Lötstopplack

OP #3914939
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Hallo,

ich habe schon das Lötstopplaminat von Bungard versucht. Das ist von der 
Verarbeitung her sehr einfach, allerdings ist die Lötstopp-Funktion eher 
schlecht, da es sich direkt auflöst, wenn man mit dem Lötkolben zu nahe 
kommt.

Ansonsten habe ich einen recht dickflüssigen Lack vom Chinesen versucht, 
der eine recht ordentliche Lötstopp-Funktion bietet, aber relativ 
schwierig (unzuverlässig) in der Verarbeitung ist.

Gibt es noch etwas, das ich noch nicht versucht habe?

Danke
(Firma: CIA) #3916185
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Das "Octamex" Laminat ist das Selbe wie das Bungard-Laminat. Octamex 
bezieht seine Produkte größtenteils bei Bungard. Das Laminat ist sehr 
gut und liefert eine hervorragende Qualität, wenn man es richtig 
verarbeitet. Dazu gehört eine vernünftige Erstbelichtung, -welche einen 
vernünftigen Film voraussetzt, woran es hier den meisten leider mangelt- 
um eine nicht schon bröselige Entwicklung hinzubekommen und danach eine 
ordentliche UV-Härtung. Dabei kommen UV-Lampen mit anderen Kalibern zum 
Einsatz als jede die zum Entwickeln benutzt werden. Bei einem 400-500W 
UVA-Quarzbrenner reichen meist 10-15 min aus. Danach ist der Lack fast 
so hart und widerstandsfähig wie das Platinenbasismaterial selber. Lacke 
lassen sich eigentlich nur mit Siebdruck vernünftig anwenden. Was für 
eine Einzelanfertigung zu umständlich ist.
#3916244
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Thomas Holmes schrieb:
> Lacke
> lassen sich eigentlich nur mit Siebdruck vernünftig anwenden. Was für
> eine Einzelanfertigung zu umständlich ist.

Es geht. Ich hab schon Bestückungsdruck mit Photolack gemacht, den man 
vorher mit Sieb aufbringt. Gewöhnungsbedürftig, aber am Ende gar nicht 
so schlimm, wie man vorher meint.
Hab' auch Lötstopplack dieser Sorte da, mit dem habe ich mich aber noch 
nicht ausgiebiger beschäftigt, weil das Laminat für mich super 
funktioniert und einen sehr schönen Glossy Look der Platine macht, den 
ich mag. Der Lack wäre matt, da bin ich mir nicht sicher, ob mir das 
überhaupt gefällt.
#3916252
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Wir haben auch schon das Laminat von Bungard getestet, die Verarbeitung 
ist etwas langwierig aber führt zusammen mit chemischer Verzinnung zu 
ansehnlichen Prototypen. (mechanisch und löttechnisch äußerst robust)
Vom Aufwand würde ich das nur für Einzelstücke machen, die auch mal ein 
Kunde zu Gesicht bekommt.
Die Prototypen für internen Gebrauch kommen nur kurz in die Verzinnung.

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