen, nix Moos.
Und Legionellen im Durchlauferhitzer, you must be kidding, da gibt es
keine, zumal in Einfamilienhäusern noch nie ein Legionellenproblem
beschrieben wurde. Aber immer schön FUD verbreiten, klar...
ArnoR schrieb:> MaWin schrieb:>> D.h. ich hätte 175 EUR Heizkosten für dieselbe Hundehütte, nicht>> monatlich sondern jährlich, oder ich dürfte 9MWh verbrauchen für deine>> Heizkosten.>> Nein, du hast die Nebenkosten weggelassen: Schornsteinfeger, Wartung,> staatlich verordneter Thermenaustausch, der elektrische Verbrauch der> Gas-/ÖL-/Pelletheizung (Steuerung, Umwälzpumpen)... Dazu kommen die> viel geringeren Errichtungskosten gegenüber einer Gas- oder> Öl-Fußbodenheizung.>> Die Zählergebühr (~50€) ist in meinen oben angegebenen Kosten übrigens> enthalten, so dass die reinen Verbrauchskosten auch nochmal niedriger> sind.
Nein, ich habe Fernheizung. Kein Schornstein, nicht mal eine Pumpe, kein
Thermentausch, und keine Errichtungskosten ausser den Heizkörpern, und
das bei 6ct/kWh Kosten.
Die Leute in den Neubauten mit Erdwärmpumpe haben sich auch mal
bequatschen lassen, daß Heizen mit Strom durch eine Gute Idee sei. Der
erste Winter war dann auch gleich ein knackiger, die Erdwärme reichte
nicht, man musste Elektro (weil es ja weder Gas noch Öl noch Fernwärme
noch Kaminöfen gab) -heizungen in jeden Raum stellen um ihn zumutbar
bewohnbar (mindestens 18 GradC) zu bekommen.
Manche zahlen noch heute die Heizkosten von 12000 EUR aus dem Jahr ab...
ArnoR schrieb:> Nein, du hast die Nebenkosten weggelassen: Schornsteinfeger, Wartung,> staatlich verordneter Thermenaustausch, der elektrische Verbrauch der> Gas-/ÖL-/Pelletheizung (Steuerung, Umwälzpumpen)... Dazu kommen die> viel geringeren Errichtungskosten gegenüber einer Gas- oder> Öl-Fußbodenheizung.>> Die Zählergebühr (~50€) ist in meinen oben angegebenen Kosten übrigens> enthalten, so dass die reinen Verbrauchskosten auch nochmal niedriger> sind.
Wenn dein Heizungsbauer goldene Zähne hat, sollte man den vielleicht
meiden. Was erwartest du für Wartungskosten??
Wir hatt bei unserer Pelletanlage 120€ Schornsteinfeger 80€ Strom.
Theroretisch noch 200€ Wartung, die mache ich aber selber.
Ergo 200€ Betriebskosten/12 Wohnungen=16€
Pellets kosten 0,045€/kWH (*3300kWh)->148€
Gesamt würde es also 164€/Jahr kosten.
Ich nehme an mit "staatlich verordneter Thermenaustausch" meinst du die
EnEV II, die ab 2015 vorscheibt, das Heizkessel älter als 30 Jahre
getauscht werden müssen?
Ok, also nehmen wir mal eine Abschreibung über 30 Jahre an(Auch wenn es
vermutlich keine weitere derartige Vorschrift geben wird, nachdem
moderne Brennwertkessel nahe am physikalisch maximalen Wirkungsgrad
sind) 8300€/30a->276€ Jahr. Wieder aufgeteilt auf 12 Parteien->23€
Insgesamt also 171€/Jahr
Mavin lag also mit seinen 175€/Jahr sehr gut.
MaWin schrieb:> Manche zahlen noch heute die Heizkosten von 12000 EUR aus dem Jahr ab
bei 4 Monaten Winter sind das bei 30cnt je kWh sind das ca. 13kW
wer sein Haus mit 13kW Heizern nicht warm bekommt, wohnt in einem
Schloss oder hat vergessen die Fenster zu schließen.
Peter II schrieb:> Schreiber schrieb:>> Zum Duschen optimal, doch sollte man>> den Duschkopf hoch genug anbringen!>> warum? Im Fehlerfall kommt der Strom auch mit dem Wasser runter.
weil das Blankdrahtdurchlauferhitzer sind und die Erdung dem
ortsüblichen entspricht. Wer an den Duschkopf langt bekommt auch ohne
Fehler eine gewischt...
ArnoR schrieb:> Peter II schrieb:>> schön aber zum waschen schon etwas wenig>>>> MCX 3: 3,5 kW 230 V (ca. 2,0 l /min, 35 bis 45 °C) mit Schuko-Stecker>> Was reicht dir denn daran nicht? Schon mal probiert? Übrigens, die Frage> war "einphasig*, nicht Schuko-Stecker. Und da gehen die bis 5,7kW.
Ich hab' hier in einem Gästeklo einen 5,7kW-Clage einphasig an einer
Herdanschlussdose hängen. Zum Händewaschen reicht's gut, auch wenn man
mit verölten Fingern ankommt - aber mehr auch nicht. Im Winter wird das
Wasser warm, man läuft aber garantiert nicht Gefahr, sich die Pfoten zu
verbrühen - von "heiß" kann keine Rede sein. Und bei dieser Leistung
reicht weder eine 16A-Sicherung noch die häufig dahinter verbaute
3x1,5mm²-Leitung aus, also muss man die Installation von dem Ding schon
im Auge haben, bevor man Fliesen an die Wand klebt...
Auf Arbeit hängen in ein paar von den 3,5kW-Teilen in den Waschräumen
herum - deren Heizleistung ist im Winter kaum zu bemerken.
J. Ad. schrieb:>> weil das Blankdrahtdurchlauferhitzer sind und die Erdung dem>> ortsüblichen entspricht. Wer an den Duschkopf langt bekommt auch ohne>> Fehler eine gewischt...>> Aha, wieder was gelernt!>> Pietät Stiebel&Eltron:
...weil die Duschkopfdurchlauferhitzer NICHT von Stiebel&Eltron stammen,
sondern ein meist südamerikanisches Nichtqualitätserzeugniss sind. Der
Duschkopf ist auf Kunststoff (die Wasserrohre ebenso) und die Erdung hat
nur eine Alibifunktion. Wenn der Nullleiter der Stromversorgung
durchgammelt, dann liegen 220V auf dem Wasser.
Wesentlich für die Sicherheit dieser Duschköpfe ist, dass das Wasser
nicht als Strahl(leitet den Strom), sondern als viele einzelne Tropfen
(leitet den Strom nicht) bei einem ankommt.
Probleme mit dem FI gibts übrigens (mangels FI) nicht.
Dass man Schalter(!!!) und Verkabelung irgendwie vor Nässe schützen
muss, ist dort auch unbekannt.
Matthias L. schrieb:> ArnoR schrieb:>> Was reicht dir denn daran nicht? Schon mal probiert? Übrigens, die Frage>> war "einphasig*, nicht Schuko-Stecker. Und da gehen die bis 5,7kW.>> Ich hab' hier in einem Gästeklo einen 5,7kW-Clage einphasig an einer> Herdanschlussdose hängen.
Sicher Einphasig?
Weil, die TAB2000,Teil 3, Elektrische Grenzwerte der technischen
Anschlussbedingungen, besagt in Abschnitt 10.2.3 das für Wärmegeräte mit
einer Anschlussleistung größer 4,6kW ein Drehstromanschluss sein muss.
Sicher Einphasig.
Schau mal hier die Clage-Prduktseite:
http://www.clage.de/de/produkte/klein-durchlauferhitzer/MDH.php
Da steht:
Leistungen:
MDH 3: 3,5 kW 230 V (ca. 2,0 l /min, 40 °C*) mit Schuko-Stecker
MDH 4: 4,4 kW 230 V (ca. 2,5 l /min, 40 °C*) Festanschluss
MDH 6: 5,7 kW 230 V (ca. 3,3 l /min, 40 °C*) Festanschluss
MDH 7: 6,5 kW 400 V (ca. 3,7 l /min, 40 °C*) Festanschluss
5,7kW 230V heißt: Einphasig. Erst der "dicke" mit 6,5 kW hat einen
Drehstromanschluss.
Schreiber schrieb:> dann liegen 220V auf dem Wasser.
Wie beim Blankdrahtdurchlauferhitzer auch.
> Wesentlich für die Sicherheit dieser Duschköpfe ist, dass das Wasser> nicht als Strahl(leitet den Strom), sondern als viele einzelne Tropfen> (leitet den Strom nicht) bei einem ankommt.
Schwachsinn.
Normales Leitungswasser leitet den Strom kaum, da reichen 10cm um als
Isolator zu gelten, siehe Blankdrahtdurchlauferhitzer.
Millionen von Südamerikanern haben solche Duschköpfe und sterben nicht.
Aber einzelne Westeuropäer machen sich dermassen in die Hose daß sie
Angst vor allem haben.
Schreiber schrieb:> J. Ad. schrieb:>>> weil das Blankdrahtdurchlauferhitzer sind und die Erdung dem>>> ortsüblichen entspricht. Wer an den Duschkopf langt bekommt auch ohne>>> Fehler eine gewischt...>>>> Aha, wieder was gelernt!>>>> Pietät Stiebel&Eltron:>> ...weil die Duschkopfdurchlauferhitzer NICHT von Stiebel&Eltron stammen,> sondern ein meist südamerikanisches Nichtqualitätserzeugniss sind. Der> Duschkopf ist auf Kunststoff (die Wasserrohre ebenso) und die Erdung hat> nur eine Alibifunktion. Wenn der Nullleiter der Stromversorgung> durchgammelt, dann liegen 220V auf dem Wasser.> Wesentlich für die Sicherheit dieser Duschköpfe ist, dass das Wasser> nicht als Strahl(leitet den Strom), sondern als viele einzelne Tropfen> (leitet den Strom nicht) bei einem ankommt.> Probleme mit dem FI gibts übrigens (mangels FI) nicht.>> Dass man Schalter(!!!) und Verkabelung irgendwie vor Nässe schützen> muss, ist dort auch unbekannt.
Sorry, die Hersteller werden kaum beeinflussen können, was für einen
Duschkopf da einer dranmacht oder ob einer gar nen Wasserhahn aus Metall
verwendet. Oder den Diffusor vorne abschraubt und dann einen
un-unterbrochenen Strahl hat.
Ich würde davon ausgehen, dass die großen Hersteller schon drauf achten,
dass die Produkte sicher sind.
Eine Bild-Überschrift "Bringt AEG jetzt alle Rentner um? - 98-jähriger
beim Gebissreinigen von Starkstromschlag niedergestreckt!" wäre da Ende
der Firma.
J. Ad. schrieb:> von Rückrufaktionen habe ich auch noch nichts gehört. Ebenso nicht von> Sammelklagen oder laufenden Gerichtsverfahren.
man hört wirklich wenig,
nur als ich mich für elektronische Durchläufer interessierte gab es
Grenzen der Wasserleitfähigkeit, stehen auch immer in den
Produktdatenblätter!
Man soll dann beim Wasserversorger nachfragen was für das Einzugsgebiet
gilt und hier war es so das der Wert der zulässigen Wasserleitfähigkeit
überschritten wurde und 90% aller SaniInstallationsberiebe hätten keine
Hemmungen gehabt das Teil aufzuhängen und anzuschliessen, nur frag ich
mich wer ist da leichtsinnig, die Betriebe beim Installieren oder die
Hersteller zu pessimistisch aus Angst vor Schadenersatz und Regress?
Mein boiler ist schlau, er lernt wann wie viel Wasser gezogen wird und
so bietet er es auch an. :) Abends heizt er einmal 40l auf 60℃ ein.
Nachm duschen am Abend ist morgens um 6 noch genug fürs nötigste halt.
Und am nächsten Abend genauso.
Tagsüber heizt er gar nicht nach. Und Abends heizt er nur 40L auf. Der
boiler hat 80L. Am Wochenende sieht das ein wenig anders aus.. und wenn
ich mal Baden möchte muss ich ihm halt per Tastendruck sagen das er 80l
auf 85℃ aufheizen muss (erhöht aber verkalkung stark)
mpl schrieb:> Mein boiler ist schlau, er lernt wann wie viel Wasser gezogen wird und> so bietet er es auch an. :) Abends heizt er einmal 40l auf 60℃ ein.> Nachm duschen am Abend ist morgens um 6 noch genug fürs nötigste halt.> Und am nächsten Abend genauso.
nach hoffentlich kommen nicht mal jemand Spontan zu besuch und will
eventuell auch Duschen.
Peter II schrieb:> nach hoffentlich kommen nicht mal jemand Spontan zu besuch und will> eventuell auch Duschen.
Spontane Besucher, die zuerst gleich mal duschen wollen - also ich weis
nicht. Ich würd' die nicht reinlassen!
Hmmh, mein Installateur hat zum 80-l-Boiler (nicht der neueste)
gemeint, dass die Abkühlung ohne Nutzung bei 1 K/d liegt. Da
lasse ich ihn auf knapp über 50 ° durchlaufen.
Guido B. schrieb:> Hmmh, mein Installateur hat zum 80-l-Boiler (nicht der neueste)> gemeint, dass die Abkühlung ohne Nutzung bei 1 K/d liegt. Da> lasse ich ihn auf knapp über 50 ° durchlaufen.
Man kann so einem "Fachmann" glauben.
Oder selbst nachmessen, mal über Nacht abschalten.
Oder tippen -- wäre eher dT ~ 4K bei 50K und 80l bei mir.
Oder Google fragen -- da sagt jemand etwas von ca. 1kWh/24h bzw. gut 10K
Verlust pro Tag. Ist aber nicht mehr ganz frisch.
http://website.erhard-rainer.com/computer/blog/physikboilerwarmwasserspeicheroderdurchlauferhitzer
J. Ad. schrieb:> Sorry, die Hersteller werden kaum beeinflussen können, was für einen> Duschkopf da einer dranmacht oder ob einer gar nen Wasserhahn aus Metall> verwendet. Oder den Diffusor vorne abschraubt und dann einen> un-unterbrochenen Strahl hat.>> Ich würde davon ausgehen, dass die großen Hersteller schon drauf achten,> dass die Produkte sicher sind.
Der Durchlauferhitzer ist Teil des Duschkopfs, Heizwendel und
Druckschalter sitzen in diesem.
In Mitteleuropa ist diese besonders ökonomische Konstruktion aus
Sicherheitsgründen verboten.
So sieht so ein Duschkopfdurchlauferhitzer üblicherweise von außen aus:
http://1.bp.blogspot.com/_fTtoo5smRYc/TGycglh0LaI/AAAAAAAAABo/EIXjyQ4XfmM/s1600/DSCN1094.JPG
Bis auf die kleineren Mängel bei Erdung und Isolation eine vorbildliche
(weil funktionsfähige) Installation in brauchbarem Zustand.
Irgendwie hat man da als Deutscher ein ungutes Gefühl. Wer stellt sich
da freiwillig drunter? Naja, Duschen in Deutschland - ein sprachliches
Problem seit 70 Jahren...
Vielleicht muß man als Kleinkind einfach drunter gestellt worden sein
und damit aufwachsen. Schnecken esse ich auch nicht, deren nahe
Verwandte Muscheln aber schon als Kind vorgesetzt bekomen genauso wie
Hühnereier und die gehen problemlos runter.
Frage zum Durchlauferhitzer, der letzte den ich hatte, war elektronisch
geregelt. Ich habe den dann wieder ausgebaut, weil es im Bereich
geringer Durchflussmengen zu An/Ausschaltungen und damit zu
Temperaturschwankungen kommt. Das ist 20 Jahre her. Sind ie Dinger heute
so konstruiert, dass es das Problem mit Mindestdurchflussmengen nicht
mehr gibt?
These: Im Santärbereich wird sinnlos Energie verschleudert, weil die
Warmwasserleitungen generell zu groß dimensioniert sind. Ich habe statt
15er WW-Leitungen 12er. Effekt: wegen der höheren Fließgeschwindigkeit
ist eine Zirkulation nicht erforderlich. Es kühlt nur halb so viel
Wasser in der Leitung ab. Die Wärmeverluste in der Leitung halbieren
sich. Keinerlei Nachteil feststellbar. Selbst zum Befüllen einer
Badewanne hätte eine 10er Leitung auch noch ausgereicht.
grundschüler schrieb:> Das ist 20 Jahre her. Sind ie Dinger heute> so konstruiert, dass es das Problem mit Mindestdurchflussmengen nicht> mehr gibt?
da meiner jünger ist und ich an dieser Stelle nix bemerke denke ich das
ist erledigt.
Michael Bauer schrieb:> Spontane Besucher, die zuerst gleich mal duschen wollen - also ich weis> nicht. Ich würd' die nicht reinlassen!
Gegen bestellte Besucherinnen die vorher Duschen wollen hätte ich
nichts... ;)
Salewski schrieb:> Man kann so einem "Fachmann" glauben.
Misstrauisch werde ich eher, wenn er versucht mir ein neues, teures
Super-Duper-Ding aufzuschwätzen. Hat er aber nicht, guter Mann!
> Oder selbst nachmessen, mal über Nacht abschalten.
Im praktischen Betrieb scheitern solche Experimente entweder
am WAF (kalte Dusche?), oder an der Messauflösung.
> Oder tippen -- wäre eher dT ~ 4K bei 50K und 80l bei mir.
Geht meist schief.
> Oder Google fragen -- da sagt jemand etwas von ca. 1kWh/24h bzw. gut 10K> Verlust pro Tag. Ist aber nicht mehr ganz frisch.
Alla gut: Ich finde bei 80 l und 65 °C Werte um die 0,66...0,8 kWh/d.
Das macht meiner Rechnung nach ca. 2 K/d. Bei 55 °C muss ich mir um
das Abschalten also sicher keine Gedanken machen, um 1 K/d kommt
dann wohl schon hin.
grundschüler schrieb:> These: Im Santärbereich wird sinnlos Energie verschleudert, weil die> Warmwasserleitungen generell zu groß dimensioniert sind.... schrieb:> Gegen bestellte Besucherinnen die vorher Duschen wollen hätte ich> nichts... ;)
Grundschüler, dann dreh mal das WW am Waschbecken auf, während jemand
duscht ...
oszi40 schrieb:> Grundschüler, dann dreh mal das WW am Waschbecken auf, während jemand> duscht ...
Kommt darauf an ob er einen Verteiler hat, bei dem jede Zapfstelle
getrennt mit Kunststoffrohr angefahren wird. Ist eigentlich Standard
seit 30? Jahren.
Die Verteiler selbst werden normalerweise entsprechend kräftiger
angefahren.
... schrieb:> Matthias L. schrieb:>> Sicher Einphasig.>> Lies selber nach:> http://www.stadtwerke-bretten.de/energie/_data/TAB-BMW.pdf>> Seite 29. Punkt 10.2.3
Tja - dann hat der VDE die TAB wohl nicht so erst genommen, denn das
VDE-Prüfzeichen ist am Gerät dran. Und das erwähnt Clage auch
ausdrücklich im Produktdatenblatt.
Wenn die "anerkannten Regeln der Technik" sich untereinander schon nicht
einig sind...
Matthias L. schrieb:> Tja - dann hat der VDE die TAB wohl nicht so erst genommen, denn das> VDE-Prüfzeichen ist am Gerät dran. Und das erwähnt Clage auch> ausdrücklich im Produktdatenblatt.
die TAB kann ja auch bei jedem Stromanbieter anders sein, eventuell gibt
es ja welche wo das nicht drin steht.
Udo Schmitt schrieb:> eigentlich Standard seit 30? Jahren.
Falsch, schon die alten Römer hatten Wasserleitung. Nur der Durchmesser
war vermutlich anders. Wenn der Rohrdurchmesser heute aus Geiz zu gering
ist, macht es sich bei dünner Zufluss-Leitung früher bemerkbar wenn ein
weiterer Verbraucher Wasser abzapft. Nach fertiger Installation ist da
kaum noch was zu erweitern. Schon oft in Hotels erlebt...
Das Optimum findet man meist erst wenn die Anlage fertig ist und benutzt
wird. Ein dahergelaufener Handwerker kann nur eine Grobvorgabe machen,
weil er nie wissen kann, wie die wahren Verbrauchsgewohnheiten sind. Ein
Schornsteinfeger wird sich gründlicher und öfter reinigen als mancher
Angestellte, der schon gereinigt nach Hause kommt.
oszi40 schrieb:> Falsch, schon die alten Römer hatten Wasserleitung. Nur der Durchmesser> war vermutlich anders.
Du hast meinen Post gelesen?
[x] Nein
Nochmal zum Mitschreiben "Verteiler"
Stichwort: Sternförmige Verteilung
Udo Schmitt schrieb:> Stichwort: Sternförmige Verteilung
Auch eine sternförmige Verteilung kann nur liefern was Geizhälse
dimensioniert haben. Weiterhin wäre stehendes Wasser zu beachten. Monate
später ist Moos in dert Leitung.
oszi40 schrieb:> Grundschüler, dann dreh mal das WW am Waschbecken auf, während jemand duscht
zumindest im EFH bereich ist das doch völlig Banane. Man ärgert sich
jedesmal, wenn es lange dauert, bis warmes Wasser aus der Leitung kommt.
Ein geringfügiger Druckabfall beim Duschen tritt aber -wenn überhaupt-
nur selten auf. Danach Leitungen zu dimensionieren, ist doch unsinnig.
Dünne WW-Leitungen sind nicht billiger sondern komfortabler als das was
mann üblicherweise installiert bekommt.
Udo Schmitt schrieb:> oszi40 schrieb:>> Grundschüler, dann dreh mal das WW am Waschbecken auf, während jemand>> duscht ...>> Kommt darauf an ob er einen Verteiler hat, bei dem jede Zapfstelle> getrennt mit Kunststoffrohr angefahren wird. Ist eigentlich Standard> seit 30? Jahren.
Genau das ist nicht Stand der Technik. Dtand der Technik ist eine
Ringleitung die alle Zapfstellen versorgt nebst Zirkulationspumpe. Man
will ja keine Legionellen züchten...
grundschüler schrieb:> Dünne WW-Leitungen sind nicht billiger sondern komfortabler als das was> mann üblicherweise installiert bekommt.
Zugegeben, der Loriot-Installteur hat "leicht" übertrieben mit seiner
100mm Technik zum Füllen der Badewanne in 12 Sekunden. Wenn diese Rohre
aber gut genug isoliert wären, wäre das stehende Wasser auch länger warm
und das kalte Wasserrohr hätte nie Kondenswasser außen. Gute
Rohr-Isolierung hat meine Wärmeverluste wesentlich reduziert.