Hallo zusammen,
ich hab mir demnächst vorgenommen wieder für den privaten Einsatz ein
Server PC auf zu setzen u. bin hier über die Intel Celeron J1900 Boards
gestoßen.
Folgende Boards gibt es hier:
GIGABYTE GA-J1900N-D3V
ASRock Q1900M Pro3
ASUS J1900I-C
Biostar J1900NH2
MSI J1900I
Natürlich gibt es noch etliche andere Boards.
Bei den Boards ist der Intel Celeron J1900 CPU verbaut.
Der CPU hat 4 x Kerne u. jeder Kern kann mit 2,0 - 2,4 GHZ betrieben
werden.
Zudem beträgt der L2 Cache 2 Megabyte.
Das gute an dem CPU ist, das er nur maximal 10 Watt verbraucht.
Betriebssystem:
Als Betriebssystem wollte ich wieder Debian einsetzen.
Meine Frage:
Wieviel Watt verbraucht ungefähr das Mainboard mit CPU u. was kann ich
machen um Strom zu sparen?
andy schrieb:> was kann ich> machen um Strom zu sparen?
In meinem System mit dem Celeron 220 (Asus itx220 Board) wird der
Löwenanteil der Leistung nicht im Board, sondern in den Festplatten und
dem ineffizienten Netzteil verbraten. Ich fahre 2 * 2TB WD Red Platten
im Raid und eine kleine 20GB als Systemplatte, die Festplatten sind im
aktiven Betrieb mit etwa 15-20W die Stromfresser. System ist Debian 7.
WD Reds habe ich verbaut, weil ich mit Desktop Platten im Dauerbetrieb
nicht besonders glücklich war.
Den Servermonitor speise ich übrigens mit echtem Einschalter aus dem
ATX Netzteil mit.
Viele Netzteile sind in diesem kleinen Leistungsbereich nicht sehr
effektiv und ihr Wirkungsgrad ist schlechter als bei höherer Belastung.
Es ist also schon sinnvoll, sich da genauer umzuschauen. Wenn du mit den
4 Kernen was anfangen kannst, gut. In meinem kleinen Netz reicht mir der
Single Core Celeron dicke aus, und macht Videostreaming und
Musikbibliothek mit links.
andy schrieb:> ASUS J1900I-C
Da das Board keine einzigen Steckplatz hat, solltest du dir Gedanken
über die Platten machen. Nur 2 SATA? In meinem PCI Slot steckt ein
4-fach SATA wg. des Raid und der Möglichkeit, eine Spare anzuhängen.
Hi..danke Dir für die Informationen.
Welche Server will ich weiter betreiben?
- http Server lighttpd u. php5
- mysql Server als Datenbankserver mit phpmyadmin
- ftp Server proftpd
- ssh Server "zum Fernadministrieren"
- samba Server für Netzwerkfreigaben
- vdr Server "Streamt das Tv Programm meiner dvb-s2 TV Karte in das
lokale Netwerk"
- dhcp Server Zur Übermittelung von Netzwerkdaten
- tftp u. pxa Server <- von diesem Server können PCs verschiedene
Betriebssysteme über das Netzwerk starten.
Spieleserver:
- Counterstrike <- und dafür ist SSE2 Voraussetzung, weshalb ich meinen
alten Server nicht mehr weiter nutzen kann.
- Quake 3
Betriebssystem:
Debian wheezy
Worauf wird das alles installiert?
Auf eine sata Festplatte.
Daher reichen mir die 2 x Sata Anschlußmöglichkeiten
Welche Aufgaben hat der Server weiterhin?
- 1 Wlan Karte läuft im Accesspoint Modus, so dass man auf das Internet
auch per Wlan zugreifen kann.
- 1 weitere Netzwerkkarte.
Die Netzwerkkarte ist mit einer Switch verbunden.
Alle Geräte die an der Switch angeschlossen sind, erhalten beim
laufenden DHCP Server ihre Daten um an das Netzwerk angeschlossen u.
somit auch surfen zu können.
Hier ein Link wo es schon Tests zu einem Board gibt:
http://ww1.4hf.de/2014/04/gigabyte-ga-j1900n-d3v-bericht-mainboard-mit-10-watt-cpu-von-intel.html
22 Watt unter Volllast...das ist mal ein netter Wert.
Hat aber bestimmt was mit der Zusammenstellung des Netzteil zu tun.
Die verwenden dort ein PicoPSU mit 12 Volt Netzteil.
Hab seit etlichen Jahren als Router die"Iomega Iconnect u. als Server
die Seagate Dockstar eingesetzt.
Da ich das Board als Router u. Server nutzen werde, sind mir die paar
Watt mehr recht...dafür hab ich nun endlich mehr Power.
andy schrieb:> Spieleserver:> - Counterstrike <- und dafür ist SSE2 Voraussetzung, weshalb ich meinen> alten Server nicht mehr weiter nutzen kann.
Interessant, und das gilt auch für die kopflose Serverversion?
>> - Quake 3
Die beiden sind natürlich der Fresser, alles andere macht jeder PII mit
500MHz locker :-)
Mein alter BF2 Server lief mit acht Klienten noch flüssig auf einem 1Ghz
PIII, aber wie das bei CS und Q ist, weiss ich nicht.
Mein Server macht httpd, Samba, Netatalk, CUPS und SANE fürs Netzwerk.
Ausserdem ist da noch 'ne Fishcam für meinen Goldfischteich dran. MySQL
brauche ich zur Zeit nicht, ist aber schnell, wenns an ist. Verwaltet
wird die Kiste mit Webmin, wenn ich zu faul bin (oder der Schnee zu hoch
liegt), in den Schuppen 'rüberzugehen.
andy schrieb:> Die verwenden dort ein PicoPSU mit 12 Volt Netzteil.
Aha, evtl. ist das ja ein effizientes NT, wie oben angemerkt.
Mir würden halt der Slot fehlen, aber wenn du ohne den leben kannst,
gut. Wegen alter Vorurteile würde ich mir kein MSI oder Biostar kaufen,
aber da kriegst du so viele Meinungen, wie Antworter. Gib ihm 2GB Ram,
das sollte dann alles laufen. Hier habe ich nur 1GB, wovon meistens etwa
800MB als Cache dienen. Der BF2 Server war auch kein Speicherfresser,
das könnte bei CS oder Quake anders sein..
andy schrieb:> Auf eine sata Festplatte.
Mir wäre das zu risikoreich. Deswegen läuft hier das Raid mit Alarm. Da
sind alle meine Projekte und Medien drauf, die Produkte von Jahrzehnten,
die setze ich nicht aufs Spiel.
also was ohne viel cpu-power...
wenn du mit 1nem sata platz kannst, kann ich die intel nuc dinger sehr
empfehlen.
SSE2/3, VTx, 64bit,... haben sogar die atoms heutzutage ;)
Bei mir ist aber ein Celeron N2820 am laufen (wegen des externen usb3.0
datengrabes ;)
10W unter last mit ssd sollten damit machbar sein
(http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&item=intel_baytrail_nuc&num=6)...
selbst gemessen hab ich's noch nicht...
spielt bei mir accesspoint und die üblichen spirenzchen wie sftp/http
zugang zum datengrab,...
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Naja.
Ich brauch nicht zwingend ein Raid System.
Ich war mit der Iomega Iconnect u. Seagate Dockstar die letzten Jahre
sehr zu frieden gewesen.
Beide haben halt nicht die nötige Power 1 GHZ Taktfrequenz und der
Arbeitsspeicher ist auch nicht alzu groß Iconnect 256 MB Speicher,
Dockstar 128 MB Speicher.
Da ich halt viele Programme am laufen habe, ist die CPU Last auch meist
konstant über 70 %.
Der Arbeitsspeicher war streckenweise auch zu wenig "meist beim aktiven
vdr Server" u. eine Swap Datei macht auch nichts besser, da die
Festplatte über USB 2.0 angesprochen wird.
Ma gucken welches Mainboard ich da nehmen werde.
Da ich noch eine 1 Gigabit Realtek Netzwerkkarte für den PCI Slot habe,
sollte es ein Board mit PCI Slot sein.
MSI -> gibts keines ... hab ich meine eigenen Erfahrungen dazu
gemacht
Biostar -> hatte ich noch nie ein Board gehabt
Von Foxconn gibt es soweit ich weiß noch keins mit dem Celeron J1900.
Mein Haupt PC ist ein Foxconn Board u. das ist mit das beste Mainboard
wo ich bisher hatte.
Naja...trotzdem nochmal vielen Dank.
Welche Boardhersteller würdest du empfehlen?
Hi Hans....das Intel NUC DN2820FYKH0 kostet neu ab 122 €.
Dann benötigt man aber noch einen DDR3 Arbeitsspeicher u. gegebenenfalls
eine Sata Festplatte
Wie sieht es mit der Wlan Karte aus?
Verbaut ist ja eine Intel® Wireless-N 7260BN
Gibt es hierzu bei Debian schon Lösungsansätze?
Momentan musste ich sonst nur die Pakete hostapd, wpa-supplicant
dhcp3-server
installieren.
Die Firmware bekam ich sonst auch ganz easy aus dem Internet.
Hab gerade eben gelesen, das die Intel Wlan Karte im 1x PCIe Mini Card
Slot steckt...somit könne ich auch die Atheros weiter verwenden.
Wegen dem Sata Anschluß....ich kann ja vorübergehend meine USB
Festplatte weiter nutzen.
Daher eine Frage zum Gerät.
Unterstützt das Bios das Booten von USB Laufwerken?
Hans schrieb:> also was ohne viel cpu-power...
Unterschätze die Gameserver nicht. In Klient/Server Spielen muss der
Server zwar keine Grafik schubsen, aber alle Kollisionsberechnungen
erledigen. Das kann bei mehreren Klienten die CPU ganz schön
beschäftigen. Wenn er dann noch übers WAN Traffic hat wg. der Klienten,
schadet ein 2ter Kern mit Sicherheit nicht.
Mein o.a. BF2 Server hatte ausser dem Game nicht so viel nebenbei zu
tun, deswegen lief das flüssig, aber die CPU Last ging auch hier
deutlich nach oben. Ich habs noch nicht probiert, aber unser neues Game
mit Torque3D wird da sicher mehr haben wollen - BF2 ist ja auch schon
alt.
Nachdem ich debian meide und überall slackware drauf hab kann ich dazu
wenig sagen... bei slackware gings jedenfalls von anfang an (fast)
out-of-the-box mit host-ap und konsorten.
intel ist übrigends ziemlich linux-freundlich!
Bei den 1. geräten die intel ausgeliefert hat gabs probleme mit dem bios
und älteren TFTs... nach einem bios update ging dann alles problemlos
wie erwartet...
Der kleine n2920 hat übrigends eh 2 cores...
http://www.cpubenchmark.net/compare.php?cmp[]=2131&cmp[]=2145&cmp[]=1694http://ark.intel.com/de/products/79052/Intel-Celeron-Processor-N2820-1M-Cache-up-to-2_39-GHz
Es gibt die NUCs übrigends auch als i3 und i5... wer mehr power will ;)
Wie gesagt wenn 1x sata und 1x usb3 reicht dann ist das ding schon
ziemlich nett :)
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