Habe hier ein hässliches Problem und komme einfach nicht weiter. Bin
dabei einen lokalen Mailserver HMail aufzusetzen, was grundsätzlich auch
funktioniert, bis auf das Versenden der Mails.
Die lokalen Accounts heissen zur besseren Unterscheidung "hinten" .loc
für local, also z.B. mymail@mydomain.loc
Genau das stellt beim Versenden über ein eingetragenes SMTP-Relay ein
Problem dar, denn HMail gibt als Absender "natürlich"
mymail@mydomain.loc an, was der externe SMTP-Server nicht mag ("... you
are not owener of ...). Soweit verständlich.
Dafür gibts die Möglichkeit in HMail sog. "Regeln" anzuwenden und z.B.
die Funktion "set haeder value" auszuführen. Wenn man diese Möglichkeit
nutzen möchte, muss man den Namen des Haeder-Feldes angeben und den
neuen Inhalt - soweit logisch und scheinbar ganz einfach ...
Das Problem ist aber, dass ich einfach nicht das richtige Schlüsselwort
zum Verändern des From-Haeders zu mymail@mydomain.de finden kann. Was
ich schon alles ausprobiert habe:
from
from:
From
From:
mail from
mail-from
mail from:
mail-from:
Mail From .... usw.
Was immer ich eintrage, im Logfile (und nach ein par Minuten im
Mailprogramm als Rückläufer) sehe ich, dass der Haeder eben nicht
geändert wird und die Mail nicht rausgeht. Wie zum Teufel heisst das
richtige Schlüsselwort?
Hast Du schon mal im hmailserver-Support-Forum angefragt?
(Liegt vielleicht Dein Problem auch nur am vertauschten a und e? Es
heißt header, nicht "haeder".)
Danke, das Problem ist inzwischen gelöst. Das Vertauschen von aund e ist
tatsächlich ein Fehler in meinem Post, war aber für das Problem nicht
von Belang. Wen's interessiert, hier ist mein Code:
Er tauscht die lokale TLD in die öffentliche TLD ... Der Code muss in
die Datei events.vbs eingetragen werden, die bereits bei der
Installation von HMail angelegt wird und ist im Scripting-Dialog dann
entsprechen aufzurufen ...
Frank schrieb:> Das Vertauschen von aund e ist tatsächlich ein Fehler in meinem Post,> war aber für das Problem nicht von Belang.
Hätte aber sein können, so konsequent, wie Du da warst. Gut, im VBS-Code
taucht das Wort "Header" gar nicht auf, aber woher sollen wir das
wissen.
Danke übrigens für das Posten der Lösung.
Verwendest Du hmailserver, um mehrere völlig unterschiedliche
(unterschiedliche Domänen) externe Accounts zu "verarzten", oder warum
verwendest Du eine selbstgestrickte lokale Domäne?
Ich nutze hmailserver an zwei Standorten mit einer "richtigen" Domäne;
beide Instanzen holen die Inhalte der für sie relevanten Postfächer per
Pop-Fetch von einem ISP ab. "Interne" Mails (also von Nutzer A an Nutzer
B an einem Standort) werden vom hmailserver natürlich nicht über den ISP
versandt.
"interne" Mails von einem Standort zum anderen laufen über den ISP,
dafür ist im hmailserver eine "route" eingerichtet, die lokal abgesandte
Mails an nicht bekannte lokale Postfächer an den ISP weiterleitet.
Zwar ist in diesem Szenario jedes Email-Postfach zweimal zu
konfigurieren (einmal beim ISP und das zweite mal auf dem jeweils
zuständigen hmailserver), aber damit funktionierts, trotz DSL-typischer
dynamischen IP-Adressen beider Standorte, was bei der Konstruktion
praktischerweise irrelevant ist.
Die Alternative wäre das komplette Self-Hosting, d.h. Verwendung einer
dyndns-Domain mit entsprechendem MX-Record, aber das mögen diverse
Mailsysteme nicht, die verweigern es, Mails von SMTP-Servern mit
dynamischen Adressen anzunehmen oder auch sie ihnen zuzustellen.
Außerdem wäre damit das zwei-Standorte-Problem nicht so leicht zu lösen
gewesen.
Aber: Nirgendwo muss eine Adressübersetzung stattfinden, die Anwender an
beiden Standorten verwenden immer ihre "richtige" Email-Adresse.
Ja, ich wollte fürs Einrichten einfach mehr Übersichtlichkeit und habe
dafür die .loc-Domain genommen. Das war mir insbesondere für die
Übergangszeit wichtig - es existieren mehrere per POP3 angehäufte und
aufwändig mittels Ordner struktureirte lokale PST-Dateien bzw.
Thundebird-Ordner auf den verschiedenen Arbeitsplatz-PCs mit bis zu 15
GB. Wollte endlich auf IMAP und einen zentralen Firmenserver umstellen,
was bei den Dateigrößen aber ja auch kein ISP mitmacht ...
Von den lokalen Adressen bekommen die Mitarbeiter ja auch in der
täglichen Arbeit nicht viel mit, es sei denn, sie gucken ganz genau in
die Client-Konfiguration ... passt schon.
Hätte ich das nicht hinbekommen, hatte ich schon zähneknirschend die
Umbenennung der lokalen Konten als Plan B ins Auge gefasst.
Aber nun gehts und das Skript bietet ja auch noch Potential für
intelligente Erweiterungen, z.B. für verschiedene Konten per
select/case. Wichtig war mir erstmal die "Grunderkenntnis" bezüglich der
internen Variablen und deren Inhalt bzw. Verhalten.
Frank Esselbach schrieb:> es existieren mehrere per POP3 angehäufte und aufwändig mittels Ordner> struktureirte lokale PST-Dateien bzw. Thundebird-Ordner auf den> verschiedenen Arbeitsplatz-PCs mit bis zu 15 GB.
Oh. Ja. Ehm. (Schluck). Da wünsche ich Dir viel Glück, daß bei der
Migration nichts schiefläuft.
Danke, ist aber garnicht so schlimm: Klappt sogar mit Outlook, dauert
nur ein Weilchen. Sicherheitshalber habe ich HMail mit einer
MySQL-Datenbank verbunden ...
Man kann in Outlook "einfach" die Ordner von einem (alten) POP3-Konto in
ein (neues) IMAP-Konto ziehen oder kopieren. Bisher hat das Alles
funktinoiert - hoffen wir, dass es so bleibt.
Schönes Wochenende!
Frank Esselbach schrieb:> Man kann in Outlook "einfach" die Ordner von einem (alten) POP3-Konto in> ein (neues) IMAP-Konto ziehen oder kopieren. Bisher hat das Alles> funktinoiert - hoffen wir, dass es so bleibt.
Ein Werkzeug, das dabei helfen kann, und sei es nur, um ein Backup zu
erzeugen, ist Mailstore, das in der "home"-Variante sogar kostenlos ist.
http://www.mailstore.com/de/mailstore-home.aspx