Gast
#3907406
Hallo zusammen, Mir brennt schon lange eine Frage im Kopf. Angenommen ich will ein Puls aus einem angepassten (50Ohm) System mit dem KO messen (sagen wir mal 0.5us Pulslänge). Mit der KO-Sonde kein Problem.. Doch wieso nicht ? Also der DC-Anteil des Pulses, keine Frage, mir geht es jedoch um die Flankensteilheit (die wirkliche, und die die ich messe) Also in den beiden Flanken sind ja hochfrequentere Anteile dran. Da die KO-Sonde sehr hochohmig ist, werden die hochfrequenten Anteile ja zum grössten Teil direkt bei der Sonde reflektiert und gelangen gar nie zum KO. Der kleine Teil der es dennoch bis zum KO schafft, wird dan am KO-Eingang nochmals reflektiert und wandert dan immer zwischen KO und dem Abgriffspunkt hin und her und wird immer kleiner. Der Grund wieso ich mir diese Frage stellle, da ich ebenso ein Puls mit dem KO messen muss, eine Sonde jedoch (aus Gründen, die nicht erklärt werden können, das würde den Rahmen sprengen) nicht verwendet werden kann. Stattdessen steht eine RF-Switchmatrix (RLC-Electronics) zum KO hin zur Verfügung. Die momentane Lösung ist ein Messverstärker mit einem schnellen OP, welcher 50 Ohm treiben kann. Besten Dank für eure Erklärungen ! Grüsse