Auslegung Strommesswiderstand

Gast #3889436
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Hallo,
für ein neues Projekt möchte ich über einen SMD Widerstand Bauform 1206 
0,1% 25PPM 250 mW  einen Strom in eine Spannung wandeln.

Um eine höhere Genauigkeit zu ereichen, würde ich diesen Widerstand nur 
mit ca. 10 % der maximalen Leistung belasten.

Um wie viel Grad erwärmt sich der Widerstand ?
Ist 10% Auslastung ein guter Wert für einen Messwiderstand ?
Wie warm wird der Widerstand bei 100 % Auslastung ?

Gruss Dirk
Gast #3889446
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dirkf schrieb:
> Um wie viel Grad erwärmt sich der Widerstand ?

Das hängt von vielen Faktoren ab.
Unter anderem vom Aufbau deiner Leiterplatte. Hast du große 
Kupferflächen, über die der Widerstand mit kurzen Leitungen angebunden 
ist, dann wird er besser "entwärmt". Ist die Leiterplatte mehrlagig? 
etc..

Da hilft nur probieren und messen.
Gast #3889447
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Ein 1206 Widerstand hat einen thermischen Widerstand (Rth) von ca. 220 
K/W.
Pro Watt erwärmt sich der Widerstand also um ca. 220°C gegenüber der 
Umgebungstemperatur. 10% Auslastung von 250mW sind 25mW.
25mW * 220 K/W ist Mathematik ;-)
#3890156
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Mrc schrieb:
> Wenn man 1206 mit 220K/W ansetzt, 0805 mit 440 und 0603 mit 880 liegt
> man nicht verkehrt.

Man liegt u.U. sogar sehr weit daneben, weil es (wie ein Vorredner schon 
bemerkte) viel mehr von den konkreten Montagebedingungen abhängt als vom 
Bauteil selber. Der interne Wärmewiderstand von SMD-Widerständen ist 
nämlich deutlich kleiner als die o.g. Werte. Siehe z.B.

http://www.vishay.com/docs/28844/tmismra.pdf

Mit den Suchwörtern "thermal management smt" findet man noch viel mehr.


XL

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