Verständnisfrage Stützkondensatoren und deren Impedanz

Gast #3899922
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Hallo zusammen!

Ich versuche gerade mehr über keramische Kondensatoren zu lernen 
(MLCCs). Die Abhängigkeit der Kapazität von der Temperatur und 
Biasspannung leuchten mir soweit ein. Mir ist auch klar warum ein 
solcher Kondensator eine Resonanzfrequenz hat. Jetzt frage ich mich aber 
folgendes (als praktisches Beispiel getarnt): Man stelle sich einen 
Verstärker für ein Sinussignal von ca. 2MHz vor. Dieser benötigt Stütz- 
und Abblockkondensatoren. Jetzt nehme ich z.B. diesen 10uF Kondensator: 
http://www.digikey.com/product-detail/en/CL10A106MQ8NNNC/1276-1119-1-ND/3889205 
mit einer Resonanzfrequenz (|Z| ist minimal) von auch 2MHz. Heißt das 
jetzt dass dieser Kondensator für diese Anwendung unbrauchbar ist oder 
spielt das keine Rolle? Irgendwie ist mir das noch nicht so klar, als 
Abblockkondensator sicher prima, aber als Stützkondensator? Vielen Dank 
schonmal für Eure Hilfe!

Jan
#3899930
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Da die Resonanzfrequenz nur in seltenen Fällen spezifiziert ist und auch 
heftig streut, schaltet man in sehr kritischen Fällen mehrere 
Kondensatoren mit unterschiedlichem Wert parallel, beispielsweise 100nF, 
1nF und 10pF.
Ansonsten sind 100nF keramisch mit kurzen Beinen eingelötet immer ein 
guter Kompromiss.

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