Hallo Leute, ich möchte demnächst meine BGA Lötstation etwas aufwerten. Hierfür suche ich momentan eine möglichst gleichmäßige Hitzequelle, die mir einen Bereich von min 40x40mm und max 60x60mm bis 300°C heizt. Und das ganze ohne nennenswerte Luftzirkulation, also kein Heißluftgebläse. Ich habe in meinem Labor schon diverse kleine Heizelemente aus Lötstationen ausprobiert. Allerdings heizen die nicht gleichmäßig. Hat von euch jemand eine Idee, was ich da nehmen kann. Mir wäre vor allem wichtig, dass das Teil relativ agil ist und die Heizenergie nicht so lange speichert, für den Cool Down.
Gast
#3885377
Gast
#3885515
Frank Horn schrieb: > Allerdings heizen die nicht gleichmäßig. Dagegen hilft eine vernünftige Regelung oder ein Heat-Spreader - je nach dem, ob du Probleme mit der räumliche oder der zeitliche Ungleichmäßigkeit hast.
Frank Horn schrieb: > eine möglichst gleichmäßige Hitzequelle, die mir einen > Bereich von min 40x40mm und max 60x60mm bis 300°C heizt. Eine Aluplatte und darunter mehrere Leistungswiderstände.
Gast
#3885636
suche mal in Google (Bildersuche) nach 'keramik heizelement', da ist sicher etwas passendes dabei, zB http://shop.roemer-energiesparheizung.de/rk300-keramik-infraot-heizelement-60x60x35mm-300w.html
Gast
#3885690
Gast
#3885774
die idee mit dem p4 war nicht ganz unernst gemeint. die teile bekommst du bei ebay nachgeworfen und haben einen sehr feinen heat spreader, der ganz einfach (cutter) demontiert werden kann. heizung dann mit lastwiderständen nach bedarf.
Gast
#3885809
Ich Habe momentan so ein Keramik Element. Und das heizt leider nicht gleichmäßig. Da habe ich in den Ecken der Schlange Heatspots und an anderen Stellen Coldspots. Kann ich Lastwiderstände den auf eine so hoche Temperatur bringen? Da schmilzt mir ja alles weg. Auch dass Lot.
Frank Horn schrieb: > Kann ich Lastwiderstände den auf eine so hoche Temperatur bringen? Da > schmilzt mir ja alles weg. Auch dass Lot. Zementwiderstände kann man schon etwas überlasten. Zum Einen ist die angegebene Nennlast auf Dauerbetrieb angegeben, zum Anderen die mögliche prozentuale Abweichung des Widerstandes bei Maximaltemperatur. Wenn du nur heizen willst, dann ist es sicherlich hinnehmbar. Damit sich die Widerstände nicht auslöten, löte doch die Anschlüsse einfach nicht :-) Du könntest Keramiklüsterklemmen verwenden. Oder du könntest Aderendhülsen nehmen und die Anschlüsse verpressen. Gruß Gerald
Gast
#3885835
Frank Horn schrieb: > Ich Habe momentan so ein Keramik Element. Und das heizt leider > nicht > gleichmäßig. Da habe ich in den Ecken der Schlange Heatspots und an > anderen Stellen Coldspots. Dann kleb ein Kupfer- oder Alublech als Heatspreader drauf. Frank Horn schrieb: > Kann ich Lastwiderstände den auf eine so hoche Temperatur bringen? Da > schmilzt mir ja alles weg. Auch dass Lot. Lot schmilzt bei diesen Temperaturen in solchen Anwendungen nicht, denn da wird entweder mit Hartlöten oder Punktschweißen gearbeitet. ;-)
Frank Horn schrieb: > Kann ich Lastwiderstände den auf eine so hoche Temperatur bringen? Da > schmilzt mir ja alles weg. Auch dass Lot. es gibt Lastwiderstände im TO220 Gehäuse kann man auf Kühlkörper oder ALU Platte aufschrauben die Beine mit Kabel könnte man auch ancrimpen
Gast
#3885840
So ein Flächenheizelement, scheint mir für deine Belange eigentlich am besten geeignet zu sein. Vor allem im Hinblick auf gleichmäßige Wärmeverteilung. Aus welchem Grund, beharrst Du auf solche Bastellösungen mit Lastwiderständen und ähnlichem? MfG. Wolle https://www.google.de/search?client=ubuntu&channel=fs&q=fl%C3%A4chenheizelement&ie=utf-8&oe=utf-8&gfe_rd=cr&ei=TJloVLr-PIqm8we59YHoBw#channel=fs&q=fl%C3%A4chenheizelement
Gast
#3885843
Solch ein gerät nennt man "Preheater".... ich hab den "Int853A".... macht wesentlich mehr spaß damit zu bestücken als alles andere. ich löte mein SMD immer nur an einem Bein fest (auf vorverzinne Pads, sodass da kleine lötzinnbubbel drauf sind) und dann geh ich mit der Heißluft 1x drüber und fertig. ich schaffe damit 1600BE in 8 Stunden...
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