Globo schrieb:
> Ich bin da noch am Anfang. Vemutlich wird es für mich ein Problem werden
> zu unterscheiden, in welchem Bit sich der jeweilige Teilnehmer befindet.
> Das könnte ich ja über z.B. über eine steigende Flanke sychronisieren,
> oder was denkt ihr?
Ich denke, du vermischt da 2 Dinge.
Das eine ist die technische Kommunikationseben, bei der auf dem
Trägermedium Licht eine entsprechende Information über den Zustand 0
bzw. 1 aufgebracht wird.
Das andere ist die bereits eine Schicht drüber, wie man dann mit dem was
die physikalische Transportschicht zur Verfügung steht, eine
Kommunikation aufbaut.
Auch ein Kabel einer seriellen Schnittstelle hat nur 2 Zustände:
entweder der Pegel ist auf +12V oder er ist auf -12V. Dementsprechend
wird diesen Spannungszuständen eine logische 0 bzw. 1 zugeordnet. Und
darüber sitzt dann wieder dieselbe Schicht, die mit diesen Zuständen zb.
eine serielle Schnittstelle aufbaut.
Entscheidend ist doch, dass diese darüber liegende Schicht von der
physikalischen Repräsentierung völlig unabhängig ist, solange mir dieser
physikalische Layer nur 2 gesicherte Zustände bereit stellt. Wenn ich
will, könnte das auch "Wasser fliesst" bzw. "Wasser fliesst nicht sein"
oder "Sirene hoher Ton" bzw. "Sirene tiefer Ton", "Klospülung
läuft"/"Klospülung läuft nicht", ..... sein. 2 eindeutig unterscheidbare
physikalische Zustände, mehr braucht es auf dieser Ebene nicht.
> Zwei Pulslängen und eine einheitliche Pausenlänge war mein Plan für den
> Anfang.
Ist eine Möglichkeit. Aber warum was neues erfinden, wenn
Datenübertragung per UART schon erfunden wurde?
> Das muss nicht auf Anhieb 100% stabil laufen. Mir würde es auch schon
> reichen, wenn es für den Anfang bloß bei Dunkelheit klappt.
Da bist du jetzt wieder in der physikalischen Schicht.
Je nach Gegebenheiten ist auch eine 'Richt-Licht' Verbindung aufbaubar.
Gerade Licht lässt sich eigentlich recht gut bündeln bzw. dem Empfänger
eine Richtcharakteristik mitgeben. Durch Einbau in Röhrchen lässt sich
so empfängerseitig schon vieles ausblenden, während Taschenlampen bzw.
Laserpointer vormachen, wie man einen Lichtstrahl gezielt in eine
bestimmte Richtung lenkt. Interessant wird es, wenn eine derartige
Richtwirkung nicht erwünscht ist.