Gefahr für Schaltung?

Gast #3892487
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Hallo,

ich war bisher eifriger Leser dieses Forums.
Was mir bei sehr vielen Problemen geholfen hat.
Leider muss ich nun jedoch aktiv um Hilfe bitten.
Es geht um folgendes:

Ich habe eine digitale Schaltung mit einem relativ teuren IC designed.
Die Platine habe ich fertigen lassen.
Löten hat eigentlich gut geklappt.
Nun habe ich jedoch mit Schreck festgestellt, dass die Betriebsspannung 
(3.3V)in etwa 200 Ohm über GND liegt.
Habe nun wie ein Verrückter nach Lötbrücken unter dem Mikroskop gesucht,
leider aber nichts gefunden.
Meine Frage wäre nun, ob ich den Leckstrom in Kauf nehmen kann, die 
Spannungsquelle müsste den Strom liefern können, oder ob dass das IC zu 
stark gefährden würde.

Ich bin dankbar über jede Erfahrung oder Meinung. Ich bin leider
kein Elektroniker, sondern Physiker und brauche die Schaltung im Rahmen 
meiner Masterarbeit.

Mit freundlichem Gruß
Tobias
Gast #3892500
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Entschuldigung, falls ich mich missverständlich ausgedrückt habe.
Ich wollte damit sagen, dass ich den Wiederstand zwischen 
Betriebsspannung und GND gemessen habe und 200 Ohm erhalten habe, was 
ich als wenig einschätzen würde. Jedoch habe ich nur bedingt Ahnung.

Mit freundlichem Gruß
Tobias
Gast #3892513
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TobiasM schrieb:
> Ich bin leider
> kein Elektroniker, sondern Physiker

Physiker die ihr Problem nicht beschreiben können häufen sich ja in 
letzter Zeit hier. Vorzugsweise mit Gastzugängen.

Meine Glaskugel sagt mit das der TO zwischen GND und 3v3 mit dem 
Multimeter 200 Ohm gemessen hat.

Das für eine Antwort ob Normal oder Fehler die Physische Welt in Form 
einer Elektronischen Schaltung vorliegen muss geht dem TO völlig ab.
Da werden Fragen in den luftleeren Raum gestellt über ICs die er nicht 
nennt und Spannungsquellen die nicht definiert sind und Schaltungen die 
geheim sind und sowieso ist alles nur ein großes Rätsel.

TobiasM schrieb:
> Wiederstand

NEIN, NEIN, NEIN, aufhören, bitte bitte aufhören.
Bist Du auf einer kirkisischen Baumschule oder was ?
#3892529
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TobiasM schrieb:
> Ich bin dankbar über jede Erfahrung oder Meinung.

Eine Schaltung ist kein ohmscher Widerstand. Deswegen ist ein solches 
Messergebnis, zumal in eine Schaltung, die keiner von uns kennt, 
vollkommen wertlos.

Nimm ein Labornetzteil, stell die Strombegrenzung auf einen Wert, der 
ein wenig über dem erwarteten Strom liegt und dann schalt das Teil ein.

mfg.
Gast #3892542
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Mit sowas hält man sich nicht lange auf.

Labornetzgerät anschließen und die Strombegrenzung auf den zu 
erwartenden Max. Stromverbrauch stellen. Dann siehst du schon, obs 
passt.
Wenn das Ding einen Kurzen reißt, schnell wieder ausschalten.Die 
Strombegrenzung wird deinen IC wahrscheinlich retten.

Die Messung mit dem Ohmmeter sagt nicht aus. Gründe:
- Ein IC ist kein ohmscher Widerstand
- Kondensatoren wollen aufgeladen werden
Dein Widerstandsmessgerät wird auf irgendeine Art eine Spannung ausgeben 
und den Strom messen. Je nachdem wie hoch diese Spannung ist, kann ein 
Teil der Schaltung anlaufen - das Resultat der Messung ist völliger 
Zufall.

Den Moment des ersten Einschaltens einer neuen Platine ist unbezahlbar! 
Blinkt es? Raucht es? Knallt es? Tut es nichts?
Herrlich!
Gast #3892545
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Also das IC ist ein TDC der Firma acam.
Als Spannungsquelle soll ein FPGA-Board dienen, und ja ich habe die 200 
Ohm mit dem Multimeter gemessen. Außerdem habe ich misch schon 
entschuldigt, falls ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Und auf 
einer Baumschule bin ich nicht.
Ich habe lediglich keine Erfahrung mit komplexeren Schaltungen. Falls 
das nicht in Ordnung für dich ist, musst du dich ja nicht zu Wort 
melden. Freu dich doch einfach, dass es auch Blödere gibt als du.

So falls jemand auch was konstruktives schreiben möchte, habe ich mal 
den Schaltplan angehängt.
Nach wie vor bin über jeden konstruktiven Beitrag froh.

Mit freundlichem Gruß
Tobias
Angehängte Dateien:
Gast #3892608
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Vielen Dank Pink Shell,

ich habe schon einen langen Tag im Labor hinter mir
und habe nicht mehr an die Thevenin-Terminierung gedacht, dort liegen ja 
aber genau die 200 Ohm gegen GND.

An diejenigen mit der großen Klappe:
Euch kann sowas auch passieren, dass ihr vor lauter Bäumen den Wald 
nicht mehr seht. Die Frage ist wie geht man mit sowas um. Man kann sich 
entweder hinter seinem Ego verstecken, so wie es hier einige machen 
würden. Die führ jedoch nicht zur Lösung des Problems. Oder man versucht 
eine Diskussion zu führen, was wie man hier sieht das Problem löst.
Abschließend muss man sich dann fragen wäre ist nun das größere Übel für 
einen Arbeitgeber.

Nochmals vielen Dank an alle die diese Forum ernsthaft gebrauchen.
Alle die nur hier sind um zu zeigen, dass sie den Längeren haben, würde 
ich besser einen Stammtisch vorschlagen.

Mit freundlichem Gruß
Tobias
(Firma: keine) #3892620
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TobiasM schrieb:
> Euch kann sowas auch passieren, dass ihr vor lauter Bäumen den Wald
> nicht mehr seht. Die Frage ist wie geht man mit sowas um.

Was erwartest du denn bitte? Du solltest deinen Schaltplan schon kennen 
und wissen, wo VCC und GND über welche Widerstände zusammengeschaltet 
sind. Stattdessen suchst du deine Platine unter dem Mikroskop nach 
Lötbrücken ab, das hat schon etwas leicht Groteskes an sich.
Gast #3892672
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Michael Knoelke schrieb:
> Meine Glaskugel sagt mit das der TO zwischen GND und 3v3 mit dem
> Multimeter 200 Ohm gemessen hat.

Du kannst Deine Glaskugel wieder einpacken, denn genau das hat der TO 
gesagt.

Michael Knoelke schrieb:
>> Wiederstand
>
> NEIN, NEIN, NEIN, aufhören, bitte bitte aufhören.
> Bist Du auf einer kirkisischen Baumschule oder was ?

Ich wäre an Deiner Stelle ganz vorsichtig, speziell dann, wenn
ich selbst nicht in der Lage bin, "Kirgisien" zu schreiben!

SCNR

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