Verzweiflung: Rules in HMail-Server

Gast #3893885
Habe hier ein hässliches Problem und komme einfach nicht weiter. Bin 
dabei einen lokalen Mailserver HMail aufzusetzen, was grundsätzlich auch 
funktioniert, bis auf das Versenden der Mails.

Die lokalen Accounts heissen zur besseren Unterscheidung "hinten" .loc 
für local, also z.B. mymail@mydomain.loc

Genau das stellt beim Versenden über ein eingetragenes SMTP-Relay ein 
Problem dar, denn HMail gibt als Absender "natürlich" 
mymail@mydomain.loc an, was der externe SMTP-Server nicht mag ("... you 
are not owener of ...). Soweit verständlich.

Dafür gibts die Möglichkeit in HMail sog. "Regeln" anzuwenden und z.B. 
die Funktion "set haeder value" auszuführen. Wenn man diese Möglichkeit 
nutzen möchte, muss man den Namen des Haeder-Feldes angeben und den 
neuen Inhalt - soweit logisch und scheinbar ganz einfach ...

Das Problem ist aber, dass ich einfach nicht das richtige Schlüsselwort 
zum Verändern des From-Haeders zu mymail@mydomain.de finden kann. Was 
ich schon alles ausprobiert habe:

from
from:
From
From:
mail from
mail-from
mail from:
mail-from:
Mail From .... usw.

Was immer ich eintrage, im Logfile (und nach ein par Minuten im 
Mailprogramm als Rückläufer) sehe ich, dass der Haeder eben nicht 
geändert wird und die Mail nicht rausgeht. Wie zum Teufel heisst das 
richtige Schlüsselwort?
Gast
Danke, das Problem ist inzwischen gelöst. Das Vertauschen von aund e ist 
tatsächlich ein Fehler in meinem Post, war aber für das Problem nicht 
von Belang. Wen's interessiert, hier ist mein Code:
1
   Sub OnAcceptMessage(oClient, oMessage)
2
        dim addr
3
        addr=Split(Replace(oMessage.From,".loc",".de"),"<")
4
        oMessage.From =  "<"+addr(1)
5
        oMessage.FromAddress = "<"+addr(1)
6
        oMessage.Save
7
    End Sub

Er tauscht die lokale TLD in die öffentliche TLD ... Der Code muss in 
die Datei events.vbs eingetragen werden, die bereits bei der 
Installation von HMail angelegt wird und ist im Scripting-Dialog dann 
entsprechen aufzurufen ...
Persönliche Seite
Frank schrieb:
> Das Vertauschen von aund e ist tatsächlich ein Fehler in meinem Post,
> war aber für das Problem nicht von Belang.

Hätte aber sein können, so konsequent, wie Du da warst. Gut, im VBS-Code 
taucht das Wort "Header" gar nicht auf, aber woher sollen wir das 
wissen.

Danke übrigens für das Posten der Lösung.

Verwendest Du hmailserver, um mehrere völlig unterschiedliche 
(unterschiedliche Domänen) externe Accounts zu "verarzten", oder warum 
verwendest Du eine selbstgestrickte lokale Domäne?

Ich nutze hmailserver an zwei Standorten mit einer "richtigen" Domäne; 
beide Instanzen holen die Inhalte der für sie relevanten Postfächer per 
Pop-Fetch von einem ISP ab. "Interne" Mails (also von Nutzer A an Nutzer 
B an einem Standort) werden vom hmailserver natürlich nicht über den ISP 
versandt.

"interne" Mails von einem Standort zum anderen laufen über den ISP, 
dafür ist im hmailserver eine "route" eingerichtet, die lokal abgesandte 
Mails an nicht bekannte lokale Postfächer an den ISP weiterleitet.

Zwar ist in diesem Szenario jedes Email-Postfach zweimal zu 
konfigurieren (einmal beim ISP und das zweite mal auf dem jeweils 
zuständigen hmailserver), aber damit funktionierts, trotz DSL-typischer 
dynamischen IP-Adressen beider Standorte, was bei der Konstruktion 
praktischerweise irrelevant ist.

Die Alternative wäre das komplette Self-Hosting, d.h. Verwendung einer 
dyndns-Domain mit entsprechendem MX-Record, aber das mögen diverse 
Mailsysteme nicht, die verweigern es, Mails von SMTP-Servern mit 
dynamischen Adressen anzunehmen oder auch sie ihnen zuzustellen.

Außerdem wäre damit das zwei-Standorte-Problem nicht so leicht zu lösen 
gewesen.

Aber: Nirgendwo muss eine Adressübersetzung stattfinden, die Anwender an 
beiden Standorten verwenden immer ihre "richtige" Email-Adresse.
(Firma: Q3)
Ja, ich wollte fürs Einrichten einfach mehr Übersichtlichkeit und habe 
dafür die .loc-Domain genommen. Das war mir insbesondere für die 
Übergangszeit wichtig - es existieren mehrere per POP3 angehäufte und 
aufwändig mittels Ordner struktureirte lokale PST-Dateien bzw. 
Thundebird-Ordner auf den verschiedenen Arbeitsplatz-PCs mit bis zu 15 
GB. Wollte endlich auf IMAP und einen zentralen Firmenserver umstellen, 
was bei den Dateigrößen aber ja auch kein ISP mitmacht ...

Von den lokalen Adressen bekommen die Mitarbeiter ja auch in der 
täglichen Arbeit nicht viel mit, es sei denn, sie gucken ganz genau in 
die Client-Konfiguration ... passt schon.

Hätte ich das nicht hinbekommen, hatte ich schon zähneknirschend die 
Umbenennung der lokalen Konten als Plan B ins Auge gefasst.

Aber nun gehts und das Skript bietet ja auch noch Potential für 
intelligente Erweiterungen, z.B. für verschiedene Konten per 
select/case. Wichtig war mir erstmal die "Grunderkenntnis" bezüglich der 
internen Variablen und deren Inhalt bzw. Verhalten.
(Firma: Q3)
Danke, ist aber garnicht so schlimm: Klappt sogar mit Outlook, dauert 
nur ein Weilchen. Sicherheitshalber habe ich HMail mit einer 
MySQL-Datenbank verbunden ...

Man kann in Outlook "einfach" die Ordner von einem (alten) POP3-Konto in 
ein  (neues) IMAP-Konto ziehen oder kopieren. Bisher hat das Alles 
funktinoiert - hoffen wir, dass es so bleibt.

Schönes Wochenende!
Persönliche Seite
Frank Esselbach schrieb:
> Man kann in Outlook "einfach" die Ordner von einem (alten) POP3-Konto in
> ein  (neues) IMAP-Konto ziehen oder kopieren. Bisher hat das Alles
> funktinoiert - hoffen wir, dass es so bleibt.

Ein Werkzeug, das dabei helfen kann, und sei es nur, um ein Backup zu 
erzeugen, ist Mailstore, das in der "home"-Variante sogar kostenlos ist.
http://www.mailstore.com/de/mailstore-home.aspx

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