Hagrid schrieb:
> Frequenzen im Audiobereich, also
> bis max ca 16kHz.
Das bedeutet, dass du mit mindestens etwa 40kHz digitalisieren musst und
möglichst besser als mit 8 Bit.
Dabei fallen einer Menge Daten an, für die ein entsprechend großer
Pufferspeicher vorhanden sein muss.
Etliche Allzweck-Mikrocontroller werden damit schon überfordert sein.
Für die anschliessende Analyse gibt es Algorithmen, die kaum
zusätzlichen Speicherplatz benötigen, aber prinzipiell müssen sind sehr
viele Multiplikationen zu erledigen, weshalb ein Hardware-Multiplizierer
vorhanden sein sollte.
Ausserdem benötigt eine FFT bei der Adressierung des Speichers eine
Spiegelung der Bitpositionen in der Art 76543210 <--> 01234567.
DSP können diese Bit-Reverse-Adressierung ebenfalls ohne zusätzlichen
Zeitbedarf erledigen, während eine softwaremäßige Nachbildung ziemlich
langsam geht.
Insgesamt wird eine Spektralanalyse mit einem gebräuchlichen µC also
mehr schlecht als recht funktionieren, und du solltest besser einen
vollwertigen DSP oder einen dsPIC dafür verwenden.