Elektronische Last "drosseln"

Gast #3903505
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Hallo,

Ich baue mir gerade eine elektronische Last. 100W, 10A.
Strom, Mindestspannung, maximale Leistung lassen sich vorgeben. Der 
maximale Strom begrenzt sich automatisch durch die Leistung und die 
angelegte Spannung. Ist die Leistung unter der maximalen Leistung kann 
man den Strom hochdrehen bis die Leistungsgrenze oder die 10A erreicht 
sind. Funktionier alles Super.

Allerdings möchte ich die Last auch zum gezielten Entladen von Akkus 
verwenden, sodass ich die Entladespannung vorgebe.

Beim erreichen dieser Spannung soll der Strom runterregeln, nicht sofort 
abschalten da die Spannung dann sofort wieder auf die Leerlaufspannung 
springen würde und somit das Ding zu Schaukeln beginnen würde.

Mir fällt aber nichts ein wie mal das programmtechnisch machen sollte.


Ingo
Gast #3903509
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Wie wärs mit Messen und Regeln?

Ich verstehe Deine Frage nicht. Wenn Du schon eine Regelung für Strom 
und Leistung programmiert hast, dann sollte es ein Kinderspiel sein, 
dazu noch eine spannungsabhängige Regelung zu ergänzen.
Gast #3903524
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Ingo schrieb:
> Beim erreichen dieser Spannung soll der Strom runterregeln

Na ja, das ist identisch mit einem Labornetzgerät, auch das regelt Strom 
und Spannung, nur während das Labornetzteil so regelt, daß weder Strom 
noch Spannung überschritten werden, willst du so regeln, daß die 
Spannung nicht unetrschriten wird, und deine Last geht vom Ausgang zu 
einem Kurzschluss.

Man braucht halt 2 OpAmps und eine Ver-Oder-Ung vor den 
Leistungstransistoren.

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.1
Gast #3903534
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Es handelt sich um einen uC der dort den Sollwert für den Strom ausgibt.

Bei der Leistubgsbegrenzung ist es ja recht einfach. Strom bei 
Leistungsgrenze errchnen. Dann den Stromregler auf den errechneten Strom 
oder auf den per Hand eingestellten Strom, je nachdem wer kleiner ist.

Aber wie zum Henker verknüpfe ich Spannung mit Strom?
Gast #3903551
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Ingo schrieb:

> Aber wie zum Henker verknüpfe ich Spannung mit Strom?

Nun ja, ein kleiner Schritt für den Menschheit, aber ein
großer Schritt für einen Mikrocontroller: Indem Du einen
Regler implementierst, keine Steuerung.

Heißt also: Du gibst zunächst einen Entladestrom vor und
beobachtest die Spannung. Fällt die Spannung unter den
Grenzwert, wechselst Du die Betriebsart und reduzierst den
Strom soweit, dass die Spannungg wieder erreicht wird. Das
würde ich solange machen, bis ein bestimmter Strom-Grenzwert
erreicht wird (z.B. 10% vom ursprünglichen Entladestrom)
und dann aufhören, sonst kommt der asymptotische Prozess
ja nie zum Stehen.

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