Gast
#3907935
Hallo, ich möchte eine Matrixtastatur auswerten. Hardwareseitig sind Vorkehrungen gegen PhantomKeys gegeben (Diode vor jedem Taster bzw. eine Diode pro Zeile/Spalte diagonal in der Matrix angeordnet). Allerdings fehlt mir der Ansatz für den Softwaretreiber. Bei der einfachen Matrixtastatur habe ich den Scancode ermittelt, entprellt und dann den Keycode aus einer Tabelle herausgeholt. Die Funktionen zum Auslesen haben haben dann entsprechend den Keycode ausgegeben. Ich frage mich nun, wie ein Softwaretreiber für die Unterstützung zur Erkennung mehrerer Tasten aussieht. Ein einzelnes Byte als Speicher für die Taste reicht ja dann nicht mehr. Aber einen Buffer mit n Bytes (n = Anzahl der Tasten) kann es ja auch nicht sein, oder? Wie wird das dann in der Praxis gehandhabt? Eigentlich würde ja auch ein simpler n-Bit Buffer gehen, das spart schon einiges. Zusätzlich nochmal einen parallelen n-Bit Speicher für Spezialfunktionen wie Shift/Ctrl etc. Oder ist das der Holzweg? Und die Auswerteroutinen an sich können dann auch nicht mehr einen Keycode zurückgeben, wie löst man das dann? -> Richtung umkehren, also von "gib mir die gedrückte Taste" hin zu "Ist die Taste XYZ gerade gedrückt?" ? Ralf