ledcuber schrieb:
> hier ein video wo alle leds ziemlich zügig nacheinander geschaltet
> werden sollen. essind einige columns die da probleme machen.
Schön.
Aber der falsche Ansatz zum testen.
Beim Testen geht es nicht darum, möglichst viel Eindruck zu schinden und
gleich mit dem komplexesten anzufangen, was man sich vorstellen kann.
Beim Testen geht es darum, nachvollziehbar und möglichst einfach eine
bekannte Sollsituation zu erschaffen und die mit der Istsituation zu
vergleichen.
Eine(!) LED an (wenn es sein muss, die auch über eine halbe Stunde
lang). Nachsehen ob diese LED auch brennt oder nicht. Wenn ja: gut. Wenn
nein: Voltmeter raus und Verbindungen überprüfen, SPannungspegel etc.
etc.
Dazu muss die Ansteuerung aber stabil immer bei derselben LED stehen:
Selbe Ebene, selbe Ausgabe an die Demultiplexer. Dann kann man auch
messen.
Wenn da was 'zügig durchschaltet' kannst du genau gar nichts messen,
wenn du nicht den entsprechenden Messpark hast. Aber auch dann wirds
schwer.
Und genau das kann man zb auch während des Aufbaus schon alles anfangen
zu testen. Ist ein Demultiplexer verkabelt, dann kann man dem ein Muster
anlegen (mit Drähten zu Vcc bzw. GND, dazu braucht es noch nicht mal
einen Arduino) und mit dem Voltmeter kontrolliert man, ob die Ausgänge
die richtigen Pegel haben. Ist soweit alles in Ordnung, dann wird der
nächste Demultiplexer eingelötet und wieder gleich kontrolliert.
Die Annahme, man könne ein komplexes System in einem Guss fehlerfrei
herstellen, trifft leider in den meisten Fällen nicht zu. Vor allen dann
nicht, wenn man mehr oder weniger Freihand mit Lötzinnwülsten und/oder
Fädeldraht auf einer Lochrasterplatine arbeitet. Nach einiger Zeit macht
man Fehler und sei es nur, dass man sich im Pin verzählt hat.
Dann steht man eben mit einem komplexen System da, das nicht
funktioniert und man hat keine Ahnung, in welchem Teilsystem jetzt wohl
der Fehler stecken könnte.